Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Ein leben ohne eine mutter

Ein leben ohne eine mutter

19. Februar 2015 um 17:18

Hallo ihr Lieben. . Ich möchte auch gern mal was los werden, es ist zwar eine etwas krasse Story aber ich weiß nicht weiter.. Ich komme einfach nicht mehr klar damit Meine Mutter und meine Schwester und die anderen Geschwister hassen und verachten mich einfach nur.. .. Ich weiß nicht was ich noch tun soll! Es fing damals so an: Ich war 1 Jahr alt und meine Eltern trennten sich. Meine Mutter war seit dort an nicht mehr an mich interessiert.. So scheint es auf jedenfall... Nie kam was von ihr, weder an Weihnachten noch an meinen Geburtstagen noch an anderen Feierlichkeiten.. Es ist so schrecklich schmerzhaft bis auf einen Geburtstag von mir da kam sie zufällig nach lidl und gab mir 10.... Das war das einzige mal das sie mir je gratuliert hat und mir je was gegeben hat. Ich weiß es einfach nicht warum sie so ist warum sie mich so sehr verstößt... Ich habe dann einige Jahre gewartet, und gehofft dass von ihr mal was kommt.. Aber nie ist was gekommen... Schade aber leider leider wahr. . Dann habe ich es versucht als ich 18 wurde.. Ich habe den Weg zu ihr ergriffen um mit ihr Kontakt zu kriegen... Sie akzeptierte es wie es aussah.. Doch es blieb nicht lang von Dauer.. Wir hatten nur einige Wochen Kontakt und auch mit meiner Schwester(von der ich nie was wusste und ich sie dann 2009 fand und kennen lernte. Und 2013 wieder verlor. .) .. .. Dann brach sie und auch meine Schwester.. den Kontakt ab... Ich wollte es nicht wahrhaben es tat so weh... Ich fragte sie warum.. Sie dies Tat. Meine Schwester kapselte sich auch von allen ab... !? Nur warum weiß niemand..! Doch ich habe nie eine wirkliche Antwort von erhalten. Warum das alles so ist. Ich nahm es voller Schmerz und Trauer hin... Was blieb mir auch anders über... Ich versuchte es aber nach einigen Monaten nochmal.. Ich brauchte diese Mutterliebe doch auch Als Kind habe ich sie nie bekommen.. Es war ist und war immer so... Schrecklich.. Doch der zweite versuch scheiterte ebenfalls... Es war so schlimm.. Doch wahrhaben wollte ich es nie... ... Wenn Sie mir doch einfach den Grund nennen könnte warum sie so kalt und gemein zu mir ist.. Ich verstehe das nicht. Danach war ein Jahr Funkstille, dann versuchte ich es nochmal doch wieder vergeblich.. Obwohl Sie zu mir mal schrieb, dass Sie doch so sehr um mich gekämpft hätte,... Und sie doch so traurig ist das ich nicht bei ihr aufwachsen durfte.., sie hat nie mal nach mir gefragt oder wie es mir geht und den Kontakt gesucht hat sie auch nie.. Denn wenn man doch zu jemanden Kontakt will, ihn eifrig sucht, dann findet man ihn. Zumal wir in ein und der selben Stadt gelebt haben... Doch nachdem sie dies geschrieben hat und ich sie kurz in der Stadt mal gesehen habe und das wohl zum letzten mal, kam gar nix mehr... Ich versuchte über andere Personen die mit ihr Kontakt haben, ihr meine Handy Nummer zu übermitteln doch Sie nahm diese nicht an! Ich verstehe das nicht... Warum bin ich die einzige die den Kontakt will... Ich kann es nicht verstehen... Nie dürfte ich Mutterliebe spüren. Ich kenne meine Mutter nicht, ausser wie sie aussieht, heißt und wo Sie wohnt. Mehr weiß ich nicht über diese Frage. Und , genau so wenig kennt Sie mich, und das einfach nur verdammt weh! ... Zwischenzeitlich habe ich auch bei anderen älteren Bekannten versucht an Mutterliebe zu kommen. Doch so traurig es ist... Keiner kann eine Mutter ersetzen. Ich suchte eifrig nach einer neuen Mutter doch auch dies vergeblich... Ich weiß nicht was ich noch tun soll... Soll ich Sie und meine Schwester besser loslassen, mich von Ihnen fern halten.. Und sie aus meinem Leben raus streichen?! Ich bin so fertig deswegen... Ich bin wegen Ihr ein Mädchen voller Trauer... Und keiner versteht warum ich so bin wie ich bin.. Es ist einfach nur schrecklich..! In Therapie war ich damals auch schon wegen Ihr und es brachte mir einfach gar nix. Mein Hass und meine Trauer, wird einfach immer stärker.. Obwohl ich es immer wieder versuchen will an Sie, meine Mutter ran zu kommen.. Doch innerlich weiß ich, Sie würde mich niemals akzeptieren und mich immer wieder aufs neue verachten und.. verstoßen... Es tut einfach nur weh! Habt ihr eine Idee was ich tun kann.. Ich weiß nicht mehr weiter Ich wäre euch sehr dankbar!! Lieben Gruß Meli

Mehr lesen

20. Februar 2015 um 6:31

Guten morgen.....
Ich kenne dieses Thema nur zu gut. Ist keine Seltenheit. Aber dazu kann ich sehr viel auch aus eigener Erfahrung sprechen. zum Thema Therapie die nicht geholfen hat bei dir, kann ich dir auch evtl. was zu sagen und weiter helfen. wenn du möchtest schreib mir eine PN oder eine email : pab24.am@gmail.com. LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Februar 2015 um 20:17

Schwieriges Thema!
Offensichtlich wollen sie nicht viel mit euch zu tun haben.

Du hast doch noch deine Schwester. Versuche deine Schwester aufzumuntern. Es ist auch nicht richtig deiner Mutter oder deiner anderen Geschwister die Schuld anzulasten, nur weil sie keinen Kontakt mehr haben wollen.
Es gibt Menschen, die überhaupt keine Verwandten mehr haben. Darunter auch viele Kinder.

Mutterliebe, mütterliche Fürsorge das ist zwar schön und wichtig fürs Kind, aber wenn man es nicht bekommen kann oder es nie gekannt hat, dann geht das Leben trotzdem weiter.
Eine Mutterliebe zu erzwingen, das sollte man nicht.

Deine Schwester scheint ebenfalls stark darunter zu leiden, auch vermutlich weil ihr beiden euch ständig damit belastet.
Ich weiß... unbeantwortete Fragen tun weh, vor allen Dingen, wenn es so wichtige Beziehungsfragen sind.
Ihr ergründet ja praktisch damit euer Leben. Wie groß ist die Liebe meiner Mutter, wie steht sie zu mir usw. Das sind existenzielle Fragen und fördern das Vitale und den Umgang mit sich selbst. Aber wenn sie nicht zu klären sind, sind sie nicht zu klären.

Wie ich damit umgehen würde... Also wenn es mich zu sehr belastet, würde ich zwar nicht vollkommen loslassen. Aber ich würde es für mich so akzeptieren und mich weniger damit beschäftigen. Denn ich weiß, ich tue mit meinen vorwurfsvollen Fragen meiner Mutter und ihre Familie nur unnötig weh. Sicherlich auch mir selbst und meiner Schwester. Daher würde ich dieses so schwierige Verhältnis zu meiner Mutter lockerer sehen.
Zunächst einmal wüsste ich, dass ich etwas(Mutterliebe) einfordere, das ich nicht wirklich gekannt habe oder die ich nur von anderen Familien kenne.
Denn ich wüsste, wenn sie mich aufnehmen würden, kann die Lücke, die in der Vergangenheit zwischen uns entstanden ist, trotzdem nicht vollständig geschlossen werden. Meine Lebenssituation bzw. die fehlende Zuneigung muss ich einfach so akzeptieren, so hart es auch sein mag.
Meine Mutter war nunmal nicht für mich da gewesen. Dann ist es so! Und wenn ich keine echte Mutterliebe gekannt habe. Dann verstehe ich es. Denn das gehört zu meinem Leben. Und mein Leben kann ich mir nicht aussuchen.
Ich muss es so hinnehmen.
Natürlich liebe ich meine Mutter und meine anderen Geschwister. Da ich weiß, dass sie alleine ohne mich zurechtkommen, freut mich das ungemein. Egal ob, sie mich nicht akzeptieren. Ich muss mich um meine Schwester kümmern. Denn sie steht mir am Nächsten!
Und wenn ich stark genug bin, kann ich wieder vorsichtigen Kontakt zu meiner Mutter suchen.

So in etwa würde ich gedanklich angehen.
Ich weiß ich bin nicht der beste Ratgeber. Aber vielleicht kannst du etwas damit anfangen. Und ich glaube, dass Leben bietet mehr als nur mütterliche Fürsorge.
Zuviel Liebe und Fürsorge kann Kindern auch erdrücken.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Februar 2015 um 20:28
In Antwort auf haumichhaha

Schwieriges Thema!
Offensichtlich wollen sie nicht viel mit euch zu tun haben.

Du hast doch noch deine Schwester. Versuche deine Schwester aufzumuntern. Es ist auch nicht richtig deiner Mutter oder deiner anderen Geschwister die Schuld anzulasten, nur weil sie keinen Kontakt mehr haben wollen.
Es gibt Menschen, die überhaupt keine Verwandten mehr haben. Darunter auch viele Kinder.

Mutterliebe, mütterliche Fürsorge das ist zwar schön und wichtig fürs Kind, aber wenn man es nicht bekommen kann oder es nie gekannt hat, dann geht das Leben trotzdem weiter.
Eine Mutterliebe zu erzwingen, das sollte man nicht.

Deine Schwester scheint ebenfalls stark darunter zu leiden, auch vermutlich weil ihr beiden euch ständig damit belastet.
Ich weiß... unbeantwortete Fragen tun weh, vor allen Dingen, wenn es so wichtige Beziehungsfragen sind.
Ihr ergründet ja praktisch damit euer Leben. Wie groß ist die Liebe meiner Mutter, wie steht sie zu mir usw. Das sind existenzielle Fragen und fördern das Vitale und den Umgang mit sich selbst. Aber wenn sie nicht zu klären sind, sind sie nicht zu klären.

Wie ich damit umgehen würde... Also wenn es mich zu sehr belastet, würde ich zwar nicht vollkommen loslassen. Aber ich würde es für mich so akzeptieren und mich weniger damit beschäftigen. Denn ich weiß, ich tue mit meinen vorwurfsvollen Fragen meiner Mutter und ihre Familie nur unnötig weh. Sicherlich auch mir selbst und meiner Schwester. Daher würde ich dieses so schwierige Verhältnis zu meiner Mutter lockerer sehen.
Zunächst einmal wüsste ich, dass ich etwas(Mutterliebe) einfordere, das ich nicht wirklich gekannt habe oder die ich nur von anderen Familien kenne.
Denn ich wüsste, wenn sie mich aufnehmen würden, kann die Lücke, die in der Vergangenheit zwischen uns entstanden ist, trotzdem nicht vollständig geschlossen werden. Meine Lebenssituation bzw. die fehlende Zuneigung muss ich einfach so akzeptieren, so hart es auch sein mag.
Meine Mutter war nunmal nicht für mich da gewesen. Dann ist es so! Und wenn ich keine echte Mutterliebe gekannt habe. Dann verstehe ich es. Denn das gehört zu meinem Leben. Und mein Leben kann ich mir nicht aussuchen.
Ich muss es so hinnehmen.
Natürlich liebe ich meine Mutter und meine anderen Geschwister. Da ich weiß, dass sie alleine ohne mich zurechtkommen, freut mich das ungemein. Egal ob, sie mich nicht akzeptieren. Ich muss mich um meine Schwester kümmern. Denn sie steht mir am Nächsten!
Und wenn ich stark genug bin, kann ich wieder vorsichtigen Kontakt zu meiner Mutter suchen.

So in etwa würde ich gedanklich angehen.
Ich weiß ich bin nicht der beste Ratgeber. Aber vielleicht kannst du etwas damit anfangen. Und ich glaube, dass Leben bietet mehr als nur mütterliche Fürsorge.
Zuviel Liebe und Fürsorge kann Kindern auch erdrücken.

LG

Danke
Danke für deine Antwort. Ich weiß schon was du meinst und im Prinzip hast du schon recht aber ich bin nun mal nicht so stark wie viele andere meinen, dass man so sein müsste in solchen Situationen ich meine ich habe so viel scheisse durch was hier bei keine Rolle spielt aber ich verstehe schon.. Klar ist es schön wenn sie klar kommen auch allein aber dann ist da noch das mit meiner Schwester,. Sie ist nur meine Halbschwester sie hat noch andere Gründe, ich weiß nicht mehr wo sie wohnt und sie will auch keinen Kontakt. Mehr zu mir.. Ich darf mich weder bei ihr noch bei ihren Freundinnen melden.. Sie will. Es. Einfach nicht mehr.. Und zu meiner Mutter hat sie ja auch kein. Kontakt mehr nur einer meiner jüngsten Brüder der mich aber auch nur noch verachtet...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Februar 2015 um 20:29
In Antwort auf sweetheart2809

Danke
Danke für deine Antwort. Ich weiß schon was du meinst und im Prinzip hast du schon recht aber ich bin nun mal nicht so stark wie viele andere meinen, dass man so sein müsste in solchen Situationen ich meine ich habe so viel scheisse durch was hier bei keine Rolle spielt aber ich verstehe schon.. Klar ist es schön wenn sie klar kommen auch allein aber dann ist da noch das mit meiner Schwester,. Sie ist nur meine Halbschwester sie hat noch andere Gründe, ich weiß nicht mehr wo sie wohnt und sie will auch keinen Kontakt. Mehr zu mir.. Ich darf mich weder bei ihr noch bei ihren Freundinnen melden.. Sie will. Es. Einfach nicht mehr.. Und zu meiner Mutter hat sie ja auch kein. Kontakt mehr nur einer meiner jüngsten Brüder der mich aber auch nur noch verachtet...

...
Das weniger damit beschäftigen, ich habe es so oft versucht.. Es scheitert immer wieder... Da es mich einfach nur quält.. Ich würde auch gerne so handeln wie du es tust nur ist es für mich persönlich nicht so einfach!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. Februar 2015 um 21:52
In Antwort auf sweetheart2809

...
Das weniger damit beschäftigen, ich habe es so oft versucht.. Es scheitert immer wieder... Da es mich einfach nur quält.. Ich würde auch gerne so handeln wie du es tust nur ist es für mich persönlich nicht so einfach!

Verstehe!
Das Beste was du zur Zeit machen kannst ist wirklich erstmal Abstand davon zu nehmen. Sag einfach zu dir selbst, ich nehme eine kurze Auszeit, weil mich das ganze Thema zur Zeit zu sehr belastet.
Vermutlich brauchst du gerade jetzt viel Zuneigung. Ich kann das alles nachempfinden.
Aber du musst verstehen, dass du dich damit selbst stark unter Druck setzt. Und das hat vielleicht nichtmal etwas mit deiner Mutter oder mit fehlender Zuneigung zu tun.

Wenn deine Schwester keinen Kontakt zu dir/euch will, würde ich es nicht erzwingen wollen bzw. sie damit konfrontieren und belasten.
Menschen suchen immer nach ihrem Wohlsein, nach ihrem Heil. Wenn sie sich so wohler fühlt, freu dich einfach für sie, dass sie es sich so entschieden hat. Du kannst den Willen eines Individuums eh nicht nach deinem Ermessen ändern. (Gilt jetzt auch für mich.)

Was du für dich machen könntest, ist, selbst aus dieser Situation zu wachsen. Was bleibt dir auch anderes übrig?
Dich wie ein kleines ungeliebtes Mädchen zu fühlen, das bringt dich nicht wirklich weiter.
Ich meine... du versuchst eine Lösung zu finden. Um zumindest deinen Frieden damit zu haben.
Aber eine schlechte Lösung wäre, anderen deinen Willen aufzwängen zu wollen, negative und schlimme Geschehnisse wieder aufzuarbeiten.

Es ist ein wirklich hammerschwieriges Thema. zB. adoptierte Kinder, die später erwachsen geworden sind, graben nach der Vergangenheit, um nach ihrer Identität zu suchen, die sie schon längst haben. Sie sind einfach neugierig, wissen aber oftmals nicht, dass sie damit vielleicht ihre Eltern seelisch belasten.
Einige von ihnen konfrontieren ihre leiblichen Eltern mit schlimmen Dingen und es geht meist nur um fehlende Liebe und Akzeptanz. Fragen wie: Warum hast du mich verlassen? Warum hast du mich nicht mehr gewollt? Wo warst du all die Jahre über, wo ich dich gebraucht habe?
Damit verurteilen die Kinder ihre Eltern.

Gleichgültig warum die Eltern sich damals so entschieden haben. Eine schlechte Vergangenheit sollte man nicht nochmal herausgraben. Denn das täte allen Seiten nur weh.
Denn die Kinder fühlen sich mit solchen Fragen und Vorwürfen selbst nicht glücklich.

Ich sag mir immer: Etwas, was man als negativ/schlecht erkannt hat. Das sollte man nicht noch weiter (er)nähren.

Nun, wichtig ist immer genügend Ablenkung zu haben. Beschätige dich mit anderen Themen. Themen, die dir Spaß machen. Gehe deinen Hobbies nach. Das hilft immer.
Es geht letztlich darum, dass du dich wohlfühlst.
Und in deinem Wohlempfinden, dich viel besser mit solchen Themen umgehen kannst. Und wenn du dich gut fühlst, hast du auch bessere Gedanken. Und so kommst du auch uz besseren Lösungen.

Denn das was du jetzt für dich lösen willst, so ohne nackt und ohne ein Schutzschild geschmiedet zu haben. Das ist wirklich immens. Und sowas benötigt viel Zeit.
Das können nichtmal erfahrene Psychologen lösen.
Daran sind selbst manche erwachsene Kinder, die eine eigene Familie gegründet haben zerbrochen.

Lerne deine Situation zu akzeptrieren! (ich weiß es ist schwierig)
Sag dir einfach: Ich will es genauso haben! Ich will nicht alles vorgekaut vorfinden. Ich will keine funktionierende Musterfamilie, mit einer Mutter, die alles für mich macht und immer für mich da ist. Ich akzeptiere meine Familie, meine Umgebung und meine Lebenssituation so wie sie es jetzt ist, egal was noch so kommen mag. Was mich jetzt gerade so labil macht, das haut mich nicht um! Denn ich bin noch jung, und die dafür benötigte Zeit werde ich mir nehmen. Und daraus trete ich eines Tages als starke Frau hervor.

Falls es dich tröstet! Ich habe im in meinem ganzen Leben vielleicht 4 mal richtig Geburtstag gefeiert. Und das als Kind. Mit 15 oder 16 war nichts mehr.
Heute stelle ich fest, dass ich keine Feierlichkeiten mag.
Es ist mir vieles zu gekünstelt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Februar 2015 um 13:43
In Antwort auf haumichhaha

Verstehe!
Das Beste was du zur Zeit machen kannst ist wirklich erstmal Abstand davon zu nehmen. Sag einfach zu dir selbst, ich nehme eine kurze Auszeit, weil mich das ganze Thema zur Zeit zu sehr belastet.
Vermutlich brauchst du gerade jetzt viel Zuneigung. Ich kann das alles nachempfinden.
Aber du musst verstehen, dass du dich damit selbst stark unter Druck setzt. Und das hat vielleicht nichtmal etwas mit deiner Mutter oder mit fehlender Zuneigung zu tun.

Wenn deine Schwester keinen Kontakt zu dir/euch will, würde ich es nicht erzwingen wollen bzw. sie damit konfrontieren und belasten.
Menschen suchen immer nach ihrem Wohlsein, nach ihrem Heil. Wenn sie sich so wohler fühlt, freu dich einfach für sie, dass sie es sich so entschieden hat. Du kannst den Willen eines Individuums eh nicht nach deinem Ermessen ändern. (Gilt jetzt auch für mich.)

Was du für dich machen könntest, ist, selbst aus dieser Situation zu wachsen. Was bleibt dir auch anderes übrig?
Dich wie ein kleines ungeliebtes Mädchen zu fühlen, das bringt dich nicht wirklich weiter.
Ich meine... du versuchst eine Lösung zu finden. Um zumindest deinen Frieden damit zu haben.
Aber eine schlechte Lösung wäre, anderen deinen Willen aufzwängen zu wollen, negative und schlimme Geschehnisse wieder aufzuarbeiten.

Es ist ein wirklich hammerschwieriges Thema. zB. adoptierte Kinder, die später erwachsen geworden sind, graben nach der Vergangenheit, um nach ihrer Identität zu suchen, die sie schon längst haben. Sie sind einfach neugierig, wissen aber oftmals nicht, dass sie damit vielleicht ihre Eltern seelisch belasten.
Einige von ihnen konfrontieren ihre leiblichen Eltern mit schlimmen Dingen und es geht meist nur um fehlende Liebe und Akzeptanz. Fragen wie: Warum hast du mich verlassen? Warum hast du mich nicht mehr gewollt? Wo warst du all die Jahre über, wo ich dich gebraucht habe?
Damit verurteilen die Kinder ihre Eltern.

Gleichgültig warum die Eltern sich damals so entschieden haben. Eine schlechte Vergangenheit sollte man nicht nochmal herausgraben. Denn das täte allen Seiten nur weh.
Denn die Kinder fühlen sich mit solchen Fragen und Vorwürfen selbst nicht glücklich.

Ich sag mir immer: Etwas, was man als negativ/schlecht erkannt hat. Das sollte man nicht noch weiter (er)nähren.

Nun, wichtig ist immer genügend Ablenkung zu haben. Beschätige dich mit anderen Themen. Themen, die dir Spaß machen. Gehe deinen Hobbies nach. Das hilft immer.
Es geht letztlich darum, dass du dich wohlfühlst.
Und in deinem Wohlempfinden, dich viel besser mit solchen Themen umgehen kannst. Und wenn du dich gut fühlst, hast du auch bessere Gedanken. Und so kommst du auch uz besseren Lösungen.

Denn das was du jetzt für dich lösen willst, so ohne nackt und ohne ein Schutzschild geschmiedet zu haben. Das ist wirklich immens. Und sowas benötigt viel Zeit.
Das können nichtmal erfahrene Psychologen lösen.
Daran sind selbst manche erwachsene Kinder, die eine eigene Familie gegründet haben zerbrochen.

Lerne deine Situation zu akzeptrieren! (ich weiß es ist schwierig)
Sag dir einfach: Ich will es genauso haben! Ich will nicht alles vorgekaut vorfinden. Ich will keine funktionierende Musterfamilie, mit einer Mutter, die alles für mich macht und immer für mich da ist. Ich akzeptiere meine Familie, meine Umgebung und meine Lebenssituation so wie sie es jetzt ist, egal was noch so kommen mag. Was mich jetzt gerade so labil macht, das haut mich nicht um! Denn ich bin noch jung, und die dafür benötigte Zeit werde ich mir nehmen. Und daraus trete ich eines Tages als starke Frau hervor.

Falls es dich tröstet! Ich habe im in meinem ganzen Leben vielleicht 4 mal richtig Geburtstag gefeiert. Und das als Kind. Mit 15 oder 16 war nichts mehr.
Heute stelle ich fest, dass ich keine Feierlichkeiten mag.
Es ist mir vieles zu gekünstelt.

Das leben wird nie leicht sein!
Ja, ich denke auch ich sollte mich davon lösen und das tun was mich ablenkt mich glücklich macht und das Leben mit meinem Partner genießen ohne an Sie und meinen Geschwistern zu denken. Vielleicht bin ich auch zu aufdringlich und Suche den Kontakt zu stark ich will es am liebsten erzwingen.. Aber das ist der falsche Weg... !! Vielleicht sollte ich es erst mal komplett ruhen lassen. Vielleicht kommt ja dann auch irgendwann mal was von denen.. , vielleicht merken Sie irgendwann das ihnen was fehlt. . Wer weiß, Wunder soll es ja geben... Und vielleicht habe ich auch mal das Glück!, ich denke du hast recht, ich muss mich lösen davon.. ! Ja stimmt, eine Therapie die hilft nicht, weil sie sich ja so oder so nicht richtig in so eine Lage rein versetzen können. . Habe es ja auch schon durch.. Ja du hast recht, es gibt wesentlich schlimmere Fälle.. Wie adoptierte Kinder oder halbweisen oder so ähnliches.. , klar da is es natürlich noch viel schlimmer... Ja man konfrontiert die Eltern meist mit Drohungen oder vielen Fragen.. Warum, etc wie du schon schriebst. Ich habe es auch getan. Es ist auf alle Fälle der falsche Weg es so zu machen. Man sollte es beruhen lassen. Denn man sollte auch mal dran denken das man ihnen damit weh tun könnte und sie so ziemlich mit sowas unter Druck setzen könnte.. Und das sie sich deshalb gegen einen entscheiden weil sie vielleicht auch die Zeit brauchen um mit sich selber erst mal klar zu werden! Ich sage es mir täglich, das ich es nicht erzwingen kann und das es aber besser wäre auch wenn es weh tut sich zu trennen, denn ich will nicht daran kaputt gehen und irgendwann völlig da liegen und dran "elendig verrecken".. Ich werde mich mehr meinen Tätigkeiten und den Dingen und Vorallem Menschen widmen die mich brauchen.. Und mit denen ich Spaß habe! Ich danke dir für deine Antworten.. Sie sind auf jedenfall sehr hilfreich. Und ich werde es immer weiter versuchen, es endlich zu akzeptieren dass es so ist und mich fern halten, so schwer es werden mag und wird!! Ich denke das wird mich auch stärker machen. Das tut mir im übrigen sehr leid für dich das du ähnliches auch erleiden musstest! Sowas hat niemand verdient und es ist auch nicht schön! :/.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. Februar 2015 um 19:24
In Antwort auf sweetheart2809

Das leben wird nie leicht sein!
Ja, ich denke auch ich sollte mich davon lösen und das tun was mich ablenkt mich glücklich macht und das Leben mit meinem Partner genießen ohne an Sie und meinen Geschwistern zu denken. Vielleicht bin ich auch zu aufdringlich und Suche den Kontakt zu stark ich will es am liebsten erzwingen.. Aber das ist der falsche Weg... !! Vielleicht sollte ich es erst mal komplett ruhen lassen. Vielleicht kommt ja dann auch irgendwann mal was von denen.. , vielleicht merken Sie irgendwann das ihnen was fehlt. . Wer weiß, Wunder soll es ja geben... Und vielleicht habe ich auch mal das Glück!, ich denke du hast recht, ich muss mich lösen davon.. ! Ja stimmt, eine Therapie die hilft nicht, weil sie sich ja so oder so nicht richtig in so eine Lage rein versetzen können. . Habe es ja auch schon durch.. Ja du hast recht, es gibt wesentlich schlimmere Fälle.. Wie adoptierte Kinder oder halbweisen oder so ähnliches.. , klar da is es natürlich noch viel schlimmer... Ja man konfrontiert die Eltern meist mit Drohungen oder vielen Fragen.. Warum, etc wie du schon schriebst. Ich habe es auch getan. Es ist auf alle Fälle der falsche Weg es so zu machen. Man sollte es beruhen lassen. Denn man sollte auch mal dran denken das man ihnen damit weh tun könnte und sie so ziemlich mit sowas unter Druck setzen könnte.. Und das sie sich deshalb gegen einen entscheiden weil sie vielleicht auch die Zeit brauchen um mit sich selber erst mal klar zu werden! Ich sage es mir täglich, das ich es nicht erzwingen kann und das es aber besser wäre auch wenn es weh tut sich zu trennen, denn ich will nicht daran kaputt gehen und irgendwann völlig da liegen und dran "elendig verrecken".. Ich werde mich mehr meinen Tätigkeiten und den Dingen und Vorallem Menschen widmen die mich brauchen.. Und mit denen ich Spaß habe! Ich danke dir für deine Antworten.. Sie sind auf jedenfall sehr hilfreich. Und ich werde es immer weiter versuchen, es endlich zu akzeptieren dass es so ist und mich fern halten, so schwer es werden mag und wird!! Ich denke das wird mich auch stärker machen. Das tut mir im übrigen sehr leid für dich das du ähnliches auch erleiden musstest! Sowas hat niemand verdient und es ist auch nicht schön! :/.

"Das Leben wird nie leicht sein!" So ist es!
Du hast für dich richtig erkannt, dass dir sowas wie Mutterliebe fehlt. Was ja auch eine gute Richung ist, um sich mehr Geborgenheit und Wohlempfinden für die Seele zu "angeln".
Letztlich suchen wir alle nach unserem Wohlsein.
Aber dahinter steckt immer ein bisschen Egoismus.
Denn man möchte ja etwas für sich selbst etwas erreichen, etwas verlangen bzw. für sich etwas einfordern.
Wie gesagt, nicht in allen Familien gibt es ein "Happyend". Denn dafür sind die Gründe, wieso es überhaupt zu einer Trennung in Familien kam, zu vielschichtig und unterschiedlich.

Promintes Beispiel ist Rocco Stark. Er hat auch als Kind und Teenager nie Liebe von Uwe Ochsenknecht bekommen. Sein Vater hatte ihn nie besucht, oder etwas geschenkt. Und dies hat er auch Öffentlich kundgetan. Er hatte seinem Vater verklagt, dass dieser ihm die Schauspiel-Ausbildung zu zahlen hat. Eigentlich war es nur ein Hilfeschrei von ihm gewesen, nach Anerkennung und Vaterliebe, nach Aufmerksamkeit. Dass er auch als Sohn und Mensch auch da ist. Dass sein leiblicher Vater sich dieser Verantwortung - nämlich Vater zu sein - stellen muss!
Er zwang seinem Vater etwas zu tun, was der vielleicht zu der Zeit, vielleicht nicht konnte. Weil dieser selbst zu Stolz war? Man weiß es nicht... Niemand weiß, wie heftig die Auseinandersetzung zwischen Ochsenknecht und seiner Mutter war. Wenn ein Vater den eigenen Sohn nicht akzeptieren will, weil er in ihm immer nur dessen Mutter sieht (ich vermute es mal), dann war entweder der Zank oder das Ego der Eltern ziemlich groß gewesen. Vermutlich beides.

Seine Halbbrüder schienen ihn auch nicht sonderlich gemocht zu haben. Das hat man besonders gemerkt, als er ins Dschungelcamp einzog und sie in aller Öffentlichkeit getwittert haben, dass Rocco eine Blamage für die ganze Familie sei.
Als sie ihm dann im Dschungelcamp gesehen haben, dass er auch nur ein Wesen ist mit Gefühlen hat usw.
Von da an haben sie ihn in die Familie "aufgenommen".
Das klingt für mich alles ziemlich plastisch und künstlich. Ein typischer Fall, dass Menschen sich nach Ruhm und Erfolg richten. Wäre Rocco nicht ins Dschungelcamp eingezogen, wahrscheinlich hätten sie sich heute noch gehasst, weil sie bei Rocco keinen positiven "Hebel" finden können.

Was wiederum nur bedeuten kann, dass... wenn man wirklich seine getrennte Familie (wieder) überzeugen will, den richtigen Hebel ansetzen sollte.
Vorwurfsvolle Fragen helfen mit Sicherheit nicht.
Denn man würde damit den vermeintlichen Familienfrieden bedrohen. Das ist auf jeden Fall ein falscher Weg bzw. Ansatz. So sollte man nicht rangehen. Besser wäre sich selbst als angenehmen Bruder/Schwester/Tocher/Sohn was auch immer präsentieren (wie Rocco das unbewusst getan hat) und ihnen damit jeglichen Zweifeln für einen möglichen Unfrieden nehmen.
Aber das kann nicht jeder! Und dazu müssten auch die anderen( also die Gegenseite) bereit sein. Denn wenn man sich komplett aufopfert, aber die Gegenseite bewegt sich nicht, würde man nur unnötig seine Energie verschwenden.
Und sowas kann schnell in Hass ausarten.
Dann versteht man gar nichts mehr...
"Ich tue alles für euch, aber ignoriert mich weiterhin! Deswegen hasse ich euch jetzt."
Das schlägt dann um! Man saugt dann quasi eine negative Energie in sich auf, weil man davor die positive Energie verloren hat! Und das ist auch falsch! Weil genau das will man ja nicht, sondern man sucht eigentlich schon Familien-Nähe... Eigentlich! Aber man erreicht das genaue Gegenteil.
Deswegen ist es wichtig, dass man sich bei sowas viel Zeit lässt, um nach der bestmöglichen Lösung zu finden.
Denn das ganze Leben besteht nunmal aus Aufgaben, die man zu Lösen hat. Und das kann man nur, wenn man sich selbst Zeit nimmt, die Dinge besser zu verstehen, sie richtig einzuordnen, um sie bestmöglich für sich und auch für alle anderen zu lösen.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Freund wirkt depressiv, zieht mich mit runter, hilflos...
Von: miyaforever
neu
22. Februar 2015 um 17:28
Diskussionen dieses Nutzers
Schwindel anfälle
Von: sweetheart2809
neu
3. März 2015 um 8:19
Teste die neusten Trends!
experts-club