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Eigenartiges, komisches lebensgefühl... wie betäubt...

3. April 2009 um 23:50

ich weiss nicht wo ich anfangen soll...
ich war schon immer eine melancholische persönlichkeit, als kind schon.. ich kann mich an meine gedanken und gefühle im vorschulalter noch erinnern. immer negativ gedacht, weing selbstvertrauen usw.. trotzalle dem hab ich sehr liebevolle eltern und eine superfamilie. dafür bin ich echt dankbar. wenn man sich so umschaut, hätte es auch schlimmer kommen können..
kommen wir zum eigentlichen problem: 1997 wurde von meinem damaligen hausarzt eine "mittelschwere depression" diagnostiziert. er meinte meine ständigen magen- und darmprobleme hängen damit zusammen.. hab johanniskraut und nexium-tabletten bekommen.. dies habe ich ein halbes jahr eingenommen - ohne fühlbare verbesserung.. mir gings immer schlechter. habs dann schleifen lassen, mit immer schlimmeren down-phasen. 2007 wechselte ich meinen hausarzt.. diese ärztin diagnostizierte eine schwere depression und verschrieb mit fluoxetin 20 mg. mittlerweile bin ich bei 40 mg.. mir scheint es durch diese medis besser zu gehen - denn sobald ich sie absetze, kommen all die alten verhassten depressive gefühle wieder in mir hoch.. also weiternehmen.. seit einem halben jahr bekomme ich aufgrund von massiven schlafstörungen stilnox, die ich aber eher unregelmässig einnehme.
seit ca. 1 woche habe ich seltsames gefühl im ganzen körper.. als ob er von unruhe durchdrungen ist - ich kanns leider nicht treffender beschreiben... alles was mir bis jetzt noch einigermassen spass gemacht hat, langeilt mich nur noch, oder ich erachte es als nutzlos.. das macht micht traurig, und es betäubt mich. ich empfinde eine nicht natürliche kraftlosigkeit, müdigkeit und ein anormale sinnlosigkeit in allem was ich tue.. ich bin unruhig und kann nichts zuende bringen was ich anfange - ich hab meine medikamente nicht abgesetzt, aber woran kann das liegen, dass ich mich so fühle?? gibt es dafür eine beschreibung?? diese gleichgültigkeit macht mir etwas angst!!!

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6. April 2009 um 21:04

Hallo melina81k
also eine depression wurde bei dir ja schon diagnostiziert..
bei mir zwar nicht.. weil ich wegen dieser dinge noch nicht beim arzt war.. aber diese betäubtheit, gleichgültigkeit die du da beschreibst kann ich sehr gut nachvollziehen!!..
ich kenn das.. bei mir ist das immer ziemlich blöd.. also hab diese art von gefühl früher öfter gehabt, jetzt nur so alle paar wochen mal..
ich denke das hängt mit deinen depressionen zusammen.. also bei mir kam das glaube ich immer in einer zeit in der ich nach außen hin mal wieder glücklicher war denje.. doch innerlich ging ich dabei immer mehr kaputt.. vielleicht spielst du anderen auch gerade was vor?! also will dich damit jetzt nicht angreifen, aber könnte das vielleicht der grund sein?!

liebe grüße, mona

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6. April 2009 um 21:36
In Antwort auf mona2736

Hallo melina81k
also eine depression wurde bei dir ja schon diagnostiziert..
bei mir zwar nicht.. weil ich wegen dieser dinge noch nicht beim arzt war.. aber diese betäubtheit, gleichgültigkeit die du da beschreibst kann ich sehr gut nachvollziehen!!..
ich kenn das.. bei mir ist das immer ziemlich blöd.. also hab diese art von gefühl früher öfter gehabt, jetzt nur so alle paar wochen mal..
ich denke das hängt mit deinen depressionen zusammen.. also bei mir kam das glaube ich immer in einer zeit in der ich nach außen hin mal wieder glücklicher war denje.. doch innerlich ging ich dabei immer mehr kaputt.. vielleicht spielst du anderen auch gerade was vor?! also will dich damit jetzt nicht angreifen, aber könnte das vielleicht der grund sein?!

liebe grüße, mona

Danke für deinen beitrag...
ich denke auch dass das mit den depressionen zusammenhängt.. und dass ich meiner umwelt die meiste zeit nur was vorspiele könnte auch richtig sein,... ich versuche mich halt zusammenzureissen - auf der arbeit, zuhause bei freunden...
kennst du das auch??

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7. April 2009 um 14:33

Unbedingt Therapie anfangen
Hallo,

also ich gebe zu es ist fast schon etwas fahrlässig Dir einfach nur Medikamente zu verschreiben von deinem Hausartz (sowohl von dem aktuellen auch als dem vorherigen).

Mach unbedingt eine Psychotherapie, die kann dir vor allem helfen letztlich auch von den Medikamenten loszukommen. Ich würde Dir einen Kognitiven / Verhaltenstherapeut empfehlen, die können bei Depression sehr gut helfen.

Es hat sich in vielen Studien immer wieder gezeigt, das nur antidepressive Medikamenteneinnahme OHNE Therapie zu sehr hohen Rückfallqouten führt (also wiederkehrende Depression einsetzt).

Bei einer Kombi von Therapie und Medikamenten sinkt die Rückfallqoute dramatisch!

Also unbedingt drüm kümmern.

Arzte sind mediziner und sehen die Krankheit oft nur von einer rein biologischen/physischen seite aus und vernachlässigen daher leider oft die psychologischen Aspekte und hierr ist dies natürlich sehr wichtig!

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7. April 2009 um 17:07

Oh gott!
du nimmst nun schon seit 12 jahren antidepressiva und offenbar wird stetig die dosis erhöht. gibt dir das nicht zu denken?

was gedenkst du wie du da wieder rauskommst? die dosis immer mehr steigern?
das ist ja so als würde man aspirin nehmen wenn man kopfweh hat. am anfang täglich eines, das kopfweh bleibt oder wird schlimmer, also steigert man die dosis auf 2. es wird schlimmer - also dann greift man zu stärkeren mitteln bis man schlussendlich beim morphium ist?
das kann doch nicht der weg sein! es muss doch mal abgeklärt werden woher der schmerz kommt.

und genauso muss bei dir abgeklärt werden woher deine depression kommt! bitte lass dich an einen guten therapeuten empfehlen oder google dir mal die liste der therapeuten in deiner nähe.

du möchtest doch mal wieder mit freude leben können, oder?
ich weiss wovon ich rede - ich habe das schon hinter mir und die tabletten landeten im mülleimer und jetzt geht es völlig ohne! hurra!

alles gute

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7. April 2009 um 21:39
In Antwort auf melina81k

Danke für deinen beitrag...
ich denke auch dass das mit den depressionen zusammenhängt.. und dass ich meiner umwelt die meiste zeit nur was vorspiele könnte auch richtig sein,... ich versuche mich halt zusammenzureissen - auf der arbeit, zuhause bei freunden...
kennst du das auch??

Ja..
ja.. ich kenne das nur zugut..ich war wie gesagt noch nie beim arzt, um es mir bestätigen zu lassen, bin mir da aber ziemlich sicher, das auch ich ne depression hab..
also ich bin vielleicht erst 15 aber habe meinem umfeld die letzten jahre eigentlich immer was vorgespielt.. immer happy immer am lachen.. ja so kannten mich alle.. und haben sich dann gewundert, wenn ich, wie sie es sagten "zickig" wurd... aber mit der zeit ging es einfach nicht mehr, das immer glücklich wirken..
mein verhalten undso.. hing aber wohl auch mit meinem etwas anderen problem, dem selbstverletzten zusammen.. naja..
müssen sie halt mit mir als zicke leben ..
wie geht es dir denn mittlerweile? ist es schon besser??
vielleicht würde es dir helfen, mit jemandem zu reden??

liebe grüße, mona

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14. Februar 2014 um 17:56

Hast Du in den vielen Jahren keine Therapie gemacht?
Ganz ehrlich: Ich denke das wird der Schlüssel zu Deinem Selbstwertgefühl sein. Du hast bestimmt eine Menge aufzuarbeiten (wie viele andere auch) und solltest Dich nicht weiter von Psychpharmaka abhängig machen. Die wirken scheinbar auch nicht mehr weil die Ursache damit nicht erkannt und behandelt wird.
Also gib Dir einen festen Ruck und such Dir bitte einen guten Psychologen oder Therapeuten. Nochmal alles von Kindheit an durchzusprechen und zu reflektieren wird Dir guttun. Dein inneres Kind kennenzulernen und zu trösten wird Dir sicher helfen.
Alle Medikamente von jetzt auf gleich ist bestimmt nicht ratsam aber irgendwie mußt Du aus dem Teufelskreis raus. Ich nehme ein pflanzliches Präparat gegen meine starken Stimmungsschwankungen und Traurigkeit. Die Thaivitakräuter Feel Good haben mir bisher super geholfen aber Du mußt selbst rausfinden was Dir guttut und was Dir hilft. Besprich das doch mal mit Deinem Arzt oder dem Therapeuten.
Alles Liebe von mir

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14. Februar 2014 um 19:29

Haben sie bei dir mal den TSH Wert untersucht ?
Denn die Schilddrüsenunterfunktion kann auch starke psychiche Probleme auslösen. auch nahe an den Grenzwerten. Wenn TSH hoch ist, ists unterfunktion.

++++++
http://www.jameda.de/laborwerte/tsh-im-blut/
Als normal gelten bei vorhandener Schilddrüse TSH-Werte von 0,3 bis 4,5 mU/l, wobei Experten vorschlagen, schon ab 2,0 von einer Schilddrüsenerkrankung auszugehen.
+++++

Da steht was zu den Sympthomen. Da kannste sehen ob du das auch hast. Magenprobleme kommen auch als vor. In dem link steht noch mehr von den Sympthomen
+++++
http://www.apotheken-umschau.de/Schilddruesenunterfunktion/Schilddruesenunterfunktion-Hypothyreose-Symptome-11838_3.html

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist oft schwer zu erkennen. Kälteempfindlichkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen, Gewichtszunahme und erhöhte Blutfettwerte sind mögliche Symptome
++++++

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14. Februar 2014 um 19:33
In Antwort auf berndr2

Haben sie bei dir mal den TSH Wert untersucht ?
Denn die Schilddrüsenunterfunktion kann auch starke psychiche Probleme auslösen. auch nahe an den Grenzwerten. Wenn TSH hoch ist, ists unterfunktion.

++++++
http://www.jameda.de/laborwerte/tsh-im-blut/
Als normal gelten bei vorhandener Schilddrüse TSH-Werte von 0,3 bis 4,5 mU/l, wobei Experten vorschlagen, schon ab 2,0 von einer Schilddrüsenerkrankung auszugehen.
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Da steht was zu den Sympthomen. Da kannste sehen ob du das auch hast. Magenprobleme kommen auch als vor. In dem link steht noch mehr von den Sympthomen
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http://www.apotheken-umschau.de/Schilddruesenunterfunktion/Schilddruesenunterfunktion-Hypothyreose-Symptome-11838_3.html

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist oft schwer zu erkennen. Kälteempfindlichkeit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen, Gewichtszunahme und erhöhte Blutfettwerte sind mögliche Symptome
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Ähm ich seh grad der thread ist ja uralt und hervorgeholt worden
naja egal, bevor man zum Psychiater geht, sollte auch die Schilddrüse untersucht werden.

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