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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Er ist einfach weg

Letzte Nachricht: 23. Oktober 2008 um 8:30
S
steph_12501455
19.10.08 um 13:09

Am Mittwoch ist mein Vati einfach eingeschlafen.Ein schlaganfall,der 4.Aber wir haben nie damit gerechnt das er es nicht schafft.niemals.Ich wollte Ihn im Krankenhaus besuchen.Und die Ärztin sagte er ist tod.Am Dienstag habe ich ihn noch gesehen,meine eltern hatten den 58 Hochzeitstag.Und jetzt ist er tod.Wir konnten ihn noch einmal sehen.Er lag so friedlich da.Seitdem bin ich wie gelähmt schrecklich.Wir sind dann nach haus gefahren,ich habe meine Geschwister angerufen,wir trafen uns alle zu hause.Und dann mußte ich es meiner Mutter sagen.Papa kommt nicht wieder,Mutti.Papa ist tod.Sie ist zusammen gesackt.Das war das schwerste was ich je getan habe.Ich bin die jüngste von 6 Geschwistern und ich mußte diesen Pat übernehmen.An diesen Tag habe ich es 6 Menschen sagen müssen.Als jetzt die Sterbeurkunde kam,stand drauf 12.32Uhr ich,habe mein Freund um 12,34 Uhr angerufen,das er kommen soll.Ich war 2 Minuten zu spät.Und warum?Mich haben Leute vor der Tür nach den Weg gefragt--das waren die 2 Minuten.Er ist nicht wieder zur Besinnung gekommen.Er ist ganz freidlich und ohne Schmerzen eingeschlafen.Es war ein schöner Tod,wenn es sowas überhaupt gibt.Im April wollten wir heiraten.Ich wollte mit Vati tanzen.Er hat sich einfach aus den Staub gemacht.Er hat mit allen Töchtern getanzt nur nicht mit mir.Das ich so Denke macht mich fertig,ich schäme mich dafür.Einen Tag vor seinen Tod hat er miener Mutter genau gesagt,was die Kinder zu Weihnachten bekommen sollen.Und was wir Zur Hochzeit bekommen sollen.Gott er hat er geahnt und ich habe nichts gemerkt.Was soll ich nur machen?Ich weiche meiner Mutter nicht von der Seite,wenn ich sie jetzt auch noch verliere---ne das schaffe ich nicht.Am Dienstag ist die Beisetzung,schrecklich.

Was soll ich nur machen??Ich habe das Gefühl schuld zu sein.Mutti diese Nachricht überbracht zu haben. Iten

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I
iris_12527557
22.10.08 um 0:39

Du bist an nichts schuld,
das Leben deines Vaters war beendet. Seine Uhr ist abgelaufen. Das macht dich sehr
traurig und dennoch hast du überhaupt keine Schuld.Trauer braucht Zeit, gib sie dir.
Dein Vater hat noch alles geregelt und veranlasst , was er konnte. Es gibt zwei Adressen
im Internet , die für dich hilfreichsein können.
www.elternlos.de und www.verwitwet.de (dort können sich alle trauernden hinwenden)
Alles was dich bewegt und beschäftigt kannst du aufschreiben in Form von Tagebuch.
Du kannst Briefe schreiben, du kannst deinem Vater noch alles sagen, was dir am Herzen liegt. Es kommt bei ihm an. Er ist nur auf der anderen SEite des Vorhanges.
Lieben Gruß
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R
rio_12058777
23.10.08 um 8:30

Mein Beileid
Hallo,

zuerst möchte ich dir und deiner Familie mein herzliches Beileid aussprechen.
Es ist aber nicht deine Schuld.

Ich glaube das es kein Zufall war, dass du deiner Mama die Nachricht überbrigen musstest.
Vielleicht hattest du eine besondere Bindung zu deinem Papa oder zu deiner Mama.
Und dass du an der Haustüre aufgehalten worden bist, war bestimmt vorbestimmt.

Ich glaube dass unsere Angehörigen auf den "richtigen" Augenblick warten, um zu gehen.
Und dein Papa wollte bestimmt nicht, dass du dir Vorwürfe deswegen machst.
Er weiß dass du deine Mama in dieser schweren Zeit mit all deiner Liebe unterstützt.

Als meine Mama(54) vor 6 Monaten an einem Sekundentod einfach so gestorben ist, bin ich auch zu spät gekommen.
Aber meine Mama wollte nie ein Pfegefall sein.
Wäre ich vielleicht 5 Minuten eher gekommen, und ich hätte es geschafft sie wieder zu holen, wäre sie vielleicht ein Pflegefall.

Für mich hätte ich es mir vielleicht gewünscht. Denn dann wäre sie jetzt noch da.
Aber für unsere tollen Mütter und Väter ist es ein Geschenk, dass sie so friedlich und ohne Schmerzen gehen durften.

Das ist ein kleiner Trost. Falls es überhaupt einen gibt.

Auch nach 6 Monaten fühle ich mich immer noch wie, als würde ich träumen.
Ein Alptraum!
Aber die Menschen um mich herum und dieses Forum haben mir sehr geholfen, und helfen immer noch.
Hier kann man seine Gefühle loswerden, bekommt meistens gute Ratschläge und man fühlt sich nicht alleine mit seiner Trauer.
.
Für die Beisetzung am Dienstag wünsche ich dir und deiner Familie viel Kraft.
Durch den Verlußt deines Vaters werdet ihr stärker miteinander verbunden sein.

Und für die nächsten Wochen und Monate wünsche ich dir viele glückliche Momente, die die schreckliche Zeit etwas erhellen.
Und falls du jemanden zum reden oder zuhören brauchst, bin ich für dich da.

Meine Gefühle sind bei dir.
Viele Grüße


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