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Er telefoniert täglich mit seiner Ex bzw. besten Freundin...

28. September 2007 um 12:39

Hallo an Alle!

Eure Meinung interessiert mich!

Mein neuer Freund, 55, 12 Jahre älter als ich, telefoniert täglich mit seiner Exfreundin. Er war mit ihr 5 Jahre zusammen. Als sie sich kennenlernten war er 35 und sie 20. Sie kennen sich seit 20 Jahren.
Sie ist seine beste Freundin. Durch Enttäuschungen und Betrug seitens ehemaliger männlicher Freunde und Bruder hat er nur noch weibliche Freunde.

Mich nervt, dass er ohne seine EX bzw. beste Freundin anscheinend nicht mehr leben kann. Er rief sie sogar aus dem Urlaub an. Wir waren in Kalifornien, sie in Griechenland mit ihrem Freund. Zu dem Zeitpunkt dieses, unseres gemeinsamen ersten Urlaubes kannten wir uns erst 2 Monate und ich kannte seine "Gewohnheiten" dadurch natürlicherweise noch nicht.

Kennt ihr jemanden, bei dem das auch so ist?

Ich denke, eine gute Freundin zu haben, ist ok und normal, aber tägliches Telefonieren??

Liebe Grüsse,
jetbett






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28. September 2007 um 14:11

Hallo
...also ich kenn das, ich kenne meinen besten freund auch schon seit 12 jahren seit immer und ewig, und ich war mit ihn auch zusammen für mehr als ein jahr und nachher waren wir sogar noch enger befreundet... ich telefoniere ständig mit ihm und muss auch immer alles ganz genau wissen was er macht und wie es ihm geht.
da ist eine ganz enge verbindung zwischen uns die manche meiner freunde nicht ertragen haben und ich muss sagen ich habe mich immer für meinen besten freund entschieden wenn sie mich vor die wahl gestellt haben..(was sehr gemein ist)
ich würde auch jederzeit wieder ihn nehmen und nicht meinen freund, denn mein freund muss mit der tatsache leben können dass dieser mensch für mich einer der wichtigsten ist(und dass ich mit ihm auch manchmal auf urlaub fahre oder einfach mal ein wochenende mit ihm verbringen mag ohne von jemand anders gestört zu werden)


ich sage mur DU HAST KEINEN GRUND eifersüchtig zu sein wenn dir dein partner dne grund nicht gibt.
durch dieses "nörgeln" machst du mehr kaputt als es wert ist.

mfg mach dir keine sorgen!

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28. September 2007 um 15:26
In Antwort auf louisa_12931074

Hallo
...also ich kenn das, ich kenne meinen besten freund auch schon seit 12 jahren seit immer und ewig, und ich war mit ihn auch zusammen für mehr als ein jahr und nachher waren wir sogar noch enger befreundet... ich telefoniere ständig mit ihm und muss auch immer alles ganz genau wissen was er macht und wie es ihm geht.
da ist eine ganz enge verbindung zwischen uns die manche meiner freunde nicht ertragen haben und ich muss sagen ich habe mich immer für meinen besten freund entschieden wenn sie mich vor die wahl gestellt haben..(was sehr gemein ist)
ich würde auch jederzeit wieder ihn nehmen und nicht meinen freund, denn mein freund muss mit der tatsache leben können dass dieser mensch für mich einer der wichtigsten ist(und dass ich mit ihm auch manchmal auf urlaub fahre oder einfach mal ein wochenende mit ihm verbringen mag ohne von jemand anders gestört zu werden)


ich sage mur DU HAST KEINEN GRUND eifersüchtig zu sein wenn dir dein partner dne grund nicht gibt.
durch dieses "nörgeln" machst du mehr kaputt als es wert ist.

mfg mach dir keine sorgen!

Danke..
für Deine Antwort, liebe Gottsuchende!

Aber jetzt stellt sich für mich die Frage:
wenn Du mit deinem eigentlichen Freund Schluss machst, wenn Du vor die Wahl gestellt wirst: WER??? ist Dir dann wirklich wichtig und was für eine Liebe ist das??? und damit meine ich, sowohl die Liebe zu Deinem eigentlichen Freund als auch die Liebe, muss man ja schon sagen, Deinem besten Freund gegenüber??? Dir ist Dein bester Freund mehr wert als Dein Lebenspartner bzw. eigentlicher Freund, oder? Auch Dein eigentlicher Freund darf Dich nicht stören, wenn Du mit Deinem besten Freund ein WE verbringen willst???? Findest Du das normal? Kannst Du bzw. frau wirklich eine enge Bindung eingehem mit einem Mann, wenn Du/beste Freundin dem/Deinem besten Freund so nahe steh(s)t? Ich frage nur, um ein besseres Verständnis für die Psychologie, die dahintersteckt, zu bekommen.

Ich würde mich über eine Antwort freuen!

LG, jetbett

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28. September 2007 um 19:19
In Antwort auf oriana_12139184

Danke..
für Deine Antwort, liebe Gottsuchende!

Aber jetzt stellt sich für mich die Frage:
wenn Du mit deinem eigentlichen Freund Schluss machst, wenn Du vor die Wahl gestellt wirst: WER??? ist Dir dann wirklich wichtig und was für eine Liebe ist das??? und damit meine ich, sowohl die Liebe zu Deinem eigentlichen Freund als auch die Liebe, muss man ja schon sagen, Deinem besten Freund gegenüber??? Dir ist Dein bester Freund mehr wert als Dein Lebenspartner bzw. eigentlicher Freund, oder? Auch Dein eigentlicher Freund darf Dich nicht stören, wenn Du mit Deinem besten Freund ein WE verbringen willst???? Findest Du das normal? Kannst Du bzw. frau wirklich eine enge Bindung eingehem mit einem Mann, wenn Du/beste Freundin dem/Deinem besten Freund so nahe steh(s)t? Ich frage nur, um ein besseres Verständnis für die Psychologie, die dahintersteckt, zu bekommen.

Ich würde mich über eine Antwort freuen!

LG, jetbett

Na ja....
Hallo Jetbett,

ich bin so eine beste Freundin. Mein Ex-Mann und ich haben uns nach 11 Jahren Ehe scheiden lassen, vorher waren wir schon 20 Jahre befreundet (ich bin 38). Die Ehe war eine Katastrophe, die Freundschaft war jedoch immer da. Heute sind wir geschieden und beste Freunde. Ich will ihn nicht wiederhaben und er mich nicht. Trotzdem sind wir wichtig füreinander. Wir telefonieren auch fast täglich und sehen uns häufig. Mein Ex hat eine neue Freundin - dummerweise ist es die Frau, mit der er mich jahrelang betrogen hat, das erschwert die Lage. Sie kommt nämlich nicht klar mit unserer Freundschaft, vermutet weiß Gott was dahinter.
Sie vermutet, ich beeinflusse ihn, um die neue Beziehung zu zerstören. Das tut weh. Sie kennt mich nämlich nicht und ich fühle mich in eine Schublade gesteckt, in die ich nicht reingehöre.
Diese Frau ist mir nämlich völlig gleichgültig, das meine ich nicht negativ, sondern völlig neutral. Mein Freund ist mir wichtig, und wenn er ein Problem hat, dass er mit einem Menschen besprechen will, der ihn in- und auswendig kennt, bin ich da.
So eine beste Freundschaft muss natürlich Grenzen haben, das ist völlig klar.
Vielleicht ist es eher so, dass mein Ex meine "Beste Freundin" ist, das hat mit Mann oder Frau nichts zu tun.

Hilft Dir das?

LG
Sabine

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28. September 2007 um 20:07
In Antwort auf anja_12636910

Na ja....
Hallo Jetbett,

ich bin so eine beste Freundin. Mein Ex-Mann und ich haben uns nach 11 Jahren Ehe scheiden lassen, vorher waren wir schon 20 Jahre befreundet (ich bin 38). Die Ehe war eine Katastrophe, die Freundschaft war jedoch immer da. Heute sind wir geschieden und beste Freunde. Ich will ihn nicht wiederhaben und er mich nicht. Trotzdem sind wir wichtig füreinander. Wir telefonieren auch fast täglich und sehen uns häufig. Mein Ex hat eine neue Freundin - dummerweise ist es die Frau, mit der er mich jahrelang betrogen hat, das erschwert die Lage. Sie kommt nämlich nicht klar mit unserer Freundschaft, vermutet weiß Gott was dahinter.
Sie vermutet, ich beeinflusse ihn, um die neue Beziehung zu zerstören. Das tut weh. Sie kennt mich nämlich nicht und ich fühle mich in eine Schublade gesteckt, in die ich nicht reingehöre.
Diese Frau ist mir nämlich völlig gleichgültig, das meine ich nicht negativ, sondern völlig neutral. Mein Freund ist mir wichtig, und wenn er ein Problem hat, dass er mit einem Menschen besprechen will, der ihn in- und auswendig kennt, bin ich da.
So eine beste Freundschaft muss natürlich Grenzen haben, das ist völlig klar.
Vielleicht ist es eher so, dass mein Ex meine "Beste Freundin" ist, das hat mit Mann oder Frau nichts zu tun.

Hilft Dir das?

LG
Sabine

Liebe Sabine,
Vielen Dank für Deine Antwort!
Ich versuche, nicht eifersüchtig zu sein auf etwas was nicht da ist und ich weiss, mein Freund kann mit seiner besten Freundin keine Beziehung aufbauen, weil es erotischweise nicht klappt...wie er mir selber erzählte. Er und seine beste Freundin haben vor ca. 7 oder 10 Jhren darüber nachgedacht wieder ein Paar zu werden und haben dann erwähnten Grund zum Nichtwiederzusammenkommenkönnen erkannt. Nun, wie es scheint, und ich schon erwähnt habe, kann er ohne sie anscheinend nicht leben und spricht täglich mit ihr. Es ödet mich an, dass sie jeden Tag miteinander sprechen müssen, er sagte schon, wie bei einem alten Ehepaar... . Will er auf eine bestimmte Nähe nicht verzichten. Und was will die beste Freundin wirklich?? Sie hat sich bei vorhergehenden Freundinnen schon Dinge raugenommen wie: (sie hatte einen seiner Wohnungsschlüssel) seinen Anrufbeantworter besprochen und gesagt: "wir sind nicht da" und hat das Lachen eines Lachsacks danach mitaufgenommen und seine Freundin musste sich das dann anhören als sie ihn anrief... oder sie erlaubt sich negative Urteile über die oder andere Freundin obwohl sie dieser nie begegnet ist! Hae!! Wie soll ich das interpretieren??? Erst hat er es lustig gefunden, aber nachdem ich ihm gesagt habe, dass das respektlos seiner Freundin gegenüber ist, hat er später gemeint, das hätte er ihr nie erlaubt. Naja. Er sagt, er liebt mich, was ich ihm auch glaube und ihm vertraue, aber auf sie will er auch nicht verzichten bzw. seine Rituale beibehalten, warum??? Warum muss er täglich mit ihr reden bzw. warum muss die beste Freundin jeden Tag mit dem besten Freund telefonieren??? Was ist denn mit dem eigentlichen Freund/in?? Reicht der nicht? Ab und zu telefonieren, um abzuchecken, was tut sich in dem Leben des anderen, OK, keinProblem, aber alltägliche Ratschläge, die man braucht, kann man doch mit dem Lebenspartner besprechen. Was ist das wirklich für eine Verbindung, was steckt wirklich hinter dieser "Mann/Frau beste Freund-Beziehung"???? Nicht loslassen können??? Und wenn ja, von was?????????????????

Danke, dass Du so lieb gefragt hast, ob Du mir helfen konntest. Mich interessiert es sehr, was Du dazu noch sagen kannst, möchtest!

Liebe Grüsse,
jetbett

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29. September 2007 um 14:33
In Antwort auf oriana_12139184

Liebe Sabine,
Vielen Dank für Deine Antwort!
Ich versuche, nicht eifersüchtig zu sein auf etwas was nicht da ist und ich weiss, mein Freund kann mit seiner besten Freundin keine Beziehung aufbauen, weil es erotischweise nicht klappt...wie er mir selber erzählte. Er und seine beste Freundin haben vor ca. 7 oder 10 Jhren darüber nachgedacht wieder ein Paar zu werden und haben dann erwähnten Grund zum Nichtwiederzusammenkommenkönnen erkannt. Nun, wie es scheint, und ich schon erwähnt habe, kann er ohne sie anscheinend nicht leben und spricht täglich mit ihr. Es ödet mich an, dass sie jeden Tag miteinander sprechen müssen, er sagte schon, wie bei einem alten Ehepaar... . Will er auf eine bestimmte Nähe nicht verzichten. Und was will die beste Freundin wirklich?? Sie hat sich bei vorhergehenden Freundinnen schon Dinge raugenommen wie: (sie hatte einen seiner Wohnungsschlüssel) seinen Anrufbeantworter besprochen und gesagt: "wir sind nicht da" und hat das Lachen eines Lachsacks danach mitaufgenommen und seine Freundin musste sich das dann anhören als sie ihn anrief... oder sie erlaubt sich negative Urteile über die oder andere Freundin obwohl sie dieser nie begegnet ist! Hae!! Wie soll ich das interpretieren??? Erst hat er es lustig gefunden, aber nachdem ich ihm gesagt habe, dass das respektlos seiner Freundin gegenüber ist, hat er später gemeint, das hätte er ihr nie erlaubt. Naja. Er sagt, er liebt mich, was ich ihm auch glaube und ihm vertraue, aber auf sie will er auch nicht verzichten bzw. seine Rituale beibehalten, warum??? Warum muss er täglich mit ihr reden bzw. warum muss die beste Freundin jeden Tag mit dem besten Freund telefonieren??? Was ist denn mit dem eigentlichen Freund/in?? Reicht der nicht? Ab und zu telefonieren, um abzuchecken, was tut sich in dem Leben des anderen, OK, keinProblem, aber alltägliche Ratschläge, die man braucht, kann man doch mit dem Lebenspartner besprechen. Was ist das wirklich für eine Verbindung, was steckt wirklich hinter dieser "Mann/Frau beste Freund-Beziehung"???? Nicht loslassen können??? Und wenn ja, von was?????????????????

Danke, dass Du so lieb gefragt hast, ob Du mir helfen konntest. Mich interessiert es sehr, was Du dazu noch sagen kannst, möchtest!

Liebe Grüsse,
jetbett

Hm...
Hallo Jetbett,

was Du über "seine" beste Freundin schreibst, klingt sehr übergriffig.
Ich habe die Grenzen erwähnt. Und diese Grenzen überschreitet diese Frau eindeutig.
Nur Er kann was daran ändern, indem er seiner Freundin die Grenzen aufzeigt. Wenn er das nicht tut und sie nicht willens ist, von sich aus Grenzen zu ziehen, dann wird es in der Tat kompliziert.
Womit wir beim Thema sind, WARUM solche Freundschaften bestehen.
Meiner Meinung nach gibt es mehrere Gründe:
Die positiven:
- Eine jahrelange Freundschaft ist etwas sehr Wichtiges und Wertvolles. Gute Freundschaften überdauern alle Beziehungen und sind von Bestand. Und wenn beide dies so sehen, ist es völlig egal, ob es sich bei den Freunden um zwei Männer, zwei Frauen oder eine Frau und einen Mann handelt.
- Man kennt sich und vertraut einander. So kann man beispielsweise auch über Beziehungsprobleme miteinander sprechen.
- Man gönnt dem Anderen sein Leben und sein Glück und freut sich über neuen Klatsch und Tratsch.

Die negativen:
- Man übt Macht aus über den anderen, ganz bewusst.
- Man gönnt (in diesem Fall) der anderen Frau nicht den Mann und ist bewusst grenzüberschreitend und manipulativ.
- Männer sind eitle Gockel. Alle! Sie fühlen sich geschmeichelt durch die Aufmerksamkeit einer weiteren Frau.
- Man will nicht loslassen, weil man Angst vor dem Alleinsein hat.

Es ist schwierig, die jeweiligen Beweggründe rauszufinden.

Auch wenn ich das Wort jetzt überstrapaziere, GRENZEN SETZEN ist das A und O. Die kannst DU jedoch nicht setzen, sondern nur ER.
Du kannst sie für Eure Beziehung setzen. Schwierig wird jedoch Deine Gratwanderung zwischen eigenen Bedürfnissen und Druck auf den Partner ausüben. Die meisten Menschen reagieren mit Flucht, wenn man sie unter Druck setzt.

Soweit meine Erkenntnisse

LG
Sabine

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1. Oktober 2007 um 6:20
In Antwort auf anja_12636910

Na ja....
Hallo Jetbett,

ich bin so eine beste Freundin. Mein Ex-Mann und ich haben uns nach 11 Jahren Ehe scheiden lassen, vorher waren wir schon 20 Jahre befreundet (ich bin 38). Die Ehe war eine Katastrophe, die Freundschaft war jedoch immer da. Heute sind wir geschieden und beste Freunde. Ich will ihn nicht wiederhaben und er mich nicht. Trotzdem sind wir wichtig füreinander. Wir telefonieren auch fast täglich und sehen uns häufig. Mein Ex hat eine neue Freundin - dummerweise ist es die Frau, mit der er mich jahrelang betrogen hat, das erschwert die Lage. Sie kommt nämlich nicht klar mit unserer Freundschaft, vermutet weiß Gott was dahinter.
Sie vermutet, ich beeinflusse ihn, um die neue Beziehung zu zerstören. Das tut weh. Sie kennt mich nämlich nicht und ich fühle mich in eine Schublade gesteckt, in die ich nicht reingehöre.
Diese Frau ist mir nämlich völlig gleichgültig, das meine ich nicht negativ, sondern völlig neutral. Mein Freund ist mir wichtig, und wenn er ein Problem hat, dass er mit einem Menschen besprechen will, der ihn in- und auswendig kennt, bin ich da.
So eine beste Freundschaft muss natürlich Grenzen haben, das ist völlig klar.
Vielleicht ist es eher so, dass mein Ex meine "Beste Freundin" ist, das hat mit Mann oder Frau nichts zu tun.

Hilft Dir das?

LG
Sabine

Interessant
Hallo Sabine,

es ist interessant, das mal aus der Sicht einer besten Freundin zu hören, die täglich mit ihrem besten Freund telefoniert.

Ich muß ehrlich sagen, daß ich bisher bei täglichem Telefonieren auch vermutet hätte, daß mehr dahinter steckt. Jetzt sehe ich, dass es auch anders sein kann.

Trotzdem muß ich sagen: wenn ich einen Freund hätte, der TÄGLICH mit seiner besten Freundin telefoniert, hätte ich ein Problem.

Ich habe einen verheirateten besten Freund. Wir telefonieren 1-2 x in der Woche. Seine Frau hat kein Problem damit. Ich bin sehr dankbar dafür , denn ich habe keine Geschwister, auf die ich mich verlassen kann.

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1. Oktober 2007 um 20:34
In Antwort auf anja_12636910

Hm...
Hallo Jetbett,

was Du über "seine" beste Freundin schreibst, klingt sehr übergriffig.
Ich habe die Grenzen erwähnt. Und diese Grenzen überschreitet diese Frau eindeutig.
Nur Er kann was daran ändern, indem er seiner Freundin die Grenzen aufzeigt. Wenn er das nicht tut und sie nicht willens ist, von sich aus Grenzen zu ziehen, dann wird es in der Tat kompliziert.
Womit wir beim Thema sind, WARUM solche Freundschaften bestehen.
Meiner Meinung nach gibt es mehrere Gründe:
Die positiven:
- Eine jahrelange Freundschaft ist etwas sehr Wichtiges und Wertvolles. Gute Freundschaften überdauern alle Beziehungen und sind von Bestand. Und wenn beide dies so sehen, ist es völlig egal, ob es sich bei den Freunden um zwei Männer, zwei Frauen oder eine Frau und einen Mann handelt.
- Man kennt sich und vertraut einander. So kann man beispielsweise auch über Beziehungsprobleme miteinander sprechen.
- Man gönnt dem Anderen sein Leben und sein Glück und freut sich über neuen Klatsch und Tratsch.

Die negativen:
- Man übt Macht aus über den anderen, ganz bewusst.
- Man gönnt (in diesem Fall) der anderen Frau nicht den Mann und ist bewusst grenzüberschreitend und manipulativ.
- Männer sind eitle Gockel. Alle! Sie fühlen sich geschmeichelt durch die Aufmerksamkeit einer weiteren Frau.
- Man will nicht loslassen, weil man Angst vor dem Alleinsein hat.

Es ist schwierig, die jeweiligen Beweggründe rauszufinden.

Auch wenn ich das Wort jetzt überstrapaziere, GRENZEN SETZEN ist das A und O. Die kannst DU jedoch nicht setzen, sondern nur ER.
Du kannst sie für Eure Beziehung setzen. Schwierig wird jedoch Deine Gratwanderung zwischen eigenen Bedürfnissen und Druck auf den Partner ausüben. Die meisten Menschen reagieren mit Flucht, wenn man sie unter Druck setzt.

Soweit meine Erkenntnisse

LG
Sabine

Hi
also tut mir leid dass ich mich erst jetz melde war länger nicht mehr da...

also viell hast du das falsch aufgegriffen...
es ist so dass mein damaliger freund nicht damit klar gekommen ist, dass ich meinen besten freund getroffen hab(zb mit ihm im kino war) er hat sich da immer seine geschichten zusammengereimt und naja... es war so dass die beziehung soundso gekreiselt hat und wenn er mir nicht mal soweit vertrauen kann, seh ich auch keinen sinn dahinter die bez. weiter zu führen..

mein neuer freund versteht dass ich eine sehr enge bindung zu meinem besten freund hat und respektiert das(ich habe zb keine beste freundin, die so viele haben und mit der sie telefonieren) für mich ist das eben der berni, der kennt mich am besten...

ich liebe meine partner in jeder beziehung aber es muss vertrauen da sein und von da her, wenn er mich entscheiden lässt entweder er oder berni nehm ich meinen besten freund!
er wollte von mir dass ich ihn nicht merh seh usw..
ich hoff du verstehst jetzt viell besser warum ich die beziehung aufgegeben hab=)
wünsch dir einen schönen tag, mfg vicky

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1. Oktober 2007 um 20:39
In Antwort auf louisa_12931074

Hi
also tut mir leid dass ich mich erst jetz melde war länger nicht mehr da...

also viell hast du das falsch aufgegriffen...
es ist so dass mein damaliger freund nicht damit klar gekommen ist, dass ich meinen besten freund getroffen hab(zb mit ihm im kino war) er hat sich da immer seine geschichten zusammengereimt und naja... es war so dass die beziehung soundso gekreiselt hat und wenn er mir nicht mal soweit vertrauen kann, seh ich auch keinen sinn dahinter die bez. weiter zu führen..

mein neuer freund versteht dass ich eine sehr enge bindung zu meinem besten freund hat und respektiert das(ich habe zb keine beste freundin, die so viele haben und mit der sie telefonieren) für mich ist das eben der berni, der kennt mich am besten...

ich liebe meine partner in jeder beziehung aber es muss vertrauen da sein und von da her, wenn er mich entscheiden lässt entweder er oder berni nehm ich meinen besten freund!
er wollte von mir dass ich ihn nicht merh seh usw..
ich hoff du verstehst jetzt viell besser warum ich die beziehung aufgegeben hab=)
wünsch dir einen schönen tag, mfg vicky

Noch etwas...
ich will dir jetz nicht zu nahe treten oder so du musst das auch nicht beantworten, wenn es dir zu unhöflich oder direkt ist-aber hast du so einen besten freund?

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2. Oktober 2007 um 10:55
In Antwort auf louisa_12931074

Noch etwas...
ich will dir jetz nicht zu nahe treten oder so du musst das auch nicht beantworten, wenn es dir zu unhöflich oder direkt ist-aber hast du so einen besten freund?

Liebe Gottsuchende,
danke für Deine Antwort!!
Ich bin leider erst heute wieder online und weiss es sehr zu schätzen, dass Du Dir Zeit genommen hast, auf meine Fragen zu antworten.
Ja, jetzt verstehe ich Dich besser!
Nein, einen besten Freund habe ich nicht, ich habe einige männliche Freunde, mit denen ich mich auf allen! möglichen Ebenen austauschen kann, wenn ich wollte, aber auch sehr gute Freundinnen, mit denen ich über alles alles reden kann.
Dir alles Glück!
jetbett

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2. Oktober 2007 um 11:09
In Antwort auf anja_12636910

Hm...
Hallo Jetbett,

was Du über "seine" beste Freundin schreibst, klingt sehr übergriffig.
Ich habe die Grenzen erwähnt. Und diese Grenzen überschreitet diese Frau eindeutig.
Nur Er kann was daran ändern, indem er seiner Freundin die Grenzen aufzeigt. Wenn er das nicht tut und sie nicht willens ist, von sich aus Grenzen zu ziehen, dann wird es in der Tat kompliziert.
Womit wir beim Thema sind, WARUM solche Freundschaften bestehen.
Meiner Meinung nach gibt es mehrere Gründe:
Die positiven:
- Eine jahrelange Freundschaft ist etwas sehr Wichtiges und Wertvolles. Gute Freundschaften überdauern alle Beziehungen und sind von Bestand. Und wenn beide dies so sehen, ist es völlig egal, ob es sich bei den Freunden um zwei Männer, zwei Frauen oder eine Frau und einen Mann handelt.
- Man kennt sich und vertraut einander. So kann man beispielsweise auch über Beziehungsprobleme miteinander sprechen.
- Man gönnt dem Anderen sein Leben und sein Glück und freut sich über neuen Klatsch und Tratsch.

Die negativen:
- Man übt Macht aus über den anderen, ganz bewusst.
- Man gönnt (in diesem Fall) der anderen Frau nicht den Mann und ist bewusst grenzüberschreitend und manipulativ.
- Männer sind eitle Gockel. Alle! Sie fühlen sich geschmeichelt durch die Aufmerksamkeit einer weiteren Frau.
- Man will nicht loslassen, weil man Angst vor dem Alleinsein hat.

Es ist schwierig, die jeweiligen Beweggründe rauszufinden.

Auch wenn ich das Wort jetzt überstrapaziere, GRENZEN SETZEN ist das A und O. Die kannst DU jedoch nicht setzen, sondern nur ER.
Du kannst sie für Eure Beziehung setzen. Schwierig wird jedoch Deine Gratwanderung zwischen eigenen Bedürfnissen und Druck auf den Partner ausüben. Die meisten Menschen reagieren mit Flucht, wenn man sie unter Druck setzt.

Soweit meine Erkenntnisse

LG
Sabine

Grenzen setzen und nicht überschreiten
Herzlichen Dank, liebe Sabine, für Deine Ausführungen!
Ich denke, mit all den Gründen, die Du aufgeführt hast, hast Du Recht! Bei dem ein oder anderen besten Freund(in) hat der ein oder andere Punkt mal mehr oder weniger Gewicht...! Je nach Interesse der eigenen Bedürfnisbefriedigung... .

Beziehungsprobleme mit dem besten Freund zu besprechen anstatt mit dem Partner finde ich allerdings auch grenzwertig, weil so intim. Wenn eine Frau sich mit der besten Freundin über ihre Beziehung unterhält finde ich das schon etwas anderes, als wenn eine Frau sich mit einem besten Freund unterhält oder der Mann mit der besten Freundin über seine eigentliche Freundin. Ich weiss nicht, ich kann mir nicht helfen, aber da sehe ich einen Unterschied.

Ganz liebe Grüsse,
jetbett

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2. Oktober 2007 um 19:02
In Antwort auf oriana_12139184

Liebe Gottsuchende,
danke für Deine Antwort!!
Ich bin leider erst heute wieder online und weiss es sehr zu schätzen, dass Du Dir Zeit genommen hast, auf meine Fragen zu antworten.
Ja, jetzt verstehe ich Dich besser!
Nein, einen besten Freund habe ich nicht, ich habe einige männliche Freunde, mit denen ich mich auf allen! möglichen Ebenen austauschen kann, wenn ich wollte, aber auch sehr gute Freundinnen, mit denen ich über alles alles reden kann.
Dir alles Glück!
jetbett

Danke
dir auch und allen hier!
ich hoffe du hast keinen grund eifersüchtig zu sein..
versuch mit deinem partner zu reden.. aber sag ihm dass du ihm vertraust nur dass du manchmal denkst deine ex/beste freundin ist ihm wichtiger als du..
sag ihm das du dich dann nicht gut fühlst und zeit mit ihm alleine willst ihm aber im gegenzug auch zeit für die beiden lässt!
vertrauen ist schließlich die beste basis!

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5. Oktober 2007 um 9:38

Der beste Freund...die beste Freundin...!!!
Liebe jetbett,

gern möchte ich Dir auch zu diesem Thema antworten, ich hoffe das ist i.O.?!

Beim Lesen Deines Beitrages habe ich nämlich an meinen besten Freund gedacht bzw. an meinen Partner der auch bissl Probleme hat damit umzugehen.

Mein bester Freund und ich wir kennen uns jetzt seit 16 Jahren, wir waren einmal zusammen haben aber festgestellt dass wir wie "Bruder und Schwester" leben UND fühlen und wollten unsere Freundschaft nicht riskieren und haben uns wieder getrennt. Wir haben damit unsere Freundschaft, die uns sehr wichtig ist, "gerettet". Wir telefonieren auch nahezu jeden Tag, unternehmen sehr viel gemeinsam und hinzu kommt, dass er für meinen Sohn in den letzten Jahren einfach der Papa geworden ist, den mein Sohn vorher nie hatte. Der leibliche Papa hat sich nach der Scheidung nicht um ihn gekümmert und mein bester Freund ist zum "Ersatz-Papa" geworden, mit allen Rechten und Pflichten. So ist es, allein aufgrund dieser Tatsache schon so, dass mein Sohn und er jeden Tag tel. sich mindestens zweimal die Woche sehen und alle 14 Tage ein "Papa-Wochenende" haben. So, dass mein neuer Freund damit nicht gut umgehen kann bzw. er bissl Zeit benötigt um die Situation zu verstehen, dessen bin ich mir bewußt und ich gebe ihm alle Zeit der Welt. Es ist einfach so, dass so eine Freundschaft etwas ganz besonderes ist, vor allem wenn man sich so lange Jahre kennt und soviel zusammen durchgemacht hat. Es wird niemanden geben der daran irgendwie rütteln könnte und ich muss zugeben, dass ich anfangs bissl "geschockt" war als mein Freund mich fragte "warum tel. ihr eigentlich jeden Tag"? oder "es ist schwer für jemanden Anderen an euch heranzukommen" Ich hatte mir vorher nie Gedanken darüber gemacht je in die Situation zu kommen wo ich mich für eine/diese Freundschaft "rechtfertigen" müsste.

Andersrum ist es ja auch so, dass man ein Leben "vor" der Partnerschaft hatte und dies sollte so akzeptiert werden, ich meine ich akzeptiere seine beste Freundin auch. Er tel. nur ein zweimal die Woche mit ihr und das scheint den beiden zu reichen, es wäre für mich persönlich aber auch i.O. wenn sie täglich tel. würden oder, so wie mein bester Freund und ich es machen, z.B. gemeinsam als gegenseitige "Einkaufsberater" ein Shopping-Wochenende etc. einzulegen. Natürlich sind wir dann auch mal das ganze WE weg und quatieren uns dann in eine Pension ein etc. Es kommt nicht oft vor, ein-zweimal im Jahr...Ich persönlich habe mich schon bissl "zurückgezogen" indem ich z.B. zu Anlässen wo mein bester Freund und ich gemeinsam eingeladen waren, (mein Freund hatte keine Zeit) ich nicht wie früher auch bei ihm übernachtet habe...sondern nichts getrunken habe und nach Hause gefahren bin. Für mich war es auf der einen Seite "Rücksicht" auf meinen Freund nehmen, aber ehrlich gesagt auf der anderen Seite, bissl etwas von mir "aufgeben" ...

Warum ich Deinen Beitrag interessant finde, ist, ich möchte natürlich auch die andere Seite (den Partner) verstehen. Mein Freund redet da nicht sehr viel drüber und deshalb ist es für mich schwierig da das richtige Fingerspitzengefühl zu entwickeln. Ist es Eifersucht? Misstrauen? ich weiß es nicht und würde mich sehr freuen eine Antwort von Dir zu erhalten denn ich finde dies ist eine sehr interessante Diskussion.

Es stellt sich mir nämlich die Frage, muss man aus Rücksicht dem Partner gegenüber, die "Freundschaft" einschränken oder darf man erwarten dass der Partner diese "Freundschaft" so akzeptiert wie sie ist?

Einen ganz lieben Gruß und ich hoffe auf eine weiterhin spannende Diskussion

sonnenschein352

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5. Oktober 2007 um 20:35
In Antwort auf piedad_12136476

Der beste Freund...die beste Freundin...!!!
Liebe jetbett,

gern möchte ich Dir auch zu diesem Thema antworten, ich hoffe das ist i.O.?!

Beim Lesen Deines Beitrages habe ich nämlich an meinen besten Freund gedacht bzw. an meinen Partner der auch bissl Probleme hat damit umzugehen.

Mein bester Freund und ich wir kennen uns jetzt seit 16 Jahren, wir waren einmal zusammen haben aber festgestellt dass wir wie "Bruder und Schwester" leben UND fühlen und wollten unsere Freundschaft nicht riskieren und haben uns wieder getrennt. Wir haben damit unsere Freundschaft, die uns sehr wichtig ist, "gerettet". Wir telefonieren auch nahezu jeden Tag, unternehmen sehr viel gemeinsam und hinzu kommt, dass er für meinen Sohn in den letzten Jahren einfach der Papa geworden ist, den mein Sohn vorher nie hatte. Der leibliche Papa hat sich nach der Scheidung nicht um ihn gekümmert und mein bester Freund ist zum "Ersatz-Papa" geworden, mit allen Rechten und Pflichten. So ist es, allein aufgrund dieser Tatsache schon so, dass mein Sohn und er jeden Tag tel. sich mindestens zweimal die Woche sehen und alle 14 Tage ein "Papa-Wochenende" haben. So, dass mein neuer Freund damit nicht gut umgehen kann bzw. er bissl Zeit benötigt um die Situation zu verstehen, dessen bin ich mir bewußt und ich gebe ihm alle Zeit der Welt. Es ist einfach so, dass so eine Freundschaft etwas ganz besonderes ist, vor allem wenn man sich so lange Jahre kennt und soviel zusammen durchgemacht hat. Es wird niemanden geben der daran irgendwie rütteln könnte und ich muss zugeben, dass ich anfangs bissl "geschockt" war als mein Freund mich fragte "warum tel. ihr eigentlich jeden Tag"? oder "es ist schwer für jemanden Anderen an euch heranzukommen" Ich hatte mir vorher nie Gedanken darüber gemacht je in die Situation zu kommen wo ich mich für eine/diese Freundschaft "rechtfertigen" müsste.

Andersrum ist es ja auch so, dass man ein Leben "vor" der Partnerschaft hatte und dies sollte so akzeptiert werden, ich meine ich akzeptiere seine beste Freundin auch. Er tel. nur ein zweimal die Woche mit ihr und das scheint den beiden zu reichen, es wäre für mich persönlich aber auch i.O. wenn sie täglich tel. würden oder, so wie mein bester Freund und ich es machen, z.B. gemeinsam als gegenseitige "Einkaufsberater" ein Shopping-Wochenende etc. einzulegen. Natürlich sind wir dann auch mal das ganze WE weg und quatieren uns dann in eine Pension ein etc. Es kommt nicht oft vor, ein-zweimal im Jahr...Ich persönlich habe mich schon bissl "zurückgezogen" indem ich z.B. zu Anlässen wo mein bester Freund und ich gemeinsam eingeladen waren, (mein Freund hatte keine Zeit) ich nicht wie früher auch bei ihm übernachtet habe...sondern nichts getrunken habe und nach Hause gefahren bin. Für mich war es auf der einen Seite "Rücksicht" auf meinen Freund nehmen, aber ehrlich gesagt auf der anderen Seite, bissl etwas von mir "aufgeben" ...

Warum ich Deinen Beitrag interessant finde, ist, ich möchte natürlich auch die andere Seite (den Partner) verstehen. Mein Freund redet da nicht sehr viel drüber und deshalb ist es für mich schwierig da das richtige Fingerspitzengefühl zu entwickeln. Ist es Eifersucht? Misstrauen? ich weiß es nicht und würde mich sehr freuen eine Antwort von Dir zu erhalten denn ich finde dies ist eine sehr interessante Diskussion.

Es stellt sich mir nämlich die Frage, muss man aus Rücksicht dem Partner gegenüber, die "Freundschaft" einschränken oder darf man erwarten dass der Partner diese "Freundschaft" so akzeptiert wie sie ist?

Einen ganz lieben Gruß und ich hoffe auf eine weiterhin spannende Diskussion

sonnenschein352

Hallo Sonnenschein352!! Ein bisschen lang! Sorry!
danke sehr, für Deinen Beitrag!

Ich denke, wirklich nachvollziehen zu können, wie der Andere sich fühlt, in Deinem Fall Dein Lebenspartner, kannst Du erst, wenn Du an seiner Stelle wärest und da er nicht so oft mit seiner besten Freundin telefoniert und Gemeinsamkeiten pflegen will, musst Du nie wirklich hinterfragen, welche Ausmasse die Anziehung und Freundschaft zwischen ihm und der besten Freundin annimmt. Mal ganz ehrlich: DAS wäre bzw. ist doch wirklich sehr beruhigend für Dich, oder??? ))

Denn diese Frage, was wirklich hinter diesem Interesse steckt, sich täglich mit jemanden austauschen zu müssen, und das muss man ja schon fast sagen "müssen", oder??? Was ist dieses tägliche: zu sagen/fragen z. B. "Hallo, wo bist Du, hallo, was machst Du, Hallo Du, mir ist dies und das passiert!: Ist das wirklich nur normale Kommunikation oder was ist das für ein Interesse?? Ist das vielleicht: "Ich kann nicht ohne Dich leben, Du fehlst mir! ??? Ist das vielleicht: " Ich will wichtig für Dich sein, weil ich es bei keinem anderen so bin! ??? Ich möchte für DICH wichtig sein und Du sollst es (unbewusst?????) täglich merken!! ???? Und gleichzeitig bist Du auch für mich wichtig, wir haben etwas Besonderes miteinander, wie ich es mit keinem anderen habe, jemals haben werde (denn: mehrere solche! besten Freunde, gibt es so nicht, oder?)
(Und, wenn es denn so ist - Wer will das wirklich bestreiten?- wird da nicht eifersüchtig bei einem normalen Pegel an Gefühlen??)

Nächste Frage: Kann der eigentliche Lebenspartner so eine Stellung jemals einnehmen?? Ja, man hat Sex mit ihm, ist intim, aber diese andere Intitmität, die man mit seinem besten Freund/Freundin teilt kann man nicht mehrfach haben, ODER??? Was ist das für eine Intimität????? Keiner hat mir diese Frage jemals wirklich beantwortet bzw. ausser "Nicolesabine" wie folgend noch mal zu lesen ist:
Zitat
Die positiven:
a) Eine jahrelange Freundschaft ist etwas sehr Wichtiges und Wertvolles. Gute Freundschaften überdauern alle Beziehungen und sind von Bestand. Und wenn beide dies so sehen, ist es völlig egal, ob es sich bei den Freunden um zwei Männer, zwei Frauen oder eine Frau und einen Mann handelt.
b) Man kennt sich und vertraut einander. So kann man beispielsweise auch über Beziehungsprobleme miteinander sprechen.
c) Man gönnt dem Anderen sein Leben und sein Glück und freut sich über neuen Klatsch und Tratsch.

Die negativen:
d) Man übt Macht aus über den anderen, ganz bewusst.
e) Man gönnt (in diesem Fall) der anderen Frau nicht den Mann und ist bewusst grenzüberschreitend und manipulativ.
f) Männer sind eitle Gockel. Alle! Sie fühlen sich geschmeichelt durch die Aufmerksamkeit einer weiteren Frau.
g) Man will nicht loslassen, weil man Angst vor dem Alleinsein hat.
Zitatende

Übrigens a) sehe ich anders: es ist ein Unterschied, ob Mann einen besten Freund hat und nicht eine beste Freundin, aber das, sage ich jetzt einfach mal, würde natürlich jeder behaupten der eine bester Freund/ beste Freundin-Beziehung hat...!!!

zu b) Beziehungprobleme besprechen: ja klar, kann ich verstehen, ist hochintzeressant, was der eigentliche Lebenspartner so macht, man wird mit einbezogen, bekommt Intimitäten mit etc., welch Stellung nimmt DANN!! der beste Freund/ beste Freundin an im Vergleich zu einem beste(r) Freund(in)/bester Freund(in)-Verbindung??? Fängt da schon eine Macht an???

zu c) Klatsch und Tratsch kann ich auch mit meinem Partner austauschen oder anderen Freunden, dazu brauche ich keine beste Freund/beste Freundin Beziehung, ODER??

zu d) genau, und das fühlt sich gut an, man hat ja sonst kaum eine, wenn man sie braucht, weil das Ego gross ist...

zu f)ja, wenn sein Selbstwertgefühl angeknabbert ist, nicht besonders hoch ist, dann ganz besonders.

zu g) Ja und Alleinsein ist besonders dann beängstigend, wenn man es nie schafft ausser seiner/m besten Freund(in) eine stabile und nahe Beziehung aufzubauen, denn: man musste es ja nicht unbedingt, weil da ist ja noch immer und zuletzt der beste Freund/in, und den muss man auch deshalb festhalten. Mit ihm/ihr hat man keinen Beziehungsärger, er/sie ist nicht immer, aber fast immer, lieb zu einem etc. etc. .

Was ist das wirklich für eine Verbindung, was steckt wirklich hinter dieser "Mann/Frau beste Freund-Beziehung"???? Nicht loslassen können??? Und wenn ja, von was????????????????? Diese Fragen habe ich auch schon gestellt, bis jetzt aber keine Antworten darauf bekommen... Warum nicht?? Ist das kein Aspekt oder eher unangenehm diese beantworten zu "müssen" (hier kann man ja ehrlich sein... Hat der beste Freudn/ beste Freundin sich schon wirklich gefragt, warum diese Bindung so wichtig geworden ist und bleiben soll??

Ich, für mich persönlich, brauche keine Extraperson ausser meinen Lebenspartner, damit ich mich vollständig fühle oder nicht verlassen fühle oder mehr angenommen, mehr wichtig genommen, brauche es nicht, dass mein bester Freund ohne mich nicht leben kann oder will. Und das bedeutet nicht, um evtl.en Fragen vorzubeugen, ich bin nicht gefühlsarm oder ähnliches. ))

Wenn Dein bester Freund der Ersatzpapi ist, dann ist das noch eine ganz andere Ebene, die hat mit Mann und Frau aber nichts zu tun.

Ich denke, die Frage, von Deinem Lebenspartner: "Warum musst Du jeden Tag mit Deinem besten Freund telefonieren?" ist völlig normal, weil es doch ungewöhnlich ist, das so eine Abhängigkeit besteht und man(n) fragt sich warum, wieso, weshalb, welche Ausmasse, wie intim (was wird wirklich beredet; bin ich auch Gesprächsstoff-heimlich oder nicht heimlich), wie wichtig, wie stark ist diese beste Freund/beste Freundin Beziehung, was bleibt da noch wirklich übrig bzw. welchen Anteil nimmt der eigentliche Lebenspartner wirklich ein. Ja, Da können Ängste auftreten, aber am Ende bleibt nur ein Verwundern über so viel Kraft die diese beste Freund/beste Freundin-Verbindung einnimmt, so, dass sogar der eigentliche Lebenspartner gechasst wird, wenn er diese Verbindung nicht so hinnimmt wie sie besteht.
Ich denke, die Bedürfnisse müssen einigermassen übereinstimmen, sonst passt es nicht.
Wenn mein Partner meint, seine beste Freundin ist sein ein und alles und keiner kann dran rütteln, noch nicht mal ich, obwohl er nicht den Alltag mit ihr verbringt und bewältigt, dann weiss ich auch nicht.

Ich muss jetzt aber "gehen" ))

Hoffe, von Dir zu lesen!

Liebe Grüsse,
Bettina

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7. Oktober 2007 um 20:10
In Antwort auf piedad_12136476

Der beste Freund...die beste Freundin...!!!
Liebe jetbett,

gern möchte ich Dir auch zu diesem Thema antworten, ich hoffe das ist i.O.?!

Beim Lesen Deines Beitrages habe ich nämlich an meinen besten Freund gedacht bzw. an meinen Partner der auch bissl Probleme hat damit umzugehen.

Mein bester Freund und ich wir kennen uns jetzt seit 16 Jahren, wir waren einmal zusammen haben aber festgestellt dass wir wie "Bruder und Schwester" leben UND fühlen und wollten unsere Freundschaft nicht riskieren und haben uns wieder getrennt. Wir haben damit unsere Freundschaft, die uns sehr wichtig ist, "gerettet". Wir telefonieren auch nahezu jeden Tag, unternehmen sehr viel gemeinsam und hinzu kommt, dass er für meinen Sohn in den letzten Jahren einfach der Papa geworden ist, den mein Sohn vorher nie hatte. Der leibliche Papa hat sich nach der Scheidung nicht um ihn gekümmert und mein bester Freund ist zum "Ersatz-Papa" geworden, mit allen Rechten und Pflichten. So ist es, allein aufgrund dieser Tatsache schon so, dass mein Sohn und er jeden Tag tel. sich mindestens zweimal die Woche sehen und alle 14 Tage ein "Papa-Wochenende" haben. So, dass mein neuer Freund damit nicht gut umgehen kann bzw. er bissl Zeit benötigt um die Situation zu verstehen, dessen bin ich mir bewußt und ich gebe ihm alle Zeit der Welt. Es ist einfach so, dass so eine Freundschaft etwas ganz besonderes ist, vor allem wenn man sich so lange Jahre kennt und soviel zusammen durchgemacht hat. Es wird niemanden geben der daran irgendwie rütteln könnte und ich muss zugeben, dass ich anfangs bissl "geschockt" war als mein Freund mich fragte "warum tel. ihr eigentlich jeden Tag"? oder "es ist schwer für jemanden Anderen an euch heranzukommen" Ich hatte mir vorher nie Gedanken darüber gemacht je in die Situation zu kommen wo ich mich für eine/diese Freundschaft "rechtfertigen" müsste.

Andersrum ist es ja auch so, dass man ein Leben "vor" der Partnerschaft hatte und dies sollte so akzeptiert werden, ich meine ich akzeptiere seine beste Freundin auch. Er tel. nur ein zweimal die Woche mit ihr und das scheint den beiden zu reichen, es wäre für mich persönlich aber auch i.O. wenn sie täglich tel. würden oder, so wie mein bester Freund und ich es machen, z.B. gemeinsam als gegenseitige "Einkaufsberater" ein Shopping-Wochenende etc. einzulegen. Natürlich sind wir dann auch mal das ganze WE weg und quatieren uns dann in eine Pension ein etc. Es kommt nicht oft vor, ein-zweimal im Jahr...Ich persönlich habe mich schon bissl "zurückgezogen" indem ich z.B. zu Anlässen wo mein bester Freund und ich gemeinsam eingeladen waren, (mein Freund hatte keine Zeit) ich nicht wie früher auch bei ihm übernachtet habe...sondern nichts getrunken habe und nach Hause gefahren bin. Für mich war es auf der einen Seite "Rücksicht" auf meinen Freund nehmen, aber ehrlich gesagt auf der anderen Seite, bissl etwas von mir "aufgeben" ...

Warum ich Deinen Beitrag interessant finde, ist, ich möchte natürlich auch die andere Seite (den Partner) verstehen. Mein Freund redet da nicht sehr viel drüber und deshalb ist es für mich schwierig da das richtige Fingerspitzengefühl zu entwickeln. Ist es Eifersucht? Misstrauen? ich weiß es nicht und würde mich sehr freuen eine Antwort von Dir zu erhalten denn ich finde dies ist eine sehr interessante Diskussion.

Es stellt sich mir nämlich die Frage, muss man aus Rücksicht dem Partner gegenüber, die "Freundschaft" einschränken oder darf man erwarten dass der Partner diese "Freundschaft" so akzeptiert wie sie ist?

Einen ganz lieben Gruß und ich hoffe auf eine weiterhin spannende Diskussion

sonnenschein352

P.S. an sonnenschein352
es tut mir leid, ich habe gemerkt, dass ich auf Deine Frage, die Dir auf deiner Seele brennen nicht so eingegangen bin und möchte es jetzt doch noch mal nachholen.

Ich finde es übrigens gar nicht natürlich, dass Du mit Deinem besten Freund eine Shoppingtour machst, bei der ER Dich berät, was Dir am besten steht etc. und dabei natürlich herausspringt, dass Du Klamotten trägst, die er gut findet. Oder? Ist das nicht eher etwas, was Du mit Peinem Partner machen "solltest", denn Du willst doch ihm gefallen und eher von ihm beraten werden, oder? Wenn er zu dem Thema Klamotteneinkauf keine Meinung und Lust hat, ok, aber was ich noch viel unnatürlicher finde ist, ein WE mit dem besten Freund verbringen, in einer Pension, egal wie oft. Da finde ich, fehlt einfach die Feinfühligkeit gegenüber dem Partner. Sei mir nicht böse, wenn ich da so ehrlich bin. Ich selber würde so etwas nicht akzeptieren, ich denke, das geht zu weit. Das sieht so aus, als wenn Du und Dein bester Freund ein Paar wäret, auch wenn ihr es in Wirklichkeit nicht seid. Das stellt sich die Frage:" Wie fühlt es sich für euch an?? Das könnte jedenfalls Dein eigentlicher Partner denken und da ist dann Eifersucht weniger ein Thema sonder eher ein "Sich ausgeschlossen fühlen". Und wenn man es näher betrachtet ist es auch so. Oder?

Ich denke, bei wirklicher Liebe dem eigentlichen Partner gegenüber hat man nicht das Gefühl, dass man etwas Aufgeben muss, sondern man hat gar nicht das Bedürfnis wie zum Beispiel in Deinem Fall bei dem besten Freund schlafen zu wollen.

Du willst etwas nicht aufgeben, aber Dein Partner sollte akzeptieren: beides passt nicht zusammen, beide wollen etwas, was der andere entweder nicht akzeptieren kann oder nicht will bzw. sich schlecht fühlt. Was bedeutet das??

Ich denke, es kann am Anfang Eifersucht beim Partner sein, wenn er sich unsicher ist und nicht weiss, wie er Die beste Freundin/bester Freund- Beziehung einzuschätzen hat. Aber eigentlich ist es wohl ein Nichtwissen, welche Wichtigkeit die eigentliche Partnerschaft im Vergleich zu der Freundschaft in Wirklichkeit hat. Wenn man feststellen muss, dass die Freundschaft sooo wichtig ist, dass man sich die eigentlich wichtigste Stellung, nämlich der Lebensmittelpunkt zu sein, erkämpfen muss bzw. es wohl anscheinend nicht ist oder besser nicht wirklich sein kann, vor allen Dingen, wenn es heisst, man will dass die Freundschaft, so wie sie ist, akzeptiert wird, also die Partnerschaft mit Bedingungen einhergeht oder anfängt, die man(n) nicht kennt, für einem befremdlich sind, weil eher selten, also der beste Freund, so wie es (zuerst?) aussieht, die Nummer eins ist und bleiben wird und nicht er selbst. Wie ist das bei euch, für Dich????

Grundsätzlich denke ich, erwarten kann man gar nichts, von Niemandem, sondern nur hoffen, hoffen, dass die Liebe gross genug ist und die Toleranz und das Gefühl dafür, was bzw. wieviel man dem Anderen "zumuten" bzw. abverlangen kann.

Dir alles Glück und auch ganz liebe Grüsse!
jetbett

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8. Oktober 2007 um 10:42
In Antwort auf oriana_12139184

P.S. an sonnenschein352
es tut mir leid, ich habe gemerkt, dass ich auf Deine Frage, die Dir auf deiner Seele brennen nicht so eingegangen bin und möchte es jetzt doch noch mal nachholen.

Ich finde es übrigens gar nicht natürlich, dass Du mit Deinem besten Freund eine Shoppingtour machst, bei der ER Dich berät, was Dir am besten steht etc. und dabei natürlich herausspringt, dass Du Klamotten trägst, die er gut findet. Oder? Ist das nicht eher etwas, was Du mit Peinem Partner machen "solltest", denn Du willst doch ihm gefallen und eher von ihm beraten werden, oder? Wenn er zu dem Thema Klamotteneinkauf keine Meinung und Lust hat, ok, aber was ich noch viel unnatürlicher finde ist, ein WE mit dem besten Freund verbringen, in einer Pension, egal wie oft. Da finde ich, fehlt einfach die Feinfühligkeit gegenüber dem Partner. Sei mir nicht böse, wenn ich da so ehrlich bin. Ich selber würde so etwas nicht akzeptieren, ich denke, das geht zu weit. Das sieht so aus, als wenn Du und Dein bester Freund ein Paar wäret, auch wenn ihr es in Wirklichkeit nicht seid. Das stellt sich die Frage:" Wie fühlt es sich für euch an?? Das könnte jedenfalls Dein eigentlicher Partner denken und da ist dann Eifersucht weniger ein Thema sonder eher ein "Sich ausgeschlossen fühlen". Und wenn man es näher betrachtet ist es auch so. Oder?

Ich denke, bei wirklicher Liebe dem eigentlichen Partner gegenüber hat man nicht das Gefühl, dass man etwas Aufgeben muss, sondern man hat gar nicht das Bedürfnis wie zum Beispiel in Deinem Fall bei dem besten Freund schlafen zu wollen.

Du willst etwas nicht aufgeben, aber Dein Partner sollte akzeptieren: beides passt nicht zusammen, beide wollen etwas, was der andere entweder nicht akzeptieren kann oder nicht will bzw. sich schlecht fühlt. Was bedeutet das??

Ich denke, es kann am Anfang Eifersucht beim Partner sein, wenn er sich unsicher ist und nicht weiss, wie er Die beste Freundin/bester Freund- Beziehung einzuschätzen hat. Aber eigentlich ist es wohl ein Nichtwissen, welche Wichtigkeit die eigentliche Partnerschaft im Vergleich zu der Freundschaft in Wirklichkeit hat. Wenn man feststellen muss, dass die Freundschaft sooo wichtig ist, dass man sich die eigentlich wichtigste Stellung, nämlich der Lebensmittelpunkt zu sein, erkämpfen muss bzw. es wohl anscheinend nicht ist oder besser nicht wirklich sein kann, vor allen Dingen, wenn es heisst, man will dass die Freundschaft, so wie sie ist, akzeptiert wird, also die Partnerschaft mit Bedingungen einhergeht oder anfängt, die man(n) nicht kennt, für einem befremdlich sind, weil eher selten, also der beste Freund, so wie es (zuerst?) aussieht, die Nummer eins ist und bleiben wird und nicht er selbst. Wie ist das bei euch, für Dich????

Grundsätzlich denke ich, erwarten kann man gar nichts, von Niemandem, sondern nur hoffen, hoffen, dass die Liebe gross genug ist und die Toleranz und das Gefühl dafür, was bzw. wieviel man dem Anderen "zumuten" bzw. abverlangen kann.

Dir alles Glück und auch ganz liebe Grüsse!
jetbett

Liebe jetbett....
Ganz vielen lieben Dank für Deine Antwort. Ich versuche nachher zu antworten...wollte nur kurz mailen dass ich Dich nicht vergessen habe und Du wirklich einen Denkanstoss mit Deinem Beitrag gegeben hast

Ganz liebe Grüße, sonnenschein352

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8. Oktober 2007 um 16:40
In Antwort auf oriana_12139184

P.S. an sonnenschein352
es tut mir leid, ich habe gemerkt, dass ich auf Deine Frage, die Dir auf deiner Seele brennen nicht so eingegangen bin und möchte es jetzt doch noch mal nachholen.

Ich finde es übrigens gar nicht natürlich, dass Du mit Deinem besten Freund eine Shoppingtour machst, bei der ER Dich berät, was Dir am besten steht etc. und dabei natürlich herausspringt, dass Du Klamotten trägst, die er gut findet. Oder? Ist das nicht eher etwas, was Du mit Peinem Partner machen "solltest", denn Du willst doch ihm gefallen und eher von ihm beraten werden, oder? Wenn er zu dem Thema Klamotteneinkauf keine Meinung und Lust hat, ok, aber was ich noch viel unnatürlicher finde ist, ein WE mit dem besten Freund verbringen, in einer Pension, egal wie oft. Da finde ich, fehlt einfach die Feinfühligkeit gegenüber dem Partner. Sei mir nicht böse, wenn ich da so ehrlich bin. Ich selber würde so etwas nicht akzeptieren, ich denke, das geht zu weit. Das sieht so aus, als wenn Du und Dein bester Freund ein Paar wäret, auch wenn ihr es in Wirklichkeit nicht seid. Das stellt sich die Frage:" Wie fühlt es sich für euch an?? Das könnte jedenfalls Dein eigentlicher Partner denken und da ist dann Eifersucht weniger ein Thema sonder eher ein "Sich ausgeschlossen fühlen". Und wenn man es näher betrachtet ist es auch so. Oder?

Ich denke, bei wirklicher Liebe dem eigentlichen Partner gegenüber hat man nicht das Gefühl, dass man etwas Aufgeben muss, sondern man hat gar nicht das Bedürfnis wie zum Beispiel in Deinem Fall bei dem besten Freund schlafen zu wollen.

Du willst etwas nicht aufgeben, aber Dein Partner sollte akzeptieren: beides passt nicht zusammen, beide wollen etwas, was der andere entweder nicht akzeptieren kann oder nicht will bzw. sich schlecht fühlt. Was bedeutet das??

Ich denke, es kann am Anfang Eifersucht beim Partner sein, wenn er sich unsicher ist und nicht weiss, wie er Die beste Freundin/bester Freund- Beziehung einzuschätzen hat. Aber eigentlich ist es wohl ein Nichtwissen, welche Wichtigkeit die eigentliche Partnerschaft im Vergleich zu der Freundschaft in Wirklichkeit hat. Wenn man feststellen muss, dass die Freundschaft sooo wichtig ist, dass man sich die eigentlich wichtigste Stellung, nämlich der Lebensmittelpunkt zu sein, erkämpfen muss bzw. es wohl anscheinend nicht ist oder besser nicht wirklich sein kann, vor allen Dingen, wenn es heisst, man will dass die Freundschaft, so wie sie ist, akzeptiert wird, also die Partnerschaft mit Bedingungen einhergeht oder anfängt, die man(n) nicht kennt, für einem befremdlich sind, weil eher selten, also der beste Freund, so wie es (zuerst?) aussieht, die Nummer eins ist und bleiben wird und nicht er selbst. Wie ist das bei euch, für Dich????

Grundsätzlich denke ich, erwarten kann man gar nichts, von Niemandem, sondern nur hoffen, hoffen, dass die Liebe gross genug ist und die Toleranz und das Gefühl dafür, was bzw. wieviel man dem Anderen "zumuten" bzw. abverlangen kann.

Dir alles Glück und auch ganz liebe Grüsse!
jetbett

@jetbett Achtung LANG 1.Teil
Liebe jetbett... ich habe Deinen ersten Beitrag einmal kopiert und jeweils zu den Themen mein Kommentar dazugeschrieben, ich hoffe es ist nicht zu durcheinander geraten. Ich schreibe aber noch ausführlicher erstmal NUR mein Kommentar zu den einzelnen Abschnitten

Zitat:
Ich denke, wirklich nachvollziehen zu können, wie der Andere sich fühlt, in Deinem Fall Dein Lebenspartner, kannst Du erst, wenn Du an seiner Stelle wärest und da er nicht so oft mit seiner besten Freundin telefoniert und Gemeinsamkeiten pflegen will, musst Du nie wirklich hinterfragen, welche Ausmasse die Anziehung und Freundschaft zwischen ihm und der besten Freundin annimmt. Mal ganz ehrlich: DAS wäre bzw. ist doch wirklich sehr beruhigend für Dich, oder??? ))

Das ist eine sehr gute Frage, ich war tatsächlich noch nie in dieser Situation. Aber ich bin auch ehrlich gesagt überhaupt nicht eifersüchtig. Weißt Du, meine Grundeinstellung auch in der Partnerschaft, lautet Leben und Leben lassen und die Freiheiten (blödes Wort) die ich für mich beanspruche die gestehe ich ja auch meinem Partner voll und ganz zu. Mal ehrlich, anders kann eine Partnerschaft ja auch nicht funktionieren. Die beste Freundin von meinem Partner z.B. ist eine ganz tolle Frau, sie sieht extrem gut aus, hat einen fantastischen Humor und ist einfach eine sehr herzliche Person...evtl. würde es Frauen geben die dann an meiner Stelle eifersüchtig wären. Aber ich selber bin es nicht. Er ist ja mit mir zusammen und wir können gemeinsam lachen, weinen, tiefgründige Gespräche führen aber auch Spaß haben und unsere Hobbys gemeinsam ausleben. Er liebt mich mit meinen Macken und meinen positiven Eigenschaften so wie ich bin da verlasse ich mich auch 100%ig drauf denn ich liebe ihn ja genauso und er muß sich ebenfalls drauf verlassen.

Zitat:
Denn diese Frage, was wirklich hinter diesem Interesse steckt, sich täglich mit jemanden austauschen zu müssen, und das muss man ja schon fast sagen "müssen", oder???

Nein es ist kein MUSS und auch nicht das Gefühl von MÜSSEN. Es ist ja auch nicht wirklich jeden Tag. Es ist einfach ein Teil von Deinem/meinem Lebener hat mich lange begleitet und stand einfach sehr oft als Helfer neben mir. Mit ganz großem Dank habe ich seine Hilfe angenommen und stand genauso gern als Helfer an seiner Seite (wie es aktuell der Fall ist es geht ihm nicht gut) Um so schöner ist es zu wissen, es kommen wieder Zeiten da geht es uns beiden gut.

Zitat:
Was ist dieses tägliche: zu sagen/fragen z. B. "Hallo, wo bist Du, hallo, was machst Du, Hallo Du, mir ist dies und das passiert!: Ist das wirklich nur normale Kommunikation oder was ist das für ein Interesse?? Ist das vielleicht: "Ich kann nicht ohne Dich leben, Du fehlst mir! ??? Ist das vielleicht: " Ich will wichtig für Dich sein, weil ich es bei keinem anderen so bin! ??? Ich möchte für DICH wichtig sein und Du sollst es (unbewusst?????) täglich merken!! ???? Und gleichzeitig bist Du auch für mich wichtig, wir haben etwas Besonderes miteinander, wie ich es mit keinem anderen habe, jemals haben werde (denn: mehrere solche! besten Freunde, gibt es so nicht, oder?)
(Und, wenn es denn so ist - Wer will das wirklich bestreiten?- wird da nicht eifersüchtig bei einem normalen Pegel an Gefühlen??)

Was es genau ist, gute Frage. Dadurch dass wir in den letzten Jahren einfach alles gemeinsam gemacht haben (wo ich selber noch keinen Partner hatte) kennen wir uns natürlich in und auswendig. Es ist schön zu wissen es geht ihm gut und es ist ja auch so, dass man irgendwie gemeinsame Wurzeln hat EBEN BEDINGT DADURCH dass wir viel durchgemacht haben UND uns so gut kennen. Ja es gibt auch nur EINEN solchen besten Freund. Versteh mich bitte nicht falsch. Es gibt Dinge die ich ausschließlich mit meinem Partner bespreche und auch nur ihm anvertrauen würde. Andersrum kam ich auch schon in die Situation wo ich tatsächlich meinen besten Freund zu Rate gezogen habe einfach aus dem Bauchgefühl heraus weil ich in dem Augenblick einfach eine kritische Person benötige die mich kennt und die Situation dann auch evtl. besser einschätzen kann. Im übrigen finde ich einen männlichen besten Freund ehrlicher als eine Freundin denn er kann mich ehrlich kritisieren was ich bei manch anderen Freundschaften unter Frauen so nicht wiederfinde! Das aber nur nebenbei erwähnt


Nächste Frage: Kann der eigentliche Lebenspartner so eine Stellung jemals einnehmen?? Ja, man hat Sex mit ihm, ist intim, aber diese andere Intitmität, die man mit seinem besten Freund/Freundin teilt kann man nicht mehrfach haben, ODER??? Was ist das für eine Intimität????? Keiner hat mir diese Frage jemals wirklich beantwortet bzw. ausser "Nicolesabine" wie folgend noch mal zu lesen ist:
Zitat
Die positiven:
a) Eine jahrelange Freundschaft ist etwas sehr Wichtiges und Wertvolles. Gute Freundschaften überdauern alle Beziehungen und sind von Bestand. Und wenn beide dies so sehen, ist es völlig egal, ob es sich bei den Freunden um zwei Männer, zwei Frauen oder eine Frau und einen Mann handelt.
b) Man kennt sich und vertraut einander. So kann man beispielsweise auch über Beziehungsprobleme miteinander sprechen.
c) Man gönnt dem Anderen sein Leben und sein Glück und freut sich über neuen Klatsch und Tratsch.

Die negativen:
d) Man übt Macht aus über den anderen, ganz bewusst.
e) Man gönnt (in diesem Fall) der anderen Frau nicht den Mann und ist bewusst grenzüberschreitend und manipulativ.
f) Männer sind eitle Gockel. Alle! Sie fühlen sich geschmeichelt durch die Aufmerksamkeit einer weiteren Frau.
g) Man will nicht loslassen, weil man Angst vor dem Alleinsein hat.
Zitatende

Übrigens a) sehe ich anders: es ist ein Unterschied, ob Mann einen besten Freund hat und nicht eine beste Freundin, aber das, sage ich jetzt einfach mal, würde natürlich jeder behaupten der eine bester Freund/ beste Freundin-Beziehung hat...!!!

Ich stimme hier nicolesabine absolut zu ich sehe das genauso.

zu b) Beziehungprobleme besprechen: ja klar, kann ich verstehen, ist hochintzeressant, was der eigentliche Lebenspartner so macht, man wird mit einbezogen, bekommt Intimitäten mit etc., welch Stellung nimmt DANN!! der beste Freund/ beste Freundin an im Vergleich zu einem beste(r) Freund(in)/bester Freund(in)-Verbindung??? Fängt da schon eine Macht an???
Warum sollte hier eine Macht beginnen?

zu c) Klatsch und Tratsch kann ich auch mit meinem Partner austauschen oder anderen Freunden, dazu brauche ich keine beste Freund/beste Freundin Beziehung, ODER??

Nein für Klatsch und Tratsch braucht man keinen besten Freund, ABER ÜBER Klatsch und Tratsch tauscht man sich u.a. aus und erfährt doch auch hier wie es seinem besten Freund(in) geht und natürlich freut man sich wenn es ihm gut geht.

So, zu den negativen Eigenschaften. Ist es nicht vielmehr eine Sache der Natürlichkeit? Ich meine, ich persönlich bezeichne das oben als Negativ-Aufgeführte nicht unbedingt als negativ sondern vielmehr als das, was in der Natur des Menschen steckt. Es ist nur eine Sache wie sehr man sich darüber bewußt ist oder EBEN NICHT!!! Sind wir nicht jeden Tag in der Position wo wir auch unbewußt Macht ausüben? Ob im Beruf in der Familie etc. Durch das Austauschen und kundgeben der eigenen Meinung vertritt man doch seine Persönlichkeit und dies widerum beeinflußt egal wo und an welcher Stelle IMMER irgendeine Situation. Auch das unter g aufgeführte, man will nicht alleinsein und läßt deshalb nicht los.dies ist doch eine ganz natürliche Angst oder täusche ich mich? Ich meine, wir alle pflegen doch unsere Kontakte ob zur Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen etc. ODER u.a. auch dem besten Freund. Das dieser Kontakt dann intensiver ist, hängt einfach mit der Art und Weise zusammen wie man sich austauscht/bisher immer ausgetauscht hat.ich persönlich nenne das mal vorsichtig seelenverwandt.

Bei d hole ich doch noch mal aus. Zitit:
zu d) genau, und das fühlt sich gut an, man hat ja sonst kaum eine, wenn man sie braucht, weil das Ego gross ist...

hier denke ich muß man sich darüber im klaren sein dass eine natürliche Grenze geben muß. Ich persönlich setze mich seit Jahren mit dem Thema Psychologie etc. auseinander und in der Tat muß man hier sehr gut aufpassen. Es wäre sicherlich ein leichtes hier eine gewisse Macht auszuüben, ABER und da kommt die Bedeutung der wahren Freundschaft ins Spiel, ist es nicht so, dass es Stärke ist, hier ganz bewußt KEINE MACHT auszuüben??? Ich beziehe das jetzt einmal auf die Situation mit meinem besten Freund und mir. Seine Traumfrau um die er momentan (seit 7 Monaten) kämpft, - ich persönlich liege mit ihr nicht auf einer Wellenlänge ich stehe ihm mit einer 100% ehrlichen Meinung gegenüber. Ich spreche ihm Mut zu und bin ehrlich. Ich kritisiere ihn wenn es angebracht ist und freue mich für BEIDE wenn sie den Weg zueinander endlich gefunden haben. (Möchte da jetzt nicht ausholen es wird ohnehin schon recht lang ) So, momentan ist es so, dass diese Frau meinen besten Freund durch ihr Verhalten sehr verletzt und natürlich ist es für mich nicht schön mit anzusehen, dass er leidet. ABER diese Frau handelt doch auch nur aus ihrem Gefühl und der aktuellen Situation heraus und egal was es ist, ich finde man muß immer Verständnis für beide Seiten aufbringen, egal welche Situation und ich unterscheide nicht zwischen Du bist mein bester Freund und Du bist eine Bekanntschaft die Ehrlichkeit ist ausschlaggebend UND das Gefühl für die Mitmenschen. Es gibt, und da muß man realistisch sein, nicht nur den besten Freund(in) man muß ALLE Mitmenschen miteinbeziehen!!! Phuuich hoffe ich konnte das richtig zum Ausdruck bringen.

Zitat:
zu f)ja, wenn sein Selbstwertgefühl angeknabbert ist, nicht besonders hoch ist, dann ganz besonders.
Zitat:
zu g) Ja und Alleinsein ist besonders dann beängstigend, wenn man es nie schafft ausser seiner/m besten Freund(in) eine stabile und nahe Beziehung aufzubauen, denn: man musste es ja nicht unbedingt, weil da ist ja noch immer und zuletzt der beste Freund/in, und den muss man auch deshalb festhalten. Mit ihm/ihr hat man keinen Beziehungsärger, er/sie ist nicht immer, aber fast immer, lieb zu einem etc. etc. .

Was ist das wirklich für eine Verbindung, was steckt wirklich hinter dieser "Mann/Frau beste Freund-Beziehung"???? Nicht loslassen können??? Und wenn ja, von was?????????????????

Man kann nichts loslassen was einem nicht gehört, es ist wie ich oben schon erwähnte diese Vertrautheit und das Wissen jemanden den ich sehr gern mag geht es gut oder eben nicht aber ich konnte helfen bzw. bin für ihn da.

Zitat:
Diese Fragen habe ich auch schon gestellt, bis jetzt aber keine Antworten darauf bekommen... Warum nicht?? Ist das kein Aspekt oder eher unangenehm diese beantworten zu "müssen" (hier kann man ja ehrlich sein... Hat der beste Freudn/ beste Freundin sich schon wirklich gefragt, warum diese Bindung so wichtig geworden ist und bleiben soll??

Ja das habe ich als beste Freundin. Diese Bindung bleibt so wichtig weil sie ehrlich ist. Ich kann mich auf meinen Freund blind verlassen. Er würde jederzeit alles stehen und liegen lassen wenn ich ihn bräuchte andersrum genauso. Es ist die Ehrlichkeit mit der wir uns begegnen und miteinander umgehen. Es ist die Art und Weise wie wir uns austauschen können und es ist einfach eine Tatsache, dass es im Leben zwar viele Bekannte und Begleiter gibt aber gute Freunde gibt es NICHT wie Sand am Meer und das ist auch gut so. Gute Freunde sind etwas ganz besonderes und wenn man in der glücklichen Situation ist behaupten zu könnenich habe einen guten/besten Freund dann darf man sich wirklich sehr glücklich schätzen, dann nämlich hat man meiner Meinung nach eine sehr wertvolle Bereicherung im Leben. (Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man eine glückliche Partnerschaft führen darf/kann).

Zitat:
Ich, für mich persönlich, brauche keine Extraperson ausser meinen Lebenspartner, damit ich mich vollständig fühle oder nicht verlassen fühle oder mehr angenommen, mehr wichtig genommen, brauche es nicht, dass mein bester Freund ohne mich nicht leben kann oder will. Und das bedeutet nicht, um evtl.en Fragen vorzubeugen, ich bin nicht gefühlsarm oder ähnliches. ))

Deine Meinung baut natürlich auf dem Prinzip auf welches ich nicht vertrete somit kann ich dazu nichts schreiben außer, das ich glaube, dass Du ein sehr gefühlvoller Mensch bist, Du machst Dir viele Gedanken und versuchst (und das finde ich ehrlich sehr schön) zu akzeptieren. Du hinterfragst und wirst Dir dann eine Meinung bildenwie viele Leute bilden sich eine Meinung OHNE eine zweite Seite gehört zu haben?!?! Ich persönlich finde diese Diskussion sehr interessant WEIL auch ich in den Genuß der zweiten Seite komme und ich versuche, nachdem ich mir meine Gedanken dazu gemacht habe, eine für ALLE Seiten akzeptable Lösung zu finden. Das meine ich ernst. Ich sehe das meinem Partner diese Verbindung nicht leicht fällt ABER ich denke nur durch gemeinsame Gesprächen ist es möglich, hier Verständnis aufzubringenund diese Gespräche besitzen dann wiederum eine Intimität die nur meinem Partner und mir gehört.
Zitat:
Wenn Dein bester Freund der Ersatzpapi ist, dann ist das noch eine ganz andere Ebene, die hat mit Mann und Frau aber nichts zu tun.

Ich denke, die Frage, von Deinem Lebenspartner: "Warum musst Du jeden Tag mit Deinem besten Freund telefonieren?" ist völlig normal, weil es doch ungewöhnlich ist, das so eine Abhängigkeit besteht und man(n) fragt sich warum, wieso, weshalb, welche Ausmasse, wie intim (was wird wirklich beredet; bin ich auch Gesprächsstoff-heimlich oder nicht heimlich), wie wichtig, wie stark ist diese beste Freund/beste Freundin Beziehung, was bleibt da noch wirklich übrig bzw. welchen Anteil nimmt der eigentliche Lebenspartner wirklich ein. Ja, Da können Ängste auftreten, aber am Ende bleibt nur ein Verwundern über so viel Kraft die diese beste Freund/beste Freundin-Verbindung einnimmt, so, dass sogar der eigentliche Lebenspartner gechasst wird, wenn er diese Verbindung nicht so hinnimmt wie sie besteht.

Hier werfe ich kurz ein, dass ich es meinem Partner niemals verübeln würde, wenn er keine Akzeptanz aufbringen kann. Wäre es arg schlimm und wir würden keinen Kompromiß finden können wäre es dauerhaft möglicherweise auch nicht der richtige Partner für mich an meiner Seite. Ich kann niemanden besitzen und dies, etwas nicht akzeptieren können was meinem Partner sehr wichtig ist, spricht für mich für bissl Egoismus.

Zitat:
Ich denke, die Bedürfnisse müssen einigermassen übereinstimmen, sonst passt es nicht.
Wenn mein Partner meint, seine beste Freundin ist sein ein und alles und keiner kann dran rütteln, noch nicht mal ich, obwohl er nicht den Alltag mit ihr verbringt und bewältigt, dann weiss ich auch nicht.

Du hast vollkommen rechtalles in einem ausgewogenem Maß. Mein bester Freund ist nicht mein ein und alles aber rütteln an dieser Freundschaft könnte niemand

....so geht gleich weiter...dann aber ohne Zitat

Liebe Grüße, Anja

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8. Oktober 2007 um 18:19
In Antwort auf oriana_12139184

P.S. an sonnenschein352
es tut mir leid, ich habe gemerkt, dass ich auf Deine Frage, die Dir auf deiner Seele brennen nicht so eingegangen bin und möchte es jetzt doch noch mal nachholen.

Ich finde es übrigens gar nicht natürlich, dass Du mit Deinem besten Freund eine Shoppingtour machst, bei der ER Dich berät, was Dir am besten steht etc. und dabei natürlich herausspringt, dass Du Klamotten trägst, die er gut findet. Oder? Ist das nicht eher etwas, was Du mit Peinem Partner machen "solltest", denn Du willst doch ihm gefallen und eher von ihm beraten werden, oder? Wenn er zu dem Thema Klamotteneinkauf keine Meinung und Lust hat, ok, aber was ich noch viel unnatürlicher finde ist, ein WE mit dem besten Freund verbringen, in einer Pension, egal wie oft. Da finde ich, fehlt einfach die Feinfühligkeit gegenüber dem Partner. Sei mir nicht böse, wenn ich da so ehrlich bin. Ich selber würde so etwas nicht akzeptieren, ich denke, das geht zu weit. Das sieht so aus, als wenn Du und Dein bester Freund ein Paar wäret, auch wenn ihr es in Wirklichkeit nicht seid. Das stellt sich die Frage:" Wie fühlt es sich für euch an?? Das könnte jedenfalls Dein eigentlicher Partner denken und da ist dann Eifersucht weniger ein Thema sonder eher ein "Sich ausgeschlossen fühlen". Und wenn man es näher betrachtet ist es auch so. Oder?

Ich denke, bei wirklicher Liebe dem eigentlichen Partner gegenüber hat man nicht das Gefühl, dass man etwas Aufgeben muss, sondern man hat gar nicht das Bedürfnis wie zum Beispiel in Deinem Fall bei dem besten Freund schlafen zu wollen.

Du willst etwas nicht aufgeben, aber Dein Partner sollte akzeptieren: beides passt nicht zusammen, beide wollen etwas, was der andere entweder nicht akzeptieren kann oder nicht will bzw. sich schlecht fühlt. Was bedeutet das??

Ich denke, es kann am Anfang Eifersucht beim Partner sein, wenn er sich unsicher ist und nicht weiss, wie er Die beste Freundin/bester Freund- Beziehung einzuschätzen hat. Aber eigentlich ist es wohl ein Nichtwissen, welche Wichtigkeit die eigentliche Partnerschaft im Vergleich zu der Freundschaft in Wirklichkeit hat. Wenn man feststellen muss, dass die Freundschaft sooo wichtig ist, dass man sich die eigentlich wichtigste Stellung, nämlich der Lebensmittelpunkt zu sein, erkämpfen muss bzw. es wohl anscheinend nicht ist oder besser nicht wirklich sein kann, vor allen Dingen, wenn es heisst, man will dass die Freundschaft, so wie sie ist, akzeptiert wird, also die Partnerschaft mit Bedingungen einhergeht oder anfängt, die man(n) nicht kennt, für einem befremdlich sind, weil eher selten, also der beste Freund, so wie es (zuerst?) aussieht, die Nummer eins ist und bleiben wird und nicht er selbst. Wie ist das bei euch, für Dich????

Grundsätzlich denke ich, erwarten kann man gar nichts, von Niemandem, sondern nur hoffen, hoffen, dass die Liebe gross genug ist und die Toleranz und das Gefühl dafür, was bzw. wieviel man dem Anderen "zumuten" bzw. abverlangen kann.

Dir alles Glück und auch ganz liebe Grüsse!
jetbett

@ jetbett ... 2. Teil....phuuuu geschafft
.sorry so ohne Zitat gehts doch noch nicht aber ich versuche es übersichtlicher zu gestalten:

Zitat:
es tut mir leid, ich habe gemerkt, dass ich auf Deine Frage, die Dir auf deiner Seele brennen nicht so eingegangen bin und möchte es jetzt doch noch mal nachholen.

Kein Problem, ersteres war schon sehr ausführlich von Dir und hat mich zum Nachdenken bewegt.


Zitat:
Ich finde es übrigens gar nicht natürlich, dass Du mit Deinem besten Freund eine Shoppingtour machst, bei der ER Dich berät, was Dir am besten steht etc. und dabei natürlich herausspringt, dass Du Klamotten trägst, die er gut findet. Oder? Ist das nicht eher etwas, was Du mit Peinem Partner machen "solltest", denn Du willst doch ihm gefallen und eher von ihm beraten werden, oder? Wenn er zu dem Thema Klamotteneinkauf keine Meinung und Lust hat, ok, aber was ich noch viel unnatürlicher finde ist, ein WE mit dem besten Freund verbringen, in einer Pension, egal wie oft. Da finde ich, fehlt einfach die Feinfühligkeit gegenüber dem Partner. Sei mir nicht böse, wenn ich da so ehrlich bin. Ich selber würde so etwas nicht akzeptieren, ich denke, das geht zu weit. Das sieht so aus, als wenn Du und Dein bester Freund ein Paar wäret, auch wenn ihr es in Wirklichkeit nicht seid. Das stellt sich die Frage:" Wie fühlt es sich für euch an?? Das könnte jedenfalls Dein eigentlicher Partner denken und da ist dann Eifersucht weniger ein Thema sonder eher ein "Sich ausgeschlossen fühlen". Und wenn man es näher betrachtet ist es auch so. Oder?


Meine Antwort darauf:

Hier ist es so, dass mein bester Freund zu der Sorte Mann gehört, der STUNDENLANG shoppen kann und dabei auch noch gnadenlos ehrlich ist. Nicht das ich mir meine Klamotten nicht allein aussuchen kann aber es macht einfach Spaß und er hat die gleiche Ausdauer wie ich. Mein Partner hat nicht so viel Lust dazu (wohl den gleichen Geschmack) aber eben keine Ausdauer. Hmes sind dann natürlich Klamotten die meinem Geschmack entsprechen, die MICH auszeichnen nur dass halt mein bester Freund dabei war. Da wir beide auch sehr gern Städtereisen mögen (dies mag mein Partner nicht) verbinden wir das einfach miteinander. Es ist ja nicht so das ich meinen Partner ausschließe, er hat da einfach keine Lust zu und das muß er auch nicht. Er selber hat das Hobby Segeln und er fährt auch mit Freunden (es sind auch Damen dabei) mal für eine ganze Woche raus aufs Meer (was ich auch 100% akzeptiere) ich kann momentan einfach noch nicht dabei sein da ich zu große Angst vor dem Wasser habe. (Ein Tag ist ok mehr aber nicht) Natürlich hätte er mich genauso gern dabei wie ich ihn bei meinen Städtereisen inkl. Shoppingtour!!! So aber um noch mal auf das Thema zurückzukommen; muß alles so sein wie es aussieht?! Ist das nicht evtl. doch ein Denken das allzusehr von der Gesellschaft geprägt ist?! Muß man so handeln wie andere es voraussetzen damit sie es besser verstehen bzw. besser damit umgehen können? Wo bleibt man dann selber? UND wenn man immer im Hinterkopf hat Wie kommt diese Situation bei anderen an bremst man sich dann im Leben nicht doch aus? Ich habe das jetzt absichtlich so "auseinandergenommen" um möglicherweise einen Denkanstoss zu geben.

Wie sich das für uns anfühlt, ich spreche jetzt nur von mir nicht für meinen besten Freund, es fühlt sich gut an. Es ist schön das es einen Menschen gibt mit dem ich meine Interessen gemeinsam umsetzen kann und das es in diesem Fall mein bester Freund ist freut mich natürlich. Es ist schön die Zeit zu genießen und es ist genausoschön wieder nach Hause zu kommen zu meinem Partner und ihm von meinen Erlebnissen zu berichten und ihn daran teilhaben zu lassen.



Zitat:
Ich denke, bei wirklicher Liebe dem eigentlichen Partner gegenüber hat man nicht das Gefühl, dass man etwas Aufgeben muss, sondern man hat gar nicht das Bedürfnis wie zum Beispiel in Deinem Fall bei dem besten Freund schlafen zu wollen.

Meine Antwort darauf:

Wenn ich es recht betrachte, DOCH. Es geht nicht darum das ich gern bei meinem besten Freund geschlafen hätte, vielmehr um das Prinzip. Ich bin in der Situation mich rechtfertigen zu müssen bzw. ich passe mich an. Warum sollte ich nur weil ich einen Partner habe plötzlich NICHT MEHR das Bedürfnis haben, bei meinem besten Freund schlafen zu wollen?! Wir haben jahrelang, bedingt durch den gleichen Freundeskreis und durch die Distanz die zwischen unseren Wohnorten liegt, es so gehandhabt das entweder ich bei ihm übernachtet habe oder er bei mir. So, da ändert sich aber an dem Bedürfnis bzw. an der Möglichkeit es genauso zu machen eigentlich nichts. Außer das mein Partner dies möglicherweise nicht verstehen könnte und ich, aus Rücksicht, hier etwas aufgegeben habe.

Zitat:
Du willst etwas nicht aufgeben, aber Dein Partner sollte akzeptieren: beides passt nicht zusammen, beide wollen etwas, was der andere entweder nicht akzeptieren kann oder nicht will bzw. sich schlecht fühlt. Was bedeutet das??


Meine Antwort darauf:

Doch, ich KANN etwas aufgeben und habe es getan. WEIL mir mein Partner sehr wichtig ist. Ich denke, mit der Zeit und neben Gesprächen, kann ich meinem Partner die Angst Eifersucht nehmen. Ich gebe keinen Grund dafür im Gegenteil ich bin das blühende Leben, spontan, ehrlich, zuverlässig, kompromißbereit, warmherzig, stürme mit Überraschungen ins Leben von meinem Partner wenn er es nicht erwartet etc. Kurzum: Ein Sonnenschein (Spaß beiseite aber mußte einfach sein so bin ich)

Zitat:
Ich denke, es kann am Anfang Eifersucht beim Partner sein, wenn er sich unsicher ist und nicht weiss, wie er Die beste Freundin/bester Freund- Beziehung einzuschätzen hat.

Meine Antwort darauf:

Das kann ich nachvollziehen.

Zitat:
Aber eigentlich ist es wohl ein Nichtwissen, welche Wichtigkeit die eigentliche Partnerschaft im Vergleich zu der Freundschaft in Wirklichkeit hat.

Meine Antwort darauf:

SO und hier hast Du, liebe Bettina, mir den in dieser Diskussion WICHTIGSTEN DENKANSTOSS gegeben!!! Das hat mich am meisten zum Nachdenken bewegt weil es, rein vom Gefühl her, genau DER PUNKT IST. Dies werde ich meinem Partner versuchen klarzumachen, wie wichtig er für mich ist, es keinen Vergleich geben kann und wird weil es zwei ganz unterschiedlich Ebenen sind. Für diesen Satz danke ich Dir am meisten!!!

Zitat:
Wenn man feststellen muss, dass die Freundschaft sooo wichtig ist, dass man sich die eigentlich wichtigste Stellung, nämlich der Lebensmittelpunkt zu sein, erkämpfen muss bzw. es wohl anscheinend nicht ist oder besser nicht wirklich sein kann, vor allen Dingen, wenn es heisst, man will dass die Freundschaft, so wie sie ist, akzeptiert wird, also die Partnerschaft mit Bedingungen einhergeht oder anfängt, die man(n) nicht kennt, für einem befremdlich sind, weil eher selten, also der beste Freund, so wie es (zuerst?) aussieht, die Nummer eins ist und bleiben wird und nicht er selbst. Wie ist das bei euch, für Dich????

Meine Antwort darauf:

Hat sich eigentlich schon rauskristallisiert das ich eine hoffentlich gesunde Grundeinstellung dazu habe. Beide sind wichtig, aber es ist ja kein Machtkampf oder wer kann dem Anderem das Wasser reichen. Beide sind für mich Wichtig. Mein Partner auf der einen Ebene mein bester Freund auf der anderen Ebene. Ich akzeptiere die Angst/Befürchtungen meines Partners und gehe Kompromisse ein, andersrum denke ich ist es ihm möglich dann besser zu verstehen.ich habe an dieser Stelle mal ganz bewußt nicht das Wort erwarte benutzt denn Du hast recht, erwarten kann und darf man nichtsdies hat zum Ergebnis das man nur mehr enttäuscht wird wenn es denn nicht so eintrifft wie man es erwartet hat

Zitat:
Grundsätzlich denke ich, erwarten kann man gar nichts, von Niemandem, sondern nur hoffen, hoffen, dass die Liebe gross genug ist und die Toleranz und das Gefühl dafür, was bzw. wieviel man dem Anderen "zumuten" bzw. abverlangen kann.

Meine Antwort darauf:

Genau das stimmt.


Liebe Bettina, Du hast mir mit Deiner Meinung bzw. Sichtweise und Deinen Fragen schon bissl mehr die Augen geöffnet bzw. mich sehr zum Nachdenken gebracht. Weißt Du, es ist sehr einfach so weiterzuleben wie es IMMER war, das ein neuer Partner die Chance haben MUSS daran teilzuhaben kann man dann nämlich ganz schnell aus der Sicht verlieren. Man setzt einfach voraus oder hofft, dass der Partner das gleiche Wissen hat bzw. genauso offen ist und die nötige Akzeptanz mitbringt und diese Bindung versteht. Das dies unrealistisch ist, weiß ich jetzt auch. Ich hoffe und das meine ich ganz ehrlich, ich kann meinem Partner im Laufe der Zeit DAS Gefühl vermitteln das er für mich die NR.1 ist. Dass er WEIß das ich ihn liebe und ich zu ihm stehe und loyal bin, er nicht um eine Position kämpfen muß denn er hat seine Position, 100% und GARANTIERT!!! Und noch viel schöner muß es sein, zu wissen, dass ich meinem Partner genau das vermitteln konnte.

So, freue mich riesig mehr von Dir zu hören, habe jetzt keine Zeit mehr.Junior ruft!

Ganz liebe Grüße und evtl. konnte ich Dir mit meiner Sichtweise auch ein wenig das Gefühl vermitteln das es hier nicht um einen Positionskampf o.ä. geht vielmehr auch darum das es auch ein Leben vor der Partnerschaft gab. Ich wünsche Dir natürlich das Dein Partner auch das rechte Fingerspitzengefühl für die Situation entwickeln kann und Dir das Gefühl schenken kann das Du ihm 100%ig vertrauen kannst.

Und auch für Wichtig halte ich, egal wie Situationen für andere aussehen, egal was Deine Mitmenschen denken könnten weil es mal "zweideutig" ausschauen könnte...deswegen etwas "bleiben lassen" -egal was es im Leben ist- tue das Bitte nie, denn DU bist wichtig DU musst Dich wohlfühlen und DU musst glücklich sein...Es geht nichts über eine zufriedene Ausstrahlung und man bekommt soviel zurück

Sei ganz lieb gegrüßt.

Anja

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10. Oktober 2007 um 23:43

Ich finde tägliches telephonieren auch übertrieben.
aber es gibt tatsächlich solche sehr tiefen freundschaften. ich habe auch so eine mit einem mann und zwei männer, die ich kenne, haben das auch. ich finde, man sollte sie toerieren, denn kein mensch kann alles im leben eines andern sein. er kann nur der richtige oder die richtige sein, aber nicht alles. die freundschaft bereichert seine seele, die wiederum dich liebt.
von zeit zu zeit telephonieren, das fänd ich normal, auch sich mal sehen. aber täglich, das ist zuviel, ganz klar.
die frage ist: fühlst du, dass er dich liebt? wie ist das zwischen euch?

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13. Oktober 2007 um 18:58
In Antwort auf mina_12758409

Ich finde tägliches telephonieren auch übertrieben.
aber es gibt tatsächlich solche sehr tiefen freundschaften. ich habe auch so eine mit einem mann und zwei männer, die ich kenne, haben das auch. ich finde, man sollte sie toerieren, denn kein mensch kann alles im leben eines andern sein. er kann nur der richtige oder die richtige sein, aber nicht alles. die freundschaft bereichert seine seele, die wiederum dich liebt.
von zeit zu zeit telephonieren, das fänd ich normal, auch sich mal sehen. aber täglich, das ist zuviel, ganz klar.
die frage ist: fühlst du, dass er dich liebt? wie ist das zwischen euch?

Liebe nikkki
ja, er liebt mich, da habe ich gar keine Zweifel.

Toleranz hin oder her, wie schon gesagt, es gibt Grenzen... sein ständiges Telefonieren mit der besten Freundin stört mich und wird mich immer annerven.

Wenn es wenigstens existenzielle Gründe für das telefonieren geben würde, würde ich ja gar nichts sagen... und ab und an überkommt's mich und dann bin ich schon so weit zu sagen "Frag sie doch mal, was sie zum Frühstück gegessen hat!", bin sarkastisch.





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13. Oktober 2007 um 19:31
In Antwort auf piedad_12136476

@ jetbett ... 2. Teil....phuuuu geschafft
.sorry so ohne Zitat gehts doch noch nicht aber ich versuche es übersichtlicher zu gestalten:

Zitat:
es tut mir leid, ich habe gemerkt, dass ich auf Deine Frage, die Dir auf deiner Seele brennen nicht so eingegangen bin und möchte es jetzt doch noch mal nachholen.

Kein Problem, ersteres war schon sehr ausführlich von Dir und hat mich zum Nachdenken bewegt.


Zitat:
Ich finde es übrigens gar nicht natürlich, dass Du mit Deinem besten Freund eine Shoppingtour machst, bei der ER Dich berät, was Dir am besten steht etc. und dabei natürlich herausspringt, dass Du Klamotten trägst, die er gut findet. Oder? Ist das nicht eher etwas, was Du mit Peinem Partner machen "solltest", denn Du willst doch ihm gefallen und eher von ihm beraten werden, oder? Wenn er zu dem Thema Klamotteneinkauf keine Meinung und Lust hat, ok, aber was ich noch viel unnatürlicher finde ist, ein WE mit dem besten Freund verbringen, in einer Pension, egal wie oft. Da finde ich, fehlt einfach die Feinfühligkeit gegenüber dem Partner. Sei mir nicht böse, wenn ich da so ehrlich bin. Ich selber würde so etwas nicht akzeptieren, ich denke, das geht zu weit. Das sieht so aus, als wenn Du und Dein bester Freund ein Paar wäret, auch wenn ihr es in Wirklichkeit nicht seid. Das stellt sich die Frage:" Wie fühlt es sich für euch an?? Das könnte jedenfalls Dein eigentlicher Partner denken und da ist dann Eifersucht weniger ein Thema sonder eher ein "Sich ausgeschlossen fühlen". Und wenn man es näher betrachtet ist es auch so. Oder?


Meine Antwort darauf:

Hier ist es so, dass mein bester Freund zu der Sorte Mann gehört, der STUNDENLANG shoppen kann und dabei auch noch gnadenlos ehrlich ist. Nicht das ich mir meine Klamotten nicht allein aussuchen kann aber es macht einfach Spaß und er hat die gleiche Ausdauer wie ich. Mein Partner hat nicht so viel Lust dazu (wohl den gleichen Geschmack) aber eben keine Ausdauer. Hmes sind dann natürlich Klamotten die meinem Geschmack entsprechen, die MICH auszeichnen nur dass halt mein bester Freund dabei war. Da wir beide auch sehr gern Städtereisen mögen (dies mag mein Partner nicht) verbinden wir das einfach miteinander. Es ist ja nicht so das ich meinen Partner ausschließe, er hat da einfach keine Lust zu und das muß er auch nicht. Er selber hat das Hobby Segeln und er fährt auch mit Freunden (es sind auch Damen dabei) mal für eine ganze Woche raus aufs Meer (was ich auch 100% akzeptiere) ich kann momentan einfach noch nicht dabei sein da ich zu große Angst vor dem Wasser habe. (Ein Tag ist ok mehr aber nicht) Natürlich hätte er mich genauso gern dabei wie ich ihn bei meinen Städtereisen inkl. Shoppingtour!!! So aber um noch mal auf das Thema zurückzukommen; muß alles so sein wie es aussieht?! Ist das nicht evtl. doch ein Denken das allzusehr von der Gesellschaft geprägt ist?! Muß man so handeln wie andere es voraussetzen damit sie es besser verstehen bzw. besser damit umgehen können? Wo bleibt man dann selber? UND wenn man immer im Hinterkopf hat Wie kommt diese Situation bei anderen an bremst man sich dann im Leben nicht doch aus? Ich habe das jetzt absichtlich so "auseinandergenommen" um möglicherweise einen Denkanstoss zu geben.

Wie sich das für uns anfühlt, ich spreche jetzt nur von mir nicht für meinen besten Freund, es fühlt sich gut an. Es ist schön das es einen Menschen gibt mit dem ich meine Interessen gemeinsam umsetzen kann und das es in diesem Fall mein bester Freund ist freut mich natürlich. Es ist schön die Zeit zu genießen und es ist genausoschön wieder nach Hause zu kommen zu meinem Partner und ihm von meinen Erlebnissen zu berichten und ihn daran teilhaben zu lassen.



Zitat:
Ich denke, bei wirklicher Liebe dem eigentlichen Partner gegenüber hat man nicht das Gefühl, dass man etwas Aufgeben muss, sondern man hat gar nicht das Bedürfnis wie zum Beispiel in Deinem Fall bei dem besten Freund schlafen zu wollen.

Meine Antwort darauf:

Wenn ich es recht betrachte, DOCH. Es geht nicht darum das ich gern bei meinem besten Freund geschlafen hätte, vielmehr um das Prinzip. Ich bin in der Situation mich rechtfertigen zu müssen bzw. ich passe mich an. Warum sollte ich nur weil ich einen Partner habe plötzlich NICHT MEHR das Bedürfnis haben, bei meinem besten Freund schlafen zu wollen?! Wir haben jahrelang, bedingt durch den gleichen Freundeskreis und durch die Distanz die zwischen unseren Wohnorten liegt, es so gehandhabt das entweder ich bei ihm übernachtet habe oder er bei mir. So, da ändert sich aber an dem Bedürfnis bzw. an der Möglichkeit es genauso zu machen eigentlich nichts. Außer das mein Partner dies möglicherweise nicht verstehen könnte und ich, aus Rücksicht, hier etwas aufgegeben habe.

Zitat:
Du willst etwas nicht aufgeben, aber Dein Partner sollte akzeptieren: beides passt nicht zusammen, beide wollen etwas, was der andere entweder nicht akzeptieren kann oder nicht will bzw. sich schlecht fühlt. Was bedeutet das??


Meine Antwort darauf:

Doch, ich KANN etwas aufgeben und habe es getan. WEIL mir mein Partner sehr wichtig ist. Ich denke, mit der Zeit und neben Gesprächen, kann ich meinem Partner die Angst Eifersucht nehmen. Ich gebe keinen Grund dafür im Gegenteil ich bin das blühende Leben, spontan, ehrlich, zuverlässig, kompromißbereit, warmherzig, stürme mit Überraschungen ins Leben von meinem Partner wenn er es nicht erwartet etc. Kurzum: Ein Sonnenschein (Spaß beiseite aber mußte einfach sein so bin ich)

Zitat:
Ich denke, es kann am Anfang Eifersucht beim Partner sein, wenn er sich unsicher ist und nicht weiss, wie er Die beste Freundin/bester Freund- Beziehung einzuschätzen hat.

Meine Antwort darauf:

Das kann ich nachvollziehen.

Zitat:
Aber eigentlich ist es wohl ein Nichtwissen, welche Wichtigkeit die eigentliche Partnerschaft im Vergleich zu der Freundschaft in Wirklichkeit hat.

Meine Antwort darauf:

SO und hier hast Du, liebe Bettina, mir den in dieser Diskussion WICHTIGSTEN DENKANSTOSS gegeben!!! Das hat mich am meisten zum Nachdenken bewegt weil es, rein vom Gefühl her, genau DER PUNKT IST. Dies werde ich meinem Partner versuchen klarzumachen, wie wichtig er für mich ist, es keinen Vergleich geben kann und wird weil es zwei ganz unterschiedlich Ebenen sind. Für diesen Satz danke ich Dir am meisten!!!

Zitat:
Wenn man feststellen muss, dass die Freundschaft sooo wichtig ist, dass man sich die eigentlich wichtigste Stellung, nämlich der Lebensmittelpunkt zu sein, erkämpfen muss bzw. es wohl anscheinend nicht ist oder besser nicht wirklich sein kann, vor allen Dingen, wenn es heisst, man will dass die Freundschaft, so wie sie ist, akzeptiert wird, also die Partnerschaft mit Bedingungen einhergeht oder anfängt, die man(n) nicht kennt, für einem befremdlich sind, weil eher selten, also der beste Freund, so wie es (zuerst?) aussieht, die Nummer eins ist und bleiben wird und nicht er selbst. Wie ist das bei euch, für Dich????

Meine Antwort darauf:

Hat sich eigentlich schon rauskristallisiert das ich eine hoffentlich gesunde Grundeinstellung dazu habe. Beide sind wichtig, aber es ist ja kein Machtkampf oder wer kann dem Anderem das Wasser reichen. Beide sind für mich Wichtig. Mein Partner auf der einen Ebene mein bester Freund auf der anderen Ebene. Ich akzeptiere die Angst/Befürchtungen meines Partners und gehe Kompromisse ein, andersrum denke ich ist es ihm möglich dann besser zu verstehen.ich habe an dieser Stelle mal ganz bewußt nicht das Wort erwarte benutzt denn Du hast recht, erwarten kann und darf man nichtsdies hat zum Ergebnis das man nur mehr enttäuscht wird wenn es denn nicht so eintrifft wie man es erwartet hat

Zitat:
Grundsätzlich denke ich, erwarten kann man gar nichts, von Niemandem, sondern nur hoffen, hoffen, dass die Liebe gross genug ist und die Toleranz und das Gefühl dafür, was bzw. wieviel man dem Anderen "zumuten" bzw. abverlangen kann.

Meine Antwort darauf:

Genau das stimmt.


Liebe Bettina, Du hast mir mit Deiner Meinung bzw. Sichtweise und Deinen Fragen schon bissl mehr die Augen geöffnet bzw. mich sehr zum Nachdenken gebracht. Weißt Du, es ist sehr einfach so weiterzuleben wie es IMMER war, das ein neuer Partner die Chance haben MUSS daran teilzuhaben kann man dann nämlich ganz schnell aus der Sicht verlieren. Man setzt einfach voraus oder hofft, dass der Partner das gleiche Wissen hat bzw. genauso offen ist und die nötige Akzeptanz mitbringt und diese Bindung versteht. Das dies unrealistisch ist, weiß ich jetzt auch. Ich hoffe und das meine ich ganz ehrlich, ich kann meinem Partner im Laufe der Zeit DAS Gefühl vermitteln das er für mich die NR.1 ist. Dass er WEIß das ich ihn liebe und ich zu ihm stehe und loyal bin, er nicht um eine Position kämpfen muß denn er hat seine Position, 100% und GARANTIERT!!! Und noch viel schöner muß es sein, zu wissen, dass ich meinem Partner genau das vermitteln konnte.

So, freue mich riesig mehr von Dir zu hören, habe jetzt keine Zeit mehr.Junior ruft!

Ganz liebe Grüße und evtl. konnte ich Dir mit meiner Sichtweise auch ein wenig das Gefühl vermitteln das es hier nicht um einen Positionskampf o.ä. geht vielmehr auch darum das es auch ein Leben vor der Partnerschaft gab. Ich wünsche Dir natürlich das Dein Partner auch das rechte Fingerspitzengefühl für die Situation entwickeln kann und Dir das Gefühl schenken kann das Du ihm 100%ig vertrauen kannst.

Und auch für Wichtig halte ich, egal wie Situationen für andere aussehen, egal was Deine Mitmenschen denken könnten weil es mal "zweideutig" ausschauen könnte...deswegen etwas "bleiben lassen" -egal was es im Leben ist- tue das Bitte nie, denn DU bist wichtig DU musst Dich wohlfühlen und DU musst glücklich sein...Es geht nichts über eine zufriedene Ausstrahlung und man bekommt soviel zurück

Sei ganz lieb gegrüßt.

Anja

Endlich Antwort...brauchte Zeit...
DANKE für Deine laaaaange Antwort, ich habe sie natürlich mit Interesse gelesen, aber leider hatte ich erst keine Zeit und dann brauchte ich Zeit um antworten zu können, wenn Du verstehst, was ich meine?!

Zu dem einen oder anderen von Dir Geschriebenen:

Ich denke, es ist ein Unterschied, ob mein Partner alleine mit seiner besten Freundin eine Reise macht oder mit anderen guten Freunden und Freundinnen in einer Gruppe...

NEIN, nichts muss so sein, nur, weil Andere es nicht anders kennen. Jeder kann für sich entscheiden , wie er sein Leben führen will und mit wem (im gewissen Rahmen - die Vielehe ist verboten etc.)

Ich kann verstehen, dass es Dich stört, bisherige Handlungsweisen rechtfertigen zu müssen, das gibt einem das Gefühl von Eingeschränktsein, nicht von Freiheit, von daher verstehe ich, wenn Du das Übernachten aufgibst, was für Dich selbstverständlich geworden ist, aber Deinem Freund ein unbehagliches Gefühl gibt, bei Dir ein negatives Gefühl auslöst. Es ist immer schwierig gerngehabte habits aufzugeben, vielleicht ist es auch ein Gefühl der Sicherheit, was Du aufgibst ohne es zu wissen??? Vielleicht ist es auch nur ein kleines bisschen für Dich wie ein Aufgeben eines Anteiles Deiner Freundschaft??? In diesem Moment, sei mir bitte nicht böse!?, kommt mir in den Sinn "Übung macht den Meister", und ich muss lachen. Sorry, aber das meine ich nicht böse, glaube mir!!!
Ich muss zwischedurch Deine Antwort lesen um darauf eingehen zu können...Du schriebst in diesem Zusammenhang "Bedürfnis"!!! Also hast Du auch das "Bedürfnis" Deinem besten Freund nahe zu sein...!!!, durch das Übernachten, da kommt's also raus... ))) Interessant, interessant!!!

Kannst Du mir vielleicht noch mal die beiden Ebenen beschreiben???, die Du meinst: ZITAT "Beide sind für mich Wichtig. Mein Partner auf der einen Ebene mein bester Freund auf der anderen Ebene."ZITATENDE

Durch Deine Anworten auf meinen Thread, denke ich, einer sehr lieben und respektvollen Person "gegenüber zu stehen" und das macht Freude und ich lese gern von Dir, Deine Meinung interssiert mich, auch wenn wir nicht unbedingt immer gleicher Meinung sind.

Herzlichen Dank für Deine Rückmeldungen und lieben Ratschläge, ich weiss sie zu schätzen und denke genauso!

Herzliche Grüsse,
jetbett

P.S. Antwort auf Teil 1 kommt auch noch, aber klappt heute nicht mehr, morgen...!


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17. Oktober 2007 um 11:33

Er sollte es verstehen
Ich bin auch in einer neuen Beziehung. Hatte aber immernoch meinen Ex angerufen, erst dachte ich kann ihm helfen über mich weg zu kommen dannach tat es mir gut immernoch zu hören das er mich begehrt. Fast hätten wir uns getroffen als mein Freund nicht da war. Es wäre sicher was gelaaufen hab aber noch rechtzeitig Halt gemacht. Von mir selbst und von anderen weiß ich das ein Ex-Partner immer eine Gefahr für die Beziehung ist, gibt bestimmt auch Ausnahmen. Frag deinen Freund einfach ob seine Liebe zu dir reicht um für dich den Kontakt abzubrechen, du kannst es ihm schlecht verbieten dann macht er es heimlich. Aber wenn er dich wirklich liebt und loyal ist und du sagst das es dich verletzt wird es vielleicht bei ihm klick machen

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