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Diazepam und meine Erfahrung damit

16. November 2013 um 0:37

Hey da draußen meine Name ist Chris und ich wollte meine Erfahrungen die ich mit Diazepam gemacht habe mit euch teilen. Man könnte das es positive und negative Erfahrungen sehen. Aber da ich ja finde das nichts positiv oder negativ ist finde ch diese Begriffe relativ. Bevor ich aber zum Hautthema dem Diazepam komme möchte ich euch erst was von mir erzählen. Ich bin 28 Jahre jung gelernter Zerspanunngsmechaniker und mir sollte es eigentlich (ich mag das Wort eigentlich nicht aber egal) gut gehen. Aber da ich gewisse Defizite habe leide ich an Borderlinerähnlichen Depressionen. Es ist nicht so das ich Borderline habe aber ich habe Züge davon laut meiner Psychologin. Ich gehe seit ca 2 jahren zur Psycho/Verhaltenstherapie durch die ich mich selber gefunden habe und sehr stolz bin/war auf die Person die ich geworden bin. Ich habe meine Impulsivät überwiegend in den Griff bekommen aber was noch viel wichtiger ist ist das ich ruhiger geworden bin. Was mir da sehr geholfen hat ist das "Autogene Training" was ich bis vor kurzem noch jeden gemacht habe und der "Sport". Das sind die beiden Hauptpunkte die mein Leben zu ein besseres Leben gemacht haben und ich war ziemlich Stolz drauf. Das einzige Problem was immer wieder war war meine Exfreundin. Versteht mich nicht falsch ich möchte sie hier nicht schlecht machen aber wir waren innerhalb von 4 jahren 7 mal zusammen bis ich mich im Juni2013 entgültig von Ihr getrennt habe. Es tat sehr we. Es hat nicht an der Liebe gescheitert sondern das wir beide einfach nicht miteinder zurecht kamen. Diese ewige Streiterein konnte ich nicht vertragen weil ich ein Sensibelchen bin. Wie dem auch sei. Seit April 2013 habe ich wegen Schlafproblemen von meinen Arzt Diazepam verschreiben lassen. Anfangs habe ich nur eine Tablette vor dem schlafen gehen genommen. Aber da ich ja sont ein gesunder Mensch bin und bis dahin keine Laster hatte (kein Alkohol, keine Drogen, keine Zigaretten) und ich die Wirkung von Diazepam kennen gelernt habe war das mein Weg mich mal am Wochenende ab zu schießen. Was die meisten von euch bestimmt kennen. Ich hab am Freitag bevor ich schlafen gegangen bin 4-8 Tabltten genommen. Mir hat es gefallen wie man dadurch frei von Ängsten wurde und man eine gesunde Scheiß egal Einstellungen bekommen hatte. Diese Scheiß egal Einstellung hielt auch eine ganze Woche an. Ich hate aber nicht gemerkt das sich so schleichend die Sucht mit eingeschlichen hat. Ich habe am 31.8.2013 mit der Arbeit aufgehört und habe mit angefangen mein Abitur nach zu holen. In der Zwischenzeit habe ich aufgehört die tabletten zu nehmen. Mir gings dann von Tag zu Tag schlechter. Irgendwann ist mir bewusst geworden das ich mit den Tabletten ein gewaltiges Problem habe. Also habe ich im Internet recheriert und mit entsetzen festgestellt das ich von den Tabletten süchtig bin. Und ich habe es erst nicht einmal gemerkt. Ich habe mich in eine Klinik für Suchtkranke angemeldet habe aber gedacht das ich das so hin bekomme. Ich war guter Willen weil ich hab andere Kinder schon geschaukelt. Aber ich habe mich geirrt. Ich hab den Entzug erstmal zu Hause versucht und zwar so wie die es in der Klinik machen würden. Und zwar alle 3 tage die Dosis um 5mg runter dosieren. Das hat auch gut geklappt aber nach einer Woche fing es mir an schlecht zu gehen. Ich war antriebslos, habe Krämpfe gekriegt und habe mich zu Hause verschanzt und nur Filme geguckt. Nach einer Woche nahm ich den Rat einer guten Freudin wahr und habe den Termin wahr genommen den ich Wochen zuvor gemacht habe. Die ersten 2 Tage waren noch in ordnung aber die restlichen 8 Tage habe ich mich nicht wohl gefühlt und habe mich frühzeitig entlessen. Ich dachte draußen wäre mein normalles Leben und ich könnte draußen mehr für mein Psyche machen als da drinnen. Wie leicht man sich irren kann. Seit dem ich wieder zu Hause war ging es die esten 3 Tage gut aber dann bergab. Ich bin nur noch kaum raus gegangen und "Autogenes Trainig" und Sport habe ich auch kaum gemacht. Ich hing wieder zu Hause ab und habe Filme bis zum erbrechen geguckt. Und als es mir gestrn so dreckig ging habe ich mit die Höllen-Tabletten wieder geholt. Aber es geht mir gut. Ich weiß nicht weiter und würde gerne eure Meinungen dazu hören. Eine Reha habe ich heute beantragt bei meiner Krankenkasse. Meine Zukunft ist auch noch ungewiss. Ich wollte das Abitur so sehr erreichen habe es aber abgebrochen. Ich könnte nächstes Semester wieder anfangen aber ich habe so und jetzt nicht die Kraft dafür. ich freue mich über jede konstruktiven Vorschläge und auch Kritig. Mfg euer Chris.

Ps: ich bin absolut nicht gut in Komma Setzung und hab sie hier ausgelassen. Ich hoffe ihr kommt damit zu recht und reißt mir nicht meinen Kopf ab

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13. Februar 2014 um 19:13

Diazepam Erfahrung
Hey Frences
Bei mir ist es auch einige Tage her, wo ich deinen Eintrag gesehen habe. Erstmal ein ganz großes Danke für deinen Tipp. Ich denke das ist die beste Art und Weise um das Diazepam abzusetzen. Gibt es Diazepam überhaupt noch in flüssigform? Ich meine, gehört zu haben, das die flüssigform verboten worden ist. Aber das kann ja auch nur ein Gerücht gewesen sein. Mir geht es wieder gut, aber nur weil ich das Diazepam wider nehme. Danke der Nachfrage. Ja ich nehme die 10mg Tabletten zu mir. Ich werde bald meine 2. Entzug machen und anschließend in die Reha gehen. Wie sind deine Erfahrung bezüglich der Tabletten? Das würde mich interessieren.

Lg Chris.

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14. Februar 2014 um 16:34

Tabletten
sind auf Dauer wirklich keine Lösung. Gerade wegen der Abhängigkeit und den vielen Nebenwirkungen bin ich dagegen. Im Dez., als ich noch bei einer Selbsthilfegruppe war, sollte ich mich ja unbedingt dafür entscheiden (habe ich aber nicht). Als ich früher mal welche genommen hatte, habe ich mich täglich selbst verletzt, weil ich keinen zum Reden hatte. Es ist viel wichtiger, dass man jem. hat, der einen versteht, als wenn man sich betäubt. (Überdosis hatte ich schon mal genommen. Nichts passiert, außer dass ich nur müde war und mir alles noch unwirklicher vorkam als normalerweise (mir kommt alles seit Jahren wie ein Traum vor, hat aber einen anderen Grund).

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26. Juni 2015 um 14:54

Diazepam 10 mg: www.meds-drugstore.com
Ich nehme das Medikament schon ziemlich lange gegen meine Angst und Panik. Es hilft mir im täglichen Leben. Früher hatte ich verschiedenen Medikamente ausprobiert, aber ohne gewünschte Resultate. Ich würde natürlich lieber keine Medikamente nehmen, aber es geht leider nicht anders. Ich bin sehr zufrieden mit Diazepam.

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4. Juli 2015 um 23:36

Diazepam ist ein Teufelzeug
Das ist doch schnell mal sehr gut und auch der erste Schritt zur Besserung!
Du WILLST was verändern, dann schaffst du es auch...irgendwann, irgendwie!!!
Ich kenne das scheiß Diazepam selbst mehr als gut...
Ich habe in meiner 15 jahrigen Heroin Laufbahn öfter Diazepam genommen, einfach um noooch mehr dicht zu sein!

Diazepam ist der Teufel persönlich! !!
Man wirs soooi verdammt schnell abhängig von dem Dreck und der Entzug davon...pfff...ist doppelt so schlimm wie der vom Heroin!

Man kann sich vom Heroin auf Pola/Metha oder Suboxone umstellen lassen, dass man damit dann schrittweise reduziert
aber beim Diazepam gibt es keinerlei Ausweichmöglichkeiten und Hilfe! !!

Ich kann nur jedem raten, bitte bitte fangt erst gar nicht damit an!!! Es gibt etliche Antideppresiva, die um einiges harmloser sind und viiiiel besser helfen!
Die Sucht von dem Medikament kommt so schnell, so schnell kann man nicht mal gucken!!

Zu dir lieber Chris. ..guck, dass du den Entzug davon schaffst und es nie wieder brauchst!!!
Genieß dein "verdammtes" junges Leben (*lach) und wenn du wieder gesund bist,-mach dein Abitur!

Willst du dir dein Leben von so einem Dreck versauen lassen?!?
Wenn du älter bist, wirst du es ewiiiiig bereuen und wofür. ..?!?!... Für solche Tabletten?!?

Beweg dein Arsch und beiß die Zähne zusammen. ..
Denk dran, es ist nur eine Zeit lang und danach scheint die Sonne auch wieder für dich! !!

Liebe Grüße *Kristina aus Koblenz

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3. Februar 2018 um 11:56

Du hast Diazepam ohne Rezept bekommen? Wie kann denn das sein? Diazepam ist ein starkes Neuroleptikum und greift im Zentralnervensystem ein. Es wirkt stark sedierend und hypnotisch und macht sehr schnell abhängig. 

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4. Februar 2018 um 13:33

Wer andere stets grundlos angreift, hat offensichtlich Probleme mit sich selbst und ist äußerst unzufrieden mit seinem Leben. Du hast mein Mitgefühl.

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