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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Die Angst, in meiner eigenen Haut gefangen zu sein,

Letzte Nachricht: 11. Mai 2007 um 12:08
P
pyry_11943463
05.05.07 um 15:59

sie wird mir irgendwann das Leben kosten.

Ich beobachte mich gern im Spiegel.
Er ist der einzige Freund, den ich habe.
Mein Leben ist ein Abgrund ohne Aufschlag und meine Gedanken sind die hinabfallenden Teile.

Seit geraumer Zeit kann ich nicht einmal mehr mit Menschen reden, weil ich mir währenddessen vorstelle, wie z.B eine Metallstange durch ihren Hals bohrt.
Die Gedanken um das rote Innenleben unserer Hüllen, macht mir Angst.
Dass die Luft, die wir einatmen, in ein verschlossenes Fleischstück ziehen, das sich Lunge nennt, ..

dass die Haut um uns gelegt ist und keinen Reißverschluss besitzt, den wir öffnen können, wann immer wir wollen, ..

dass unser Gehirn in in einem luftdichten Schädel sitzt ..

bereitet mir unglaublich viel Überwindung, das hier sogar so aufzuschreiben.

Die Phasen kommen und gehen .. heute besucht sie mich wieder.

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A
akeno_12890379
05.05.07 um 23:45

Neuroleptika
Bist Du schon mal bei einem Psychiater gewesen ? Ich denke, eine Behandlung mit Neuroleptika könnte Dir vielleicht helfen, Dich von diesen Ängsten zu distanzieren.

jaja

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P
pyry_11943463
07.05.07 um 15:53
In Antwort auf akeno_12890379

Neuroleptika
Bist Du schon mal bei einem Psychiater gewesen ? Ich denke, eine Behandlung mit Neuroleptika könnte Dir vielleicht helfen, Dich von diesen Ängsten zu distanzieren.

jaja

Tabletten zu nehmen
würde mich krank machen.
Man kommt von solchen Dingen nicht mehr weg.

Zwei von drei Psychiatern meinten, ich hätte Schizophrenie.
Das Problem an der Sache ist, dass solche Leute selbst nicht ganz klar im Kopf sind ... darum beschäftigen sie sich nicht mit ihren eigenen Problemen, sondern mit denen der anderen.
Und diagnostiziert wird nur das, was in den vorgefertigten Büchern ihres Studiums stand....also für mich ist das alles eine Show, um andersdenkende aus der Gesellschaft zu treiben.

Oh mann, und wieder sitze ich im Boot des Teufels Kreis.

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A
akeno_12890379
08.05.07 um 23:57
In Antwort auf pyry_11943463

Tabletten zu nehmen
würde mich krank machen.
Man kommt von solchen Dingen nicht mehr weg.

Zwei von drei Psychiatern meinten, ich hätte Schizophrenie.
Das Problem an der Sache ist, dass solche Leute selbst nicht ganz klar im Kopf sind ... darum beschäftigen sie sich nicht mit ihren eigenen Problemen, sondern mit denen der anderen.
Und diagnostiziert wird nur das, was in den vorgefertigten Büchern ihres Studiums stand....also für mich ist das alles eine Show, um andersdenkende aus der Gesellschaft zu treiben.

Oh mann, und wieder sitze ich im Boot des Teufels Kreis.

Dazu
Ob Du Neuroleptika nehmen willst, ist Deine Entscheidung. Du hast Recht, dass nach langer Einnahme ein Ausstieg schwierig sein kann.
Andererseits stellst Du die Ängste durch Deine Gedankenwelt hier als so sehr belastend und einengend dar, dass Du Dir keine große Chance einräumst.
Dann hättest Du doch eine Menge zu gewinnen und wenig zu verlieren, wenn Du einen Ausstieg aus diesen beängstigenden Gedanken suchst und findest.

Ich denke auch, dass viele Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiater selbst psychische Probleme haben. Vermutlich versetzt sie auch erst ein solcher Sachverhalt in die Lage, sich in Menschen hineinzuversetzen und zu verstehen, wie sie Ihnen helfen können. Ich denke also nicht, dass sie dadurch disqualifiziert wären, wenn sie auch selbst psychische Probleme haben.

Dass sich ein größerer Kreis von Menschen die Mühe macht, mit Hilfe einer solchen "Show" andersdenkende "aus der Gesellschaft zu treiben!" halte ich für ausgeschlossen, denn welches Interesse sollte eine offene Gemeinschaft von Ärzten haben, eine ihnen unbekannte Gruppe von Menschen "aus der Gesellschaft zu treiben!" Das macht loggisch keinen Sinn.

jaja

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P
pyry_11943463
09.05.07 um 21:53
In Antwort auf akeno_12890379

Dazu
Ob Du Neuroleptika nehmen willst, ist Deine Entscheidung. Du hast Recht, dass nach langer Einnahme ein Ausstieg schwierig sein kann.
Andererseits stellst Du die Ängste durch Deine Gedankenwelt hier als so sehr belastend und einengend dar, dass Du Dir keine große Chance einräumst.
Dann hättest Du doch eine Menge zu gewinnen und wenig zu verlieren, wenn Du einen Ausstieg aus diesen beängstigenden Gedanken suchst und findest.

Ich denke auch, dass viele Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiater selbst psychische Probleme haben. Vermutlich versetzt sie auch erst ein solcher Sachverhalt in die Lage, sich in Menschen hineinzuversetzen und zu verstehen, wie sie Ihnen helfen können. Ich denke also nicht, dass sie dadurch disqualifiziert wären, wenn sie auch selbst psychische Probleme haben.

Dass sich ein größerer Kreis von Menschen die Mühe macht, mit Hilfe einer solchen "Show" andersdenkende "aus der Gesellschaft zu treiben!" halte ich für ausgeschlossen, denn welches Interesse sollte eine offene Gemeinschaft von Ärzten haben, eine ihnen unbekannte Gruppe von Menschen "aus der Gesellschaft zu treiben!" Das macht loggisch keinen Sinn.

jaja

Definiere Logik ..
Die Summe der Überlegungen, die unser Handeln letztendlich als logisch erscheinen lässt, benennen wir für uns als richtig.

Genauso wie die Realität.
Denn die sieht auch bei jedem anders aus.
Momentan geht es mir gut.
Es ist immer nur die Frage, wann das nächste Tief solcher Gedanken kommt.

Mir würde es aber besser gehen, wenn ich wüsste, es gäbe da draußen auch noch welche, die genauso denken/handeln.

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M
myf_11895328
10.05.07 um 18:56
In Antwort auf pyry_11943463

Definiere Logik ..
Die Summe der Überlegungen, die unser Handeln letztendlich als logisch erscheinen lässt, benennen wir für uns als richtig.

Genauso wie die Realität.
Denn die sieht auch bei jedem anders aus.
Momentan geht es mir gut.
Es ist immer nur die Frage, wann das nächste Tief solcher Gedanken kommt.

Mir würde es aber besser gehen, wenn ich wüsste, es gäbe da draußen auch noch welche, die genauso denken/handeln.

Ich könnte mir vorstellen,
dass solche Gedanken durch Horror-Filme kommen könnten... ist ja furchtbar..

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akeno_12890379
10.05.07 um 21:31
In Antwort auf pyry_11943463

Definiere Logik ..
Die Summe der Überlegungen, die unser Handeln letztendlich als logisch erscheinen lässt, benennen wir für uns als richtig.

Genauso wie die Realität.
Denn die sieht auch bei jedem anders aus.
Momentan geht es mir gut.
Es ist immer nur die Frage, wann das nächste Tief solcher Gedanken kommt.

Mir würde es aber besser gehen, wenn ich wüsste, es gäbe da draußen auch noch welche, die genauso denken/handeln.

Abbild der Angst
Ich habe von Menschen gehört, dass sie solche Ängste haben.
Ich denke, sie sind bildhafter Ausdruck von recht fundamentalen Lebensängsten. Es ist eine Angst da, die gespürt wird und das Bild wird als "Erklärung" oder Abbild der Angst dazu-phantasiert.

Vielleicht hilft es Dir auch, wenn Du Dich mal auf die Suche nach Deinen wirklichen Ängsten machst. Dabei könnte Dir falls Du Dich darauf einlassen magst, auch ein guter Psychotherapeut helfen, indem er Dir als Zuhörer dient und geeignete Fragen stellt, die Dir helfen, die Quelle zu finden.

jaja

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H
hajar_12126127
11.05.07 um 12:08
In Antwort auf myf_11895328

Ich könnte mir vorstellen,
dass solche Gedanken durch Horror-Filme kommen könnten... ist ja furchtbar..

So Gedanken kommen und gehen
Hey, so Gedanken hab ich mir manchmal auch schon mal gemacht und ich finde sie so erschreckend, dass ich sie einfach verdränge und mich mit anderen Sachen beschäftige. Ich würde mich nicht als krankhaft bezeichnen und so detailliert wie du deine Angst beschrieben hast, hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aber ich würde einfach vorschlagen, dass du versuchst damit zu leben und dich einfach ablenkst. Wenn es dir nicht gelingt, würde ich echt vorschlagen, dass du einen Psychater aufsuchst, mit dem du über dein Problem reden kannst.

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