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Depressionen seit vielen Monaten, trotz Medikamente keine Besserung

26. Mai 2013 um 13:21

hallo,
ich brauche eure Hilfe, bin echt am Ende und vielleicht bauen mich eure Tipps ja irgendwie etwas auf

bin seid Sept. 2011 in ärztlicher Behandlung wegen Depressionen und ängsten(Vorallem soziale Phobie).
ich hab schon so viele Medikamente durch(antidepressiva, beruhigungsmedis und welche zum schlafen) zb venlafaxin valdoxan cipralex Lyrica sertralin lorazepam opipramol Tavor zolpidem dipiperon Saft
ich war schon zweimal in einer Klinik, einmal Psychiatrie und einmal psychosomatische, jeweils für Minds. sechs Wochen. bei meinem letzten Aufenthalt wurde festgestellt dass ich angeblich auch noch eine schilddrüsenunterfunktion hätte, was aber nicht Auslöser für die Depression sei. dort wurde auch das aktuelle Medikament venlafaxin von Tag zu Tag erhöht, da meine Leber angeblich die Medikamente sehr schnell verstoffwechseln würde, also zu schnell abbaut und man deswegen mehr nehmen müsste. jetzt hab ich seit knapp drei Monaten durchgängig wie einen grippalen Infekt, also Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, bin allgemein total schlapp, bekomm ständig Schweißausbrüche, hab ab und an Fieber, Schmerzen am Zahnfleisch, .. meine paychiaterin zu Hause meinte es könnte eine Überdosis des Medikaments sein, was all diese Symptome auslöst und hat mir deshalb Blut abgenommen um einen Spiegel machen zu lassen. jetzt ist sie im Urlaub und ich weiß seid zwei Wochen nicht was Sache ist.
meine Hausärztin und Psychiaterin meinen auch, dadurch dass ich mich so gegen diese Medikamente wehren würde, wären die Nebenwirkungen bei mir höher. kann das sein? kann ich die Nebenwirkungen bekommen, nur weil ich tief in mir drin ne Abneigung gegen die Medis hab?

ich weiß absolut nicht wies weitergehen soll, bin seid mehreren Monaten krankgeschrieben und ich seh keine Besserung, trotz Medikamente bin ich total antriebslos, den ganzen Tag nur am weinen, seh überhaupt keine Perspektive mehr. zwar hab ich mittlerweile einen ambulanten Therapieplatz für Verhaltenstherapie, hab mir eine Heilpraktikerin gesucht und auch noch eine psychologische Beraterin, aber auch ich hab keine Esel zu Hause der Geld speiht.
ebenso macht es mich psychisch total fertig, dass ich innerhalb kurzer zeit sehr viel abgenommen habe und dann durch ein anderes medikament wieder sehr viel zugenommen habe.
mein Freund nimmt citalopram, er ist sehr zufrieden, aber auch davon nimmt man stark zu hab ich gehört.
auf jeden fall nehm ich nur noch Medikamente den ganzen Tag, zumindest hab ich das gefühl .. morgens das schilddrüsenhormon auf nüchternen Magen, nach dem Frühstück das antidepressivum, dann noch meine Globulis von der Heilpraktikerin, mittags wieder Globulis, am Abend meine Antibabypille und abends vorm einschlafen nochmal ein antidepressivum.

hat jemand die selben Erfahrungen gemacht wie ich? geht's denn auch irgendwann wieder aufwärts?
ich würde gerne wieder arbeiten gehen können, am Wochenende weggehen, einfach Spaß haben. ich bin doch erst 22

liebe grüße

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26. Mai 2013 um 13:46

Sorry für die Schreibfehler..
von seiT September 2011..
usw.

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26. Mai 2013 um 13:56

Sorry für die schreibfehler..
*bin seiT september 2011..
usw.

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26. Mai 2013 um 15:57

Ja..
..familiär bin ich vorbelastet, hab in den letzten monaten rausgefunden, dass nicht nur meine mutter sondern auch mein opa und tanten antidepressiva nehmen.
ich weiß nicht ob mir jemand zum reden fehlt, hab schon viel geredet mit anderen, mit welchen die mich verstehen und mir tipps gegeben haben besser mit allem umzugehen, es waren aber auch welche dabei die mir eher gesagt haben ich soll mich mal zusammenreißen, dann würd ich auch mal was hinkriegen im leben.
ursache liegt bestimmt in der kindheit, hab wenig selbervertrauen und selbstbewusstsein, aber ich wills nicht auf meine eltern abschieben, das kann ja nicht die lösung sein zu sagen dass meine eltern dran schuld sind, dass es mir jetzt so geht, oder? und auch kann ich die vergangenheit nicht mehr ändern

ich versteh einfach nicht, wie diese krankheit mein komplettes leben so unter kontrolle haben kann

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19. September 2013 um 11:58

Alles ok
Hallo habe Deinen Text gelesen,
ich kenne deine Situation sehr genau. bin seid Dez 2010 in behandlung und ich habe so ziemlich alles an Medis durch. DIE AUSSAGE es kommt von Deiner Abneigung gegen Medikamente solltest Du bitte mal sehr genau besprechen !!

Ich habe solche Dinge auch oft zu hören bekommen. Meiner Erfahrung nach QUATSCH, sowie außerdem rein Chemisch nicht möglich da die Medis ja Empfindung, Körpergefühl etc. beeinflussen. Dazu wurden Sie entwickelt!

Die Depression verschwindet damit aber nicht einfach, es gibt Tage da fühlst Du Dich frei und gelöst, kannst aber ganz schnell wieder ins Loch fallen.

Medikamente werden das nicht ändern ABER Sie sollen helfen stabil zu bleiben, Phobie ist denke ich nur zu bekämpfen indem man sich Situationen bewusst stellt und sich dann über positive Ereignisse und Treffen freuen kann.

Mein Doc gab mir neulich den Tip ein par Kichererbsen in die rechte Hosentasche zu stecken.. immer wenn dann eine Sache, Begegnung etc. Glücksgefühle ausgelöst hatte sollte eine Erbse in die linke Hosentasche wandern UND es war schön Abends zu sehen wieviele Erbsen gewandert waren !!!

Der Doc hatte das selber ausprobiert bevor er es mir sgte ... es wirkt !!

Auf jeden Fall versuche die zeiten wenn die Psychiaterin nicht da ist mit Ruhe und besinnlichen Zeiten zu verbringen, schreib Deine Sorgen, Ängste auf (Tagebuch) vielleicht hilft es.

UND bestehe darauf das DU ernst genommen wirst in Punkto : DIESES MEDI hilft nicht/tut mir nicht gut.

Bei Venlafaxin leide ich auch unter Schweißausbrüchen, ich nehme es aber weiter, denn ich denke es hilft schon etwas, Tavor nehme ich nur wenn es mir sehr schlecht geht, höchstens eine tablette (1-2mal7Monat) !!!

Ich hoffe das es Dir hilft zu wissen das auch andere so Ihre Schwierigkeitenn haben Pillen zu schlucken, Du bist nicht allein damit.

Sehr geholfen hat mit die Stiftung Deutsche Depressionshilfe, nächstes Jahr möchte ich zu dem Patienten Kongress!!

Ganz sonnige Grüsse aus Hamburg

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