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Ein Lästeropfer im Betrieb - Abstand halten oder helfen?

28. Januar um 20:27 Letzte Antwort: 3. Februar um 23:02

Hallo Freunde,

es geht um ein Mädchen aus meinem Ausbildungsbetrieb.
Dieses Mädchen ist 19 Jahre alt und eigentlich voll ok, sie ist besonders hilfbereit und mega klug. Sie merkt sich, auf der einen Seite, Sachen besonderes schnell, hat im allgemeinen eine sehr sehr gute Aufnahmefähigkeit und schreibt fast immer top Noten in der Schule. Auf der anderen Seite ist sie aber sehr verunsichert, schüchtern und kindlich im Kopf, redet total schnell und ist ziemlich nah am Wasser gebaut. 

Am Anfang war alles gut, bis sie angefangen hat uns zu kontollieren, indem sie z.B. geschaut hat, ob wir im System richtig "eingestellt" sind (also wenn wir auf Schulungen sind, nimmt man den modus "Schulung", bei Mittagspause "Pause" usw.) oder sie steht plötzlich hinter einem am Schewibtisch und macht einen einfach so auf Fehler aufmerksam und das in einem etwas forscheren, "besserwisserischen" Ton. Dabei schaut sie von oben herab, mit hängenden Lidern und fühlt sich einfach gut dabei. Damals habe ich mich noch dafür bedankt, dass sie mich auf sollche Dinge aufmerksam gemacht hat. Später kam ich mir dann aber richtig "blöd" vor, weil sie jede kleinigkeit (auch private Dinge die ich auf meinem Handy schrieb) mir mitteilen musste, die ich sie ihrer Meinung nach nicht richtig machte.

Irgendwann fragte ich die anderen Mädchen ob sie das bei ihnen auch so mache. Ab dem Moment fing das große Lästern an. Allen ging es auf die Nerven, da es so rüber kam, als ob sie sich dadurch einfach besser und klüger fühlen wollte. Sonst beteiligte sie sich kaum an Gesprächen und kann mit Menschen im allgemeinen kaum umgehen. Jeden Tag kam sie mit einem Gesicht wie 10 Tage Regenwetter ins Büro und vergaß sogar manchmal das "guten Morgen", was ich sehr unfreundlich finde, wenn man sich jeden Tag sieht. Es ging dann soweit, dass ich das Gespräch mit ihr zu zweit suchte, um ihr von meiner Seite aus zu sagen, dass es mich stört und ich nicht bei jeder kleinigkeit ihren Rat/Verbesserungsvorschlag brauchte. Ich komme gut allein klar und fühlte mich dadurch einfach dumm. Daraufhin weinte sie und gab mir keine richtig Antwort, als ich sie z.B. fragte ob sie das verstehen könne. Ich gab ihr ein Tempo und tröstete sie.

Danach dachte ich wird alles besser aber ich hörte von anderen, dass sie sie weiterhin korrigierte und sich zum Teil ohne Aufforderung hinter die anderen setzte, um ihnen zu zeigen wie der Vorgang "richtig" geht. Nach dieser gewissen Zeit suchten ich und eine Kolligin wieder das Gespräch mit ihr und sie weinte wieder und antwortete kaum. Sie meinte, dass sie schon immer ein Einzelgänger war und nicht richtig weiß wie sie mit Menschen umzugehen hat. Bei ihr zuhause korrigiert sie wohl ihre eigene Schwester immer. Ich wollte ihr erklären, dass es doch dann gerade gut ist, dass wir es bei ihr direkt ansprechen, damit sie evtl. lernt mit anderen netter umzugehen. Für sie war ich aber einfach nur gemein, obwohl ich wirklich mitleid mit ihr hatte und ihr damit auch nur helfen wollte.

Sie besserte sich nicht. Es ging weiter, dass die eine Kollegin die andere etwas fragte und sie, wie aus der Pistole geschossen, die antwort einfach raus pusaunt. Genauso, wenn jemand einen anderen nach einem Tempo fragt, hat SIE es dir schon zugeschmissen. 

Zu alle dem hat sie schon seid den 6 Monaten wo ich sie kenne, eine Hautkrankheit an beiden Händen und Füßen. Bei Schulungen beißt sie nicht nur an Findern, sonders auch an Handballen und Arm rum. Zupft sich die Hautweg und steckt sie sich in den Mund. Das geht so weit bis es blutet. Es ist verdammt eklig und lenkt einen einfach nur ab. 

Nun tut jeder, so weit wie möglich, sie aussschließen. Gemobbt wird sie aber nicht. Wir versuchen uns alle zusammen zu reißen und kollegial zu bleiben. Es gibt aber noch viel mehr Dinge die aufregen und alle werden ohne sie in der Mädelsgruppe angesprochen.

Mich persönlich laugt es total aus, da ich nicht aufhören kann, mich darüber aufzuregen wie unfreundlich sie zu einem ist. Auf der anderen Seite tut sie mir leid, da sie meinte, dass sie auch keine Freunde habe. Wie soll ich ihr aber helfen, wenn ich sie nicht leiden kann?
Mit unserer Ausbilderin haben wir bereits geredet, diese kann aber auch nicht viel machen, da sie ja sonst wüsste, dass wir mit ihr hinter ihrem Rücken gesprochen haben.

Wie soll ich jetzt mit so einem Menschen umgehen? Jedes mal wenn ich direkt z.B. sage: "Ja, dass wusste ich doch" oder "dass seh ich doch", kommt eine ewig lange Rechtfertigung, warum sie so dachte, wie sie dachte (ergibt das Sinn?) und dass nervt noch mehr, weil ich garnicht so viel wissen wollte. Dann wünschte ich mir, ich hätts einfach runtergeschluckt und kurz genickt.

Wie kann man Ihr also helfen? Das mit ihren Händen grenzt meiner Meinung nach schon fast an Selbstverletzung. Zudem immer dieser depressive, dessinteresierte Gesichtsausdruck. Ist sie evnt. depressiv? Muss man mit ihren Eltern reden? Sehen die das denn nicht? Was soll ich tun?

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28. Januar um 22:40

Du überschreitet Grenzen.  Gehst viel zu weit! Bitte mäßige dich! Und lass das Mädchen in Ruhe! Was soll das mit den Eltern? Das Mädchen tut für nichts. Sue hat vermutlich sehr arge Probleme. Wenn jemand mit dem Mädchen spricht, dann eure Ausbilder. Nicht du. Dieses Mädchen hat große Schwierigkeiten ohnehin. Du schadest ihr. Lass sie bitte Leben wie sie ist. 

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29. Januar um 7:20
In Antwort auf muc-089

Du überschreitet Grenzen.  Gehst viel zu weit! Bitte mäßige dich! Und lass das Mädchen in Ruhe! Was soll das mit den Eltern? Das Mädchen tut für nichts. Sue hat vermutlich sehr arge Probleme. Wenn jemand mit dem Mädchen spricht, dann eure Ausbilder. Nicht du. Dieses Mädchen hat große Schwierigkeiten ohnehin. Du schadest ihr. Lass sie bitte Leben wie sie ist. 

Wie kann man ihr aber helfen? Wenn ich die ganze Sache so lassen würde wie sie ist, würde sie weiter ausgeschlossen werden und so soll es ja auch nicht sein. Ich würde gerne helfen. In Ruhe wird sie gelassen, wie gesagt sind alle dennoch nett zu ihr. Nur lässt sie uns eben nicht in Ruhe. Soll ich sie ignorieren? Das fände ich auch falsch. Ich wünsche mir doch auch dass sie mich in Ruhe lässt aber das tut sie nicht. Und was soll ich der Ausbilderin sagen? 

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29. Januar um 7:46
In Antwort auf faysal_19312205

Hallo Freunde,

es geht um ein Mädchen aus meinem Ausbildungsbetrieb.
Dieses Mädchen ist 19 Jahre alt und eigentlich voll ok, sie ist besonders hilfbereit und mega klug. Sie merkt sich, auf der einen Seite, Sachen besonderes schnell, hat im allgemeinen eine sehr sehr gute Aufnahmefähigkeit und schreibt fast immer top Noten in der Schule. Auf der anderen Seite ist sie aber sehr verunsichert, schüchtern und kindlich im Kopf, redet total schnell und ist ziemlich nah am Wasser gebaut. 

Am Anfang war alles gut, bis sie angefangen hat uns zu kontollieren, indem sie z.B. geschaut hat, ob wir im System richtig "eingestellt" sind (also wenn wir auf Schulungen sind, nimmt man den modus "Schulung", bei Mittagspause "Pause" usw.) oder sie steht plötzlich hinter einem am Schewibtisch und macht einen einfach so auf Fehler aufmerksam und das in einem etwas forscheren, "besserwisserischen" Ton. Dabei schaut sie von oben herab, mit hängenden Lidern und fühlt sich einfach gut dabei. Damals habe ich mich noch dafür bedankt, dass sie mich auf sollche Dinge aufmerksam gemacht hat. Später kam ich mir dann aber richtig "blöd" vor, weil sie jede kleinigkeit (auch private Dinge die ich auf meinem Handy schrieb) mir mitteilen musste, die ich sie ihrer Meinung nach nicht richtig machte.

Irgendwann fragte ich die anderen Mädchen ob sie das bei ihnen auch so mache. Ab dem Moment fing das große Lästern an. Allen ging es auf die Nerven, da es so rüber kam, als ob sie sich dadurch einfach besser und klüger fühlen wollte. Sonst beteiligte sie sich kaum an Gesprächen und kann mit Menschen im allgemeinen kaum umgehen. Jeden Tag kam sie mit einem Gesicht wie 10 Tage Regenwetter ins Büro und vergaß sogar manchmal das "guten Morgen", was ich sehr unfreundlich finde, wenn man sich jeden Tag sieht. Es ging dann soweit, dass ich das Gespräch mit ihr zu zweit suchte, um ihr von meiner Seite aus zu sagen, dass es mich stört und ich nicht bei jeder kleinigkeit ihren Rat/Verbesserungsvorschlag brauchte. Ich komme gut allein klar und fühlte mich dadurch einfach dumm. Daraufhin weinte sie und gab mir keine richtig Antwort, als ich sie z.B. fragte ob sie das verstehen könne. Ich gab ihr ein Tempo und tröstete sie.

Danach dachte ich wird alles besser aber ich hörte von anderen, dass sie sie weiterhin korrigierte und sich zum Teil ohne Aufforderung hinter die anderen setzte, um ihnen zu zeigen wie der Vorgang "richtig" geht. Nach dieser gewissen Zeit suchten ich und eine Kolligin wieder das Gespräch mit ihr und sie weinte wieder und antwortete kaum. Sie meinte, dass sie schon immer ein Einzelgänger war und nicht richtig weiß wie sie mit Menschen umzugehen hat. Bei ihr zuhause korrigiert sie wohl ihre eigene Schwester immer. Ich wollte ihr erklären, dass es doch dann gerade gut ist, dass wir es bei ihr direkt ansprechen, damit sie evtl. lernt mit anderen netter umzugehen. Für sie war ich aber einfach nur gemein, obwohl ich wirklich mitleid mit ihr hatte und ihr damit auch nur helfen wollte.

Sie besserte sich nicht. Es ging weiter, dass die eine Kollegin die andere etwas fragte und sie, wie aus der Pistole geschossen, die antwort einfach raus pusaunt. Genauso, wenn jemand einen anderen nach einem Tempo fragt, hat SIE es dir schon zugeschmissen. 

Zu alle dem hat sie schon seid den 6 Monaten wo ich sie kenne, eine Hautkrankheit an beiden Händen und Füßen. Bei Schulungen beißt sie nicht nur an Findern, sonders auch an Handballen und Arm rum. Zupft sich die Hautweg und steckt sie sich in den Mund. Das geht so weit bis es blutet. Es ist verdammt eklig und lenkt einen einfach nur ab. 

Nun tut jeder, so weit wie möglich, sie aussschließen. Gemobbt wird sie aber nicht. Wir versuchen uns alle zusammen zu reißen und kollegial zu bleiben. Es gibt aber noch viel mehr Dinge die aufregen und alle werden ohne sie in der Mädelsgruppe angesprochen.

Mich persönlich laugt es total aus, da ich nicht aufhören kann, mich darüber aufzuregen wie unfreundlich sie zu einem ist. Auf der anderen Seite tut sie mir leid, da sie meinte, dass sie auch keine Freunde habe. Wie soll ich ihr aber helfen, wenn ich sie nicht leiden kann?
Mit unserer Ausbilderin haben wir bereits geredet, diese kann aber auch nicht viel machen, da sie ja sonst wüsste, dass wir mit ihr hinter ihrem Rücken gesprochen haben.

Wie soll ich jetzt mit so einem Menschen umgehen? Jedes mal wenn ich direkt z.B. sage: "Ja, dass wusste ich doch" oder "dass seh ich doch", kommt eine ewig lange Rechtfertigung, warum sie so dachte, wie sie dachte (ergibt das Sinn?) und dass nervt noch mehr, weil ich garnicht so viel wissen wollte. Dann wünschte ich mir, ich hätts einfach runtergeschluckt und kurz genickt.

Wie kann man Ihr also helfen? Das mit ihren Händen grenzt meiner Meinung nach schon fast an Selbstverletzung. Zudem immer dieser depressive, dessinteresierte Gesichtsausdruck. Ist sie evnt. depressiv? Muss man mit ihren Eltern reden? Sehen die das denn nicht? Was soll ich tun?

Genau das ist Mobbing! 
Ihr schließt sie aus und redet hinter ihrem Rücken über sie, anstatt MIT ihr zu reden. 

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29. Januar um 8:17

Mit eurer Ausbilderin habt ihr doch bereits geredet. Was hat sie gesagt? Und warum kriegt sie von der unruhigen Stimmung nichts mit?

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29. Januar um 9:38
In Antwort auf faysal_19312205

Hallo Freunde,

es geht um ein Mädchen aus meinem Ausbildungsbetrieb.
Dieses Mädchen ist 19 Jahre alt und eigentlich voll ok, sie ist besonders hilfbereit und mega klug. Sie merkt sich, auf der einen Seite, Sachen besonderes schnell, hat im allgemeinen eine sehr sehr gute Aufnahmefähigkeit und schreibt fast immer top Noten in der Schule. Auf der anderen Seite ist sie aber sehr verunsichert, schüchtern und kindlich im Kopf, redet total schnell und ist ziemlich nah am Wasser gebaut. 

Am Anfang war alles gut, bis sie angefangen hat uns zu kontollieren, indem sie z.B. geschaut hat, ob wir im System richtig "eingestellt" sind (also wenn wir auf Schulungen sind, nimmt man den modus "Schulung", bei Mittagspause "Pause" usw.) oder sie steht plötzlich hinter einem am Schewibtisch und macht einen einfach so auf Fehler aufmerksam und das in einem etwas forscheren, "besserwisserischen" Ton. Dabei schaut sie von oben herab, mit hängenden Lidern und fühlt sich einfach gut dabei. Damals habe ich mich noch dafür bedankt, dass sie mich auf sollche Dinge aufmerksam gemacht hat. Später kam ich mir dann aber richtig "blöd" vor, weil sie jede kleinigkeit (auch private Dinge die ich auf meinem Handy schrieb) mir mitteilen musste, die ich sie ihrer Meinung nach nicht richtig machte.

Irgendwann fragte ich die anderen Mädchen ob sie das bei ihnen auch so mache. Ab dem Moment fing das große Lästern an. Allen ging es auf die Nerven, da es so rüber kam, als ob sie sich dadurch einfach besser und klüger fühlen wollte. Sonst beteiligte sie sich kaum an Gesprächen und kann mit Menschen im allgemeinen kaum umgehen. Jeden Tag kam sie mit einem Gesicht wie 10 Tage Regenwetter ins Büro und vergaß sogar manchmal das "guten Morgen", was ich sehr unfreundlich finde, wenn man sich jeden Tag sieht. Es ging dann soweit, dass ich das Gespräch mit ihr zu zweit suchte, um ihr von meiner Seite aus zu sagen, dass es mich stört und ich nicht bei jeder kleinigkeit ihren Rat/Verbesserungsvorschlag brauchte. Ich komme gut allein klar und fühlte mich dadurch einfach dumm. Daraufhin weinte sie und gab mir keine richtig Antwort, als ich sie z.B. fragte ob sie das verstehen könne. Ich gab ihr ein Tempo und tröstete sie.

Danach dachte ich wird alles besser aber ich hörte von anderen, dass sie sie weiterhin korrigierte und sich zum Teil ohne Aufforderung hinter die anderen setzte, um ihnen zu zeigen wie der Vorgang "richtig" geht. Nach dieser gewissen Zeit suchten ich und eine Kolligin wieder das Gespräch mit ihr und sie weinte wieder und antwortete kaum. Sie meinte, dass sie schon immer ein Einzelgänger war und nicht richtig weiß wie sie mit Menschen umzugehen hat. Bei ihr zuhause korrigiert sie wohl ihre eigene Schwester immer. Ich wollte ihr erklären, dass es doch dann gerade gut ist, dass wir es bei ihr direkt ansprechen, damit sie evtl. lernt mit anderen netter umzugehen. Für sie war ich aber einfach nur gemein, obwohl ich wirklich mitleid mit ihr hatte und ihr damit auch nur helfen wollte.

Sie besserte sich nicht. Es ging weiter, dass die eine Kollegin die andere etwas fragte und sie, wie aus der Pistole geschossen, die antwort einfach raus pusaunt. Genauso, wenn jemand einen anderen nach einem Tempo fragt, hat SIE es dir schon zugeschmissen. 

Zu alle dem hat sie schon seid den 6 Monaten wo ich sie kenne, eine Hautkrankheit an beiden Händen und Füßen. Bei Schulungen beißt sie nicht nur an Findern, sonders auch an Handballen und Arm rum. Zupft sich die Hautweg und steckt sie sich in den Mund. Das geht so weit bis es blutet. Es ist verdammt eklig und lenkt einen einfach nur ab. 

Nun tut jeder, so weit wie möglich, sie aussschließen. Gemobbt wird sie aber nicht. Wir versuchen uns alle zusammen zu reißen und kollegial zu bleiben. Es gibt aber noch viel mehr Dinge die aufregen und alle werden ohne sie in der Mädelsgruppe angesprochen.

Mich persönlich laugt es total aus, da ich nicht aufhören kann, mich darüber aufzuregen wie unfreundlich sie zu einem ist. Auf der anderen Seite tut sie mir leid, da sie meinte, dass sie auch keine Freunde habe. Wie soll ich ihr aber helfen, wenn ich sie nicht leiden kann?
Mit unserer Ausbilderin haben wir bereits geredet, diese kann aber auch nicht viel machen, da sie ja sonst wüsste, dass wir mit ihr hinter ihrem Rücken gesprochen haben.

Wie soll ich jetzt mit so einem Menschen umgehen? Jedes mal wenn ich direkt z.B. sage: "Ja, dass wusste ich doch" oder "dass seh ich doch", kommt eine ewig lange Rechtfertigung, warum sie so dachte, wie sie dachte (ergibt das Sinn?) und dass nervt noch mehr, weil ich garnicht so viel wissen wollte. Dann wünschte ich mir, ich hätts einfach runtergeschluckt und kurz genickt.

Wie kann man Ihr also helfen? Das mit ihren Händen grenzt meiner Meinung nach schon fast an Selbstverletzung. Zudem immer dieser depressive, dessinteresierte Gesichtsausdruck. Ist sie evnt. depressiv? Muss man mit ihren Eltern reden? Sehen die das denn nicht? Was soll ich tun?

da stell ich mir die frage:
macht ihr alle so viele fehler dass sie euch immer wieder auf solche dinge hinweisen kann?

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29. Januar um 10:57
In Antwort auf faysal_19312205

Wie kann man ihr aber helfen? Wenn ich die ganze Sache so lassen würde wie sie ist, würde sie weiter ausgeschlossen werden und so soll es ja auch nicht sein. Ich würde gerne helfen. In Ruhe wird sie gelassen, wie gesagt sind alle dennoch nett zu ihr. Nur lässt sie uns eben nicht in Ruhe. Soll ich sie ignorieren? Das fände ich auch falsch. Ich wünsche mir doch auch dass sie mich in Ruhe lässt aber das tut sie nicht. Und was soll ich der Ausbilderin sagen? 

Es ist nicht dein Job über sie zu reden oder zu urteilen. Lass das Mädchen Leben wie sie ist. Mach dein Ding und kümmere dich nicht um sie. Das ist Kleingärtnerei was du betreibst. Mobbing. Das ist keine Hilfe. 

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29. Januar um 21:31
Beste Antwort

Meiner Meinung nach kannst du ihr nur helfen, indem du reinen Wein einschenkst.

Du kannst ihr sagen, was sie unangenehmes tut, und dass dies bei den Leuten nicht gut ankommt. Wenn sie ihre Lage bedauert, muss sie sich ändern, sonst ändert sich nichts.
Freunde bekommt man nicht, wenn man ... .

Aber sie muss darauf hingewiesen werden, was sie "falsch" macht. Möglicherweise ist ihr das gar nicht so bewusst.

Wenn es nichts hilft, dann lass es. Möglicherweise fällt der Groschen bei ihr etwas später.
Aber du hast sie wenigstens darauf hingewiesen. Das ist viel Wert.

 

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29. Januar um 22:13
In Antwort auf faysal_19312205

Hallo Freunde,

es geht um ein Mädchen aus meinem Ausbildungsbetrieb.
Dieses Mädchen ist 19 Jahre alt und eigentlich voll ok, sie ist besonders hilfbereit und mega klug. Sie merkt sich, auf der einen Seite, Sachen besonderes schnell, hat im allgemeinen eine sehr sehr gute Aufnahmefähigkeit und schreibt fast immer top Noten in der Schule. Auf der anderen Seite ist sie aber sehr verunsichert, schüchtern und kindlich im Kopf, redet total schnell und ist ziemlich nah am Wasser gebaut. 

Am Anfang war alles gut, bis sie angefangen hat uns zu kontollieren, indem sie z.B. geschaut hat, ob wir im System richtig "eingestellt" sind (also wenn wir auf Schulungen sind, nimmt man den modus "Schulung", bei Mittagspause "Pause" usw.) oder sie steht plötzlich hinter einem am Schewibtisch und macht einen einfach so auf Fehler aufmerksam und das in einem etwas forscheren, "besserwisserischen" Ton. Dabei schaut sie von oben herab, mit hängenden Lidern und fühlt sich einfach gut dabei. Damals habe ich mich noch dafür bedankt, dass sie mich auf sollche Dinge aufmerksam gemacht hat. Später kam ich mir dann aber richtig "blöd" vor, weil sie jede kleinigkeit (auch private Dinge die ich auf meinem Handy schrieb) mir mitteilen musste, die ich sie ihrer Meinung nach nicht richtig machte.

Irgendwann fragte ich die anderen Mädchen ob sie das bei ihnen auch so mache. Ab dem Moment fing das große Lästern an. Allen ging es auf die Nerven, da es so rüber kam, als ob sie sich dadurch einfach besser und klüger fühlen wollte. Sonst beteiligte sie sich kaum an Gesprächen und kann mit Menschen im allgemeinen kaum umgehen. Jeden Tag kam sie mit einem Gesicht wie 10 Tage Regenwetter ins Büro und vergaß sogar manchmal das "guten Morgen", was ich sehr unfreundlich finde, wenn man sich jeden Tag sieht. Es ging dann soweit, dass ich das Gespräch mit ihr zu zweit suchte, um ihr von meiner Seite aus zu sagen, dass es mich stört und ich nicht bei jeder kleinigkeit ihren Rat/Verbesserungsvorschlag brauchte. Ich komme gut allein klar und fühlte mich dadurch einfach dumm. Daraufhin weinte sie und gab mir keine richtig Antwort, als ich sie z.B. fragte ob sie das verstehen könne. Ich gab ihr ein Tempo und tröstete sie.

Danach dachte ich wird alles besser aber ich hörte von anderen, dass sie sie weiterhin korrigierte und sich zum Teil ohne Aufforderung hinter die anderen setzte, um ihnen zu zeigen wie der Vorgang "richtig" geht. Nach dieser gewissen Zeit suchten ich und eine Kolligin wieder das Gespräch mit ihr und sie weinte wieder und antwortete kaum. Sie meinte, dass sie schon immer ein Einzelgänger war und nicht richtig weiß wie sie mit Menschen umzugehen hat. Bei ihr zuhause korrigiert sie wohl ihre eigene Schwester immer. Ich wollte ihr erklären, dass es doch dann gerade gut ist, dass wir es bei ihr direkt ansprechen, damit sie evtl. lernt mit anderen netter umzugehen. Für sie war ich aber einfach nur gemein, obwohl ich wirklich mitleid mit ihr hatte und ihr damit auch nur helfen wollte.

Sie besserte sich nicht. Es ging weiter, dass die eine Kollegin die andere etwas fragte und sie, wie aus der Pistole geschossen, die antwort einfach raus pusaunt. Genauso, wenn jemand einen anderen nach einem Tempo fragt, hat SIE es dir schon zugeschmissen. 

Zu alle dem hat sie schon seid den 6 Monaten wo ich sie kenne, eine Hautkrankheit an beiden Händen und Füßen. Bei Schulungen beißt sie nicht nur an Findern, sonders auch an Handballen und Arm rum. Zupft sich die Hautweg und steckt sie sich in den Mund. Das geht so weit bis es blutet. Es ist verdammt eklig und lenkt einen einfach nur ab. 

Nun tut jeder, so weit wie möglich, sie aussschließen. Gemobbt wird sie aber nicht. Wir versuchen uns alle zusammen zu reißen und kollegial zu bleiben. Es gibt aber noch viel mehr Dinge die aufregen und alle werden ohne sie in der Mädelsgruppe angesprochen.

Mich persönlich laugt es total aus, da ich nicht aufhören kann, mich darüber aufzuregen wie unfreundlich sie zu einem ist. Auf der anderen Seite tut sie mir leid, da sie meinte, dass sie auch keine Freunde habe. Wie soll ich ihr aber helfen, wenn ich sie nicht leiden kann?
Mit unserer Ausbilderin haben wir bereits geredet, diese kann aber auch nicht viel machen, da sie ja sonst wüsste, dass wir mit ihr hinter ihrem Rücken gesprochen haben.

Wie soll ich jetzt mit so einem Menschen umgehen? Jedes mal wenn ich direkt z.B. sage: "Ja, dass wusste ich doch" oder "dass seh ich doch", kommt eine ewig lange Rechtfertigung, warum sie so dachte, wie sie dachte (ergibt das Sinn?) und dass nervt noch mehr, weil ich garnicht so viel wissen wollte. Dann wünschte ich mir, ich hätts einfach runtergeschluckt und kurz genickt.

Wie kann man Ihr also helfen? Das mit ihren Händen grenzt meiner Meinung nach schon fast an Selbstverletzung. Zudem immer dieser depressive, dessinteresierte Gesichtsausdruck. Ist sie evnt. depressiv? Muss man mit ihren Eltern reden? Sehen die das denn nicht? Was soll ich tun?

du kommmst auf die Idee mit ihren Eltern zu reden
anstatt einfach mal MIT IHR zu reden??

klingt für mich so, als würdest du sie gar nicht ernst nehmen und siehst sie immer noch als Kind.

Klar. Sie ist mit 19 noch jung im Vergleich zu anderen, aber sie ist volljährig und erwachsen.

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29. Januar um 22:31

Hallo
Ich bin Erzieherin und als ich deinen Beitrag las, kam mir sofort der Gedanke, dass deine Kollegin unter Asberger Autismus leiden könnte.
Dann kann sie zwar super schnell erfassen, die Strukturen eurer Aufgaben erfassen. Jedoch nicht die Gefühlsebene. Und das würde auch erklären, warum sie selber beklagt, dass sie da schon immer Probleme hat.
Und auch das zwanghaft Verbessern macht sie dann nicht um euch zu kränken, sondern um die erlernten Strukturen zwanghaft einhalten zu können. 
Sprich mit eurem Ausbilder, vielleicht kann sie einen eigenen Bereich zugewiesen bekommen, wo sie ihre Stärken ausleben kann, ohne euch zu verwirren. 
Liebe Grüße 
 

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29. Januar um 22:38
In Antwort auf faysal_19312205

Hallo Freunde,

es geht um ein Mädchen aus meinem Ausbildungsbetrieb.
Dieses Mädchen ist 19 Jahre alt und eigentlich voll ok, sie ist besonders hilfbereit und mega klug. Sie merkt sich, auf der einen Seite, Sachen besonderes schnell, hat im allgemeinen eine sehr sehr gute Aufnahmefähigkeit und schreibt fast immer top Noten in der Schule. Auf der anderen Seite ist sie aber sehr verunsichert, schüchtern und kindlich im Kopf, redet total schnell und ist ziemlich nah am Wasser gebaut. 

Am Anfang war alles gut, bis sie angefangen hat uns zu kontollieren, indem sie z.B. geschaut hat, ob wir im System richtig "eingestellt" sind (also wenn wir auf Schulungen sind, nimmt man den modus "Schulung", bei Mittagspause "Pause" usw.) oder sie steht plötzlich hinter einem am Schewibtisch und macht einen einfach so auf Fehler aufmerksam und das in einem etwas forscheren, "besserwisserischen" Ton. Dabei schaut sie von oben herab, mit hängenden Lidern und fühlt sich einfach gut dabei. Damals habe ich mich noch dafür bedankt, dass sie mich auf sollche Dinge aufmerksam gemacht hat. Später kam ich mir dann aber richtig "blöd" vor, weil sie jede kleinigkeit (auch private Dinge die ich auf meinem Handy schrieb) mir mitteilen musste, die ich sie ihrer Meinung nach nicht richtig machte.

Irgendwann fragte ich die anderen Mädchen ob sie das bei ihnen auch so mache. Ab dem Moment fing das große Lästern an. Allen ging es auf die Nerven, da es so rüber kam, als ob sie sich dadurch einfach besser und klüger fühlen wollte. Sonst beteiligte sie sich kaum an Gesprächen und kann mit Menschen im allgemeinen kaum umgehen. Jeden Tag kam sie mit einem Gesicht wie 10 Tage Regenwetter ins Büro und vergaß sogar manchmal das "guten Morgen", was ich sehr unfreundlich finde, wenn man sich jeden Tag sieht. Es ging dann soweit, dass ich das Gespräch mit ihr zu zweit suchte, um ihr von meiner Seite aus zu sagen, dass es mich stört und ich nicht bei jeder kleinigkeit ihren Rat/Verbesserungsvorschlag brauchte. Ich komme gut allein klar und fühlte mich dadurch einfach dumm. Daraufhin weinte sie und gab mir keine richtig Antwort, als ich sie z.B. fragte ob sie das verstehen könne. Ich gab ihr ein Tempo und tröstete sie.

Danach dachte ich wird alles besser aber ich hörte von anderen, dass sie sie weiterhin korrigierte und sich zum Teil ohne Aufforderung hinter die anderen setzte, um ihnen zu zeigen wie der Vorgang "richtig" geht. Nach dieser gewissen Zeit suchten ich und eine Kolligin wieder das Gespräch mit ihr und sie weinte wieder und antwortete kaum. Sie meinte, dass sie schon immer ein Einzelgänger war und nicht richtig weiß wie sie mit Menschen umzugehen hat. Bei ihr zuhause korrigiert sie wohl ihre eigene Schwester immer. Ich wollte ihr erklären, dass es doch dann gerade gut ist, dass wir es bei ihr direkt ansprechen, damit sie evtl. lernt mit anderen netter umzugehen. Für sie war ich aber einfach nur gemein, obwohl ich wirklich mitleid mit ihr hatte und ihr damit auch nur helfen wollte.

Sie besserte sich nicht. Es ging weiter, dass die eine Kollegin die andere etwas fragte und sie, wie aus der Pistole geschossen, die antwort einfach raus pusaunt. Genauso, wenn jemand einen anderen nach einem Tempo fragt, hat SIE es dir schon zugeschmissen. 

Zu alle dem hat sie schon seid den 6 Monaten wo ich sie kenne, eine Hautkrankheit an beiden Händen und Füßen. Bei Schulungen beißt sie nicht nur an Findern, sonders auch an Handballen und Arm rum. Zupft sich die Hautweg und steckt sie sich in den Mund. Das geht so weit bis es blutet. Es ist verdammt eklig und lenkt einen einfach nur ab. 

Nun tut jeder, so weit wie möglich, sie aussschließen. Gemobbt wird sie aber nicht. Wir versuchen uns alle zusammen zu reißen und kollegial zu bleiben. Es gibt aber noch viel mehr Dinge die aufregen und alle werden ohne sie in der Mädelsgruppe angesprochen.

Mich persönlich laugt es total aus, da ich nicht aufhören kann, mich darüber aufzuregen wie unfreundlich sie zu einem ist. Auf der anderen Seite tut sie mir leid, da sie meinte, dass sie auch keine Freunde habe. Wie soll ich ihr aber helfen, wenn ich sie nicht leiden kann?
Mit unserer Ausbilderin haben wir bereits geredet, diese kann aber auch nicht viel machen, da sie ja sonst wüsste, dass wir mit ihr hinter ihrem Rücken gesprochen haben.

Wie soll ich jetzt mit so einem Menschen umgehen? Jedes mal wenn ich direkt z.B. sage: "Ja, dass wusste ich doch" oder "dass seh ich doch", kommt eine ewig lange Rechtfertigung, warum sie so dachte, wie sie dachte (ergibt das Sinn?) und dass nervt noch mehr, weil ich garnicht so viel wissen wollte. Dann wünschte ich mir, ich hätts einfach runtergeschluckt und kurz genickt.

Wie kann man Ihr also helfen? Das mit ihren Händen grenzt meiner Meinung nach schon fast an Selbstverletzung. Zudem immer dieser depressive, dessinteresierte Gesichtsausdruck. Ist sie evnt. depressiv? Muss man mit ihren Eltern reden? Sehen die das denn nicht? Was soll ich tun?

Ich denke da muss sie durch und sich ggf Hilfe suchen.

Auch wenn es immer diese Aufschreie gibt wegen Mobbing, ist es nicht immer so das die Gemobbten, oder Menschen  die unbeliebt sind, so absolut garkeine Schuld trifft und sie absolut garnichts ändern können. Andere Menschen spiegeln oft das eigene Verhalten. 

Sie war MEHRFACH auffällig
Sie hat MEHRFACH Kollegen massiv genervt und kontrolliert
Sie kam MEHRFACH rein ohne zu grüßen mit schlechter Laune
Ihr habt sie jetzt MEHRFACH darauf angesprochen was stört

Und IMMER reagiert die mit heulen, aber arbeitet nicht daran.
Ich würde freundlich und professionell sein, wird es unerträglich wende dich an den Vorgesetzten, ihr Privatleben geht euch nichts an.

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1. Februar um 16:20
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Am Anfang war alles gut, bis sie angefangen hat uns zu kontollieren, indem sie z.B. geschaut hat, ob wir im System richtig "eingestellt" sind (also wenn wir auf Schulungen sind, nimmt man den modus "Schulung", bei Mittagspause "Pause" usw.) oder sie steht plötzlich hinter einem am Schewibtisch und macht einen einfach so auf Fehler aufmerksam und das in einem etwas forscheren, "besserwisserischen" Ton. Dabei schaut sie von oben herab, mit hängenden Lidern und fühlt sich einfach gut dabei. Damals habe ich mich noch dafür bedankt, dass sie mich auf sollche Dinge aufmerksam gemacht hat. Später kam ich mir dann aber richtig "blöd" vor, weil sie jede kleinigkeit (auch private Dinge die ich auf meinem Handy schrieb) mir mitteilen musste, die ich sie ihrer Meinung nach nicht richtig machte.

Irgendwann fragte ich die anderen Mädchen ob sie das bei ihnen auch so mache. Ab dem Moment fing das große Lästern an. Allen ging es auf die Nerven, da es so rüber kam, als ob sie sich dadurch einfach besser und klüger fühlen wollte. Sonst beteiligte sie sich kaum an Gesprächen und kann mit Menschen im allgemeinen kaum umgehen. Jeden Tag kam sie mit einem Gesicht wie 10 Tage Regenwetter ins Büro und vergaß sogar manchmal das "guten Morgen", was ich sehr unfreundlich finde, wenn man sich jeden Tag sieht. Es ging dann soweit, dass ich das Gespräch mit ihr zu zweit suchte, um ihr von meiner Seite aus zu sagen, dass es mich stört und ich nicht bei jeder kleinigkeit ihren Rat/Verbesserungsvorschlag brauchte. Ich komme gut allein klar und fühlte mich dadurch einfach dumm. Daraufhin weinte sie und gab mir keine richtig Antwort, als ich sie z.B. fragte ob sie das verstehen könne. Ich gab ihr ein Tempo und tröstete sie.

Danach dachte ich wird alles besser aber ich hörte von anderen, dass sie sie weiterhin korrigierte und sich zum Teil ohne Aufforderung hinter die anderen setzte, um ihnen zu zeigen wie der Vorgang "richtig" geht. Nach dieser gewissen Zeit suchten ich und eine Kolligin wieder das Gespräch mit ihr und sie weinte wieder und antwortete kaum. Sie meinte, dass sie schon immer ein Einzelgänger war und nicht richtig weiß wie sie mit Menschen umzugehen hat. Bei ihr zuhause korrigiert sie wohl ihre eigene Schwester immer. Ich wollte ihr erklären, dass es doch dann gerade gut ist, dass wir es bei ihr direkt ansprechen, damit sie evtl. lernt mit anderen netter umzugehen. Für sie war ich aber einfach nur gemein, obwohl ich wirklich mitleid mit ihr hatte und ihr damit auch nur helfen wollte.

Sie besserte sich nicht. Es ging weiter, dass die eine Kollegin die andere etwas fragte und sie, wie aus der Pistole geschossen, die antwort einfach raus pusaunt. Genauso, wenn jemand einen anderen nach einem Tempo fragt, hat SIE es dir schon zugeschmissen. 

Zu alle dem hat sie schon seid den 6 Monaten wo ich sie kenne, eine Hautkrankheit an beiden Händen und Füßen. Bei Schulungen beißt sie nicht nur an Findern, sonders auch an Handballen und Arm rum. Zupft sich die Hautweg und steckt sie sich in den Mund. Das geht so weit bis es blutet. Es ist verdammt eklig und lenkt einen einfach nur ab. 

Nun tut jeder, so weit wie möglich, sie aussschließen. Gemobbt wird sie aber nicht. Wir versuchen uns alle zusammen zu reißen und kollegial zu bleiben. Es gibt aber noch viel mehr Dinge die aufregen und alle werden ohne sie in der Mädelsgruppe angesprochen.

Mich persönlich laugt es total aus, da ich nicht aufhören kann, mich darüber aufzuregen wie unfreundlich sie zu einem ist. Auf der anderen Seite tut sie mir leid, da sie meinte, dass sie auch keine Freunde habe. Wie soll ich ihr aber helfen, wenn ich sie nicht leiden kann?
Mit unserer Ausbilderin haben wir bereits geredet, diese kann aber auch nicht viel machen, da sie ja sonst wüsste, dass wir mit ihr hinter ihrem Rücken gesprochen haben.

Wie soll ich jetzt mit so einem Menschen umgehen? Jedes mal wenn ich direkt z.B. sage: "Ja, dass wusste ich doch" oder "dass seh ich doch", kommt eine ewig lange Rechtfertigung, warum sie so dachte, wie sie dachte (ergibt das Sinn?) und dass nervt noch mehr, weil ich garnicht so viel wissen wollte. Dann wünschte ich mir, ich hätts einfach runtergeschluckt und kurz genickt.

Wie kann man Ihr also helfen? Das mit ihren Händen grenzt meiner Meinung nach schon fast an Selbstverletzung. Zudem immer dieser depressive, dessinteresierte Gesichtsausdruck. Ist sie evnt. depressiv? Muss man mit ihren Eltern reden? Sehen die das denn nicht? Was soll ich tun?

Mich stört gerade sehr, dass hier der Spieß teilweise umgedreht wird. Jennifer ist bemüht ihrer Kolegin zu helfen und sucht Lösungen. Warum wird sie hier von manchen so dargestellt, als wäre am Problem der Kollegin schuld?

Diese Frau/Mädchen (ich weiß nicht wie alt die beteiligten Personen sind) hat ganz offensichtlich gewaltige Probleme. Mit ihr offen darber zu sprechen war sicher ein guter Versuch. Leider liegen diese Probleme scheinbar so tief, dass offene Gespräche nicht möglich sind bzw. zu nichts führen. Und wenn sie das nicht selber merkt oder merkt und es nicht ändern kann oder will, dann ist da professionelle Hilfe gefragt. Und dazu sollten (oder müssen sogar) Vorgesetzte und Eltern eingeschaltet werden.

Es kann nicht sein, dass das Betriebsklima durch so einen Menschen gestört wird. Sicher will sie das auch gar nicht, aber alle anderen fühlen sich eben durch ihr Verhalten unwohl und sicher auch etwas hilflos. So eine Hilflosigkeit verwandelt sich dann schon mal hin zu Mobbing.

Liebe Jennifer, ich glaube du hast dein Bestes versucht. Weiter bleibt meiner Meinung nach tatsächlich nur mit euren Vorgesetzten zu sprechen, die dann weiter Schritte einleiten sollten.

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1. Februar um 16:45

Der Einwand mit Asberger Autismus klingt vernünftig , gut möglich dass sie an sowas leidet. Und ihre Hautgeschichten sind ein bisschen unklar, ob sie sich die Verletzungen komplett selbst zufügt wegen der Ausgrenzung oder ob sie eine Hautkrankheit hat.

Ein anderer Punkt wäre vielleicht, dass wenn du wieder mal mit ihr redest eine andere noch liebere Strategie fährst als die letzten male damit sie gar nicht erst zu weinen anfängt.
Naja und mit dem Punkt, dass sie so viel redet über ein Thema kann an ihrem möglichen Autismus reden, letztendlich was willste da machen. Verständnis haben, dass sie dann in ein Redeschwall kommt weil das ihre Macke ist, letztendlich kann mans nur tolieren, dass sie vermutlich auch deshalb gemieden wird, Du kannst ihr das natrlich auch versuche nnett zu sagen.
Du kannst ihr vorsschlagen aufzuschreiben auf welche Regeln sie achten soll damit sie das auswändig lernt, damit das Zusammenleben besser klappt.
Vielleicht ist das problem, dass sie das alles wieder vergisst weil ihr so viele Gedanken durch den Kopf schwirren?
Wenn die Vorgesetzten nicht so viel Empathie besitzen, kann ich verstehen, das du das übernehmen willst, solange du keine gravierenden Fehler machst. ^^Des weiteren kannst du natürlic hauch mit den Vorgesetzen über sowas reden und vorschlagen. Aber die müssen natürlich auch irgendwas sinnvolles dazu beitragen., sonst haben sie ihren Job verfehlt. 
 

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1. Februar um 23:52

Hey, 

ich find deine Vorgehensweise bislang ziemlich gut. Ich weiß nicht so genau, warum hier alle von Mobbing sprechen, denn ja das Mädchen scheint Probleme zu haben, allerdings wird und kann das für Arbeitskollegen ziemlich belastend werden tagtäglich von so einer Person umgeben zu sein und du hast ja bereits versucht mit ihr zu sprechen. 

Für mich klingt das so, als habe deine Arbeitskollegin massive Probleme und als würden ihr jegliche emotionale oder soziale Kompetenzen fehlen. 

Ich würde nochmal das Gespräch mit ihr suchen und es so verklickern, dass sie nicht anfangen kann zu weinen, ansonsten sie fragen, ob sie sich mit ihren Problemen schon mal an Eltern oder einen Therapeuten gewandt hat, damit sie vielleicht zur Einsicht kommt, sich professionelle Hilfe zu holen. 

ansonsten ist der nächste Schritt zu dem Vorgesetzten zu gehen, weil im Alter von 19 Jahren es angebracht ist, die Eltern zu informieren und sich eine Diagnose einzuholen, damit es dem Mädel und euch zwangsläufig besser geht. 

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3. Februar um 23:02
In Antwort auf faysal_19312205

Hallo Freunde,

es geht um ein Mädchen aus meinem Ausbildungsbetrieb.
Dieses Mädchen ist 19 Jahre alt und eigentlich voll ok, sie ist besonders hilfbereit und mega klug. Sie merkt sich, auf der einen Seite, Sachen besonderes schnell, hat im allgemeinen eine sehr sehr gute Aufnahmefähigkeit und schreibt fast immer top Noten in der Schule. Auf der anderen Seite ist sie aber sehr verunsichert, schüchtern und kindlich im Kopf, redet total schnell und ist ziemlich nah am Wasser gebaut. 

Am Anfang war alles gut, bis sie angefangen hat uns zu kontollieren, indem sie z.B. geschaut hat, ob wir im System richtig "eingestellt" sind (also wenn wir auf Schulungen sind, nimmt man den modus "Schulung", bei Mittagspause "Pause" usw.) oder sie steht plötzlich hinter einem am Schewibtisch und macht einen einfach so auf Fehler aufmerksam und das in einem etwas forscheren, "besserwisserischen" Ton. Dabei schaut sie von oben herab, mit hängenden Lidern und fühlt sich einfach gut dabei. Damals habe ich mich noch dafür bedankt, dass sie mich auf sollche Dinge aufmerksam gemacht hat. Später kam ich mir dann aber richtig "blöd" vor, weil sie jede kleinigkeit (auch private Dinge die ich auf meinem Handy schrieb) mir mitteilen musste, die ich sie ihrer Meinung nach nicht richtig machte.

Irgendwann fragte ich die anderen Mädchen ob sie das bei ihnen auch so mache. Ab dem Moment fing das große Lästern an. Allen ging es auf die Nerven, da es so rüber kam, als ob sie sich dadurch einfach besser und klüger fühlen wollte. Sonst beteiligte sie sich kaum an Gesprächen und kann mit Menschen im allgemeinen kaum umgehen. Jeden Tag kam sie mit einem Gesicht wie 10 Tage Regenwetter ins Büro und vergaß sogar manchmal das "guten Morgen", was ich sehr unfreundlich finde, wenn man sich jeden Tag sieht. Es ging dann soweit, dass ich das Gespräch mit ihr zu zweit suchte, um ihr von meiner Seite aus zu sagen, dass es mich stört und ich nicht bei jeder kleinigkeit ihren Rat/Verbesserungsvorschlag brauchte. Ich komme gut allein klar und fühlte mich dadurch einfach dumm. Daraufhin weinte sie und gab mir keine richtig Antwort, als ich sie z.B. fragte ob sie das verstehen könne. Ich gab ihr ein Tempo und tröstete sie.

Danach dachte ich wird alles besser aber ich hörte von anderen, dass sie sie weiterhin korrigierte und sich zum Teil ohne Aufforderung hinter die anderen setzte, um ihnen zu zeigen wie der Vorgang "richtig" geht. Nach dieser gewissen Zeit suchten ich und eine Kolligin wieder das Gespräch mit ihr und sie weinte wieder und antwortete kaum. Sie meinte, dass sie schon immer ein Einzelgänger war und nicht richtig weiß wie sie mit Menschen umzugehen hat. Bei ihr zuhause korrigiert sie wohl ihre eigene Schwester immer. Ich wollte ihr erklären, dass es doch dann gerade gut ist, dass wir es bei ihr direkt ansprechen, damit sie evtl. lernt mit anderen netter umzugehen. Für sie war ich aber einfach nur gemein, obwohl ich wirklich mitleid mit ihr hatte und ihr damit auch nur helfen wollte.

Sie besserte sich nicht. Es ging weiter, dass die eine Kollegin die andere etwas fragte und sie, wie aus der Pistole geschossen, die antwort einfach raus pusaunt. Genauso, wenn jemand einen anderen nach einem Tempo fragt, hat SIE es dir schon zugeschmissen. 

Zu alle dem hat sie schon seid den 6 Monaten wo ich sie kenne, eine Hautkrankheit an beiden Händen und Füßen. Bei Schulungen beißt sie nicht nur an Findern, sonders auch an Handballen und Arm rum. Zupft sich die Hautweg und steckt sie sich in den Mund. Das geht so weit bis es blutet. Es ist verdammt eklig und lenkt einen einfach nur ab. 

Nun tut jeder, so weit wie möglich, sie aussschließen. Gemobbt wird sie aber nicht. Wir versuchen uns alle zusammen zu reißen und kollegial zu bleiben. Es gibt aber noch viel mehr Dinge die aufregen und alle werden ohne sie in der Mädelsgruppe angesprochen.

Mich persönlich laugt es total aus, da ich nicht aufhören kann, mich darüber aufzuregen wie unfreundlich sie zu einem ist. Auf der anderen Seite tut sie mir leid, da sie meinte, dass sie auch keine Freunde habe. Wie soll ich ihr aber helfen, wenn ich sie nicht leiden kann?
Mit unserer Ausbilderin haben wir bereits geredet, diese kann aber auch nicht viel machen, da sie ja sonst wüsste, dass wir mit ihr hinter ihrem Rücken gesprochen haben.

Wie soll ich jetzt mit so einem Menschen umgehen? Jedes mal wenn ich direkt z.B. sage: "Ja, dass wusste ich doch" oder "dass seh ich doch", kommt eine ewig lange Rechtfertigung, warum sie so dachte, wie sie dachte (ergibt das Sinn?) und dass nervt noch mehr, weil ich garnicht so viel wissen wollte. Dann wünschte ich mir, ich hätts einfach runtergeschluckt und kurz genickt.

Wie kann man Ihr also helfen? Das mit ihren Händen grenzt meiner Meinung nach schon fast an Selbstverletzung. Zudem immer dieser depressive, dessinteresierte Gesichtsausdruck. Ist sie evnt. depressiv? Muss man mit ihren Eltern reden? Sehen die das denn nicht? Was soll ich tun?

Genau so ein "Mädchen" hatten wir auch im Betrieb.... sobald man mit ihr reden wollte sind die Tränen gekullert und sie wollte ein Gespräch mit demjenigen und dem Chef zusammen (der hat sich "gefreut" über sonen Kindergarten) .... 
Solchen Leuten kann nur professionell geholfen werden... sorry wenn ich das so sage. Aber wir als Laie machen uns nur selsbt mit derer Probleme fertig!
Ich habe diese Person dann "normal" behandelt "Guten Morgen,Schönen Feierabend, Bitte, Danke" mehr habe ich nicht mehr gesagt. Wenn von ihr wieder dieses "besserwisserische" kam, hab ich nur mit "Ok, Danke" geantwortet.... Thema erledigt. Mach ihre Probleme nicht zu deinen! Du bist auf sie zugenangen und es hat nichts genutzt.... Lass es und kümmer dich lieber um dein Leben. Gut gemeinter Tipp
(Ich war froh als Sie dann mit einem Aufhebungsvertrag kam )
Liebe Grüße

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