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Einweisen lassen?

9. Juni 2017 um 17:52

Huhu an alle.

Ich bin 19, und seit c.a 5 Jahren depressiv. Zwischendurch habe ich mich immer mal wieder einigermaßen hoch gekämpft, nun bin ich aber am einem neuen tiefpunkt. 
Ich hatte eigentlich nie ein großes Problem mit SVV, mittlerweile ist es ausser Kontrolle. Ich esse kaum mehr, trinke nichts, bewege mich nur das nötigste. Ich bin ständig gereizt, Antriebslos, und habe starkes suizidverlangen.
Das habe ich meiner Mutter gesagt. Sie meinte ich müsse einfach anfangen mir selber zu sagen das ich ein toller Mensch wäre, dann ginge das. Aber das kann ich nicht. Ich hasse mich.
Sie War selber mal suizidgefährdet, und sagt sie verstehe mich deshalb nicht. Wenn ich wirklich depressiv wäre würde ich mich anders verhalten. Ich müsse mich zusammenreissen.
Ich stehe kurz davor einen dummen Fehler zu begehen. Das weiß ich. Deshalb will ich mich einweisen lassen. Weil ich Angst vor mir selbst habe.
Mit meiner Chefin habe ich versucht darüber zu sprechen, das ich voraussichtlich länger ausfallen werde. Dafür habe ich eine Abmahnung bekommen. Ich müsse mir überlegen was mir wichtiger wäre: eine Auszeit oder Arbeit.

Wie kann ich mich am schnellsten einweisen? Kann ich das überhaupt?

LG

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10. Juni 2017 um 3:37
In Antwort auf pandacuddler202

Huhu an alle.

Ich bin 19, und seit c.a 5 Jahren depressiv. Zwischendurch habe ich mich immer mal wieder einigermaßen hoch gekämpft, nun bin ich aber am einem neuen tiefpunkt. 
Ich hatte eigentlich nie ein großes Problem mit SVV, mittlerweile ist es ausser Kontrolle. Ich esse kaum mehr, trinke nichts, bewege mich nur das nötigste. Ich bin ständig gereizt, Antriebslos, und habe starkes suizidverlangen.
Das habe ich meiner Mutter gesagt. Sie meinte ich müsse einfach anfangen mir selber zu sagen das ich ein toller Mensch wäre, dann ginge das. Aber das kann ich nicht. Ich hasse mich.
Sie War selber mal suizidgefährdet, und sagt sie verstehe mich deshalb nicht. Wenn ich wirklich depressiv wäre würde ich mich anders verhalten. Ich müsse mich zusammenreissen.
Ich stehe kurz davor einen dummen Fehler zu begehen. Das weiß ich. Deshalb will ich mich einweisen lassen. Weil ich Angst vor mir selbst habe.
Mit meiner Chefin habe ich versucht darüber zu sprechen, das ich voraussichtlich länger ausfallen werde. Dafür habe ich eine Abmahnung bekommen. Ich müsse mir überlegen was mir wichtiger wäre: eine Auszeit oder Arbeit.

Wie kann ich mich am schnellsten einweisen? Kann ich das überhaupt?

LG

Ich weiss nicht genau, wie das in Deutschland ist. Hier geht es über den Notdienst.

Soweit ich mich erinnere, gibt es in Dtl. auch einen psychiatrischen Notdienst, dr immer geöffnet ist.

Bist du denn sonst nicht in therapeutischer Behandlung?

Alles Liebe -viel Kraft!

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10. Juni 2017 um 15:04
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Ich weiss nicht genau, wie das in Deutschland ist. Hier geht es über den Notdienst.

Soweit ich mich erinnere, gibt es in Dtl. auch einen psychiatrischen Notdienst, dr immer geöffnet ist.

Bist du denn sonst nicht in therapeutischer Behandlung?

Alles Liebe -viel Kraft!

Nein, weil meine Eltern es für unsinnig halten bin ich nicht in Behandlung. Hatte gedacht es War nur eine Phase, aber es geht mir noch immer nicht besset..

Über den Notdienst? Bin mir unsicher, alleine da hin zu gehen.. 

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10. Juni 2017 um 15:05

Aber macht der Notruf denn überhaupt etwas? Ich meine, ohne das ich jetzt irgendwas anstelle.?

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12. Juni 2017 um 15:21
In Antwort auf pandacuddler202

Aber macht der Notruf denn überhaupt etwas? Ich meine, ohne das ich jetzt irgendwas anstelle.?

natürlich.

Depressionen sind eine lebensgefährliche Erkrankung - und es gibt Dir die gleichen Rechte, wie sie jeder andere in Lebensgefahr auch hat.

Der Abmahnung solltest Du widersprechen, lass Dich beraten (wenn Du ins KH kommst, gibt es idR. dort Sozialarbeiter, die Dir da helfen könen).

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13. Juni 2017 um 12:33
In Antwort auf pandacuddler202

Huhu an alle.

Ich bin 19, und seit c.a 5 Jahren depressiv. Zwischendurch habe ich mich immer mal wieder einigermaßen hoch gekämpft, nun bin ich aber am einem neuen tiefpunkt. 
Ich hatte eigentlich nie ein großes Problem mit SVV, mittlerweile ist es ausser Kontrolle. Ich esse kaum mehr, trinke nichts, bewege mich nur das nötigste. Ich bin ständig gereizt, Antriebslos, und habe starkes suizidverlangen.
Das habe ich meiner Mutter gesagt. Sie meinte ich müsse einfach anfangen mir selber zu sagen das ich ein toller Mensch wäre, dann ginge das. Aber das kann ich nicht. Ich hasse mich.
Sie War selber mal suizidgefährdet, und sagt sie verstehe mich deshalb nicht. Wenn ich wirklich depressiv wäre würde ich mich anders verhalten. Ich müsse mich zusammenreissen.
Ich stehe kurz davor einen dummen Fehler zu begehen. Das weiß ich. Deshalb will ich mich einweisen lassen. Weil ich Angst vor mir selbst habe.
Mit meiner Chefin habe ich versucht darüber zu sprechen, das ich voraussichtlich länger ausfallen werde. Dafür habe ich eine Abmahnung bekommen. Ich müsse mir überlegen was mir wichtiger wäre: eine Auszeit oder Arbeit.

Wie kann ich mich am schnellsten einweisen? Kann ich das überhaupt?

LG

Naja, es geht hier ja nicht um eine Auszeit oder dass du keinen Bock auf Arbeit hast, sondern dass du in ein Krankenhaus musst, weil du krank bist. Deshalb halte ich die Abmahnung nicht für gerechtfertigt. 
Und dass deine Eltern eine Therapie für sinnlos halten, kann ich nicht verstehen. Gerade deine Mutter, die selbst mal depressiv war, sollte dich besser verstehen. Außerdem tust du eine Therapie für dich! Du kannst selbst entscheiden, ob du das möchtest, oder nicht und ob dir das was hilft oder nicht. Ich kann nicht verstehen, wie man seinem eigenen Kind einreden kann, sich keine HIlfe zu nehmen, wenn man sieht wie es ihm geht. Unfassbar!! 

Du kannst zu deinem Hausarzt gehen und dir eine Einweisung für die Psychiatrie geben lassen. Weiß er Bescheid über deine Situation udn deine Stimmungslage? Dann wendest du dich an deine zuständige Psychiatrie (das ist normal die in deiner Kreisstadt). Falls es mal ganz akut ist und du niemanden erreichst (WE, nachts o.ä.), dann kannst du zur Not auch in die Psychiatrie fahren/dich fahren lassen. Wenn du akut suizidal bist, werden die dich nicht wegschicken können. Oder du rufst wirklich den Notruf, wenn alles andere nicht mehr geht. 

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13. Juni 2017 um 12:57
In Antwort auf orchideenblatt

Naja, es geht hier ja nicht um eine Auszeit oder dass du keinen Bock auf Arbeit hast, sondern dass du in ein Krankenhaus musst, weil du krank bist. Deshalb halte ich die Abmahnung nicht für gerechtfertigt. 
Und dass deine Eltern eine Therapie für sinnlos halten, kann ich nicht verstehen. Gerade deine Mutter, die selbst mal depressiv war, sollte dich besser verstehen. Außerdem tust du eine Therapie für dich! Du kannst selbst entscheiden, ob du das möchtest, oder nicht und ob dir das was hilft oder nicht. Ich kann nicht verstehen, wie man seinem eigenen Kind einreden kann, sich keine HIlfe zu nehmen, wenn man sieht wie es ihm geht. Unfassbar!! 

Du kannst zu deinem Hausarzt gehen und dir eine Einweisung für die Psychiatrie geben lassen. Weiß er Bescheid über deine Situation udn deine Stimmungslage? Dann wendest du dich an deine zuständige Psychiatrie (das ist normal die in deiner Kreisstadt). Falls es mal ganz akut ist und du niemanden erreichst (WE, nachts o.ä.), dann kannst du zur Not auch in die Psychiatrie fahren/dich fahren lassen. Wenn du akut suizidal bist, werden die dich nicht wegschicken können. Oder du rufst wirklich den Notruf, wenn alles andere nicht mehr geht. 

tja, solche Reaktionen in der Familie kennen viel zu viele. Bei den Mit-Patienten, die ich in meinen zahllosen Therapien so getroffen habe, ging es den meisten (also mehr als 3/4 bestimmt) so und auch wenn die Familie selbst Erfahrungen hat und es besser wisse sollte, hilft das nicht unbedingt.
Leider ist das die Regel und nicht die Ausnahme - und fast immer macht das alles nur noch schlimmer. Schon allein, weil man dann in der Therapie erst einmal damit beschäftigt ist, dieses *** "Du musst Dich nur mal zusammen reißen" wieder los zu werden.

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13. Juni 2017 um 13:04

Mir ist bewusst, dass es das leider viel zu häufig gibt. Von nichts kommt Selbsthass ja auch nicht. Wenn man jahrelang eingetrichtert kriegt, dass man einfach ein Weichei ist, der nichts auf die Kette kriegt und man das Gefühl vermittelt bekommt, einfach nicht liebenswert zu sein, dann kommt sowas dabei raus. 
Da muss man sich als Betroffener fragen, wie gut einem der Kontakt mit der Familie überhaupt tut und ob man das nicht auf kurz oder lang reduzieren kann oder vielleicht sogar muss, um wieder auf die Beine zu kommen. 

 

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16. Juni 2017 um 14:24

Habe jetzt nächste Woche einen Termin bei einem Psychologen.. der will entscheiden was das beste wird, denke ich..

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16. Juni 2017 um 14:56
In Antwort auf pandacuddler202

Habe jetzt nächste Woche einen Termin bei einem Psychologen.. der will entscheiden was das beste wird, denke ich..

ein Psychologe ist kein Arzt, ich bin mir noch nicht mal sicher, ob der einen Einweisungsschein ausstellen könnte.

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17. Juni 2017 um 10:26
In Antwort auf pandacuddler202

Huhu an alle.

Ich bin 19, und seit c.a 5 Jahren depressiv. Zwischendurch habe ich mich immer mal wieder einigermaßen hoch gekämpft, nun bin ich aber am einem neuen tiefpunkt. 
Ich hatte eigentlich nie ein großes Problem mit SVV, mittlerweile ist es ausser Kontrolle. Ich esse kaum mehr, trinke nichts, bewege mich nur das nötigste. Ich bin ständig gereizt, Antriebslos, und habe starkes suizidverlangen.
Das habe ich meiner Mutter gesagt. Sie meinte ich müsse einfach anfangen mir selber zu sagen das ich ein toller Mensch wäre, dann ginge das. Aber das kann ich nicht. Ich hasse mich.
Sie War selber mal suizidgefährdet, und sagt sie verstehe mich deshalb nicht. Wenn ich wirklich depressiv wäre würde ich mich anders verhalten. Ich müsse mich zusammenreissen.
Ich stehe kurz davor einen dummen Fehler zu begehen. Das weiß ich. Deshalb will ich mich einweisen lassen. Weil ich Angst vor mir selbst habe.
Mit meiner Chefin habe ich versucht darüber zu sprechen, das ich voraussichtlich länger ausfallen werde. Dafür habe ich eine Abmahnung bekommen. Ich müsse mir überlegen was mir wichtiger wäre: eine Auszeit oder Arbeit.

Wie kann ich mich am schnellsten einweisen? Kann ich das überhaupt?

LG

Hallo,
ich kenne dein Problem gut , war selbst davon betroffen. Erst einfach aushalten, Unmut, groll, Pessimismus oder einfach leere. Dann Selbstverletzung und SelbstHass und Wut und Zorn gegen andere, die mich durch ihr Verhalten verärgerten. Dann absoluter Tiefpunkt. Hab mein Dad angerufen der fuhr mich sofort in die Psychiatrie, wei! Ich wusste sonst passiert was schlimmes. Ein kurzes Gespräch mit dem Stationsarzt und ich musste bleiben. Erst nach tagen, Einzelgespräche, medikamentöse Einstellung wurde ich auf die tages Station verlegt, weil keine selbst-oder Fremgefährdung mehr besteht. Nach 5 Wochen Tagesklinik zur Stabilisierung und Weiterbehandlung, war ich soweit entlassen zu werden. (Hâtte auch früher gehen können, sobald der Arzt keine Gefährdung für mich oder andere sieht ).Durch steigende Einnahme von Citalopram (Cipramil) auf 40mg und abends Remergil 30mg hatte ich keine Depressionen mehr und meine agressionen und suzidgedanken verschwanden. Die Medikamente sind beide Serotonin-Wiederaufnahmhemmer und für die Noradrenalin und Dopamin Regulierung zuständig. Bei , je nach Drepressionsart, sind die Botenstoffregulierung im Gehirn füreinander. Die Medikamente sorgen für einen Ausgleich und Normalisierung. Ging anschließend wöchentlich zu einem Psychiater für ein Gespräch und Rezepte.Depressionen und das andere ließen mich inruhe bis andere Erkrankungen dazu kamen, aber dazu keine Äußerung. Also Zitat: Bitte geh sofort zu deinem Hausarzt für eine Einweisung oder akkut gleich direkt in die Psychiatrie, die müssen dich sofort Aufnehmen wenn eine Selbst-oder Fremgefährdung besteht. Man weiß nie wann was passiert, denn es passiert im Affekt  und wer weiß wies ausgeht. Ich wünsche dir viel Kraft und gute Besserung. Gruß T. 

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17. Juni 2017 um 10:51

Quatsch,
vielleicht bei einer Derpessiven Phase. Bei einem so akuten Zustand, kann man nicht so lange warten auf einem Termin  bei einem Psychiater der eine Diagnose stellt, das dauert zu lange egal ob überweisung . Bis dahin kann vieles passieren und Suizidgefährdung ist schon eine Diagnose. Sofort Psychiatrie, sogar direkt hinfahren kommt man schneller rein als durch eine Einweisung durch den Hausarzt​

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19. Juni 2017 um 8:28

nein.

Wenn man in einer Klinik stationär aufgenommen werden möchte, gibt es auch in der Klinik einen Arzt, der das entscheiden kann. Dafür haben alle Kliniken eine Notaufnahme, in dringenden Fällen (und bei Depression mit Suizidgedanken, besteht Lebensgefahr, also dringender geht's nun gar nicht!) kann man immer direkt zur nächsten Klinik fahren. Ohne wenn und aber und ohne vorher von Ponitius zu Pilatus rennen zu müssen und Kraft zu verschwenden, die man da gar nicht hat.
Das kann und sollte man sich sparen und direkt zur Klinik fahren - oder eben den Notruf wählen - das Recht dazu hat man mit Lebensgefahr diskussionslos und auch ohne Lebensgefahr allemal, wenn man mit gleich starken körperlichen Schmerzen, wie man seelische Schmerzen hat, auch den Notruf wählen würde.

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19. Juni 2017 um 14:31

Da War ich wohl nicht ganz vollständig. Bin an diesem Tag zu meinem HA, von diesem zum Psychiater, welcher mir riet, einen therapeuten zu kontaktieren  und einen klinikaufenthalt in Erwägung zu ziehen. Er meinte ich möchte den Kontakt zu Eltern und Familie erst einmal abbrechen, da beide sehr manipulativ auf mich wirken, und mir somit jede Chance auf Besserung nehmen würden. Habe citalopram bekommen, zwei mal täglich 20mg da mein Körper für höhere Dosen zu schwach ist. Kann mittlerweile etwas klarer denken, dennoch bin ich körperlich und mental immer noch nicht okay. Unsere Klinik hier in MV hat allerdings in meiner Stadt einen sehr schlechten ruf, weswegen ich angst habe dort rein zu gehen.. sehe aber langsam keine andere Möglichkeit mehr...

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27. Juni 2017 um 23:06
In Antwort auf avarrassterne1

ein Psychologe ist kein Arzt, ich bin mir noch nicht mal sicher, ob der einen Einweisungsschein ausstellen könnte.

Muss er das?

Ein Psychologe hat nach seinem Studium noch eine Weiterbildung als Psychotherapeut gemacht, sonst würde er keine Zulassung bekommen.
Dementsprechend hat er auch genug Erfahrung, sich mit depressiven Menschen auszusetzen.

Wieso sollte sie zu einem Psychiater?

Wenn es um Depressionen geht, oder um depressive Phasen...wird immer erst ein Psychologe zu Rate gezogen.
Dad ist schließlich sein Job. Dafür wurde er ausgebildet.

Erst wenn die Gesprächstherapie nicht anschlägt oder sich die negativen Gedanken drastisch verschlimmern... kommt eine medikamentöse Behandlung in Betracht ...
... und dann kommt erst der Psychiater hinzu. Erst dann!

Wieso antwortet man, wenn man keine Ahnung hat? 

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27. Juni 2017 um 23:07
In Antwort auf avarrassterne1

ein Psychologe ist kein Arzt, ich bin mir noch nicht mal sicher, ob der einen Einweisungsschein ausstellen könnte.

Muss er das?

Ein Psychologe hat nach seinem Studium noch eine Weiterbildung als Psychotherapeut gemacht, sonst würde er keine Zulassung bekommen.
Dementsprechend hat er auch genug Erfahrung, sich mit depressiven Menschen auszusetzen.

Wieso sollte sie zu einem Psychiater?

Wenn es um Depressionen geht, oder um depressive Phasen...wird immer erst ein Psychologe zu Rate gezogen.
Dad ist schließlich sein Job. Dafür wurde er ausgebildet.

Erst wenn die Gesprächstherapie nicht anschlägt oder sich die negativen Gedanken drastisch verschlimmern... kommt eine medikamentöse Behandlung in Betracht ...
... und dann kommt erst der Psychiater hinzu. Erst dann!

Wieso antwortet man, wenn man keine Ahnung hat? 

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27. Juni 2017 um 23:07
In Antwort auf avarrassterne1

ein Psychologe ist kein Arzt, ich bin mir noch nicht mal sicher, ob der einen Einweisungsschein ausstellen könnte.

Muss er das?

Ein Psychologe hat nach seinem Studium noch eine Weiterbildung als Psychotherapeut gemacht, sonst würde er keine Zulassung bekommen.
Dementsprechend hat er auch genug Erfahrung, sich mit depressiven Menschen auszusetzen.

Wieso sollte sie zu einem Psychiater?

Wenn es um Depressionen geht, oder um depressive Phasen...wird immer erst ein Psychologe zu Rate gezogen.
Dad ist schließlich sein Job. Dafür wurde er ausgebildet.

Erst wenn die Gesprächstherapie nicht anschlägt oder sich die negativen Gedanken drastisch verschlimmern... kommt eine medikamentöse Behandlung in Betracht ...
... und dann kommt erst der Psychiater hinzu. Erst dann!

Wieso antwortet man, wenn man keine Ahnung hat? 

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28. Juni 2017 um 9:59
In Antwort auf julia7688

Muss er das?

Ein Psychologe hat nach seinem Studium noch eine Weiterbildung als Psychotherapeut gemacht, sonst würde er keine Zulassung bekommen.
Dementsprechend hat er auch genug Erfahrung, sich mit depressiven Menschen auszusetzen.

Wieso sollte sie zu einem Psychiater?

Wenn es um Depressionen geht, oder um depressive Phasen...wird immer erst ein Psychologe zu Rate gezogen.
Dad ist schließlich sein Job. Dafür wurde er ausgebildet.

Erst wenn die Gesprächstherapie nicht anschlägt oder sich die negativen Gedanken drastisch verschlimmern... kommt eine medikamentöse Behandlung in Betracht ...
... und dann kommt erst der Psychiater hinzu. Erst dann!

Wieso antwortet man, wenn man keine Ahnung hat? 

Naja, es gibt nicht wirklich ein Patentrezept, wie es immer läuft. Es gibt genug Patienten, die erst zum Arzt gehen und dann einen Psychotherapeuten aufsuchen. Zumal man bei einem Psychotherapeuten meist mehrere Monate warten muss. 

Manchmal macht es Sinn, dass eine Psychotherapie von einer medikamentösen Behandlung begleitet wird. Insbesondere wenn es dem Pat. so bescheiden geht wie der TE. Weil gerade bei einer starken Symptomatik es sehr schwer ist, sich zu konzentrieren, die Stunden durchzustehen und letztendlich wirklich an sich zu arbeiten. Das ist mühsam, kostet Kraft und wenn die nicht da ist, kann sich nicht besonders viel verbessern. 
Und wenn Suizidgedanken und -wünsche vorhanden sind, würde ich immer versuchen, den Pat. zum Gang zum Psychiater bewegen. 

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28. Juni 2017 um 10:07

weil die Frage war, wie am sich am schnellsten in eine Klinik einweisen lassen kann, nicht welche Möglichkeiten man hat, eine Depression zu überwinden - das geht auch ganz ohne Psychologen, Psychiater, Psychotherapeuten etc.

Ich habe von dem ganzen leider mehr Ahnung, als ich möchte.
Wieso meckert man an anderen herum, wenn man noch nicht mal das Thread - Thema lesen kann?!?

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28. Juni 2017 um 10:14

Könnte evtl daran liegen, dass viele den Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater nicht kennen..

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28. Juni 2017 um 10:25

P.S.: wenn jemand stark suizidal ist und massive Probleme mit SVV hat (das Stichwort "unbeabsichtigert Selbstmord" sagt Dir da was?) noch zu raten, dass man da bei einem Psychologen, den man höchstens 3h in der Woche sieht, bleiben soll, finde ich mehr als grenzwertig. In so einer Situation sollte man auch (und gerade) nachts nicht mehr allein sein. Oder hast Du keine Ahnung davon, wie es ist, mit einer Todessehnsucht, die man nicht mehr beherrschen kann, um 3 Uhr nachts allein irgendwo zu sitzen? Da hilft es nämlich KEIN BIßCHEN, dass man übermorgen um 17 Uhr den nächsten Termin beim Psychologen hat, bis dahin kann es sein, dass da die Beerdigung ansteht!

(@TE, ich hoffe, das hat Dich jetzt nicht getriggert, aber: nimm es ernst und geh in die Klinik. Eher gestern als heute und ohne weitere Umwege)

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Frauen mit ehemaligem gewalttätigen Partner
Von: diekunstzuleben
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27. Juni 2017 um 14:51

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