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Depressionen oder immer noch Liebeskummer?

24. Juni 2012 um 23:43

Also ich bin 16 und habe vor etwa 5 Monaten mit meinem Freund Schluss gemacht, da wir uns nur noch gestritten haben und somit entschlossen haben, alles zu beenden.
Seit dem habe ich mich ziemlich verändert, bin nachdenklich und emotional geworden,fing an mich zu ritzen und letztendlich kamen noch Selbstmordgedanken dazu. Ich sehe keinen Sinn mehr in meinem Leben, es fühlt sich leer an und ich bin nie fröhlich. Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal gelacht habe. Mit meinen Freunden habe ich auch nicht mehr viel zu tun, da ich nur noch lustlos durch die Weltgeschichte laufe. Jeden Tag liege ich in meinem Bett und weine ohne Grund, ich weiß nicht wieso ich so drauf bin. Mit niemanden rede ich darüber, weil ich denke das mich eh niemand versteht. Ich weiß, ihr werdet denken, dass ich übertreibe. Aber ich hoffe, dass irgendeiner von euch, mir helfen kann. Mir geht es echt sch****. Bitte um Hilfe.

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26. Juni 2012 um 10:54

Hallo
zuerst mal denkt hier niemand dass du übertreibst. Dir gehts nicht gut und das hast du geschildert, und du hast um Hilfe gebeten, was schon ein großer Schritt ist.

Es tut mir echt leid, dass es dir im Moment nicht gut geht.

Es kann durchaus sein, dass sich nach einer Trennung eine Depression entwickelt. Hast du dir mal den Wikipedia Artikel dazu durchgelesen - wie viele der dort genannten symptome treffen auf dich zu?

Hast du dich von deinen Freunden schon in deiner Beziehung distanziert oder erst nach der Trennung? Was machst du sonst gerne, hast du Hobbys oder Aktivitäten? Was bereitet dir Freude? Es schadet sicher nicht, wenn du versuchst dich auf diese Sachen zu konzentrieren, und wenns nur Kleinigkeiten wie ein Eisbecher im Cafe sind oder ein Spaziergang (für den Anfang).

Versuch vielleicht, auch wenn es anstrengend ist, den Kontakt zu deinen Freunden wieder etwas aufzunehmen bzw. vielleicht auch deinen Freundeskreis etwas zu erweitern.

Im Bezug auf das Ritzen und die Selbstmordgedanken: Ist das immer noch so? Evt. würd ich dir raten, dich an eine psychologische Beratungsstelle zu wenden, dort sind Leute die dir echt gut helfen können.

Inwzsichen alles Gute dir und du kannst mir genre schreiben, du bist nicht allein!

lg und ich wünsch dir viel Kraft
goldensun

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26. Juni 2012 um 13:27
In Antwort auf goldensun5

Hallo
zuerst mal denkt hier niemand dass du übertreibst. Dir gehts nicht gut und das hast du geschildert, und du hast um Hilfe gebeten, was schon ein großer Schritt ist.

Es tut mir echt leid, dass es dir im Moment nicht gut geht.

Es kann durchaus sein, dass sich nach einer Trennung eine Depression entwickelt. Hast du dir mal den Wikipedia Artikel dazu durchgelesen - wie viele der dort genannten symptome treffen auf dich zu?

Hast du dich von deinen Freunden schon in deiner Beziehung distanziert oder erst nach der Trennung? Was machst du sonst gerne, hast du Hobbys oder Aktivitäten? Was bereitet dir Freude? Es schadet sicher nicht, wenn du versuchst dich auf diese Sachen zu konzentrieren, und wenns nur Kleinigkeiten wie ein Eisbecher im Cafe sind oder ein Spaziergang (für den Anfang).

Versuch vielleicht, auch wenn es anstrengend ist, den Kontakt zu deinen Freunden wieder etwas aufzunehmen bzw. vielleicht auch deinen Freundeskreis etwas zu erweitern.

Im Bezug auf das Ritzen und die Selbstmordgedanken: Ist das immer noch so? Evt. würd ich dir raten, dich an eine psychologische Beratungsstelle zu wenden, dort sind Leute die dir echt gut helfen können.

Inwzsichen alles Gute dir und du kannst mir genre schreiben, du bist nicht allein!

lg und ich wünsch dir viel Kraft
goldensun

...
Ich hab mich erst nach der Trennung distanziert.
Das einzige was ich immer gern gemacht habe war mit Freunden feiern oder shoppen aber da fehlt mir halt die Lust.
Die Symptome treffen meist auf mich zu
Und ja ich ritze mich immer noch und die selbstmordgedanken sind nun eigentlich immer nur wenn ich mit jemanden streite und das ist momentan andauernd so weil jeder was an meiner Laune auszusetzen hat.

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26. Juni 2012 um 14:38
In Antwort auf mirna_12433297

...
Ich hab mich erst nach der Trennung distanziert.
Das einzige was ich immer gern gemacht habe war mit Freunden feiern oder shoppen aber da fehlt mir halt die Lust.
Die Symptome treffen meist auf mich zu
Und ja ich ritze mich immer noch und die selbstmordgedanken sind nun eigentlich immer nur wenn ich mit jemanden streite und das ist momentan andauernd so weil jeder was an meiner Laune auszusetzen hat.

HI
Oje, in diesem Falle wende dich besser wirklich an eine psychologische Beratungsstelle oder einen Facharzt oder das Krankenhaus in eurer Nähe. Je früher du das machst umso besser ist es, denn eine Depression wenn sie früher erkannt wird ist sie leichter zu behandeln als wenn jemand z.B. schon tief in schweren Depressionen steckt. Die Leute dort können dir helfen und das werden sie auch, wenn du es willst. Die Ärzte werden mal schauen ob es sich wirklich um eine Depression handelt und dich dann dementsrpechend unterstützen, damit dein Leben wieder so wird wie früher, du wieder Spaß an Unternehmungen und bessere Laune bekommst und du wirst sehen dann kommen mit der Zeit auch die Freunde wieder und auch ein neuer Freund.
Ich weiß dass ist etwas komisch am Anfang um Hilfe zu bitten, aber ich habs auch durch und es ist echt nicht schlimm, ich habs mir viiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeel schlimmer vorgestellt als es dann war.
Alles Gute dir

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27. Juni 2012 um 15:43

@lillehjerte
Hallo Du Liebe, (ich hoffe, ich darf das schreiben, denn ich selbst bin 47 Jahre)

Ich verstehe Dich - deshalb dazu eine kleine Geschichte:

Es waren einmal zwei Wolken am Himmel unterwegs, sie flogen mal schnell, mal langsam, schlugen im Wind Purzelbäume und freuten sich. Auf einmal wurde die eine Wolke sehr betrübt, schaute nach vorne und fing an zu klagen. Schau nur die Bergkette dort in der Ferne, wir sind zu tief, wir werden es nicht schaffen darüber zu fliegen, wir werden vor den Bergen hängen bleiben und uns schließlich auflösen müssen. Sie redete ununterbrochen über ihr Unglück, während die andere Wolke neben ihr ausgelassen im Wind spielte. Da schimpfte die betrübte Wolke.
Warum hast du noch Freude am Leben, wenn doch dein Tod schon so nah ist? Schau nur nach vorne, die anderen Wolken, sie zerregnen vor unseren Augen. Es ist auch unser Schicksal, also warum freust du dich noch?
Ich freue mich deshalb immer, weil ich sicher bin, dass ich nicht nur eine einzige Wolke, sondern das ich ein Teil des gesamten Universums bin. Jetzt bin ich eine Wolke und fliege, gleich bin ich Wasser für die Pflanzen, dann bin ich ein Fluss und hüpfe über Steine und Kiesel, schwimme mit den Fischen.
Der Wind packte im selben Moment die Wolken und wehte sie weit auseinander. Eine halbe Stunde später, kurz vor der Bergkette trafen sie sich wieder. Doch jetzt war die Wolke mit den Existenzängsten am Spielen und kugelte sich wie ein Kind im Wasser, sie juchzte und lachte, obwohl sie schon kurz vorm Verregnen stand.
Hab ich dir also doch die Angst nehmen können?, lachte die fröhliche Wolke. In dem Moment ergoss sich die andere Wolke in das Tal vor den Bergen, rief aber noch lachend:
Viel mehr noch, du hast mir die Hoffnung gegeben!
Das ist gut ernst nickte die fröhliche Wolke denn Hoffnung ist nicht der Glaube, dass etwas gut ausgeht, sondern es ist das Wissen um den Sinn jeden Ereignisses, egal wie es ausgeht!

Das ist aus meinem Buch - Liebe Dein Ich
Ich, Ingrid Schrader, wünsche mir, dass es Dich liebevoll weckt... Du bist einzigartig, vergiss das nie, niemals

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29. Juni 2012 um 10:04
In Antwort auf letha_12261637

@lillehjerte
Hallo Du Liebe, (ich hoffe, ich darf das schreiben, denn ich selbst bin 47 Jahre)

Ich verstehe Dich - deshalb dazu eine kleine Geschichte:

Es waren einmal zwei Wolken am Himmel unterwegs, sie flogen mal schnell, mal langsam, schlugen im Wind Purzelbäume und freuten sich. Auf einmal wurde die eine Wolke sehr betrübt, schaute nach vorne und fing an zu klagen. Schau nur die Bergkette dort in der Ferne, wir sind zu tief, wir werden es nicht schaffen darüber zu fliegen, wir werden vor den Bergen hängen bleiben und uns schließlich auflösen müssen. Sie redete ununterbrochen über ihr Unglück, während die andere Wolke neben ihr ausgelassen im Wind spielte. Da schimpfte die betrübte Wolke.
Warum hast du noch Freude am Leben, wenn doch dein Tod schon so nah ist? Schau nur nach vorne, die anderen Wolken, sie zerregnen vor unseren Augen. Es ist auch unser Schicksal, also warum freust du dich noch?
Ich freue mich deshalb immer, weil ich sicher bin, dass ich nicht nur eine einzige Wolke, sondern das ich ein Teil des gesamten Universums bin. Jetzt bin ich eine Wolke und fliege, gleich bin ich Wasser für die Pflanzen, dann bin ich ein Fluss und hüpfe über Steine und Kiesel, schwimme mit den Fischen.
Der Wind packte im selben Moment die Wolken und wehte sie weit auseinander. Eine halbe Stunde später, kurz vor der Bergkette trafen sie sich wieder. Doch jetzt war die Wolke mit den Existenzängsten am Spielen und kugelte sich wie ein Kind im Wasser, sie juchzte und lachte, obwohl sie schon kurz vorm Verregnen stand.
Hab ich dir also doch die Angst nehmen können?, lachte die fröhliche Wolke. In dem Moment ergoss sich die andere Wolke in das Tal vor den Bergen, rief aber noch lachend:
Viel mehr noch, du hast mir die Hoffnung gegeben!
Das ist gut ernst nickte die fröhliche Wolke denn Hoffnung ist nicht der Glaube, dass etwas gut ausgeht, sondern es ist das Wissen um den Sinn jeden Ereignisses, egal wie es ausgeht!

Das ist aus meinem Buch - Liebe Dein Ich
Ich, Ingrid Schrader, wünsche mir, dass es Dich liebevoll weckt... Du bist einzigartig, vergiss das nie, niemals

...
Hilft mir nur leider nicht wirklich weiter.
Aber trotzdem süße Geschichte und danke.

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