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Einsam im Auslandssemester

25. September 2016 um 0:40 Letzte Antwort: 25. September 2016 um 0:40

Hallo,

ich mache zur Zeit Auslandssemester in den USA. Jetzt bin ich seit 5 Wochen hier und habe noch dreieinhalb Monate vor mir.

In der ersten Zeit ging es mir gut, ich hatte kaum Heimweh und die Zeit verging sehr schnell. Aber mittlerweile fühle ich mich ständig einsam und allein, bekomme aus dem Nichts schlimme Heimweh Anfälle und breche in Tränen aus.

Ich habe ein paar Leute kennen gelernt, die auch internationale Studenten sind, mit denen ich auch was unternehme, aber da ich als einzigste nicht auf dem Campus wohne, bin ich dann auch bei vielen spontanen Aktionen nicht dabei und fühle mich irgendwie ausgeschlossen, wenn ich das dann am nächsten Tag mitbekomme.

Ich würde mich prinzipiell eher als introvertierten Mensch bezeichnen und habe eigentlich kein Problem damit, auch mal ein Wochenende nur zu Hause zu sein, aber hier habe ich irgendwie ständig einen Erwartungsdruck auf mir, jedes Wochenende was tolles und einmaliges zu erleben und hier die "beste Zeit meines Lebens zu haben" und fühle mich schlecht, wenn ich nur zu Hause bin.

Momentan habe ich einfach das Gefühl die Zeit geht nicht rum und ich weiß nicht, wie ich die Zeit noch überstehen soll, bis ich endlich wieder nach Hause kann. Gleichzeitig schäme mich für solche Gedanken, weil ich natürlich weiß, dass das hier eine einmalige Chance ist und ich auch das beste draus machen will. Ich weiß nicht, wie ich aus dem Loch wieder raus komme.

War jemand von euch schon mal in einer ähnlichen Situation und kann mir Tipps geben?

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25. September 2016 um 0:40

Hallo,

ich mache zur Zeit Auslandssemester in den USA. Jetzt bin ich seit 5 Wochen hier und habe noch dreieinhalb Monate vor mir.

In der ersten Zeit ging es mir gut, ich hatte kaum Heimweh und die Zeit verging sehr schnell. Aber mittlerweile fühle ich mich ständig einsam und allein, bekomme aus dem Nichts schlimme Heimweh Anfälle und breche in Tränen aus.

Ich habe ein paar Leute kennen gelernt, die auch internationale Studenten sind, mit denen ich auch was unternehme, aber da ich als einzigste nicht auf dem Campus wohne, bin ich dann auch bei vielen spontanen Aktionen nicht dabei und fühle mich irgendwie ausgeschlossen, wenn ich das dann am nächsten Tag mitbekomme.

Ich würde mich prinzipiell eher als introvertierten Mensch bezeichnen und habe eigentlich kein Problem damit, auch mal ein Wochenende nur zu Hause zu sein, aber hier habe ich irgendwie ständig einen Erwartungsdruck auf mir, jedes Wochenende was tolles und einmaliges zu erleben und hier die "beste Zeit meines Lebens zu haben" und fühle mich schlecht, wenn ich nur zu Hause bin.

Momentan habe ich einfach das Gefühl die Zeit geht nicht rum und ich weiß nicht, wie ich die Zeit noch überstehen soll, bis ich endlich wieder nach Hause kann. Gleichzeitig schäme mich für solche Gedanken, weil ich natürlich weiß, dass das hier eine einmalige Chance ist und ich auch das beste draus machen will. Ich weiß nicht, wie ich aus dem Loch wieder raus komme.

War jemand von euch schon mal in einer ähnlichen Situation und kann mir Tipps geben?

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