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Ein Fluch oder doch alles selber schuld

1. Juni 2009 um 15:07 Letzte Antwort: 6. Juni 2009 um 18:43

schon lange lese ich hier den den verschiedenen foren,
lange habe ich auch gewartet mich anzumelden.

vor einiger zeit ist mir etwas wiederfahren,dass mir sozusagen den gnadenstoss verpasst hat.

ich werde jetzt in einigen tagen 38 und stehe nach langen anstrengungen und kampf vor nichts.
ich weis nicht ob es menschen gibt die das unglück nur so anziehen,oder ob es echt alles nur an mir liegt.

ich fasse mich kurz.

ich war das letzte kind meiner eltern und ungewollt,meine mutter verliess die familie als ich 2 monate alt war.
meine geschwister waren schon alle volljährig und lehnten es ab sich um mich zukümmern,
was meinen vater veranlasste mich zu anderen menschen zu geben.
im laufe der jahre waren es fast acht familien in denen ich die erfahrung machte nicht gewollt zu sein,(hauptsache das geld stimmt) indem ich im keller schlafen musste,
zu familienausflügen nicht mit durfte,von deren kindern verprügelt wurde usw.
immer suchte mein vater eine neue familie wo ich von der regen in die traufen kam.
dauernd musste ich deswegen auch die schule wechseln.
das ging bis ins hohe teenyalter.
Als ich zu meinem vater kam der wegen arbeitslosigkeit zu hause war,
ging das dilemma weiter.
nun schlug er mich.
trotz allem ging ich meinen pflichten im leben nach.
suchte einen guten job,gab geld zu hause ab und hatte einen neben job damit ich den führerschein machen konnte.
suchte mir sogar eine wohnung,wo mein vater aber hinterkam und dem vermieter lügen erzählte so das ich die wohnung nicht bekam.
als ich dann 22 jahre war kam ich mit einem mann zusammen,mit dem ich auch zusammen zog.
er war 15 jahre älter als ich und seine familie diskriminierte mich,weil ich ja eine GÖRE sei.
in dem alter einen reifen mann zu heiraten
ich bekam kinder und mein mann entpuppte sich als alkoholiker und schlug meine kinder und mich,worauf ich ihn verliess.
Freunde hatte ich keine mehr,weil sie sich alle abgewand hatten.
nun dachte ich,wird alles anders.du fängst neu an und lebst dein leben.
einige zeit danach lernte ich einen mann kennen mit diesem ich dann zwei jahre zuammen war.
alles klappte toll,wir sahen uns am we usw.
in der zwischen zeit kamen mein vater und ich uns auch wieder näher.
ich machte eine umschulung und dachte alles wird gut.
dann kam der schlag.
vor einem jahr verliess mich der mann wegen einer anderen,
aber nicht genug knapp 5 wochen später kam mein vater ins krankenhaus und starb einige tage später in meinen armen.
das war definitiv zu viel.
freunde die mir halfen gab es nicht und meine geschwister kamen nur um zu erben,danach waren sie wieder weg.
alles blieb an mir hängen.
der mann kam immer wieder auf mich zu,aber ich blieb stark,was zusätzlich kraft und ernergie kostet,weil ich ihn liebe.
ich habe ihm vor drei woche ein deutliches No gegeben seitdem ist ruhe.
mein exmann quält mich ebenfalls immernoch,trotz anwalt.
alle anstrengungen freunde zu finden oder einen neuen partner sowie einen job sind vergebens.
ich gehe aus und begeb mich unter menschen aber nichts fruchtet.
ich seh familien,freundschaften und liebespaare,was mir immer einen tiefen schlag versetzt,wenn ich da so allein rumkauer.
ich habe gedacht eine freundin gefunden zu haben,aber nachdem ich ihr geholfen hatte,(was in einer freundschaft normal ist) hatte nie zeit und meldet sich nicht mehr.
also kann man das auch wieder vergessen.

Was kann passiert sein,dass alles so kommt?
Was kann ich getan haben?
Man liest und hört von schicksalen indenen aber irgendwann wieder die sonne scheint.

Am ende des Tunnels ist das licht!

aber bis dahin schaffe ich es nicht mehr.

einen termin bei TP zu bekommen dauert von 8-12 monate
da ich keinen für meine kinder habe (sie sind teenager) kann ich auch nicht in eine klinik die depris behandelt.

langsam frage ich mich soll ich nochmal aufstehen und weiterkämpfen?
kommt nach so viel unglücklichen jahren nochmal was schönes?
warte/hoffe ich bis zu meinen ende umsonst,wie eine geliebte die hofft ihre liebe kommt,aber vergebens bis sie zerstört und gebrochen da sitzt und weis es war alles umsonst.
Ich glaube nicht,das wirds für mich wohl gewesen sein.

wie ist es euch ergangen?
Hattet ihr noch mal das glück gefunden?


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1. Juni 2009 um 18:02

Hi
das hört sich wirklich unglaublich traurig an! Und es erinnert mich an meine Mutter. Sie war vor ein paar Jahren in Behandlung, weil sie aus ihrer Depression nicht mehr herauskam...Ich kenne dich u deine Kinder nicht, aber ich rate dir, sie damit nicht allzu sehr zu belasten! Es tut den Kindern nur unglaublich weh wenn sie sehen, wie die Mutter leidet! Versuche den Kopf nicht in den Sand zu stecken: deine Kindheit ist lange vorbei u du lebst dein eigenes Leben, mit eigenen Problemen...versuche eine Therapie zu bekommen und das Gute im Leben zu sehen-auch wenn das Gute erstmal nur aus den kleinsten Kleinigkeiten besteht (zB. ein Regenbogen oder etwas anderes). Versuche, ein neues Hobby zu finden u viel Zeit mit deinen Kindern zu verbringen! Vielleicht schaffst du dir ein Haustier an, um das du dich kümmerst?

Ich wünsche dir nur das allernbeste u entschuldige mich, dir keinen besseren Ratschlag geben zu können. Zu deiner Eingangsfrage: Es ist nicht deine Schuld was passiert ist-aber du darfst das Leben auch nicht als vorgegeben sehen, an dem du eh nichts ändern kannst-denn das KANNST DU! Und dazu wünsche ich dir soooooo viel Kraft!!!!!!!!!!!!!!!

Liebe Grüße,
Adriana

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2. Juni 2009 um 10:03

Das ist...
echt lieb von euch.
Ich danke für die hoffnung und tollen tips die ich von euch bekommen habe.
ich wünsche mir sehr,das sich mein leben bald ändern wird.
Wenn man nur real auf soviel verständnis stossen würde.

Mit dem hund überlege ich schon länger,aber ich scheue davor,was aus dem armen tier wird,wenn ich doch arbeit finden sollte,dann wäre er viel allein,da meine kinder auch erst gegen 17 uhr nach hause kommen.

Die bücher werde ich mir heute noch bestellen und habe hoffnung,das es funktioniert.
Wenn da so gute feedbacks kommen.

nochmal lieben dank an euch beide

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2. Juni 2009 um 13:11
In Antwort auf siofra_12697138

Das ist...
echt lieb von euch.
Ich danke für die hoffnung und tollen tips die ich von euch bekommen habe.
ich wünsche mir sehr,das sich mein leben bald ändern wird.
Wenn man nur real auf soviel verständnis stossen würde.

Mit dem hund überlege ich schon länger,aber ich scheue davor,was aus dem armen tier wird,wenn ich doch arbeit finden sollte,dann wäre er viel allein,da meine kinder auch erst gegen 17 uhr nach hause kommen.

Die bücher werde ich mir heute noch bestellen und habe hoffnung,das es funktioniert.
Wenn da so gute feedbacks kommen.

nochmal lieben dank an euch beide

Es muss...
ja nicht gleich ein Hund sein-was ist mit einer Katze, oder Meerschweinchen, Hase, Hamster, Fische???Diese Tiere können sich auch gut selbst beschäftigen u brauchen nicht rund um die Uhr Aufmerksamkeit!

Hoffe, dir geht es heute schon etwas besser
drück dich,
Adriana

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3. Juni 2009 um 11:52
In Antwort auf adrianabmw

Es muss...
ja nicht gleich ein Hund sein-was ist mit einer Katze, oder Meerschweinchen, Hase, Hamster, Fische???Diese Tiere können sich auch gut selbst beschäftigen u brauchen nicht rund um die Uhr Aufmerksamkeit!

Hoffe, dir geht es heute schon etwas besser
drück dich,
Adriana

Nein...
leider gehts mir heute wieder sehr schlecht.
Habe eben ausgemistet,weil ich dachte ich käm so auf andere Gedanken,
aber war viel dabei,was mich an meinen Vater erinnert.
Zusätlich habe ich heute eine Absage bezüglich eines Jobs bekommen.

Ich habe daran gedacht ins Tierheim zu fahren und mal zu sehen,
ob ein Tier für mich dabei ist.

Ich grüss und drück dich

LG

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3. Juni 2009 um 15:28

Du bist nicht allein
Zunächst einmal bist du nicht allein!
Du hast deine beiden Kinder!

Vergiss den Ex, denk nicht darüber nach. Er ist suchtkrank und man kann und sollte ihn nicht ernst nehmen. Warte ab, was sich der zweite Mann, den du geliebt hast noch einfallen lässt, vielleicht kannst du ihm verzeihen, wenn nicht, dann vergiss ihn auch.

Ich würde anfangen mein Leben neu zu sortieren. Wofür hast du dich schon immer interessiert, was könntest du machen? Autogenes Training, Yoga, Zeichenkurs, Sprachkurs, Wandern...
Wohin wolltest du schon immer einmal reisen? Und wenn es nur mal ein paar Tage am Meer sind, einfach mal rauszukommen hilft meistens schon.

Ich bin mir sicher, dass es Betreuungsmöglichkeiten für deine Kinder gibt, solange du eine Therapie machst. Ganz sicher! Warum fährst du nicht mal zu einer solchen Klinik und erkundigst dich da. Erkläre ihnen die Dringlichkeit usw. Melde dich trotzdem schon einmal für einen Termin beim TP an. Schaden kann es nicht.

Aber vor allem: Richte deinen Blick nach vorne! Der Tod deines Vaters war nicht einfach, aber du hast die Stärke bewiesen trotz allem was er dir angetan hat für ihn da zu sein. Du solltest wirklich stolz auf dich sein. Und tröste dich, deine Mutter hat dich sicher sehr geliebt und dein Vater auch auf seine Art. Wahrscheinlich hatte er auch keine leichte Kindheit.

Du kannst immer nur dich selbst verändern, nicht die Menschen um dich. Sieh zu, dass du deinen Kindern Liebe gibst und suche dir Menschen, die dir etwas positives in dein Leben bringen.

Also mein Plan für dich würde so aussehen:
1) Eine Therapie - erkundige dich wie man die Betreuung deiner Kinder organisieren kann.
2) Ein Urlaub - erkunde einen Platz auf der Welt, den du noch nicht kennst
3) Veränderung des Alltags: suche dir Hobbies! Lerne so neue Leute kennen.

Wenn garnichts mehr geht:
Plane einen Umzug in eine andere größere Stadt, in der vielleicht alles anders wird.

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6. Juni 2009 um 18:43

Hallo liebe oyxana,
ich hab dir eine private nachricht geschrieben

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