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Einsam

6. August 2016 um 20:44

Hallo zusammen

Ich bin w18 und fühle mich sehr einsam.
Meine Mutter ist vor 1 1/2 Jahren einfach so an einem Herzinfarkt gestorben.Seit dem ist slles anders. Nun lebe ich mit meinen beiden Geschwistern (w22, m20) alleine in unserer Wohnung. Mein Vater lebt nicht bei uns. Er meldet sich ca alle 2 Wochen mal bei mir...
Freunde habe ich keine... Niemand interessiert sich wirklich für mich. Ich habe zwar einen Freund seit einem halben Jahr aber er interessiert sich auch nicht so wirklich für mich..wir reden ja kaum..Ich liebe ihn aber trotzdem sehr. Ich wüsste nicht was ich ohne ihn noch wäre.

Ich weiss einfach nicht mehr was ich tun soll... So ein Leben kann doch kein Mensch führen..
Ich habe auch immer wieder die selben Gedanken die in meinem Kopf rumspucken : ich kann nichts, ich bin nichts, niemand würde es kümmern wenn ich weg wäre.

Danke für euren Rat...

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7. August 2016 um 0:23

Doch, ICH! Liebe Lisa!
Das stimmt doch nicht, dass Du nichts bist, dass Du nichts kannst. Deine Fantasie geht mit Dir durch. Zu mir sagten die Lehrer auch immer: "lib, was soll aus dir mal werden? Du kannst nichts und du bist nichts. Du gerätst auf die `SCHIEFE BAHN ...`" Damit meinten sie vermutlich die Kegelbahn. Wusstest Du eigentlich, dass fast alle, wenn nicht alle, eine kleine Schieflage haben? Ist ja auch egal. Ist nicht relevant.

Ich vermute, dass Du nur deshalb einen Freund hast, um mit Ihm reden zu können. Jetzt sagst Du Dir: "Was soll ich bloß ohne Ihn tun?" Du bist in einem Abhängigkeitsverhältnis. Wenn es nämlich wirklich ein guter Freund wäre, würde er Dir zuhören und mit Dir reden. Mir tut das sehr leid, dass Deine Mutter so früh gestorben ist, Dein Vater sich nicht richtig um Dich kümmert. Eine Mutter zu verlieren, ist ein schrecklicher Verlust. Deine Mutter wollte aber, und will es immer noch, dass Du glücklich bist/wirst. Oder etwa nicht? Was machst Du denn so? Gehst Du noch zur Schule, machst Du eine Ausbildung? Ich werde versuchen, Dir zu helfen.


Liebe Grüße,


lib

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7. August 2016 um 18:01

Das finde ich
gut.

LG.,

lib

Schönen Sonntag!

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7. August 2016 um 22:14
In Antwort auf lightinblack

Doch, ICH! Liebe Lisa!
Das stimmt doch nicht, dass Du nichts bist, dass Du nichts kannst. Deine Fantasie geht mit Dir durch. Zu mir sagten die Lehrer auch immer: "lib, was soll aus dir mal werden? Du kannst nichts und du bist nichts. Du gerätst auf die `SCHIEFE BAHN ...`" Damit meinten sie vermutlich die Kegelbahn. Wusstest Du eigentlich, dass fast alle, wenn nicht alle, eine kleine Schieflage haben? Ist ja auch egal. Ist nicht relevant.

Ich vermute, dass Du nur deshalb einen Freund hast, um mit Ihm reden zu können. Jetzt sagst Du Dir: "Was soll ich bloß ohne Ihn tun?" Du bist in einem Abhängigkeitsverhältnis. Wenn es nämlich wirklich ein guter Freund wäre, würde er Dir zuhören und mit Dir reden. Mir tut das sehr leid, dass Deine Mutter so früh gestorben ist, Dein Vater sich nicht richtig um Dich kümmert. Eine Mutter zu verlieren, ist ein schrecklicher Verlust. Deine Mutter wollte aber, und will es immer noch, dass Du glücklich bist/wirst. Oder etwa nicht? Was machst Du denn so? Gehst Du noch zur Schule, machst Du eine Ausbildung? Ich werde versuchen, Dir zu helfen.


Liebe Grüße,


lib

Die schiefe Bahn
Mich würde ja mal brennend interessieren, ob die Lehrer von Georg Hackl ihm ebenfalls prophezeiten, auf die schiefe Bahn zu geraten damit hätten sie sogar Recht behalten!

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7. August 2016 um 22:47
In Antwort auf knabberhase

Die schiefe Bahn
Mich würde ja mal brennend interessieren, ob die Lehrer von Georg Hackl ihm ebenfalls prophezeiten, auf die schiefe Bahn zu geraten damit hätten sie sogar Recht behalten!

Sehr gut.
lieber Knabberhase.

Liebe Grüße,

lib

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8. August 2016 um 20:06

Ich kenne das!
Aber das wichtigste hast du. Auf dich selbst kannst du dich immer verlassen. Mein Ziehvater ist auch plötzlich gestorben, aber du musst weiter machen. Suche dir einen Therapieplatz, dann hast du jemand mit dem du wenigstens einmal die Woche reden kannst.
Ein Hobby geh ins Tierheim und für einen Hund aus. Das munter euch beide auf und baut den Stress ab. Mach dich müde wenn du lange schläfst, ist der Tag nicht so lang. Wenn du dir aufschreibt was du erledigen musst kannst du dich freuen wenn du es geschafft hast, das macht glüblicher. Und vergiss nicht du bist nicht alleine. Es gibt überall Menschen die einsam sind und schmerzen haben, aber es kommen auch wieder andere Tage.

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14. August 2016 um 17:11

Freiwilligenarbeit
Du kannst nicht nur im Tierschutz wie unten vorgeschlagen engagieren (da gibt es aber auch z.B. Wildtierhilfe (Wildtiere, Wildvögel, Stadttauben privat päppeln)), sondern auch dich in anderen sozialen Projekten engagieren, z.B. Flüchtlingshilfe, Obdachlosenhilfe,... Da gibt es immer Bedarf. In meiner Stadt gibt es ein Freiwilligenzentrum, in dem man sich über Freiwilligenarbeit informieren kann.
Ich selber engagiere mich für Stadttauben und habe dort gute Freunde gefunden, obwohl das natürlich stark von der Gruppe abhängig ist und man da auch auf Leute treffen kann, die man nicht ausstehen kann.

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