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Drei innerhalb eines 3/4 Jahres...

17. September 2005 um 22:09 Letzte Antwort: 2. Dezember 2007 um 22:36

Meine Mama ist nach 10 Jahren schwerer Krankheit letztes Jahr im August verstorben. Bis heute kann ich es noch nicht wirklich begreifen. Einerseits kommen mir jeden Tag die Tränen, andererseits verdränge ich sehr viel und WILL einfach nicht viel darüber reden, da ich das Gefühl habe, daß mich eh kaum jemand versteht und mit meinen Worten nicht viel anfangen kann. Ich weiß, daß Verdrängen nicht gut ist, aber zur Zeit kann ich nicht anders.
Im April habe ich von dem Selbstmord eines Bekannten erfahren, der mich auch sehr mitbekommen hat. Am selben Nachmittag bekam ich einen Anruf, dass mein älterer Halbbruder ebenfalls verstorben ist. Ich hatte mit ihm nie viel zu tun, trotzdem war er mein Bruder.
Da ich wie gesagt nicht viel darüber rede, vergessen die Leute um mich herum auch oftmal, was ich in dem ganzen letzten Jahr mitmachen mußte. Ich muß viele immer daran erinnern, nach dem Motto "hallo, meine Mama, mein Bruder und mein Freund sind gestorebn - was erwartest du von mir?"
Ich kann mir vorstellen, dass viele vielleicht auch nicht wissen, wie sie mit mir umgehen sollen, aber was mich noch mehr beschäftigt ist die Frage, wie ich mit mir selber umgehen soll.
Eigentlich bin ich weiterhin ein sehr lebensbejahender Mensch, der den Spaß im Leben nicht verloren hat und andererseits bin ich kaputt. Das war alles ein bisschen zu viel...

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18. September 2005 um 8:30

Liebe Maja, soche Verluste sind sehr hart und tun sehr weh.
es tut mir sehr leid für Dich, gleich 3 Dir nahestehende Menschen verloren zu haben. Auch der Verlust eines Elternteils tut sehr weh und wirft viele offene Fragen und Gefühle auf.
Ich kenn dieses Gefühle zu gut und mir gings damals ähnlich hatte ich doch auch erst einen Freund durch seinen Freitod verloren, dann eine schwere OP ich hatte krebs, und als kleine " Draufgabe" stand ich im selben jahr noch vor dem Grab meines Vaters.
Du siehst ich kann Dich wirklich verstehen.
Für uns Maja leben unsere Lieben im Herzen weiter, solange wir an sie denken.
Geh liebevoll mit Dir um, lass Deinen Tränen laufen aber vergiss nicht, weiterzugehen und wieder - so albern es sich jetzt auch anören mag - nach vorne zu schauen.

ich wünsch Dir Kraft und alles Liebe
Fortunia

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18. September 2005 um 11:20
In Antwort auf kaylyn_12128469

Liebe Maja, soche Verluste sind sehr hart und tun sehr weh.
es tut mir sehr leid für Dich, gleich 3 Dir nahestehende Menschen verloren zu haben. Auch der Verlust eines Elternteils tut sehr weh und wirft viele offene Fragen und Gefühle auf.
Ich kenn dieses Gefühle zu gut und mir gings damals ähnlich hatte ich doch auch erst einen Freund durch seinen Freitod verloren, dann eine schwere OP ich hatte krebs, und als kleine " Draufgabe" stand ich im selben jahr noch vor dem Grab meines Vaters.
Du siehst ich kann Dich wirklich verstehen.
Für uns Maja leben unsere Lieben im Herzen weiter, solange wir an sie denken.
Geh liebevoll mit Dir um, lass Deinen Tränen laufen aber vergiss nicht, weiterzugehen und wieder - so albern es sich jetzt auch anören mag - nach vorne zu schauen.

ich wünsch Dir Kraft und alles Liebe
Fortunia

Das hab ich damals von einer Freundin bekommen,
vielleicht hilft es Dir auch ein bisschen.



Das Märchen von der Traurigkeit

*von Inge Wuthke*

Es war eine kleine Frau,die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen.


Das Wesen,das da im Staub des Weges sass,schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte:"Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit",flüsterte die Stimme stockend und so leise,das sie kaum zu hören war.


"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus,als würde sie eine alte Bekannte grüssen. Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des weges begleitet."


"Ja aber..."


argwöhnte die Traurigkeit, "Warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weisst doch selbst zu gut das du jeden Flüchtigen einholst. Aber,was ich dich fragen will: "Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich...ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.


Die kleine,alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch,was dich bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen?
Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach,weisstdu",begann sie zögernd und äusserst verwundert,"es ist so,das mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück.


Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen:Papperlapapp,das Leben ist heiter": Und ihr falsches Lachen führt zu Magen-Darm-Krämpfen und Atemnot. Sie sagen"Gelobt sei, was hart macht" und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen:" Man muss sich zusammenreissen." Und sie spüren das Reissen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen:" Nur Schwächlinge weinen." Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.


OH ja", bestätigt die alte Frau," solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin,können sie sich selbst begegnen,ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine sehr dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur , wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen.


Doch die Menschen wollen gar nicht, das ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."


Die Traurigkeit schwieg.


Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schiesslich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zuammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und danft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. Weine nur,Traurigkeit"; flüsterte sie liebevoll."ruh dich aus,damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."


Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin.


"Aber...aber-wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen:"


"Ich bin die Hoffnung:"

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18. September 2005 um 16:57
In Antwort auf kaylyn_12128469

Das hab ich damals von einer Freundin bekommen,
vielleicht hilft es Dir auch ein bisschen.



Das Märchen von der Traurigkeit

*von Inge Wuthke*

Es war eine kleine Frau,die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen.


Das Wesen,das da im Staub des Weges sass,schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte:"Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit",flüsterte die Stimme stockend und so leise,das sie kaum zu hören war.


"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus,als würde sie eine alte Bekannte grüssen. Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des weges begleitet."


"Ja aber..."


argwöhnte die Traurigkeit, "Warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weisst doch selbst zu gut das du jeden Flüchtigen einholst. Aber,was ich dich fragen will: "Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich...ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.


Die kleine,alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch,was dich bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen?
Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach,weisstdu",begann sie zögernd und äusserst verwundert,"es ist so,das mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück.


Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen:Papperlapapp,das Leben ist heiter": Und ihr falsches Lachen führt zu Magen-Darm-Krämpfen und Atemnot. Sie sagen"Gelobt sei, was hart macht" und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen:" Man muss sich zusammenreissen." Und sie spüren das Reissen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen:" Nur Schwächlinge weinen." Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.


OH ja", bestätigt die alte Frau," solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin,können sie sich selbst begegnen,ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine sehr dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur , wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen.


Doch die Menschen wollen gar nicht, das ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."


Die Traurigkeit schwieg.


Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schiesslich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zuammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und danft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. Weine nur,Traurigkeit"; flüsterte sie liebevoll."ruh dich aus,damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."


Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin.


"Aber...aber-wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen:"


"Ich bin die Hoffnung:"

Eine sehr schöne Geschichte...@fortunia..
Sie bringt ein fast ein bischen zum Schmunzeln.
Und irgendwie stimmt es auch, daß was man zwischen den Zeilen lesen kann.
Nämlich daß alle Traurigkeit von der Hoffnung eingeholt bezw. begleitet wird.
Und daß es IMMER besser ist, all seine Traurigkeit frei zu lassen, den Tränen ihren Weg finden lassen, anstatt sie zurück zu drängen.
Erst dann kann die Hoffnung an Stelle der Traurigkeit treten, und uns neuen Lebensmut(oder allgemein neuen Mut) geben.

LG
pedipatsch

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18. September 2005 um 17:03
In Antwort auf kaylyn_12128469

Das hab ich damals von einer Freundin bekommen,
vielleicht hilft es Dir auch ein bisschen.



Das Märchen von der Traurigkeit

*von Inge Wuthke*

Es war eine kleine Frau,die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen.


Das Wesen,das da im Staub des Weges sass,schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte:"Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit",flüsterte die Stimme stockend und so leise,das sie kaum zu hören war.


"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus,als würde sie eine alte Bekannte grüssen. Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des weges begleitet."


"Ja aber..."


argwöhnte die Traurigkeit, "Warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weisst doch selbst zu gut das du jeden Flüchtigen einholst. Aber,was ich dich fragen will: "Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich...ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.


Die kleine,alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch,was dich bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen?
Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach,weisstdu",begann sie zögernd und äusserst verwundert,"es ist so,das mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück.


Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen:Papperlapapp,das Leben ist heiter": Und ihr falsches Lachen führt zu Magen-Darm-Krämpfen und Atemnot. Sie sagen"Gelobt sei, was hart macht" und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen:" Man muss sich zusammenreissen." Und sie spüren das Reissen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen:" Nur Schwächlinge weinen." Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.


OH ja", bestätigt die alte Frau," solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin,können sie sich selbst begegnen,ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine sehr dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur , wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen.


Doch die Menschen wollen gar nicht, das ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."


Die Traurigkeit schwieg.


Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schiesslich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zuammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und danft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. Weine nur,Traurigkeit"; flüsterte sie liebevoll."ruh dich aus,damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."


Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin.


"Aber...aber-wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen:"


"Ich bin die Hoffnung:"

Danke...
diese Geschichte ist wirklich wunderschön!

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2. Dezember 2007 um 22:36
In Antwort auf kaylyn_12128469

Liebe Maja, soche Verluste sind sehr hart und tun sehr weh.
es tut mir sehr leid für Dich, gleich 3 Dir nahestehende Menschen verloren zu haben. Auch der Verlust eines Elternteils tut sehr weh und wirft viele offene Fragen und Gefühle auf.
Ich kenn dieses Gefühle zu gut und mir gings damals ähnlich hatte ich doch auch erst einen Freund durch seinen Freitod verloren, dann eine schwere OP ich hatte krebs, und als kleine " Draufgabe" stand ich im selben jahr noch vor dem Grab meines Vaters.
Du siehst ich kann Dich wirklich verstehen.
Für uns Maja leben unsere Lieben im Herzen weiter, solange wir an sie denken.
Geh liebevoll mit Dir um, lass Deinen Tränen laufen aber vergiss nicht, weiterzugehen und wieder - so albern es sich jetzt auch anören mag - nach vorne zu schauen.

ich wünsch Dir Kraft und alles Liebe
Fortunia

Liebe Fortuna
Ich hoffe du hast deine Krankheit besiegt.Du hast einen schönen Beitrag geschrieben.Ja man muß irgendwie weiterleben.Im Januar dieses Jahres wurde meine 2.Schwangerschaft festgestellt.6 Wochen später ist ganz plötzlich meie Mutter gestorben.Von heute auf morgen einfach umgefallen.Beinahe hätte ich daß Kind verloren,wäre beinnahe eine Frühgeburt geworden musste 12 Wochen liegen.Er kam aber dann doch gesund zur Welt mein Sohn.Jetzt ist der ganze Stress der Schwangerschaft vorbei und jetzt kommen wieder die Schlaflosen Nächte.Ich weiß noch nicht wie ich Weihnachten überstehe.
Liebe Grüße ingeborg18

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