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einsam/kann nicht alleine sein

1. März 2019 um 21:12 Letzte Antwort: 4. März 2019 um 8:18

Hi, 
habe das schon bei Liebe&Beziehung geposted, aber hier passt es besser.

Ich bin seit 2 Jahren Single, mittlerweile fast 26 und eigentlich geht es mir gut.
Traumjob. Gute Ausbildung. Hammer Freundeskreis. Solide Bekanntenkreise. Verhältnis mit der Familie passt. Mittlerweile ziemlich ausgeglichen und kann auch mit Frust gut umgehen. Sehe ok aus. Selbstfinanzierte Wohnung in guter Gegend. Alles, was man haben möchte mit Mitte 20.

Bis auf: Den Freund.

Und langsam erkenne ich ja selber, dass ich komplett spinne. Ich kann nicht einmal einen Tag alleine sein, ohne zusammenzubrechen und zu heulen, es sei denn, ich habe die Woche so viel unternommen, dass ich nur k.o. bin und schlafe. Aber sonst muss ich stets was unternehmen um zu vergessen "wie einsam ich bin". 

Ich geh auf recht viele Dates, aber die passen meist wirklich nicht (tinder und co), oder melden sich schon vorher irgendwann nicht mehr retour, wenn sie merken, dass ich nicht nur Sex möchte (dabei würde ich ja vielleicht mit denen schlafen, aber nicht beim 1.Date). Aber das ist nicht das Problem.

Ich denke das Problem ist ja, dass ich mich als minder empfinde ohne Partner und zu traurig werde dadurch. Es könnte ja auch in einer Beziehung schief gehen nach 5 Jahren, dann kann ich mit 30 oder 35 auch nicht alles was in meinem Leben toll ist übersehen und nur Trübsal blasen...

Happy-End Stories von Kennenlernen über 26, und starke Single-Frauen bitte berichtet! 

PS: Ein kleiner Teil in mir möchte auch fragen, ob das oben genannte wirklich gut ist, oder ob das alles unwichtig ist, und mein Leben Sch* weil ich keinen Freund habe. 


 

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2. März 2019 um 6:21
In Antwort auf elsesomene

Hi, 
habe das schon bei Liebe&Beziehung geposted, aber hier passt es besser.

Ich bin seit 2 Jahren Single, mittlerweile fast 26 und eigentlich geht es mir gut.
Traumjob. Gute Ausbildung. Hammer Freundeskreis. Solide Bekanntenkreise. Verhältnis mit der Familie passt. Mittlerweile ziemlich ausgeglichen und kann auch mit Frust gut umgehen. Sehe ok aus. Selbstfinanzierte Wohnung in guter Gegend. Alles, was man haben möchte mit Mitte 20.

Bis auf: Den Freund.

Und langsam erkenne ich ja selber, dass ich komplett spinne. Ich kann nicht einmal einen Tag alleine sein, ohne zusammenzubrechen und zu heulen, es sei denn, ich habe die Woche so viel unternommen, dass ich nur k.o. bin und schlafe. Aber sonst muss ich stets was unternehmen um zu vergessen "wie einsam ich bin". 

Ich geh auf recht viele Dates, aber die passen meist wirklich nicht (tinder und co), oder melden sich schon vorher irgendwann nicht mehr retour, wenn sie merken, dass ich nicht nur Sex möchte (dabei würde ich ja vielleicht mit denen schlafen, aber nicht beim 1.Date). Aber das ist nicht das Problem.

Ich denke das Problem ist ja, dass ich mich als minder empfinde ohne Partner und zu traurig werde dadurch. Es könnte ja auch in einer Beziehung schief gehen nach 5 Jahren, dann kann ich mit 30 oder 35 auch nicht alles was in meinem Leben toll ist übersehen und nur Trübsal blasen...

Happy-End Stories von Kennenlernen über 26, und starke Single-Frauen bitte berichtet! 

PS: Ein kleiner Teil in mir möchte auch fragen, ob das oben genannte wirklich gut ist, oder ob das alles unwichtig ist, und mein Leben Sch* weil ich keinen Freund habe. 


 

Du hast vieles - das andere nicht haben . Es geht dir im Grunde genommen gut und eigentlich solltest du zufrieden sein .

Ich finde das auch immer sehr wichtig, sich hinzusetzen und zu reflektieren - was man hat und danach das was einem fehlt . Die Zufriedenheit ist das um und auf und du darfst und kannst zufrieden sein . Das sind die meisten Menschen eben nicht - das strahlt man übrigens auch aus .

Einen Partner kann man nicht zwingend herbei holen und man muss und vor allem sollte man nicht nur damit man einen hat - sich jedem bedienen und nehmen .

Man kann die Zeit auch sinnvoll nutzen und sich anderen Dingen hingeben . Viell. bist du alleine - damit du das alleine sein lernst ?! Ist dir dieser Gedanke schon mal gekommen ?

Der Mann kommt, wenn es so weit ist . Ob Tinder und Co das Richtige sind, wage ich zu bezweifeln . 

Lerne dich selbst "lieben" und deine Zeit sinnvoll auszufüllen und lenke deinen Fokus auf dein Leben und das ohne Mann - der kommt sicherlich noch !
 

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2. März 2019 um 12:26

Danke für die aufbauenden Worte!

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3. März 2019 um 16:37
In Antwort auf elsesomene

Hi, 
habe das schon bei Liebe&Beziehung geposted, aber hier passt es besser.

Ich bin seit 2 Jahren Single, mittlerweile fast 26 und eigentlich geht es mir gut.
Traumjob. Gute Ausbildung. Hammer Freundeskreis. Solide Bekanntenkreise. Verhältnis mit der Familie passt. Mittlerweile ziemlich ausgeglichen und kann auch mit Frust gut umgehen. Sehe ok aus. Selbstfinanzierte Wohnung in guter Gegend. Alles, was man haben möchte mit Mitte 20.

Bis auf: Den Freund.

Und langsam erkenne ich ja selber, dass ich komplett spinne. Ich kann nicht einmal einen Tag alleine sein, ohne zusammenzubrechen und zu heulen, es sei denn, ich habe die Woche so viel unternommen, dass ich nur k.o. bin und schlafe. Aber sonst muss ich stets was unternehmen um zu vergessen "wie einsam ich bin". 

Ich geh auf recht viele Dates, aber die passen meist wirklich nicht (tinder und co), oder melden sich schon vorher irgendwann nicht mehr retour, wenn sie merken, dass ich nicht nur Sex möchte (dabei würde ich ja vielleicht mit denen schlafen, aber nicht beim 1.Date). Aber das ist nicht das Problem.

Ich denke das Problem ist ja, dass ich mich als minder empfinde ohne Partner und zu traurig werde dadurch. Es könnte ja auch in einer Beziehung schief gehen nach 5 Jahren, dann kann ich mit 30 oder 35 auch nicht alles was in meinem Leben toll ist übersehen und nur Trübsal blasen...

Happy-End Stories von Kennenlernen über 26, und starke Single-Frauen bitte berichtet! 

PS: Ein kleiner Teil in mir möchte auch fragen, ob das oben genannte wirklich gut ist, oder ob das alles unwichtig ist, und mein Leben Sch* weil ich keinen Freund habe. 


 

Was du erreicht hast, ist als Basis sehr wichtig. Das würdest du sofort merken, wenn eine Säule wegbricht. Stell dir vor, du hättest eine unheilbare Krankheit, oder Schulden und kannst deine Wohnung nicht mehr bezahlen ...

Aber der Alltag gleicht leider einem Hamsterrad.
Ich denke, du könntest eine Nische brauchen, wo du etwas selbstständig tun musst und tun kannst. Manche Menschen klettern in ihrer Freizeit, um die Erfahrung zu machen, ganz allein auf sich gestellt zu sein. Es wäre auch ein kreatives Hobby denkbar wie Malen oder Schreiben. Das stärkt das Selbstwertgefühl und die Erfahrung, dass man auch allein existieren kann.

Wenn es dir gelingt, mit dem Alleinsein besser umzugehen, stehst du weniger unter Druck, unbedingt eine Beziehung haben zu müssen. Falls du aus Torschlusspanik den nächstbesten Partner nimmst, dann wirst du vielleicht erfahren müssen, dass man auch in einer Beziehung sehr einsam sein kann.

 

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3. März 2019 um 20:47
In Antwort auf nichtabgeholt

Was du erreicht hast, ist als Basis sehr wichtig. Das würdest du sofort merken, wenn eine Säule wegbricht. Stell dir vor, du hättest eine unheilbare Krankheit, oder Schulden und kannst deine Wohnung nicht mehr bezahlen ...

Aber der Alltag gleicht leider einem Hamsterrad.
Ich denke, du könntest eine Nische brauchen, wo du etwas selbstständig tun musst und tun kannst. Manche Menschen klettern in ihrer Freizeit, um die Erfahrung zu machen, ganz allein auf sich gestellt zu sein. Es wäre auch ein kreatives Hobby denkbar wie Malen oder Schreiben. Das stärkt das Selbstwertgefühl und die Erfahrung, dass man auch allein existieren kann.

Wenn es dir gelingt, mit dem Alleinsein besser umzugehen, stehst du weniger unter Druck, unbedingt eine Beziehung haben zu müssen. Falls du aus Torschlusspanik den nächstbesten Partner nimmst, dann wirst du vielleicht erfahren müssen, dass man auch in einer Beziehung sehr einsam sein kann.

 

Danke, das ist eine sehr gute Idee, dass ich mir einen Fixpunkt alleine suche! Ich gehe gerne Schwimmen, aber bisher immer nur mit Freunden, aber das könnte ich mir vielleicht mal alleine angewöhnen und regelmäßiger machen - dass ich Aktivitäten alleine habe, auf die ich mich freuen kann und dann mal lerne mit mir selbst klarzukommen. Danke!

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4. März 2019 um 8:18

da bin ich mal völlig Deiner Meinung.

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