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Dysthymie - chronische depressive Verstimmung

9. Juli 2010 um 13:18 Letzte Antwort: 11. September 2010 um 15:15

Ich leide nun schon seit fast 4 Jahren an Dysthymie nach dem Verlassen meines Freundes, den ich bis heute über alles Liebe, weil er nicht zu den "Durchschnittsmenschen" gehört.

Habe mittlerweile schon die 2. Therapie am Laufen und eine zeitlang homöopathische Arzneimittel genommen. Auch 2 Beziehungen nach ihm, die aber leider teilweise die Hölle waren, haben mich nur vorübergehend etwas glücklich gemacht.

Ich denke Medikamente und eine kurzweilige Beziehung können mich nicht heilen sondern nur wahre Liebe vielleicht auch eine intensivere Freundschaftt zu meinem 1. Freund zu dem ich hin- und wieder Kontakt habe (er hat da übrigens auch nichts gegen). Habe die Hoffnung ohne Liebe (von einem Mann) wieder ganz von der chronischen Verstimmung geheilt zu werden mittlerweile aufgegeben.

Es gibt auch immer mal Phasen/Momente da geht es mir etwas besser. Ich kann aber niemals sagen "Mir geht es gut oder ich bin glücklich.", weil innerlich eine Art grauer Schleier über meiner Seele ist. Daher geht mir verständlicherweise die Frage "Wie geht es dir?" schon seit Jahren auf den Keks und ich neige dazu, weil ich nach außen hin meist eine Frohnatur ausstrahle (durch meinen inneren Optimismus) zu sagen, dass es mir gut geht, gerade auch fremden Menschen gegenüber, vor denen ich nicht mein Seelenleben ausbreiten will.

Hat einer von euch schon unter Dysthymie gelitten und wurde seelisch wieder gesund oder leidet auch schon seit einiger Zeit darunter? Wie seid ihr damit umgegangen/geht ihr damit um?


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15. August 2010 um 21:12


....ich denke i leide auch darunter. wie alt bist Du wenn i fragen darf?
Ich kann auch nie sagen das i glücklich bin o es mir gut geht. Mir gehts fast nie gut. Meistens bin i ausserdem antriebslos u müde obwohl i oft geug schlafe.
Es wird bei Dir andere ursachen haben die tiefer liegen...das mit Deinem Freund war sicher nur d Auslöser....
Melde Dich einfach mal unter: sawo67@web.de, meine Mailadresse.....LG Kerstin

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11. September 2010 um 15:15

Homöopathische medikamente... hahahahaha
ich leide zwar nicht an dysthymie (ich habe erst seit einem jahr mittelschwere depressionen), aber in meiner familie sind depressionen weit verbreitet... mein onkel war allerdings dysthymie-krank und ist seit einem jahr wieder einigermaßen gesund. er hatte eine scheidung hinter sich und probleme mit den eigenen kindern, aber nach einiger zeit hat er eine einmonatige kur gemacht, eine therapie begonnen und in einen sportverein eingetreten, wo er völlig neue leute kennen gelernt hat und dadurch hat sich sein stimmungsbild enorm verbessert.

ich persönlich kann deine situation teilweise nachvollziehen, bei mir gibt es auch immer wieder diese momente, in denen es mir eigentlich recht gut geht und dann kommt wieder irgendetwas, das mich erneut runterzieht. wenn man mich nach meinem befinden fragt, sage ich mittlerweile generell "es geht mir super", weil ich keine lust habe, auch noch nach gründen für meine eigentliche verzweiflung gefragt zu werden.
mein arzt hat mir neurexan-tabletten verschrieben, die sind homöopathisch, aber sie helfen eigentlich kaum. wenn ich die einnehme bin ich nicht mehr ganz so müde und habe eine zeit lang weniger geweint, aber mittlerweile bringen sie gar nichts mehr.
liebe grüße

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