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Ehemann am 03.11.11 mit 59 Jahren verstorben

29. Dezember 2011 um 20:02

Hallo im Forum,
mein Mann ist mit 55 schwer krankgeworden, 5 Wochen Intensivstation und 2 Wochen auf der normalen Station.Sie hatten ihn schon aufgegeben.Aber er hat es nocheinmal geschaft. Dann hat er nach anraten der Ärzte die Rente eingereicht, 3 Gutachter der DRV 3x Abgelehnt,Dann wurde eine Reha beantragt, wurde aber wegen zu krank abgelehnt.
Am 03.11.11 um 14:30 Uhr verstarb mein Mann mit 59 an Organversagen innerhalb 4 Tagen verschlechterte sich sein Zustand rapide.Ich war bis zur letzten Minute bei ihm und hielt seine Hand bis es vorbei war und er friedlich eingeschlafen ist.
Ich werde damit nicht fertig und bin auch schon seid 08.12.09 krankgeschrieben wegen Psychomatischen Beschwerden und Angzuständen und Panickattackenihn zuverlieren. Die Reha hat nichts gebracht und wurde nach 7 Wochen als arbeitsunfähig wieder entlassen. Nun kam dieser Schicksalschlag und ich bin zu nichts in der Lage. Wir waren 27 Jahren verheiratet und insgesamt 32 Jahre zusammen. Wir hatten auch zusammen eine Firma und waren fast jeden Tag 24Stunden zusammen,wir haben auch keine Kinder und wir hatten nur uns.Momentan lebe ich nur von Antidepressivas und Beruhigungstabletten schlafen kann ich fast nicht, fahre jeden Tag auf den Friedhof manchmal finde ich ihn garnicht und fahre wieder nach Hause und hoffe es war nur ein böser Traum.Wir hatten noch soviel vor,und sind auch erst 2009 von NRW nach Ostfriesland gezogen.
Ich lebe nun von Hartz IV(Von Selbständigkeit in Hartz IV) .
Die machen es einem auch nicht gerade leicht und wollen mir auch nur noch die Miete bis 31.05.2012 anteilig bezahlen zu einem Umzug bin ich garnicht in der Lage,es ist doch schon alles schlimm genug.Meinen Job als Kassierein kann ich garnicht mehr ausüben, ich kann mir nichts merken und nicht konzentrieen.Ich hoffe das mein Hausarzt mich weiter Krankschreibt,denn ich gehe auch 1 mal die Woche zu einer Psychologin ich weiß überhaupt nicht wie es weiter gehen soll.
Der Schmerz ist einfach zu groß, ich vermisse ihn sosehr.
Wie kann man die Trauer besser bewältigen?

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6. Januar 2012 um 20:37

Hallo
möchte dir ein bissl Mut zusprechen - es hört sich sehr traurig an deine Situation -
hol dir Hilfe von außen - noch mehr - Trauerbegleitung schau mal ob du da jemanden findest mit dem du auskommst - die Behörden die sind leider gezwungen so zu handeln das ist unsere Politik - jeder der damit zu tun hat kann davon ein Lied singen - das ist unsere Gesellschaft -
wünsch dir viel Kraft

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