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Drogen, Geld, Liebe, Freunde Depressionen

10. November 2013 um 20:51 Letzte Antwort: 21. November 2013 um 14:01

Hallo erst einmal,
Vorstellen möchte ich mich nicht aber ich würde einfach mal gerne drauf los reden.

Alles fing vor glaube ich 4 Jahren an können auch fünf sein es fehlen zwischenzeitlich Erinnerungen. Also damals war ich 16 Jahre alt, zu der Zeit war mit meiner ersten und bisher einzigen großen Liebe zusammen und wer sich jetzt denkt "ach der weiß doch nicht wovon er redet" der hört bitte auf zu lesen. Naja Sie war halt alles für mich, dabei hat sie mich am Ende mehr benutzt als sie gut für mich gewesen wäre ich bin zwar immer noch der Meinung das wir beide und geliebt haben doch am Ende der Beziehung war es immer ein hin und her mal war ich der besondere dann wieder jemand anderes eigentlich müsste ich die ganze Beziehung ausführlich erklären aber irgendwann muss ich auch mal zum Punkt kommen. Nachdem dann endgültig Schluss war viel ich in ein loch ich lag einfach nur im Bett und hab geweint und wenn mich mal jemand aus dem Haus holen konnte dann nur zum trinken. Zu der Zeit war ich dann in der 11. Klasse und beschloss diese zu wiederholen. Meine Trauer ließ sich einfach nicht verbergen und aus meiner Sicht waren meine damaligen Freunde nicht für mich da das war auch ein Grund warum ich die Klasse wiederholte. In der neuen Klasse lernte ich obwohl ich schon immer gegen Drogen war meine neue Freundin kennen Mary Jane man kann es wirklich so sagen das Gras den Platz meiner ex eingenommen hatte. Ich rauchte auch nicht zuerst Joints am we oder so. Eine Woche lang habe ich in jeder Mittagspause Bong geraucht danach hatte ich dann meine eigene Pfeife zuhause stehen es war alles einfacher wenn keiner da war niemand mit dem man sprechen konnte weil er einen eh nicht versteht rauchte ich mir einen Kopf ( Gras durch eine Wasserpfeife ). Meine alten Freunde verlor ich dann mit der Zeit was mir sehr weh tat auch meine ex vermisste ich noch sehr aber es war immer sicher das ich abends einschlafe, ich rauchte einfach immer soviel bis ich nicht mehr konnte oder bis ich breche. Mein Konsum stieg dann mit der Zeit auch an am Anfang kam ich mit einem Gramm Gras 2-3 Tage aus am Ende rauchte ich 2,5-3 Gramm pro Tag wobei die Kosten pro Gramm sich auf 10 Euro belaufen und nein ich ging und gehe nicht arbeiten. Spielo war zu der Zeit des öfteren angesagt. Irgendwann oder vielleicht war es schon zu der zeit wo ich wenig gekifft habe soweit das ich kaum noch zur schule ging ich hatte auch angst raus zu gehen ich hätte meine ex sehen können oder Freunde von ihr oder meine alten Freunde für die ich abgeschrieben war. Mein Tagesablauf sah meistens so aus. Augen auf Kopf rauchen kopf rauchen duschen auf zur schule vor der Schule nen Joint rauchen in den pausen kiffen nach hause Geld organisieren weed holen und kiffen zwischendurch Spielothek. Es kam zweimal dazu das ich versucht habe mich umzubringen nicht nur das ich überhaupt keine Lust hatte mehr zu leben ergibt es bis heute auch garkeinen Sinn für mich zu leben. Meine Beziehung zu meinen Eltern war früher ganz okay doch nachdem meine Ex mich verlassen hatte sagte ich zu denen ich müsste zum Psychologen diese aussage nahmen sie nicht ernst sie lachten sogar auch ein Grund warum die Drogen so toll waren sie waren ja immer für mich da. Ich weiß bis heute nicht woher ich die ganze Kohle zusammen bekommen hatte ich weiß nur das ich sogut wie alles verkauft habe was ich bessen habe um meine Sucht zu befriedigen. Irgendwann kannte ich dann einen Dealer der direkt nebenan wohnte ich musste dann einfach nur zu ihm in die Wohnung mit der Zeit war man dann befreundet und die Beschaffung war einfach geworden was es am Anfang nie war da musste ich Kilometer weit mit Bus und Bahn fahren. Durch meine Depressionen wusste ich einfach nicht mehr was ich machen sollte, viel immer tiefer in ein Loch probierte auch Pep aus nahm Trüffel rauchte Salvia ich wollte einfach nur weg. Zu der Zeit war die Verbindung zu meinen Eltern einfach nur schlecht ich gab Ihnen die schuld das es mir so schlecht ging sie hätten mich ja einfach zum Psychologen bringen können wie ich es wollte aber es war Ihnen ja nicht wichtig genug. Mein damaliger bester Freund war irgendwann einfach "durch" den hat man abgeholt und in die geschlossene gebracht er trauerte am Anfang auch nur seiner ex hinterher mit ihm verstand ich mich so gut. Naja irgendwann hab ich es dann geschafft von einem auf den anderen Tag aufzuhören habe den kontakt zu meinen alten freunden wieder gehabt und dachte jetzt wird alles besser wollte auch zum Psychologen aber das ergab sich mal wieder nicht bekam aber schon mal anti depressiver aber der schein trügte ich war zwischendurch wieder so am Ende das ich mir volltrunken eine Überdosis an Tabletten gegeben habe ich war sehr verwundert das ich am nächsten Abend wach geworden bin. Nachdem ich über ein Jahr clean gewesen bin stieg ich von einem auf den anderen Tag wieder voll ein. Ich weiß einfach nicht wie ich mein leben in eine geordnete Bahn bringen kann und endlich mal Spaß daran habe zu leben. Jetzt habe ich für diesen Monat alles Geld verzockt für den letzten Abend was zu rauchen und keine Ahnung wie es weiter gehen soll ich weiß ja nicht wie ich die Welt sehe wenn ich morgen wach werde.

Ich weiß auch nicht was das bringen soll euch das zu erzählen es fehlen eigentlich auch etliche Sachen aber sich jetzt an alles schlechte zu erinnern wäre glaube ich nicht vom Vorteil.

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21. November 2013 um 14:01


Hi,

zunächst einmal cool das du hier ein Teil deiner Story erzählen konntest.

Ich selbst hab nie erfahrung damit gemacht, aber mein bruder war und ist wieder tief heroinabhängig und seine einstiegsdroge war WEED!!!!!
Junge lass die finger davon und wenn du sagst das drogen dich verstehen bist du schon auf dem weg ganz nach unten!
Ich will hier nicht den klugscheisser spielen, aber es gibt IMMER eine lösung und es gibt leute den geht es beschissener als dir!
klar ist eine trennung immer mit einem tiefen schmerz verbunden vorallem wenn man die person ist, die noch liebt aber manchmal muss man trauern es gehört zum leben dazu abschied zu nehmen und neue leute zu treffen.
es tut mir leid das zu sagen, aber wenn schon nach sowas zu drogen greifst was machst du wenn du einen familienangehöriegen durch den tot verlierst?

vielleicht klingt das alles was ich sage hart aber es ist einfach so!!!!
vorallem gibst du auch anderen leuten die schuld an dem was du tust!
du bist eine eigene person mit eigenem hirn was dazu da ist es zu nutzen!!!!!
beschäftige dich lieber mit sport, im fitness studio laufen auch immer hübsche mädels rum so hab ich damals auch kontakte knüpfen können und wr weiss vielleicht entwickelt sich auch mehr und du findest eine die du mehr liebst!

die letzte entscheidung liegt natürlich bei dir, aber meiner meinung nach ist es dumm geld für was zu zahlen was einen nur noch mehr verblöden lässt und die dealer lachen sich einen schlapp und kaufen sich den nächsten porsche

alles gute für dich

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