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Ein Guter Kumpel wurde mal vergewaltigt...

8. Februar 2008 um 0:06 Letzte Antwort: 5. März 2008 um 13:04

Hallo,

ich habe mich vor einigen Tagen mit meinem besten Kumpel unterhalten.Dabei hat er mir anvertraut das er im Alter zwischen 8-9 Jahren mehrmals sexuell belästigt aber auch vergewaltigt worden ist.Nur ist er 25 Jahre Alt also es ist schon einige Jahre her und er kann sich immernoch intensiv dran erinnern.Er ging damals nach der Schule zu seiner Oma und der Nachbar der Oma lockte Ihn immer in seine Wohnung in dem er ihn mit Geld lockte.Nun hat er es mir als einzigste Person anvertraut und ich möchte Ihm gerne helfen.Er hat herausgefunden wo der Mann nun wohnt und hat Ihn auch schon einige mal gesehen...aber hat sich noch nicht getraut ihn drauf anzusprechen.Er spielt auch schon mit dem Gedanken aus Rache seine Enkelkinder die unter Ihm wohnen auch schlecht zu behandeln(nicht vergewaltigen,aber foltern oder so AUS RACHE)das habe ich ihm aber schnell ausgeredet und ihm gesagt das er sich nicht auf dieses niveau runterbringen lassen soll.Nur was kann er machen?Welche rechtlichen wege könnte er einleiten?Ich riet ihm er solle eine Anzeige machen,aber er sagte das er ja nix an beweisen habe um ihn rechtlich zu bestrafen.wobei er ja auch Recht hat.Ich möchte Ihm aber konsequent helfen und mit dafür sorgen das dieser Mann seine Strafe bekommt.Aber wie ihr auch alle wisst laufen in Deutschland genügend Männer rum die freigesprochen wurden aufgrund mangel an beweisen?!!Bitte gebt mir rat was wir durchziehen können.Danke schonmal im vorraus für eure mühen.


Lara

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9. Februar 2008 um 14:06

Da kannst du nicht viel machen
erstens ist es so, wie du fürchtest, dass es wohl keine beweise gibt, eine solche tat nachzuweisen, wenn dies die einzige tat ist, die dieser nachbar begangen haben sollte. wenn er aber noch andere personen vor kurzem vergewaltigte und diese binnen nützlicher zeitfrist es auch meldeten, könnte er sich den klagen anschliessen, um die glaubwürdigkeit seides vorfalls und anderer opfer zu stärken.

in der regel geschieht aber nur dann etwas, wenn eine frau/ ein mädchen als opfer auftritt. dann werden die behörden, die medien und das volk plötzlich ganz aktiv. wenn nur männer als opfer vorkommen, geht es den leuten in der regel am arsch vorbei.

in den heutigen wirren zeiten sind die medien, die justiz und die regierung praktisch überflutet von frauen, welche teilweise auch eine mehr oder weniger feministische einstellung haben. glaubst du im ernst, solche hätten interesse, ein problem zu lösen, wenns ein mann betrifft? dass frauen dieser art teilweise eine solche machtposition haben, können wir der 68-er bewegung verdanken und es wird auch noch jahrzehnte dauern bis sich das ganze wieder normalisiert. solange so viele frauen solche machtpositionen für sich monopolisieren wird es auch weiterhin straflos möglich sein, männer beliebig zu tyranisieren, da sich frauen mit entsprechender feministischer einstellung daran förmlich aufzugeilen scheinen. traurige tatsache, aber hoffentlich nicht mehr lange.

also: suche weibliche opfer, dann wird auch etwas in gange gesezt. da der täter ja ein mann ist, könnte somit auch ein verfahren resultieren. kannst ja von glück reden, dass der täter keine frau ist, sonst bestünde überhaupt nie die hoffnung, dass irgendwann einmal gerechtigkeit resultiert.

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12. Februar 2008 um 2:37

Wie yourworshipper schon schreibt
Ohne Beweise müsste es Anhaltspunkte geben, dass er Missbrauch begangen haben könnte (Anzeige durch andere, ...).

Auf alle Fälle wichtig ist, dass dein Freund nicht den Missbrauchs-Kreislauf fortführt: Opfer wird zum Täter. Er sollte sich Hilfe suchen, bevor seine Gedanken trotz deines Ausredens in einer Tat enden, die er nicht mehr rückgängig machen kann.

Ich habe vor ein paar Tagen gelesen, es sei auch möglich, sich mit einem Staatsanwalt zu besprechen, bevor man eine Anzeige erstattet. Soll heißen, er erkundigt sich ob er Chancen hätte. Hat der Staatsanwalt Einsicht in die Täterakte wird er es ihm mitteilen können. Besteht keine Aussicht, erspart er sich die Anzeige.

Leider wird nicht jeder Täter seiner gerechten Strafe zugeführt. Alternativ kann er Überlegen ob er nicht bei Missbrauchs-Organisationen aktiv mithelfen will, auch wenn es nicht dasselbe ist.

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12. Februar 2008 um 10:41

Hmmm...
Du hast Recht eine Anzeige bringt gar nichts, spreche aus Erfahrung! Mir würden da so einige Dinge einfallen, die ich mit diesem Mann machen würde, aber die sind wohl in Deutschland alle zu hart und sie wirklich zu machen!

Jedenfalls ihn terrorisieren oder Sonstiges, bringt glaube ich nichts, da er sonst nur ne Anzeige erstattet denk ich. Ich würde einfach mal wenn er vielleicht bei anderen Leuten ist oder wenn er mit irgendjemanden redet, dazu gehen und ihn fragen:

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5. März 2008 um 13:04

Du willst Gertechtigkeit?
Dann musst DU dafür sorgen.
Als erstes solltest du Kontakt mir einer vom Täter Verwandten oder zumindestens befreundeten Person aufnehmen. Dabei wird weder etwas von der Tat noch von jeglichem Zusammenhang zwischen euch ausgesprochen(!) und der Täter sollte NICHT umbedingt etwas vom treffen erfahren. Nun folgt das publik machen einer Vergewaltigung in jenem Haus z.B. durch Mundpropaganda aus unbekannter Quelle. Dabei sollte nicht der Name des Opfers fallen. Ein plötzliches, anscheinend zufälliges Treffen zwischen Opfer und Täter einzufädeln würde den Täter weiter zerreiben. Besonders bei indirekter(!) Erwähnung des Zwischenfalls. Nun wird der Täter, getrieben von Racheangst, Öffentlichkeit und gesetzlichen Konsequenzen nervös. Das wiederholte auftreten genannter Druckmittel könnte den Täter bereits zum Geständnis bringen. Ist aber eher unwahrscheinlich. Erneute Treffen mit der gleichen vom Täter verwandten oder befreundeten Person, die vom Täter nun umbedingt registriert werden müssen drängen ihn in die devensive. Er wird jene Person nach dem Gesprächen zwischen ihn und den Opfer fragen und mit glück, wird das wort Vergewaltigung fallen. Der Täter wird nun kaum noch jemanden trauen können und sich zurückziehen. Im Ungewissen darüber wer, was über die "Sache" weiss kann er nicht mehr als abwarten und wird dabei gereizt. Nun ist es am Opfer ihn am besten Persöhnlich aufzulauern und über die Sache zu reden. Ein Tonbandgerät zu nutzen klingt altmodisch kann aber durchaus einen Vorteil bringen. Der Rest bleibt Sache des Opfers...

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