Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Ehemalige Kollegin bricht Kontakt ab

14. Juli 2019 um 15:23 Letzte Antwort: 15. Juli 2019 um 18:34

Hallo,

ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau, was ich mir jetzt erhoffe. Vermutlich will ich das alles nur einfach mal aufschreiben. Mal ausformulieren, dadurch eventuell los sein.

Ich habe vor zehn Jahren angefangen in einer Firma zu arbeiten und hatte dort eine Kollegin, mit der ich in Wechselschicht gearbeitet habe (früh und spät haben sich immer im 5 Stunden überschnitten, hatten also täglich viel miteinander zu tun). So.

Sie hatte und hat zu vielem eine andere Meinung als ich, lebt komplett anders, wir sind sehr unterschiedlich. Ist ja auch völlig okay!! Fakt ist, dass wir kaum Gemeinsamkeiten haben und nicht so richtig miteinander können. Trotzdem ging es immer einigermaßen. Es ist halt auch so, dass ich oft zurückgesteckt habe, weil ich Streit gern aus dem Weg gehe und mir Meinungsverschiedenheiten im Job, wo man gezwungenermaßen Zeit miteinander verbringt, zuwider sind. Ich denke mir halt manchmal meinen Teil und gut is. Klar, wenn mir was vorgeworfen wird oder so, wehre ich mich durchaus! Aber ich bin definitiv eher jemand, der einsteckt, statt austeilt. 

Nun gut. Ich glaube, dass sie mein Verhalten oft als Dummheit oder so missinterpretiert hat (war mir aber auch wurscht. Ich weiß ja schließlich dass ichs nicht bin) und hat das ab und zu ausgenutzt (an Brückentagen hatte sie grundsätzlich frei, an Feiertagen bin ich  überwiegend noch mal in die Firma, etc). Es war okay für mich. Hab eben die Augen gerollt und Stunden gesammelt. Sie hat auch öfter früher Schluß gemacht. Da ich meistens froh war, meine Ruhe zu haben, war auch das okay für mich. 
Irgendwann hatte ich ein Problem mit dem Schichtplan: ich hatte freiwillig mehr Spätschicht gemacht, weil mein Partner auch spät gearbeitet hatte, aber nach 3 Jahren oder so hatte er einen neuen Job und wir haben uns daheim kaum noch gesehen. Ich habe also mit ihr geredet und ihr gesagt, dass ich das gerne ändern würde (unser Job sieht eigentlich Wechselschicht vor. Unsere Vereinbarung war von beiden Seiten aus freiwillig und ich dachte, wenn eine Seite nicht mehr will, wird der Schichtplan eben wieder so geändert, wie er an sich normal ist). Klar, ich wusste, sie würde sauer sein, aber sie hat wochenlang nicht mit mir geredet, hat dann plötzlich behauptet, ich würde sie mobben (!), hat gemeint, dass sie absolut nicht drauf einzugehen gedenke und ist völlig überzogen an die Decke gegangen. Irgendwann hat mir das gereicht und wir sind zum Chef. Sollte der doch entscheiden! Der gab mir recht und holte sie auf den Boden der Tatsachen runter... sie hatte geglaubt, sie sei mir gegenüber weisungsbefugt. War sie aber überhaupt nicht! 
Fazit: um das alles nicht komplett eskalieren zu lassen, arbeitete ich fortan öfter früh, machte aber immer noch mehr Spätschicht als sie. Zum "Umgewöhnen".

Ich wurde dann schwanger und war zwei Jahre daheim. Als ich wieder kam, hatte ich nur kurz mit ihr zu tun, da ich bald in eine andere Subfirma unseres Konzerns wechselte und sie dann schwanger war. Ich habe ihr da noch was für ihre Schwangerschaft geschenkt, unser Umgang war nicht herzlich, aber okay. Danach habe ich sie eh nur noch zwei mal getroffen, weil sie ganz aufgehört hat mit arbeiten (immer mit kurzem Smalltalk... bisschen distanziert, aber freundlich).

Vorgestern abend lese ich abends was auf dem Handy, da schickt sie mir eine Nachricht. Darin stand, dass sie viel nachgedacht hätte und dass in der Firma viel passiert sei, was für sie und für ihre Gesundheit schlecht gewesen sei. Ich sei maßgeblich daran beteiligt gewesen, darum sehe sie keinen Grund darin, länger mit mir in Kontakt zu stehen. 

Äh? Also... sowas ist mir echt noch nie untergekommen!! 1. Außer, dass sie irgendwo bei meinen Facebookfreunden war, hatte ich keinerlei Kontakt. 2. Ich habe ihr absolut überhaupt nichts getan!! Ich hab doch da tatsächlich meistens gute Miene gemacht (ich wurde von anderen Kollegen manchmal motiviert, nicht alles mit mir machen zu lassen).

Mich beschäftigt das irgendwie. Ich schwanke zwischen stocksauer, weil es eine absolute Unverschämtheit ist, mir so einen Rotz vorzuwerfen und deprimiert. Ist ja grausam, dass überhaupt jemand SO über mich denkt. 
Ich hab sie überall blockiert. Was würdet ihr in so einer Situation tun?

Liebe Grüße

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14. Juli 2019 um 20:03

Vergiss die einfach, solche Kollegen hätte ich auch, einfach vorwärts blicken

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15. Juli 2019 um 0:02
In Antwort auf rugele

Hallo,

ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau, was ich mir jetzt erhoffe. Vermutlich will ich das alles nur einfach mal aufschreiben. Mal ausformulieren, dadurch eventuell los sein.

Ich habe vor zehn Jahren angefangen in einer Firma zu arbeiten und hatte dort eine Kollegin, mit der ich in Wechselschicht gearbeitet habe (früh und spät haben sich immer im 5 Stunden überschnitten, hatten also täglich viel miteinander zu tun). So.

Sie hatte und hat zu vielem eine andere Meinung als ich, lebt komplett anders, wir sind sehr unterschiedlich. Ist ja auch völlig okay!! Fakt ist, dass wir kaum Gemeinsamkeiten haben und nicht so richtig miteinander können. Trotzdem ging es immer einigermaßen. Es ist halt auch so, dass ich oft zurückgesteckt habe, weil ich Streit gern aus dem Weg gehe und mir Meinungsverschiedenheiten im Job, wo man gezwungenermaßen Zeit miteinander verbringt, zuwider sind. Ich denke mir halt manchmal meinen Teil und gut is. Klar, wenn mir was vorgeworfen wird oder so, wehre ich mich durchaus! Aber ich bin definitiv eher jemand, der einsteckt, statt austeilt. 

Nun gut. Ich glaube, dass sie mein Verhalten oft als Dummheit oder so missinterpretiert hat (war mir aber auch wurscht. Ich weiß ja schließlich dass ichs nicht bin) und hat das ab und zu ausgenutzt (an Brückentagen hatte sie grundsätzlich frei, an Feiertagen bin ich  überwiegend noch mal in die Firma, etc). Es war okay für mich. Hab eben die Augen gerollt und Stunden gesammelt. Sie hat auch öfter früher Schluß gemacht. Da ich meistens froh war, meine Ruhe zu haben, war auch das okay für mich. 
Irgendwann hatte ich ein Problem mit dem Schichtplan: ich hatte freiwillig mehr Spätschicht gemacht, weil mein Partner auch spät gearbeitet hatte, aber nach 3 Jahren oder so hatte er einen neuen Job und wir haben uns daheim kaum noch gesehen. Ich habe also mit ihr geredet und ihr gesagt, dass ich das gerne ändern würde (unser Job sieht eigentlich Wechselschicht vor. Unsere Vereinbarung war von beiden Seiten aus freiwillig und ich dachte, wenn eine Seite nicht mehr will, wird der Schichtplan eben wieder so geändert, wie er an sich normal ist). Klar, ich wusste, sie würde sauer sein, aber sie hat wochenlang nicht mit mir geredet, hat dann plötzlich behauptet, ich würde sie mobben (!), hat gemeint, dass sie absolut nicht drauf einzugehen gedenke und ist völlig überzogen an die Decke gegangen. Irgendwann hat mir das gereicht und wir sind zum Chef. Sollte der doch entscheiden! Der gab mir recht und holte sie auf den Boden der Tatsachen runter... sie hatte geglaubt, sie sei mir gegenüber weisungsbefugt. War sie aber überhaupt nicht! 
Fazit: um das alles nicht komplett eskalieren zu lassen, arbeitete ich fortan öfter früh, machte aber immer noch mehr Spätschicht als sie. Zum "Umgewöhnen".

Ich wurde dann schwanger und war zwei Jahre daheim. Als ich wieder kam, hatte ich nur kurz mit ihr zu tun, da ich bald in eine andere Subfirma unseres Konzerns wechselte und sie dann schwanger war. Ich habe ihr da noch was für ihre Schwangerschaft geschenkt, unser Umgang war nicht herzlich, aber okay. Danach habe ich sie eh nur noch zwei mal getroffen, weil sie ganz aufgehört hat mit arbeiten (immer mit kurzem Smalltalk... bisschen distanziert, aber freundlich).

Vorgestern abend lese ich abends was auf dem Handy, da schickt sie mir eine Nachricht. Darin stand, dass sie viel nachgedacht hätte und dass in der Firma viel passiert sei, was für sie und für ihre Gesundheit schlecht gewesen sei. Ich sei maßgeblich daran beteiligt gewesen, darum sehe sie keinen Grund darin, länger mit mir in Kontakt zu stehen. 

Äh? Also... sowas ist mir echt noch nie untergekommen!! 1. Außer, dass sie irgendwo bei meinen Facebookfreunden war, hatte ich keinerlei Kontakt. 2. Ich habe ihr absolut überhaupt nichts getan!! Ich hab doch da tatsächlich meistens gute Miene gemacht (ich wurde von anderen Kollegen manchmal motiviert, nicht alles mit mir machen zu lassen).

Mich beschäftigt das irgendwie. Ich schwanke zwischen stocksauer, weil es eine absolute Unverschämtheit ist, mir so einen Rotz vorzuwerfen und deprimiert. Ist ja grausam, dass überhaupt jemand SO über mich denkt. 
Ich hab sie überall blockiert. Was würdet ihr in so einer Situation tun?

Liebe Grüße

Ich hätte das gleiche gemacht wie du. Die Person ueberall blockieren. Vergiss sie einfach und erlaube ihr nicht weiterhin deine Gefühle zu beeinflussen undin deinem Leben praesent zu sein. 


 

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15. Juli 2019 um 17:40
In Antwort auf rugele

Hallo,

ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau, was ich mir jetzt erhoffe. Vermutlich will ich das alles nur einfach mal aufschreiben. Mal ausformulieren, dadurch eventuell los sein.

Ich habe vor zehn Jahren angefangen in einer Firma zu arbeiten und hatte dort eine Kollegin, mit der ich in Wechselschicht gearbeitet habe (früh und spät haben sich immer im 5 Stunden überschnitten, hatten also täglich viel miteinander zu tun). So.

Sie hatte und hat zu vielem eine andere Meinung als ich, lebt komplett anders, wir sind sehr unterschiedlich. Ist ja auch völlig okay!! Fakt ist, dass wir kaum Gemeinsamkeiten haben und nicht so richtig miteinander können. Trotzdem ging es immer einigermaßen. Es ist halt auch so, dass ich oft zurückgesteckt habe, weil ich Streit gern aus dem Weg gehe und mir Meinungsverschiedenheiten im Job, wo man gezwungenermaßen Zeit miteinander verbringt, zuwider sind. Ich denke mir halt manchmal meinen Teil und gut is. Klar, wenn mir was vorgeworfen wird oder so, wehre ich mich durchaus! Aber ich bin definitiv eher jemand, der einsteckt, statt austeilt. 

Nun gut. Ich glaube, dass sie mein Verhalten oft als Dummheit oder so missinterpretiert hat (war mir aber auch wurscht. Ich weiß ja schließlich dass ichs nicht bin) und hat das ab und zu ausgenutzt (an Brückentagen hatte sie grundsätzlich frei, an Feiertagen bin ich  überwiegend noch mal in die Firma, etc). Es war okay für mich. Hab eben die Augen gerollt und Stunden gesammelt. Sie hat auch öfter früher Schluß gemacht. Da ich meistens froh war, meine Ruhe zu haben, war auch das okay für mich. 
Irgendwann hatte ich ein Problem mit dem Schichtplan: ich hatte freiwillig mehr Spätschicht gemacht, weil mein Partner auch spät gearbeitet hatte, aber nach 3 Jahren oder so hatte er einen neuen Job und wir haben uns daheim kaum noch gesehen. Ich habe also mit ihr geredet und ihr gesagt, dass ich das gerne ändern würde (unser Job sieht eigentlich Wechselschicht vor. Unsere Vereinbarung war von beiden Seiten aus freiwillig und ich dachte, wenn eine Seite nicht mehr will, wird der Schichtplan eben wieder so geändert, wie er an sich normal ist). Klar, ich wusste, sie würde sauer sein, aber sie hat wochenlang nicht mit mir geredet, hat dann plötzlich behauptet, ich würde sie mobben (!), hat gemeint, dass sie absolut nicht drauf einzugehen gedenke und ist völlig überzogen an die Decke gegangen. Irgendwann hat mir das gereicht und wir sind zum Chef. Sollte der doch entscheiden! Der gab mir recht und holte sie auf den Boden der Tatsachen runter... sie hatte geglaubt, sie sei mir gegenüber weisungsbefugt. War sie aber überhaupt nicht! 
Fazit: um das alles nicht komplett eskalieren zu lassen, arbeitete ich fortan öfter früh, machte aber immer noch mehr Spätschicht als sie. Zum "Umgewöhnen".

Ich wurde dann schwanger und war zwei Jahre daheim. Als ich wieder kam, hatte ich nur kurz mit ihr zu tun, da ich bald in eine andere Subfirma unseres Konzerns wechselte und sie dann schwanger war. Ich habe ihr da noch was für ihre Schwangerschaft geschenkt, unser Umgang war nicht herzlich, aber okay. Danach habe ich sie eh nur noch zwei mal getroffen, weil sie ganz aufgehört hat mit arbeiten (immer mit kurzem Smalltalk... bisschen distanziert, aber freundlich).

Vorgestern abend lese ich abends was auf dem Handy, da schickt sie mir eine Nachricht. Darin stand, dass sie viel nachgedacht hätte und dass in der Firma viel passiert sei, was für sie und für ihre Gesundheit schlecht gewesen sei. Ich sei maßgeblich daran beteiligt gewesen, darum sehe sie keinen Grund darin, länger mit mir in Kontakt zu stehen. 

Äh? Also... sowas ist mir echt noch nie untergekommen!! 1. Außer, dass sie irgendwo bei meinen Facebookfreunden war, hatte ich keinerlei Kontakt. 2. Ich habe ihr absolut überhaupt nichts getan!! Ich hab doch da tatsächlich meistens gute Miene gemacht (ich wurde von anderen Kollegen manchmal motiviert, nicht alles mit mir machen zu lassen).

Mich beschäftigt das irgendwie. Ich schwanke zwischen stocksauer, weil es eine absolute Unverschämtheit ist, mir so einen Rotz vorzuwerfen und deprimiert. Ist ja grausam, dass überhaupt jemand SO über mich denkt. 
Ich hab sie überall blockiert. Was würdet ihr in so einer Situation tun?

Liebe Grüße

Lass dich auf keinen Kontakt ein! Nie antworten, null Reaktion zeigen. 
Alles andere würde sie nur gegen dich verwenden. Gib ihr keine Munition. 
Die ist anscheinend psychisch nicht ganz auf der Höhe... nimm das nicht persönlich, du weißt ja auch, dass es Unfug ist. 

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15. Juli 2019 um 18:20

Ein Menschen, den ich nicht mag und der mich nicht mag, möchte keinen Kontakt mehr mit mir. 

Wie kann sowas auch nur annähernd ein Problem sein? Darüber denke ich doch keine Sekunde nach. 

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15. Juli 2019 um 18:34
In Antwort auf rugele

Hallo,

ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau, was ich mir jetzt erhoffe. Vermutlich will ich das alles nur einfach mal aufschreiben. Mal ausformulieren, dadurch eventuell los sein.

Ich habe vor zehn Jahren angefangen in einer Firma zu arbeiten und hatte dort eine Kollegin, mit der ich in Wechselschicht gearbeitet habe (früh und spät haben sich immer im 5 Stunden überschnitten, hatten also täglich viel miteinander zu tun). So.

Sie hatte und hat zu vielem eine andere Meinung als ich, lebt komplett anders, wir sind sehr unterschiedlich. Ist ja auch völlig okay!! Fakt ist, dass wir kaum Gemeinsamkeiten haben und nicht so richtig miteinander können. Trotzdem ging es immer einigermaßen. Es ist halt auch so, dass ich oft zurückgesteckt habe, weil ich Streit gern aus dem Weg gehe und mir Meinungsverschiedenheiten im Job, wo man gezwungenermaßen Zeit miteinander verbringt, zuwider sind. Ich denke mir halt manchmal meinen Teil und gut is. Klar, wenn mir was vorgeworfen wird oder so, wehre ich mich durchaus! Aber ich bin definitiv eher jemand, der einsteckt, statt austeilt. 

Nun gut. Ich glaube, dass sie mein Verhalten oft als Dummheit oder so missinterpretiert hat (war mir aber auch wurscht. Ich weiß ja schließlich dass ichs nicht bin) und hat das ab und zu ausgenutzt (an Brückentagen hatte sie grundsätzlich frei, an Feiertagen bin ich  überwiegend noch mal in die Firma, etc). Es war okay für mich. Hab eben die Augen gerollt und Stunden gesammelt. Sie hat auch öfter früher Schluß gemacht. Da ich meistens froh war, meine Ruhe zu haben, war auch das okay für mich. 
Irgendwann hatte ich ein Problem mit dem Schichtplan: ich hatte freiwillig mehr Spätschicht gemacht, weil mein Partner auch spät gearbeitet hatte, aber nach 3 Jahren oder so hatte er einen neuen Job und wir haben uns daheim kaum noch gesehen. Ich habe also mit ihr geredet und ihr gesagt, dass ich das gerne ändern würde (unser Job sieht eigentlich Wechselschicht vor. Unsere Vereinbarung war von beiden Seiten aus freiwillig und ich dachte, wenn eine Seite nicht mehr will, wird der Schichtplan eben wieder so geändert, wie er an sich normal ist). Klar, ich wusste, sie würde sauer sein, aber sie hat wochenlang nicht mit mir geredet, hat dann plötzlich behauptet, ich würde sie mobben (!), hat gemeint, dass sie absolut nicht drauf einzugehen gedenke und ist völlig überzogen an die Decke gegangen. Irgendwann hat mir das gereicht und wir sind zum Chef. Sollte der doch entscheiden! Der gab mir recht und holte sie auf den Boden der Tatsachen runter... sie hatte geglaubt, sie sei mir gegenüber weisungsbefugt. War sie aber überhaupt nicht! 
Fazit: um das alles nicht komplett eskalieren zu lassen, arbeitete ich fortan öfter früh, machte aber immer noch mehr Spätschicht als sie. Zum "Umgewöhnen".

Ich wurde dann schwanger und war zwei Jahre daheim. Als ich wieder kam, hatte ich nur kurz mit ihr zu tun, da ich bald in eine andere Subfirma unseres Konzerns wechselte und sie dann schwanger war. Ich habe ihr da noch was für ihre Schwangerschaft geschenkt, unser Umgang war nicht herzlich, aber okay. Danach habe ich sie eh nur noch zwei mal getroffen, weil sie ganz aufgehört hat mit arbeiten (immer mit kurzem Smalltalk... bisschen distanziert, aber freundlich).

Vorgestern abend lese ich abends was auf dem Handy, da schickt sie mir eine Nachricht. Darin stand, dass sie viel nachgedacht hätte und dass in der Firma viel passiert sei, was für sie und für ihre Gesundheit schlecht gewesen sei. Ich sei maßgeblich daran beteiligt gewesen, darum sehe sie keinen Grund darin, länger mit mir in Kontakt zu stehen. 

Äh? Also... sowas ist mir echt noch nie untergekommen!! 1. Außer, dass sie irgendwo bei meinen Facebookfreunden war, hatte ich keinerlei Kontakt. 2. Ich habe ihr absolut überhaupt nichts getan!! Ich hab doch da tatsächlich meistens gute Miene gemacht (ich wurde von anderen Kollegen manchmal motiviert, nicht alles mit mir machen zu lassen).

Mich beschäftigt das irgendwie. Ich schwanke zwischen stocksauer, weil es eine absolute Unverschämtheit ist, mir so einen Rotz vorzuwerfen und deprimiert. Ist ja grausam, dass überhaupt jemand SO über mich denkt. 
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