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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Depressiv... wie gehe ich damit um und wie gehen PArtner damit um???

Letzte Nachricht: 4. Dezember 2010 um 8:38
N
noor_12875589
03.12.10 um 20:59

ich bin seit ca. 12 Wochen bei einem Psychotherapeuten in Behandlung. Anfangs wegen Panikattacken und Angststörungen. Aus dem ganzen wurde dann eine Depression. Nach dem ich mit dem ersten Medikamt nicht klar kam, sind wir auf Johanniskraut umgestiegen. Ich hatte jetzt echt mal gute Tage an denen ich glücklich war und feiern war, tanzen konnte. Danach stürze ich aber regelrecht ab. Es geht mir schlecht. Bin nervös, müde, habe kopfschmerzen, antriebslos, leer, am grübeln und bekomme ganz spontan Heulanfälle. Auch auf der Arbeit. Erst dachte ich echt es geht bergauf. Gerade weil ich diese guten Momente habe. Doch heute ist mir etwas passiert was mir Angst machte. Ich saß im Auto und war auf dem Weg nach Hause und dachte mir, wie schön wäre es wohl, wenn ich mein Auto einfach vor den nächsten Auto setzten könnte?? Darf ich das dem Arzt sagen oder wird man dann direkt "eingewiesen"? Und was sage ich meinem Freund, wenn er mich fragt was ich fühle. ER kann vieles was ich sage nciht verstehen. Stellt dann komische Forderungen "Wenn du heute nicht weinst, gehe ich mit dir morgen ins Kino"...
Ich habe auch schon mal überlegt eine Therapie zu machen und nicht nur mit Medikamten zu arbeiten. Der Doc hat mir das allerdings nicht angeboten - ich habe keine Ahnung, wie ich was am besten macht,... meine Panikattacken sind (fast) weg.
kann mir jemand vielleicht weiterhelfen...
Danke schonmal!

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S
selver_11957295
04.12.10 um 8:38

Hallo fireangel,
ich verstehe dich nicht so ganz (dein behandelnder Arzt wohl auch nicht). Du befindest dich doch bereits wegen einer mit Angststörungen einhergehenden Depression in Psychotherapie. Warum behandelt denn dein Psychotherapeut deine Depression nicht?

Bei dir ließ sich mit Johanniskraut keine nachhaltige antidepressive Wirkung erzielen. Auch wenn du mit dem ersten Antidepressivum nicht klar gekommen bist, würde ich doch zu einem weiteren Versuch mit einem anderen Antidepressivum raten. Die medikamentöse Behandlung zeigt bei etlichen Depressiven eine gute Wirkung und ich würde auf diese Heilungschance nicht verzichten.

Von deinen Vorstellungen zu einem selbst herbeigeführten Autounfall kannst du deinem Arzt berichten. Solange du solche Gedanken nicht in die Tat umsetzt, wirst du nicht zwangsweise eingewiesen werden.

Dein Freund ist mit deinem Krankheitsbild überfordert. Daher kommt es zu solchen wenig hilfreichen "komischen" Forderungen. Es wird euch nichts anderes übrig bleiben als dass er sich mit dem Thema Depressionen näher befasst.

LG Nus

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