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Der Tod meines Großvaters frisst mich innerlich auf.

21. Oktober 2009 um 20:22 Letzte Antwort: 22. Oktober 2009 um 17:32

hey ihr da draussen,.....

es tut mir leid dass ihr das euch jetzt iwie anhören musst und ich weiß dass solche probleme bestimmt jeder hat aber ich muss das jetzt iwie alles loswerden -_-

also mein opa ist vor einem monat im alter von 85 jahren gestorben. er war lange krank... aber immer voll da also geistig... er bekam alles mit... er war der opa väterlicherseits... auch wenn ich ihn nur jedes zweite wochenende sah liebte ich ihn....

jetzt ist er vor einem monat verstorben. es war eigentlich ein langer abschied wegen seiner langen krankheit trotzdem kam sein tod iwie überraschend und sehr schnell für mich.
immer wieder bereue ich es das ich ihn nicht mehr sehen konnte... das ich nicht ins krankenhaus zu ihm mitwollte als er ihm sterben lag... ich mach mir schuldgefühle dass ich ihn nicht auf dem schweren weg in den tod begleitet hab zumindest bis er von uns ging.

an seiner beerdigung war ich iwie nicht ich selbst. keine ahnung.. meine eltern mussten mich stützen als das lied " seelig seid ihr " kam.. es gab mir iwie an diesen traurigen tagen den rest... ich brach heulend zusammen....

und jetzt sitz ich hier und weine wieder. -_- kein tag vergeht an dem ich nicht iwie an ihn denken muss. ich hab schuldgefühle wenn ich sein grab nicht länger besucht hab. wünsche mir ihn wieder sehen zu können.

iwie hab ich das gefühl das ich nicht wirklich begriffen hab dass ich ihn nie wieder sehen werd... das er weg ist von dieser welt. ich weiß noch haargenau wie er mir auf der mundharmonika das lied 2 muss i den zum städele hinaus" spielte... es hat sich alles in meinen kopf eingebrannt...

es frisst mich iwie innerlich auf. eine freundin meinte als sie hörte, dass ich glaube das ich iwie nicht mehr richtig schlafen kann... ( entweder zu wenig oder zu viel das ich dauernd müde bin) das ich damit zum psychologen gehen sollte.... ich finde dass ist ein wenig übertrieben... jeder mensch vermisst doch eine liebe person.... was soll ich tun... -_-

grüße,
punkrock93

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22. Oktober 2009 um 16:25

Tod vom Opi
Hallo du...

Ich weiss genau was du meinst. Mein Opi ist am 02.März 2009 gestorben und ich komme noch immer nicht damit klar. Ich denke auch jeden Tag an Ihn. Gehe allerdings äußerst ungern zum Grab. Das tut innerlich so sehr weh. Ich war früher, als ich noch kleiner war vom letzten Kiga-Schuljahr bis zur 10.Klasse immer bei meinen Großeltern und jetzt ist er einfach nicht mehr da. Er war zwar auch krank, aber eigentlich sollte er den Samtag bevor er gegangen ist, aus dem KH entlassen werden. Und dann ist er gestürzt und hat am Rücken innerlich geblutet und dann hat alles aufgehört zu arbeiten, wurde in ein künstliches Koma versetzt und dann war es zu Ende. Ich war dabei. Und ich kann dir nicht sagen, ob es besser war oder nicht.... Es war schrecklich ihn da so zu sehen. Er sah nicht aus wie mein Opi. Ich habe nicht eine Träne vergossen und auch nix gegessen, 3 Tage lang. An der beerdigung habe ich nur ganz kurz geweint als sein bester Freund mit der Trompete am Grab stand und gespielt hat.... Die Tränen kamen erst gut 4 Wochen später, und immer wieder. Momentan ist es so, das es bei allem was etwas trauriger ist, so kommt. Am Montag ist die Mutter von meinem Stiefvater gestorben. Ich hatte nie was mit ihr zu tun, da sie mich nie als ihr Enkelkind angesehen haben. Morgen ist Beerdigung und mir gehts bereits genauso wie bei Opi.... Aber ich denke nur an ihn. Nicht an die Mama von meinem Stiefvater....

Also, ich würde sagen, wenn du Leute hast, die mit die reden und dich verstehen, brauchst du keinen Psychologen... Wenn das aber nicht ist, solltest du dir jemanden suchen.....

Kopf hoch und LG

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22. Oktober 2009 um 17:32
In Antwort auf an0N_1229826999z

Tod vom Opi
Hallo du...

Ich weiss genau was du meinst. Mein Opi ist am 02.März 2009 gestorben und ich komme noch immer nicht damit klar. Ich denke auch jeden Tag an Ihn. Gehe allerdings äußerst ungern zum Grab. Das tut innerlich so sehr weh. Ich war früher, als ich noch kleiner war vom letzten Kiga-Schuljahr bis zur 10.Klasse immer bei meinen Großeltern und jetzt ist er einfach nicht mehr da. Er war zwar auch krank, aber eigentlich sollte er den Samtag bevor er gegangen ist, aus dem KH entlassen werden. Und dann ist er gestürzt und hat am Rücken innerlich geblutet und dann hat alles aufgehört zu arbeiten, wurde in ein künstliches Koma versetzt und dann war es zu Ende. Ich war dabei. Und ich kann dir nicht sagen, ob es besser war oder nicht.... Es war schrecklich ihn da so zu sehen. Er sah nicht aus wie mein Opi. Ich habe nicht eine Träne vergossen und auch nix gegessen, 3 Tage lang. An der beerdigung habe ich nur ganz kurz geweint als sein bester Freund mit der Trompete am Grab stand und gespielt hat.... Die Tränen kamen erst gut 4 Wochen später, und immer wieder. Momentan ist es so, das es bei allem was etwas trauriger ist, so kommt. Am Montag ist die Mutter von meinem Stiefvater gestorben. Ich hatte nie was mit ihr zu tun, da sie mich nie als ihr Enkelkind angesehen haben. Morgen ist Beerdigung und mir gehts bereits genauso wie bei Opi.... Aber ich denke nur an ihn. Nicht an die Mama von meinem Stiefvater....

Also, ich würde sagen, wenn du Leute hast, die mit die reden und dich verstehen, brauchst du keinen Psychologen... Wenn das aber nicht ist, solltest du dir jemanden suchen.....

Kopf hoch und LG

..
danke für deine antwort. ich wünsche dir auch dass du es bald einigermassen erträgst

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vom Redaktionsteam