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Drogensucht

4. Februar 2007 um 13:31 Letzte Antwort: 8. Februar 2007 um 16:51

Hallo,
bin seit Jahren abhängig und rauche jeden Tag mehrere Joints. Will davon weg kommen, aber jeder Versuch endet mit totalen Depressionen. Bin schon in Therapie, abr habt ihr noch andere Tips, wie man darüber weg kommt? Wer hat ähnliches durch und möchte mir schreiben?
JennyMcBeal1

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5. Februar 2007 um 20:08

Drogensucht
hey also joints rauche ich nicht bin auch ganz froh aba einen tip hab ich trozdem probier dich abzulenken quatsch mit ner freundin oda so
also therapie is schon gut wie wärs vill ma mit nem aufenthalt in ner klinik wo du garnet die gelegnheit hast zu rauchen
naja viel glück
lg

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8. Februar 2007 um 16:41

Kopf hoch
alles ned soo schlimm! weil.. :

als erstes musst du erkennen, dass dope bzw. dauerkiffen deine gefühlslage verstärkt. wenn es dir gut geht, hast du bekifft mehr spass. wenn's dir aber schlecht geht, zieht's dich weiter runter. bist depri, kiffst um zu vergessen, wirst noch mehr depri usw.. akte2007 würd sagen: ein teufelskreis!!
(denk z.b mal an deine "kiffer-änfänge" - wie witzig's damals war im vergleich zum jetzigen dauerkiffen)

wenn du das erkennst bzw. ANerkennst, ist das mit dem aufhören auch gar ned mehr soo schwer - denn wenn du ehrlich zu dir bist, macht dir das ganze sowieso keinen spass mehr und noch viel wichtiger: der gewünschte effekt des abschaltens, entspannens, vergessens & wohlfühlens ist komplett dahin - im gegenteil: das "kopfkino" ist nachm kiffen sogar aktiver - stimmt's?

wenn du mir bis hierhin recht gegeben hast, wirst du auch die 2-3 nächte mit verschwitzter bettwäsche (körperlicher entzug) und die 1-2 wochen "übergangsdepressionen" (seelischer entzug) schaffen und merken, dass es dir danach WESENTLICH besser geht!

..und das beste bzw. motivierendste (denn jeder süchtige, egal was, hat ja "verlustängste") an der sache: es ist kein so radikaler schritt wie bei harten drogen oder alkohol. du kannst nach einer zeit, die du selber festlegts oder auch vom zufall abhängig machst, mal wieder nen dübel (oder ne blubber) rauchen, es sogar geniessen, so wie du es am anfang genossen hast & trotzdem nicht wieder "einsteigen" - sobald du den oben erklärten mechanismus verstanden bzw. verinnerlicht hast.
hab selbst paar jährchen für die erkenntnisse oben gebraucht, bin aber nun absolut glücklicher "ab-und-an" kiffer - macht auch wesentlich mehr spass

& der allerwichtigste erste schritt ist: nichts mehr KAUFEN!

viel erfolg!

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8. Februar 2007 um 16:51

Sport
hat mir geholfen, sowohl beim kiffen als auch bei den depressionen. ein ausgepowerter koerper hat weder den wunsch nach nem joint noch den nerv sich ueber das boese leben den kopf zu zerbrechen.

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