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Der Autounfall meines Exfreundes...

16. März 2008 um 6:00

hey Leute =) Ich bin noch nicht lange hier, brauch aber dringend Hilfe..

Am 13.3.2005 ist mein Freund gestorben, meine "Erste große Liebe". Er hat sich damals totgefahren (ES WAR KEIN SELBSTMORD, SONDERN EIN UNFALL) und ich bin der festen Überzeugung, dass der Unfall ohne mich nicht passiert wäre.

Ich hab die Sache mittlerweile verarbeitet, denk noch täglich an ihn, aber hatte seitdem auch schon wieder 2 Beziehungen in denen ich glücklich war. Befinde mich in der dritten...

Seit Mitte Dez. '07 träume ich JEDE Nacht von dem Unfall...

Ich träum, dass ich mit meinem Kleinwagen um eine Kurve fahre, unter so einer Autoüberführung lang. Hinter der Kurve seh ich einen Unfall, ich steig aus, der Wagen liegt auf dem Dach, leg mich auf den Boden und guck in den Wagen (nach Verletzten, etc.) und dann seh ich, je nach Traum verschieden, meinen jetzigen Freund, meine beste Freundin, meinen besten Freund oder Leute, die mir extrem wichtig sind. Der Unfall ist der gleiche, wie damals die Rekonstruktion von der Polizei, genau wie bei meinem Exfreund. Die Verletzungen der Person sind dieselben, wie auch er sie hatte. Dann merk ich wie jmd. meine Schulter anpackt und mich hochzieht, aber ich weiß bis jetzt nicht wer das ist, weil ich die Person auch nicht sehe, nur den Arm...

Dann steh ich auf einmal vor dem Wagen und bin am weinen... Die Polizei ist da und hat alles abgesperrt. Ich steh bei irgendjemandem im Arm, aber auch hier weiß ich nicht, wer diese Person ist...
Dann bekomm ich einen "Heulkrampf" und klappt zusammen...

Soweit ging der Traum bislang immer...

In letzter Zeit geht der Traum aber noch weiter. Ich bekomm halt diesen Heulkrampf und guck dann zum Auto. Dann wird es über dem Auto ganz weiß und mein damaliger Freund erscheint als "riesiger Engel" über dem Wagen und sagt mir, dass ich keine Angst haben braucht, und dass er auf die Person die verunglückt ist gut aufpassen wird. Dann gibt er mir seine Hand, kommt runter und gibt mir einen Kuss auf die Stirn.



Ich weiß, dass klingt verrückt, aber ich wäre trotzdem dankbar wenn ich ein paar ernstgemeinte Antworten bekommen würde.
Mein jetziger Freund weckt mich jede Nacht auf, er muss mich hinsetzen und mir richtig ins Gesicht "hauen" damit ich aufwache.. In der Anfangszeit hat er mich einmal nachts aufgewacht und mir gesagt, dass ich mit meinem beiden Händen seinen Oberarm gepackt hätte und richtig feste zugedrückt hab. Ich wusste das ich kurz vorher geträumt hatte, aber hab es in der Nacht trotzdem als "Lüge" abgestempelt... am nächsten Morgen war sein ganzer Arm blau...

Dann soll ich nachts anfangen zu zittern, teilweiße "hyperventilieren" und um mich schlagen. Wenn mein Freund in der Woche nicht bei mir ist, wache ich auf und mein Kopfkissen ist nassgeweint.

Mir ist das ein bisschen peinlich, aber mittlerweile halt ich es nicht mehr aus andauernt zu sehen, wie irgendwelche Leute, die mir verdammt wichtig sind, sterben.

Außerdem hab ich auch ein schlechtes Gewissen, weil ich meinen Freund wirklich JEDE Nacht wach halte...

Bitte versucht mir zu helfen...

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16. März 2008 um 22:45

Tod meines Exfreundes
Hallo Hörnchen1989

Um die Zeit des 17. Dezember hat sich da etwas in Deinem Leben geändert? Seit jener Zeit hast Du die Träume, da könnte ein Schlüssel liegen?

Weiter da sind Schuldgefühle. Du denkst, dass du am Tod deines Freundes schuld seist. Jetzt hat sich dieses Schuldgefühl verselbständigt und Du scheinst Ängste zu haben, dass weitere Menschen durch dich zum Schaden kommen.

Ich rate Dir, in einer Gesprächstherapie diese Geschichte mit dem Tod deine Exfreundes zu verarbeiten auch mit dem Gefühl, nämlich schuld daran zu sein. Es gibt Therapeuten, die spezialisiert sind, anhand von Träumen, die Dinge aufzuarbeiten.

Weiter ist die Frage, hast Du Dir selbst vergeben, nicht dort gewesen zu sein, um Deinen Freund zu retten?

Auf untenstehendem Link findest Du Adressen von Therapeuten, die Gesprächstherapien durchführen und mit Dir sicher auch diese Träume analysieren können (lINK Adressen)

http://www.icl-institut.org/

Grace4you

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16. März 2008 um 23:11
In Antwort auf grace4you

Tod meines Exfreundes
Hallo Hörnchen1989

Um die Zeit des 17. Dezember hat sich da etwas in Deinem Leben geändert? Seit jener Zeit hast Du die Träume, da könnte ein Schlüssel liegen?

Weiter da sind Schuldgefühle. Du denkst, dass du am Tod deines Freundes schuld seist. Jetzt hat sich dieses Schuldgefühl verselbständigt und Du scheinst Ängste zu haben, dass weitere Menschen durch dich zum Schaden kommen.

Ich rate Dir, in einer Gesprächstherapie diese Geschichte mit dem Tod deine Exfreundes zu verarbeiten auch mit dem Gefühl, nämlich schuld daran zu sein. Es gibt Therapeuten, die spezialisiert sind, anhand von Träumen, die Dinge aufzuarbeiten.

Weiter ist die Frage, hast Du Dir selbst vergeben, nicht dort gewesen zu sein, um Deinen Freund zu retten?

Auf untenstehendem Link findest Du Adressen von Therapeuten, die Gesprächstherapien durchführen und mit Dir sicher auch diese Träume analysieren können (lINK Adressen)

http://www.icl-institut.org/

Grace4you

Ich weiß nicht
Ich hab auch schon überlegt, wüsste aber nicht, dass sich irgendetwas grundlegend seit Mitte Dez. geändert haben soll...

Die Schuld für den Unfall... es war sicherlich meine Schuld und "unsere" komplette Clique, bis auf mein bester Freund haben damals jeglichen Kontakt zu mir abgebrochen, weil auch sie mir die Schuld dafür gegeben haben.
Wer hat keine Angst, dass ein geliebter Mensch zu Schaden kommt?

Sind solche Therapeuten nicht ungemein teuer? Ich weiß, ich "brauch es auch eigentlich nicht", aber irgendwie schäm ich mich schon zum Arzt zu gehen und zu sagen, dass ich halt Träume. Das ist irgendwie etwas, was man lieber "für sich behalten möchte".

Ob ich mir selbst vergeben habe nicht dort gewesen zu sein... Ich weiß nicht so recht! Es war halt so, dass wir uns in der kompletten Zeit nur ein einziges mal "richtig" gestritten haben, und das war an dem Abend zuvor. Dann haben wir uns wieder versöhnt und er hat bei mir geschlafen. Am morgen hatten wir ne kleine Kissenschlacht und ich wollte nicht, dass er so früh von mir wegfährt, aber er musste halt! Naja, sicherlich hätte ich ihm gerne helfen wollen...

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