Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Trauer - Verlust einer geliebten Person

Einfach mal rauslassen...

24. April 2012 um 19:32 Letzte Antwort: 26. August 2012 um 16:36

Hey,
ihr braucht nicht sonderlich viel von diesem Beitrag zu erwarten. Ich glaube nur, dass es mir vielleicht mal gut tut meine Trauer jemanden mitzuteilen auch wenn es niemand liest. Ist es gut es sich von der Seele zu tippen...
Angefangen als ich 3 JAhre alt war. Ich habe gespielt und ausversehen etwas kaputt gemacht. Mein Vater kam zu mir und hat mich am Kragen gepackt, zu sich gezogen und als 'Schlampe' bezeichnet... ein 3 Jahre altes Kind... Ich hatte uneimliche Angst vor ihm. Bis heute. Ihr müsst wissen das mein Vater kaum gesehen hat wie ich aufgewachsen bin... er war fast NIE zu Hause... -.- Er war oft Monatelang weg.. geschäftlich. Aber ein kleines Kind braucht seinen Vater!!

Er hat mir im Urlaub gedroht mich umzubringen. Ich konnte kaum Schlafen vor Angst. Vor einigen Monaten habe ich mich so arg mit ihm gestritten das er mich geschlagen hat...
Das tat weh... ich meine nicht äußerlich sondern innerlich.
Weil mein Bruder ist und war auch schon immer der Engel in der Familie... Das verletzt...
Ich streite mich täglich mit meinem Vater. Aber ich traue mich einfach nicht viel gegen ihn zu sagen, weil ich Angst habe er schlägt mich..oder schlimmeres... Deshalb baue ich Agressionen in mir auf welche ich dann in der Schule auslasse...
Verluste durfte ich auch genug miterleben...
Früher als ich 5 Jahre alt war, ist mein Freund gestorben... Seine Eltern waren kurz davor sich auch umzubringen...
Dann sind viele meiner Tiere gestorben... Und meine Oma ist auch gestorben... Wir sind umgezogen und ich musste meine Freunde zurücklassen.
Besonders hat mich der Tod meines Pflegepferdes gekränkt... Er ist 2 Tage vor meinem Geburtstag gestorben!
Meine Mutter ist am Ende und hat schon oft gesagt sie will einfach nur abhauen von hier.. Sie hat sich schon oft stundenang im Bad eingesperrt und geweint... Meine Eltern streiten sehr oft...
Ich glaube ich halte das alles nicht mehr aus!
Das einzigste das mich hier hält sind meine Tiere. Ich liebe sie über alles Ohne sie würde ich nicht mehr leben wollen...
Danke fürs Lesen...
MFG
Lena

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26. August 2012 um 16:36

Nur das du weißt das es jemand gelesen hatt!
Das tut mir sehr leid! Viele denen es gut get wissen garnicht, dass sie soooo viel Glück hatten. Ich habe das Glück das es meiner Familie zum größten Teil gut geht und das wird einem erst so richtig klar wenn man solche Geschichten wie deine liest. Mein Opa ist Anfang dieses Jahres gestorben. Er hatte Parkinson und hat sich am Anfang gegen ein Pflegerin gesträubt. Er war schoneinmal im Krankenhaus und alle dachten er schafft es nicht-doch er hat durchgehalten. Er tat mir so leid und manchmal habe ich mir gewünscht einen Tag mit ihm tauschen zu können damit er ncohmal richtig Spaß hat. Doch als er dann wegen einer Lungenentzündung wieder im Krankenhaus war hat auch er aufgegeben. Ich bewunder ihn das er so stark war immerhin ist er mit seiner Krankheit 10 Jahre lang zurechtgekommen. Kurz daurauf ist dann noch mein Hund gestorben. Sie war 12 was sehr alt für einen großen Hund ist. Ich hatte immer Angst vor dem Tag an dem ich sie verlieren würde und dann war sie weg. Ich war 2 als wir sie bekommen haben und desshalb kann cih mcih an keinen Tag ohne sie erinnern. Da wir aber noch einen 2. Hund heben konnte cih mcih an ihm ausheulen. Tiere sind echt hilfreich. Da du deine Geschichte ja im April schon geschrieben hast hoffe ich das es dir mittlerweile besser geht. Ich würde dir ja gerne Tipps geben aber ich hab keine Erfahrung mit sowas. Ich weiß nur dass es sau weh tut jemanden zu verlieren...
LG

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