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Die Ungerechtigkeit an den opfern:

7. Dezember 2007 um 13:04

1. Deutschland muss die Opfer besser schützen als die Täter!
2. Alkohol und Drogenmisbrauch der Täter darf nicht mehr zu Freispruch führen
3. Die Haftstrafen müssen erheblich angehoben werden. Mindesten 10 Jahre pro (!!!) Vergewaltigung
4. Kinderschänder sind, erwiesener Maßen (Gutachten von Psychologen), nicht resozialisierbar uns sollten lebenslang in Sicherheitsverwahrung genommen werden
5. Die Gerichtsverhandlungen müssen psychologisch besser untermauert werden, sprich es sollte immer ein Psychologe anwesend sein, der die Saatsanwälte über den psychologischen Traumaprozess aufklärt
6. Vor Gericht müsssen die Seelischen Verletzungen und nicht nur die Körperlichen bestraft werden! (momentan gilt es nur als "Körperverletzung", dabei sind die seelischen Folgen viel schlimmer
Wie sehr unser Rechtssysthem hinterher hinkt zeigt die Tatsache, das Vergewaltigung zwischen Verlobten/verheirateten rechtlich nicht als Vergewaltigung galt. Dieses Gesetz wurde erst vor einigen Jahren aufgehoben.

Was können wir tun???? Ich möchte mich mit einer Menschenrechtsorganisation zusammen schließen. Mit ihnen zusammen würde ich Flyer und Unterschriftenlisten entwerfen und Unterschriften sammeln, die die oben genannten Punkte beinhalten. Wenn eine bestimmte Anzahl von Unterschriften erreicht ist, wird diese an die Bundesregierung weitergeleitet. Denkt bitte nicht, das hätte keinen Sinn. Ich habe schon mal mit einer Menschrenrechtsorganisation zusammen gearbeitet und es hat etwas gebracht. Die Regierung muss daraufhin gewiesen werden, dass etwas falsch läuft und die Bevölkerung hinter einer Änderung steht. Ich habe bereits von vielen Nichtopfern gehört, dass sie für härtere Strafen sind. Es WERDEN Menschen hinter uns stehen.
Was ihr tun könntet:
- Wir brauchen Mädels, die bereit sind Unterschriften auf vorgedruckten Zetteln im Freundes und Familienkreis zu sammeln
- Wir brauchen Mädels, die selbstbewust genug sind im Ort oder der Stadt Unterschriften von Fremden zusammeln- Wir brauchen Mädels die im Hintergrund (bzw hier) planen, wie diese und zukünftige Projekte ablaufen könnten

Lasst uns zurück schlagen, mädels! DAS ist unsere Rache, unsere Genugtuung! Wir sorgen dafür das WIR, wir Opfer, nicht vergessen werden! Lasst uns zeigen, dass wir am Boden lagen, aber nicht zerbrochen sind!

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6. Januar 2008 um 3:13

...
ich wurde auch missbraucht.. aber ich habs ihm verziehen..
auch wenn noch nicht ganz.. aber ich versuche es.

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20. Januar 2008 um 14:12

Du hast recht...
...die Strafen sind erschreckend. Raubkopierer werden teilweise härter bestraft als Vergewaltiger.
Männer die einer Frau derart schlimmes an tun, müssten ihr lebenlang weggesperrt werden. Ich musste leider selbst so etwas erleiden und würde bei der Unterschriftensammlung gerne mitmachen, aber ich bin noch keine 18...ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, ob mir im letzten Moment dann doch nicht der Mut fehlen würde...
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel, viel Erfolg und hoffe sehr, dass es etwas bewirkt!

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4. Mai 2008 um 20:37

Viele Schritte....



Ja, das ist ein sehr guter und mutiger Aufruf.
Es kämfen viele mit Ihren Webseiten, Foren, Selbsthilfegruppen usw...
Mit vielen kleinen Schritten tut sich viel.

Einen Kampf David gegen Goliath kann man unterstützen unter:
http://norbert.denef.com

Dort kann man sich an einer Petition zum Thema Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch eintragen.

Jeder kann zu diesem langatmigen Bewusstseinswandel beitragen.

Tragt Euch bitte ein und sendet den Aufruf an eure Bekannten und Freunde.

Gruss
junto

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7. Mai 2008 um 15:40
In Antwort auf ivike_11957833

Du hast recht...
...die Strafen sind erschreckend. Raubkopierer werden teilweise härter bestraft als Vergewaltiger.
Männer die einer Frau derart schlimmes an tun, müssten ihr lebenlang weggesperrt werden. Ich musste leider selbst so etwas erleiden und würde bei der Unterschriftensammlung gerne mitmachen, aber ich bin noch keine 18...ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, ob mir im letzten Moment dann doch nicht der Mut fehlen würde...
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel, viel Erfolg und hoffe sehr, dass es etwas bewirkt!

Schon wieder so jemand
... wieder mal eine frau, die solche straftaten nur auf die version "frau als opfer" und "männer als täter" beschränken will.
frauen die einem mann derart schlimmes antun, müssten also nicht lebenslang eingesperrt werden? wieder mal typisch hier in diesem forum.

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7. Mai 2008 um 16:21

Interessante schreibweise...
wenn ich mal davon ausgehe, dass das eine frau geschrieben hat, müsste jemandem etwas auffallen:

frauen legen in der regel doch immer so grossen wert darauf, dass die weibliche schreibweise, also der anhang ...-in und ...-innen konsequent eingehalten wird. man soll also nicht schüler schreiben, sondern schülerinnen und schüler.

wie siehts aber aus, wenns um negative sachen geht? plötzlich schreibt niemand mehr von täterinnen und kinderschänderinnen (obwohl es ja eigentlich sinnvoll wäre, da erwiesenermassen die meisten kinderschänder/innen weiblich sind).

wenn du also höhere strafen forderst, sollten diese aber auch für frauen gelten! bisher kommen diese ja überall recht gut durch unser justizsystem durch und können sich beinahe alles erlauben, was ihnen so passt.

ich glaube, wenn man mal die weiblichen sexualstraftäterinnen vor gericht bringen würde, sehen die statistiken auch ganz anders aus. und wenn ausnahmsweise mal eine frau eingesperrt wird, was wirklich wesentlich seltener vorkommt, dann hat man dieses ganze feministenpack am hals, welche ihre parolen quatschen von wegen "frauenfeindlichkeit" und so was. in texas gabs vor einigen jahren mal so ne aufregung, weil eine (EINE EINZIGE) frau, eine mörderin zu tode verurteilt wurde. dass noch dutzende andere, alles männer, in den todeszellen sassen, war nicht gross angeprangert worden, aber dass eine frau zu tode verurteilt wurde, das hat dann die ganze welt erschüttert und überall in den medien wurde über den sinn und unsinn der tosesstrafe diskutiert. wäre sie nicht eine frau gewesen, hätte wahrscheinlich überhaupt keine diskussion stattgefunden. sogar der papst ist so viel ich weiss, demonstrieren gegangen gegen die todesstrafe. nur weil es ausnahmsweise eine frau war.

genau das hasse ich an diesem scheisstaat auch so sehr. wenn ein mädchen bzw. eine frau mal opfer wird, schreit die welt auf. wird eine frau verurteilt, klagt die welt wegen menschenrechten.

es gab in deutschland mal einen fall, da haben ein chef und eine angestellte ein verhaltnis miteinander und sich auf ein fesselspiel eingelassen. ihm wurde es zu viel, er wollte nicht mehr, sie hat aber nicht mehr locker gelassen und seine hilflose lage ausgenutzt, das ganze gefilmt und versuchte, eur. 20000.- zu erpressen für dieses video. er hat sie angezeigt und nun musste sie für 3,5 jahre in den knast. dies aber auch nur, weils in tateinheit mit erpressung galt. sonst hätte sie noch eine mildere steafe gekriegt. also von 10 jahren kann bei weitem nicht die rede sein.

frauen, die z.b. einen mann zu unrecht der vergewaltigung beschuldigen, werden in der regel deutlich milder bestraft als ein richtiger vergewaltiger! das ist auch so eine tatsache, die die meisten frauen nicht sonderbar zu stören scheint.

würden sich opfer weiblicher gewalt auch mal angemessen wehren, so hätten unsere herrinnen dieses systems nichts mehr zu lachen. mal schauen was man mit solchen machen kann.

kurz zusammengefasst: falls du eine von diesen feministinnen bist, hast du mit deinem text ein scönes eigentor gemacht. sobald endlich mal öfters ans tageslicht kommt, was wie viele frauen schon an sexualdelikten begangen haben, und man es fertig bringen könnte, diese auch zu fassen, könnten diese straf-verschärfungen plötzlich so manche frau hinter gitter bringen.

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7. Mai 2008 um 21:09

Da muss ich dich aber leider enttäuschen
mit deinen zahlen von wegen 99,6%... also bitte, das kann doch nicht sein. wo hast du denn diesen schwachsinn her? so was erhält man nur dann, wenn man weiterhin bei weiblichen sexualstraftäterinnen immer alles verharmlost/ verschweigt bzw. unter den tisch kehrt und bei männern jede bagatelle dramatisiert. so kommt man schon auf solche absurden zahlen.

ich vermute immer noch, dass das zahlenverhältnis etwa 50% zu 50% ist. wäre auch logisch, da ja etwa 50% der bevölkerung weiblich und männlich ist.

ich vermute, so manche frau in unserer bundesregierung ist auch in solche taten verwickelt und nun versuchen sie natürlich alles, dass so was nicht ans tageslicht kommt. genau deshalb sorgen sie dafür, dass bei weiblichen täterinnen immer weggeschaut und verharmlost wird, während bei männern ein riesen medienwirbel gemacht wird, um die sache noch zu dramatisieren, damit weibliche täterinnen weiterhin so verschont bleiben.

ich habe mich aber trotz meinen vermutungen mal schlau gemacht bei einer opferhilfe-seite. www.hab-keine-angst.de, die sich gerechterweise auch um männliche opfer kümmert, ist auch gerecht so (da es ja bei allen anderen nur um mädchen geht).
von dort hab ich folgende angaben:


Täterin

Häufig werden sexuelle Handlungen zwischen Jungen und Frauen romantisiert. Man betrachtet es als Eintritt in das Mannesalter oder als Erfolgstreffer. Ein Junge, der darüber spricht, erntet nicht selten Häme und Spott, wenn er den Missbrauch als unangenehm oder gewalttätig beschreibt. Männliche Überlebende selbst, spielen das Geschehende herunter oder machen sich selbst Vorwürfe, als das sie die Schande, von einer Frau sexuell missbraucht worden zu sein, sich eingestehen.

Etwa 10 - 20% der Täter sind Frauen. Diese Art von sexuellen Missbrauch ist schwer aufzuklären oder wahrzunehmen, da er häufig in Pflege- oder Fürsorgeverhalten eingebunden ist. Dadurch erscheint sich eine Verharmlosung widerzuspiegeln, die von tiefen Ängsten vor sexueller Gewalt durch Frauen und Mütter gekennzeichnet ist.

Eine Mutter wird als asexuelles Wesen angesehen, die sich aufopfernd und selbstlos der Fürsorge und Pflege der Kinder widmet. Entgegen Männern wird ihr ein intensiverer Körperkontakt zugestanden und viele bestimmte Handlungen werden als normal angesehen, die bei Männern als Übergriffe gewertet werden. Auf diese Art kann das Sorge- und Pflegeverhalten von Müttern, wenn es mit sexuellen Übergriffen verbunden sein sollte, gut verdeckt werden. Sexueller Missbrauch durch Frauen wirkt auch deshalb so bedrohlich, weil er unsere Vorstellungen darüber, wie sich Frauen gegenüber Kindern verhalten, irritiert und in Frage stellt

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7. Mai 2008 um 22:19
In Antwort auf femi_12480671

Da muss ich dich aber leider enttäuschen
mit deinen zahlen von wegen 99,6%... also bitte, das kann doch nicht sein. wo hast du denn diesen schwachsinn her? so was erhält man nur dann, wenn man weiterhin bei weiblichen sexualstraftäterinnen immer alles verharmlost/ verschweigt bzw. unter den tisch kehrt und bei männern jede bagatelle dramatisiert. so kommt man schon auf solche absurden zahlen.

ich vermute immer noch, dass das zahlenverhältnis etwa 50% zu 50% ist. wäre auch logisch, da ja etwa 50% der bevölkerung weiblich und männlich ist.

ich vermute, so manche frau in unserer bundesregierung ist auch in solche taten verwickelt und nun versuchen sie natürlich alles, dass so was nicht ans tageslicht kommt. genau deshalb sorgen sie dafür, dass bei weiblichen täterinnen immer weggeschaut und verharmlost wird, während bei männern ein riesen medienwirbel gemacht wird, um die sache noch zu dramatisieren, damit weibliche täterinnen weiterhin so verschont bleiben.

ich habe mich aber trotz meinen vermutungen mal schlau gemacht bei einer opferhilfe-seite. www.hab-keine-angst.de, die sich gerechterweise auch um männliche opfer kümmert, ist auch gerecht so (da es ja bei allen anderen nur um mädchen geht).
von dort hab ich folgende angaben:


Täterin

Häufig werden sexuelle Handlungen zwischen Jungen und Frauen romantisiert. Man betrachtet es als Eintritt in das Mannesalter oder als Erfolgstreffer. Ein Junge, der darüber spricht, erntet nicht selten Häme und Spott, wenn er den Missbrauch als unangenehm oder gewalttätig beschreibt. Männliche Überlebende selbst, spielen das Geschehende herunter oder machen sich selbst Vorwürfe, als das sie die Schande, von einer Frau sexuell missbraucht worden zu sein, sich eingestehen.

Etwa 10 - 20% der Täter sind Frauen. Diese Art von sexuellen Missbrauch ist schwer aufzuklären oder wahrzunehmen, da er häufig in Pflege- oder Fürsorgeverhalten eingebunden ist. Dadurch erscheint sich eine Verharmlosung widerzuspiegeln, die von tiefen Ängsten vor sexueller Gewalt durch Frauen und Mütter gekennzeichnet ist.

Eine Mutter wird als asexuelles Wesen angesehen, die sich aufopfernd und selbstlos der Fürsorge und Pflege der Kinder widmet. Entgegen Männern wird ihr ein intensiverer Körperkontakt zugestanden und viele bestimmte Handlungen werden als normal angesehen, die bei Männern als Übergriffe gewertet werden. Auf diese Art kann das Sorge- und Pflegeverhalten von Müttern, wenn es mit sexuellen Übergriffen verbunden sein sollte, gut verdeckt werden. Sexueller Missbrauch durch Frauen wirkt auch deshalb so bedrohlich, weil er unsere Vorstellungen darüber, wie sich Frauen gegenüber Kindern verhalten, irritiert und in Frage stellt

So, da hab ich nochmal was gefunden, damit du mit deinen 96% endgültig einpacken kannst
Es gibt nicht nur den bösen Onkel


Buchautor Alexander Markus Homes (u.a. "Von der Mutter missbraucht") über das Tabuthema Frauen als Täterinnen bei Kindesmissbrauch

Frankfurter Rundschau: Beim Thema sexueller Kindesmissbrauch sind männliche Täter im öffentlichen Bewusstsein präsent. Über Frauen als Täter ist viel weniger bekannt. Ist das Thema ein Tabu?

Alexander Markus Homes: Dass auch Frauen Kinder missbrauchen, ist in Deutschland wirklich eines der letzten Tabus. Wenn es nicht gerade um sehr schwere und brutale Fälle geht, dann wird das Thema nicht ernst genommen.

Wie hoch ist der Anteil der Täterinnen bei sexuellen Missbrauchsdelikten?

Deutschen Studien zufolge sind sechs bis zu 40,5 Prozent der Täter weiblich. In amerikanischen Studien über männliche Strafgefangenen liegt der Anteil sogar bei bis zu 80 Prozent. Die Mehrzahl der von Müttern missbrauchten Opfer schweigt aber. Wenn diese Mauer des Schweigens eingerissen würde, dann würde die Missbrauchsrate explosionsartig in die Höhe gehen.

Werden Frauen aus anderen Gründen zu Tätern als Männer?

Das Motiv ist bei Frauen und Männern gleich: es geht nicht in erster Linie um sexuelle Befriedigung, sondern um das Ausüben von Macht und Kontrolle. Bei Frauen geht es oft zusätzlich um Nähe und Zärtlichkeit. Viele Mütter haben in Befragungen gesagt, dass ihnen ein Mann fehlte, oder dass sie Rache an Männern üben wollten, indem sie ihrem Sohn wehgetan haben. Wenn es um die Folgeschäden geht, spielt es für das Kind aber keine Rolle, ob der Missbrauch von einer Frau oder von einem Mann verübt wurde.

Sieht der Missbrauch von Frauen anders aus?

Missbrauch gerade von kleinen Kindern läuft oft unter dem Deckmantel der Pflege ab. Kinder werden beispielsweise übermäßig gewaschen oder mit Babyöl eingerieben. Es gibt aber auch Fälle, wo Mütter sich das Baby auf den Körper legen oder es über ihr Geschlechtsteil ziehen. Bei älteren Söhnen geht es bis zum Geschlechtsverkehr. Oder Mütter stecken ihren Töchtern die Faust in die Vagina. Frauen hören meistens auf, wenn die Kinder älter werden und anfangen, sich zu wehren. Je kleiner das Kind, desto weniger körperliche Gewalt wird angewandt. Der Missbrauch von Babys wird fast nur bekannt, wenn Mütter vor Gericht stehen und über die Anfänge des Missbrauchs berichten.

Sind Söhne und Töchter gleichermaßen betroffen?

Überwiegend sind Söhne betroffen. Man schätzt, dass Jungen zu 70 Prozent von Frauen missbraucht werden, Mädchen zu 30 Prozent. Söhne werden von Frauen eher "zärtlich" missbraucht, Mädchen eher mit Gewalt. Es kommt durchaus vor, dass Mütter die Töchter brutaler missbrauchen, als es Väter tun.

Haben Männer spezielle Probleme, wenn sie von einer Frau missbraucht wurden?

Für Männer ist es sehr schwer, damit umzugehen. Sie können mit Frauen in der Regel keine normale Beziehung eingehen. Das betrifft auch die Sexualität. Viele Männer lehnen das weibliche Geschlecht ab, hassen es sogar und werden später selbst zu Tätern. Diese Kausalität zu kennen, ist für die Verhinderung von Missbrauch sehr wichtig. Aber auch darüber wird in Deutschland wenig diskutiert. Es reicht nicht, nur "wegsperren" zu fordern.

Ist es für Männer schwerer, über ihre Erfahrungen zu reden, wenn sie von einer Frau missbraucht wurden?

Gerade männliche Opfer haben häufig Angst, schwul zu werden oder ein Weichling zu sein, weil sie sich nicht wehren konnten und die Mutter dominant war. Viele sind nicht mehr in der Lage, eine Beziehung zu einer Frau zu haben. Außerdem bricht das Vertrauensverhältnis in sich zusammen. Darunter leiden die Söhne bei Müttern stärker, als wenn der Vater der Täter ist.

Worauf stützen sich die Aussagen in ihrem Buch?

Ich habe mich bei meinen Recherchen mit Studien aus der ganzen Welt befasst, mit zahlreichen Betroffenen und drei Täterinnen gesprochen.

Hatten Sie den Eindruck, dass sich diese Frauen darüber im Klaren waren, dass sie Kinder missbrauchen?

Der Tenor der Gespräche war: wir Frauen dürfen das und Männer dürfen es nicht. Es gibt irgendwo in Deutschland einen nicht-eingetragenen Verein, wo sich pädophile Frauen treffen und austauschen. Solange sich diese Frauen nicht outen, können sie so weitermachen.

Was können Eltern tun?

Sie sollten ihre Kinder nicht nur vor dem bösen Onkel warnen, sondern auch vor weiblichen Tätern. Das gilt auch für die Aufklärung an den Schulen.


(Das Interview erschien am 29.10.2003 in der Frankfurter Rundschau)

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26. Mai 2008 um 1:26
In Antwort auf femi_12480671

Interessante schreibweise...
wenn ich mal davon ausgehe, dass das eine frau geschrieben hat, müsste jemandem etwas auffallen:

frauen legen in der regel doch immer so grossen wert darauf, dass die weibliche schreibweise, also der anhang ...-in und ...-innen konsequent eingehalten wird. man soll also nicht schüler schreiben, sondern schülerinnen und schüler.

wie siehts aber aus, wenns um negative sachen geht? plötzlich schreibt niemand mehr von täterinnen und kinderschänderinnen (obwohl es ja eigentlich sinnvoll wäre, da erwiesenermassen die meisten kinderschänder/innen weiblich sind).

wenn du also höhere strafen forderst, sollten diese aber auch für frauen gelten! bisher kommen diese ja überall recht gut durch unser justizsystem durch und können sich beinahe alles erlauben, was ihnen so passt.

ich glaube, wenn man mal die weiblichen sexualstraftäterinnen vor gericht bringen würde, sehen die statistiken auch ganz anders aus. und wenn ausnahmsweise mal eine frau eingesperrt wird, was wirklich wesentlich seltener vorkommt, dann hat man dieses ganze feministenpack am hals, welche ihre parolen quatschen von wegen "frauenfeindlichkeit" und so was. in texas gabs vor einigen jahren mal so ne aufregung, weil eine (EINE EINZIGE) frau, eine mörderin zu tode verurteilt wurde. dass noch dutzende andere, alles männer, in den todeszellen sassen, war nicht gross angeprangert worden, aber dass eine frau zu tode verurteilt wurde, das hat dann die ganze welt erschüttert und überall in den medien wurde über den sinn und unsinn der tosesstrafe diskutiert. wäre sie nicht eine frau gewesen, hätte wahrscheinlich überhaupt keine diskussion stattgefunden. sogar der papst ist so viel ich weiss, demonstrieren gegangen gegen die todesstrafe. nur weil es ausnahmsweise eine frau war.

genau das hasse ich an diesem scheisstaat auch so sehr. wenn ein mädchen bzw. eine frau mal opfer wird, schreit die welt auf. wird eine frau verurteilt, klagt die welt wegen menschenrechten.

es gab in deutschland mal einen fall, da haben ein chef und eine angestellte ein verhaltnis miteinander und sich auf ein fesselspiel eingelassen. ihm wurde es zu viel, er wollte nicht mehr, sie hat aber nicht mehr locker gelassen und seine hilflose lage ausgenutzt, das ganze gefilmt und versuchte, eur. 20000.- zu erpressen für dieses video. er hat sie angezeigt und nun musste sie für 3,5 jahre in den knast. dies aber auch nur, weils in tateinheit mit erpressung galt. sonst hätte sie noch eine mildere steafe gekriegt. also von 10 jahren kann bei weitem nicht die rede sein.

frauen, die z.b. einen mann zu unrecht der vergewaltigung beschuldigen, werden in der regel deutlich milder bestraft als ein richtiger vergewaltiger! das ist auch so eine tatsache, die die meisten frauen nicht sonderbar zu stören scheint.

würden sich opfer weiblicher gewalt auch mal angemessen wehren, so hätten unsere herrinnen dieses systems nichts mehr zu lachen. mal schauen was man mit solchen machen kann.

kurz zusammengefasst: falls du eine von diesen feministinnen bist, hast du mit deinem text ein scönes eigentor gemacht. sobald endlich mal öfters ans tageslicht kommt, was wie viele frauen schon an sexualdelikten begangen haben, und man es fertig bringen könnte, diese auch zu fassen, könnten diese straf-verschärfungen plötzlich so manche frau hinter gitter bringen.

Hallo Mann!!!
Wie du schon selbst geschrieben hast: "In der Regel legen Frauen Wert drauf, dass die weibliche Schreibweise....usw!!!" Richtig!!! In der Regel, also nicht alle Frauen legen Wert auf so eine Schreibweise!!! Es ist vollkommen egal, ob Täter oder Täterin (bist du nun zufrieden?), es geht um die Sache an sich!! Man muss gegen solche Menschen vorgehn, denn der Staat unternimmt viel zu wenig bis gar nichts!!! Und die Opfer leiden stumm weiter!!! Und der Täter oder die Täterin kommen entweder gar nicht in den Knast oder kommen nach kurzer Zeit wieder raus und machen munter da weiter, wo sie aufgehört haben!!! Und das kann so nicht weiter gehn!!
Versuch mal darüber nachzudenken, wenn du das kannst!!!

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