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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Durchfall...REizdarm?

Letzte Nachricht: 11. April 2008 um 15:17
D
dana_12081583
23.03.08 um 15:04

kurz zu sagen: bin 16 und hatte es niht immer leicht im leben. momentan stehe ich unter einem großen psychischen druck seid dezember und habe seitdem kaum appetit. bin sowieso ein nervöser typ und hatte schon früher immer vor mathearbeiten durchfall usw. aber dann ging es.. dann habe ich seid dezember bestimmt 8 kg abgenommen und kaum was gegeessen.. jetzt kriege ich immer öfter durchfall und habe schon eine phobie, mich übergeben zu können in der öffentlichkeit oder durchfall zu kriegen. jedesmal wenn ich etwas fettiges esse geht es mir jetzt meistens so, dass mein magen das gar nicht verträgt. dabei habe ich jetzt schon angst, wie es sein wird, wenn ich im sommer im urlaub sein werde. sobald ich an irgendetwas aufregendes oder so denke und gerade gegessen habe, passiert es. das belastet mein leben schon sehr und ich traue mich schon gar nicht mehr irgendwohin zu fahrne und schließe mich zuhause sozusagen ein.. kann mir vllt einer sagen was dagegen hilft bzw wie ich vllt mein magen in den griff kriege?

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A
adelle_11854550
25.03.08 um 18:25

Das kenne ich
bei mir liegt das problem in meiner kindheit, da ich auch viel mitmachen musste. bin jetzt 20 und habe das problem immer noch, selbst bei total banalen dingen, bei denen ich bewusst gar nicht aufgeregt bin ( auktion bei ebay läuft aus, zahnarztbesuch...) bei mir ist es aber unabhängig davon ob ich was gegessen habe oder nicht, ich leide 4-5 mal täglich an durchfall. klar ist es nicht schön, aber ich kann momentan damit leben. habe gelernt die krämpfe zu ignorieren wenn es unmöglich war zur toilette zu gehen ( schulbus, auto ) du musst ganz locker bleiben, bewusst ganz regelmäßig atmen und an irgendwas denken ( steckdosen, osterhase, irgendwas was dich nicht aufregt) dann geht es meist von allein weg . zuhause mach ich mir die mühe nicht und gehe einfach zur toilette ) meine mutter hat damals mit mir sämtliche ärzte aufgesucht, aber kein arzt und kein medikament hat mir geholfen, da es psychische ursachen hat .

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bluebelle81
bluebelle81
28.03.08 um 9:20

Meine Erfahrungen
Weist du was psyschosomatische Schmerzen sind?Falls nicht ich erkäre es mal kurz. Es sind Schmerzen die nicht körberlich sind sondern die von der Psyche verursacht werden. Bei jeden wirken dies anders aus. Durchfall kann daher auch entstehen sowie Appetitlosigkeit.

Heut zu Tage hat jeder sein Päckchen zu tragen. Depressionen und Angststörungen sind keine Fremdwörter.
Bei jungen Menschen liegen die meisten Ursachen in der Kindheit.

Auch ich leide unter Durchfall und Appettitlosigkeit, wenn ich meine Depri Phase hab. Klar kann man zum Arzt gehen und sich ein Mittel verschreiben lassen, das hilft aber nur für dem Moment,aber die Ursache liegt in der Pysche.

Was ich dir raten kann. Geh deiner Ursache auf dem Grund und mach alternativ ein Allergietest auf Lebensmittel so kannst du am besten feststellen ob du einer Unverträglichkeit aud Lebensmittel hast

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L
lacy_12662999
28.03.08 um 18:02

Bevor man etwas auf die Psyche schiebt...prüfen
ob doch nichts organisches vorliegt...
Mein Tochter hatte mit 14-15 schon solche Probleme. Reizdarm und Bauchschmerzen. Sie hat so viele Ärzte gesehen (Hausarzt, Frauenarzt bis Arzt für Inner Medizin etc..).
Da sie mit 17 1/2 überfallen wurde (es ist aber nichts passiert) und Panikattacken bekam mit 20, dies gekoppelt mit dem Reizdarm, ergab ein scheinbar klares Urteil: psychische Beschwerden.
Sie began ein Therapie, was ich selbst empfohlen hatte...
Dann kam sie ins Krankhaus weil sie eine Lungenentzündung hatte. und ein Arzt entdeckte, dass sie einen Leistenbruch hatte, dass wahrscheinlich schon länger da war. Sie wurde operiert und leider kam keine Besserung wegen den Schmerzen (und Panikattacken auch nicht).
Also kam sie in einer Stationäre Behandlung in einer psychosomatik Klinik. Seit dem habe ich sie nicht mehr gesehen, es sind 2 Jahre her.Nur Kontakt per mail und Sms, weil sie mich nicht "erst" nicht sehen wollte.
Plötzlich war ich ein Monster, sie hat mir per email Sachen an den Kopf geschmiessen die nicht mal stimmten (vielleicht nur eine war nachvollziehbar wenn man sich in ein Kind hineinversetzt), obwohl ich sie immer gut versorgt habe und geliebt habe, und wir hatten eine starke Bindung zueinander. Es wurde ihr sogar suggeriert, daß sie Mißbraucht wurde, was sie prompt angenommen hat. Dabei war überhaupt keine Anzeichen dafür zu sehen, weder früher als Kleinkind noch später als Teenager.
Mittlerweile wurde entdeckt, dass eine Entzündungskapsel nach der OP sich in der Nähe der Narbe und auf ein Nerv gedrückt hatte. Sie wurde operiert und jetzt ist alles OK. Also doch KÖRPERLICH...
Das Problem ist, dass sie jetzt von einer total bekloppten Frau (sie ist keine Psychologin sondern selbst sehr krank!)in dem glauben gehalten wird, dass ihre Kindheit schlimm war, anstatt, dass sie an dem Überfall arbeiten, der meiner Meinung nach der Ursprung ihrer Angstzustände war.
Und so zerstört man Familien..
Ich bin nicht mal die "Verdächtigte", aber weil ich gesagt habe, es wäre unmöglich werde ich abgeschoben. Sorry aber irgendwie stimmt was nicht oder?
Ich weiß nicht wie ich sie daraus holen kann, sie ist volljährig und doch noch so beeinflussbar..
Also Mädels, wenn ein Arzt nichts findet heißt es lange nicht, dass nichts ist...Vorsicht mit solcher Sachen. Es kann eure Leben zerstören.
Kleinigkeiten findet man in jedem Leben, was nicht richtig gelaufen ist, aber dass man deswegen eine schlimme Kindheit hatte ist vielleicht übertrieben..Es ist nur in einige Fälle wahr:bei Eltern mit alkoholprobleme, Gewaltige Eltern etc...Da kann was vorliegen. Manchmal sie Jugendlich nur überfordert mit dem Lebensunstände (Keine Ausbildung, Zukunftsängste, Leistungdruck etc..) die zur Zeit nicht gerade angenehm sind. Ich hatte früher selbst auch solche Probleme und es hat sich gelegt als ich arbeit gefunden habe und regelmäßiges Einkommen bekommen habe.
Aber die Ursache nur in der Kindheit zu suchen
Seit dem geht es mir auch gut (abgesehen von der Tatsache, dass ich unter der Trennung von meiner Tochter leide) und habe weder Panikattacken, noch depressionen, noch Reizdarm, obwohl ich viele Belastungen habe.
Ich hoffe ich konnte Mut machen auf meiner Art.
Auch wenn mein Beitrag sehr von den anderen abweicht.
Ich wünsche dir viel Kraft!

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G
glenys_12758267
11.04.08 um 12:22
In Antwort auf adelle_11854550

Das kenne ich
bei mir liegt das problem in meiner kindheit, da ich auch viel mitmachen musste. bin jetzt 20 und habe das problem immer noch, selbst bei total banalen dingen, bei denen ich bewusst gar nicht aufgeregt bin ( auktion bei ebay läuft aus, zahnarztbesuch...) bei mir ist es aber unabhängig davon ob ich was gegessen habe oder nicht, ich leide 4-5 mal täglich an durchfall. klar ist es nicht schön, aber ich kann momentan damit leben. habe gelernt die krämpfe zu ignorieren wenn es unmöglich war zur toilette zu gehen ( schulbus, auto ) du musst ganz locker bleiben, bewusst ganz regelmäßig atmen und an irgendwas denken ( steckdosen, osterhase, irgendwas was dich nicht aufregt) dann geht es meist von allein weg . zuhause mach ich mir die mühe nicht und gehe einfach zur toilette ) meine mutter hat damals mit mir sämtliche ärzte aufgesucht, aber kein arzt und kein medikament hat mir geholfen, da es psychische ursachen hat .

Du bist sicher nicht die Einzige...
Habe das gleiche Problem;
Ich bin jetzt 19 und habe schon eine ganze Reihe psychosomatischer Symptome hinter mir. Bei mir hatten es alle Ärzte wieder leicht, Belege für "Psychosomatik" zu finden, da meine Eltern beide alkoholabhängig sind- alles andere könnt ihr euch glaube ich denken. Jetzt bin ich zu Hause ausgezogen, stehe kurz vorm Abitur, habe einen lieben, netten Freund,eigentlich geht es mir "gut" - und trotzdem habe ich wieder Beschwerden.
Bei mir ist es Durchfall in allen Variationen, den ich auch mit Medikamenten nicht in den Griff bekomme. Ich bin jetzt erstmal krank geschrieben, damit es in der Schule nicht allzu peinlich wird,sitze jetzt allerdings tagelang zu Hause, mag niemanden treffen und frage mich, wie ich das in den Griff bekommen soll. In 2 Wochen soll ich zur Darmspiegelung (ich bin wirklich gespannt, ob diesmal etwas organisches gefunden wird),und habe jetzt schon Angst davor, dass wieder nichts gefunden wird, weil ich mir dann die x-te ekelhafte Untersuchung angetan habe, die ich mir eigentlich hätte sparen können. Ich glaube, die Diagnose "Psychosomatik" ist an sich nicht schlimm, man kann ja auch beinahe alles behandeln, nur bekommt man leider nie Ratschläge für die Zeit, in der man zu Hause sitzt und an sich selbst zweifelt, oder für die Situationen, in denen man alleine irgendwie mit seinen Symptomen umgehen muss.
In diesem Sinne allen Betroffenen viel Glück und Durchhaltevermögen...

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C
claire_12358823
11.04.08 um 15:17

Ursachen bekämpfen
Vorübergehend helfen können Dir sicher Buscopan gegen krampfartige Schmerzen, Colina Spezial oder Perentorol gegen Durchfall. Dauerhaft solltest Du allerdings den Ursachen auf den Grund gehen und über eine Therapie nachdenken. Zunächst - und das ist ganz wichtig - denke ich allerdings, daß Du Dich checken lassen solltest (Magen-/Darmspiegelung), ob alles okay ist und nichts Organisches vorliegt, weil Du schreibst, daß Du so arg abgenommen hast.
Ich kenne das, habe mich allerdings damit arrangiert. Sich noch mehr Druck zu machen, bringt gar nichts, dann wird's nur noch schlimmer.
Vorsorglich: Sowohl eine Magen- als auch eine Darmspieglung sind völlig schmerzfrei und unproblematisch und man muß keine Angst davor haben. Der überwiegende Teil der Internisten bieten eine Betäubung an (Mischung zwischen Schmerzmittel und Valium), so daß Du so gut wie gar nichts mitbekommst von den Spiegelungen. Also: Kopf hoch! Geh's an, aufschieben bringt nix.
Liebe Grüße
KiBi

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