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Depressionen, eure erfahrung

6. Februar 2007 um 0:40 Letzte Antwort: 12. März 2018 um 18:27

Hallo
ich bin 22 jahre alt und habe seit fast einem jahr depressionen und panikzustände. angefangen hat es mit panikattaken. hatte ständig angst zu sterben. die panikattaken sind deutlich abgeklungen,habe aber stattdessen depressionen bekommen.
gibt es hier einige von euch denen es genau so geht oder ging.und habt Ihr die depressionen in den griff bekommen und wie.und mich würde auch interessieren wie die depressionen bei euch so aussehen (z. B. aggression, angst verrückt zu werden, angst zu sterben usw.)
würde mich freuen wenn Ihr mir dazu schreiben würdet.
Lieben Gruß

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6. Februar 2007 um 13:45

Depressionen
Hallo Skydiwer,
ich bin 43 Jahre und bei mir fing es im September plötzlich mit Panickattacken , ich hatte große Angst zu sterben. Ich musste ins Krankenhaus, doch alles war in Ordnung. Die Attacken wurden immer schlimmer. Mein Hausarzt untersuchte mich, stellte fest, das ich kerngesund bin. Zusätzlich bekam ich noch Depressionen, war traurig, fing ohne Grund an zu weinen,hatte Angst zu sterben. Ich wurde zum Neurologen überwiesen, der verschrieb mir im Januar 2006 Tabletten 3 x täglich 1/2 Opripramol, für die Nacht Mirtazapin. Zusätzlich machte ich eine Therapie. Seit September 2006 nehme ich keine Tabletten mehr. Ich habe in der Therapie gelernt mit meinen Problemen umzugehen. Zwischendurch habe ich immer mal noch eine Attacke, dann versuche ich mich sofort abzulenken, gehe spazieren, Fahrrad fahren usw. Mir geht es heute viel besser.
Warst du schon beim Arzt und hast dich untersuchen lassen?
LG Bärbel

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6. Februar 2007 um 15:54
In Antwort auf dyan_12350406

Depressionen
Hallo Skydiwer,
ich bin 43 Jahre und bei mir fing es im September plötzlich mit Panickattacken , ich hatte große Angst zu sterben. Ich musste ins Krankenhaus, doch alles war in Ordnung. Die Attacken wurden immer schlimmer. Mein Hausarzt untersuchte mich, stellte fest, das ich kerngesund bin. Zusätzlich bekam ich noch Depressionen, war traurig, fing ohne Grund an zu weinen,hatte Angst zu sterben. Ich wurde zum Neurologen überwiesen, der verschrieb mir im Januar 2006 Tabletten 3 x täglich 1/2 Opripramol, für die Nacht Mirtazapin. Zusätzlich machte ich eine Therapie. Seit September 2006 nehme ich keine Tabletten mehr. Ich habe in der Therapie gelernt mit meinen Problemen umzugehen. Zwischendurch habe ich immer mal noch eine Attacke, dann versuche ich mich sofort abzulenken, gehe spazieren, Fahrrad fahren usw. Mir geht es heute viel besser.
Warst du schon beim Arzt und hast dich untersuchen lassen?
LG Bärbel

Meine erfahrungen
hallo skydiver,bei mir fing die krankheit wohl schon vor über 20 jahren an,schleichend,wie bei fast allen betroffenen.ausgebrochen ist sie aber vor etwa 3,5 jahren.ich hatte eine feste beziehung,allerdings waren wir über 300 km voneinander entfernt.im lauf der zeit spürte ich,das mein partner sich verändert,abrückt von mir....ich muß sagen,ich liebe diesen mann bis zum heutigen tag,so sinnlos das auch ist.aber mit diesem abrücken,begann meine krankheit offen zu tage zu treten.ich wurde antriebslos,wollte nur noch schlafen..die arbeit fiel mir zuhends schwerer,es setzten schmerzen ein im rücken.vor zwei jahren dann der totale zusammenbruch,ich war zeitweilig sogar bewegungsunfähig,so stark setzte die depression ein.es dauerte dann noch monate bis ich endlich in die klinik ging,bis dahin lebte nur noch ein gedanke in mir,ich will sterben!der verlust dieses mannes ließ auch wieder erinnerungen wach werden,meine ärzte sagten,ich hätte den tot meines ehemannes der vor 13 jahren starb,nicht bewältigt,dies sei jetzt aber nicht mehr aufzuhalten.dazu kamen bald angstattacken,regelrechte panik,und sehr bald wurde auch die diagnose borderlin gestellt.ich muß dazu sagen,ich habe im jahr 2001 schon einen suizidversuch gemacht,ja nun,was sage ich,zum glück ist er nicht geglückt,oder leider?......jedenfalls,nun liegen 8 monate klinik hinter mir,weiterhin die therapie beim neurologen...kraft gibt mir,das ich für meinen sohn da sein kann und muß,im moment ist er ehrlich gesagt,der einzige mensch der mich noch am leben hält,ich kann und darf ihn nicht im stich lassen......aber wie geht es weiter,ich kämpfe inzwischen ohne tabletten,aber meine mauer um mich herum,die ist wieder total aufgebaut,ich lasse niemand mehr an mich heran....lg franziska

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6. Februar 2007 um 18:15

Meine erfahrung
hi!ich hab momentan auch eine art depression..die drückt sich eig. in den gleichen dingen wie bei dir aus! panikattaken und angstzustände sind bei mir eig. an der tagesordnung..das alles geht erst seit ca. 2 monaten so! ich hatte in der schule einen kreislaufzusammenbruch und hab mich danach total in alle möglichen gründe für diesen vorfall reingesteigert!die angst vor krankheiten ist oft schlimmer als die krankheit selber! jeden tag hab ich mich gefragt was mit mir los ist und mir sind immer wieder neue schlimme dinge eingefallen was vllt auch daran liegt dass ich meine älteste schwester seit ca. 10 jahren depressiv ist(mit 3 selbstmordversuchen) und inzwischen auch bulemie und anorexie hat..ich krieg das halt alles schon mit seit ich ca 9 bin! und ich frag mich halt ob das irgendwas bei mir kaputt gemacht haben kann! aber andererseits gibt es ja in vielen familien schlimme schicksalsschläge..! und seit ich angefangen habe die pille zu nehmen hab ich eben abartige stimmungsschwankungen die zu meiner krise eben nicht positiv beitragen..! ich hab in meiner ganzen verzweifelten lage irgendwie auch total angst verrückt zu werden..! ich werd glaub, es wär ganz gut wenn wir beide uns irgendwo hilfe holen..hast du schonmal an ne therapie oder so gedacht?oder gibt es freunde mit denen du darüber reden kannst?
ich finde wir sollten es schaffen, dass es uns wieder so gut geht wie vorher..und die ängste müssen wir auch überwinden! es gibt soviele menschen die aus ihrer depression rausgefunden haben- dann werden wir dass wohl auch schaffen!
liebes grüßle!

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7. Februar 2007 um 9:15
In Antwort auf sian_12141943

Meine erfahrungen
hallo skydiver,bei mir fing die krankheit wohl schon vor über 20 jahren an,schleichend,wie bei fast allen betroffenen.ausgebrochen ist sie aber vor etwa 3,5 jahren.ich hatte eine feste beziehung,allerdings waren wir über 300 km voneinander entfernt.im lauf der zeit spürte ich,das mein partner sich verändert,abrückt von mir....ich muß sagen,ich liebe diesen mann bis zum heutigen tag,so sinnlos das auch ist.aber mit diesem abrücken,begann meine krankheit offen zu tage zu treten.ich wurde antriebslos,wollte nur noch schlafen..die arbeit fiel mir zuhends schwerer,es setzten schmerzen ein im rücken.vor zwei jahren dann der totale zusammenbruch,ich war zeitweilig sogar bewegungsunfähig,so stark setzte die depression ein.es dauerte dann noch monate bis ich endlich in die klinik ging,bis dahin lebte nur noch ein gedanke in mir,ich will sterben!der verlust dieses mannes ließ auch wieder erinnerungen wach werden,meine ärzte sagten,ich hätte den tot meines ehemannes der vor 13 jahren starb,nicht bewältigt,dies sei jetzt aber nicht mehr aufzuhalten.dazu kamen bald angstattacken,regelrechte panik,und sehr bald wurde auch die diagnose borderlin gestellt.ich muß dazu sagen,ich habe im jahr 2001 schon einen suizidversuch gemacht,ja nun,was sage ich,zum glück ist er nicht geglückt,oder leider?......jedenfalls,nun liegen 8 monate klinik hinter mir,weiterhin die therapie beim neurologen...kraft gibt mir,das ich für meinen sohn da sein kann und muß,im moment ist er ehrlich gesagt,der einzige mensch der mich noch am leben hält,ich kann und darf ihn nicht im stich lassen......aber wie geht es weiter,ich kämpfe inzwischen ohne tabletten,aber meine mauer um mich herum,die ist wieder total aufgebaut,ich lasse niemand mehr an mich heran....lg franziska

Hallo ihr Lieben...
erstmal danke dass Ihr euch Zeit genommen habt um mir zu schreiben.Ich bin seit letzte Woche nun endlich in Therapie, habe aber das Gefühl dass es irgendwie nix bringt,ok ich weiss das ist zu viel verlangt nach nur einer woche.Jetzt schildere ich euch wie ich ich fühle.
Also hab ja schon geschrieben dass es mit den panikattaken angefangen hat.
am anfang konnte ich echt gar nichts machen. hatte ständig angst zu sterben, und die panikattaken geben einem echt den rest.dann musste ich zusammen reissen,habe bücher über dieses thema gelesen und gelernt dass man sich der angst stellen muss,sonst wird es schlimmer.das hab ich dann auch getan. im august war ich dann im urlaub. bis auf ein bisschen herzstolpern und herzrasen liefs echt gut.ich dachte ich habs geschafft.dann bin ich wegen meinem mann 500 Km weit weg gezogen. und langsam fingen dann auch die depressionen an.ich hab sehr oft angst verrückt zu werden.und bei mir ist es auch so dass ich kleine probleme zu riiieeesen großen problemen mache. selbstmordgedanken hab ich nicht mehr,weil ich denke dass ein selbstmord einfach nur feige ist,es ist so wie vor problemen weg laufen.manchmal bin ich soooo motiviert und red mir ein dass alles wieder gut wird,dann gehts mir auch für ein paar tage gut aber irgendwann bin ich einfach am ende.bin verzweifelt und seh im leben keinen sinn mehr.mit meinem mann kann ich sehr gut drüber reden und er unterstützt mich auch. aber manchmal hab ich auch das gefühl ich geh ihm auf die nerven wenn ich meinem puls messe usw.ich finde auch dass die krankheit bei mir schon früher angefangen hat,denn ich hatte schon mit 14 selbstmordgedanken und mein selbstwertgefühl war schon immer im keller.
aber wir sollten nicht aufgeben.wenn es irgendwann nicht weiter geht dann können wir wenigstens sagen "wir haben gekämpft".
bis dann
skydiver

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7. Februar 2007 um 21:08

Klingt bei uns allen irgendwie gleich !!!!
Hallo,
wenn ich daß hier so lese, könnte ich es selbst geschrieben haben. Mit Angst und Panik fängt alles an und endet zwangsläufig in einer Depression. Aber nicht entmutigen lassen!! Tabletten müssen manchmal sein, um die schlimmste Zeit zu überbrücken und die Therapien bringen erst nach einiger Zeit etwas. Ich muß sagen, mir haben die Gespräche in der Klinik mit Mitpatienten am meisten gebracht. Man hatte das Gefühl, man geht denen nicht so auf die Nerven. Man wurde verstanden und hat vor allem gesehen, man ist nicht allein mit den Problemen. Alles ähnelt sich irgendwie. Und durch müssen wir da alle. Schlecht Tage gibt es so oft, aber wenn man erst einmal gelernt hat, damit umzugehen, ist es gar nicht mehr so schlimm. PS: Bewegung und Sport hilft wirklich !

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21. Februar 2007 um 21:08
In Antwort auf an0N_1284103799z

Hallo ihr Lieben...
erstmal danke dass Ihr euch Zeit genommen habt um mir zu schreiben.Ich bin seit letzte Woche nun endlich in Therapie, habe aber das Gefühl dass es irgendwie nix bringt,ok ich weiss das ist zu viel verlangt nach nur einer woche.Jetzt schildere ich euch wie ich ich fühle.
Also hab ja schon geschrieben dass es mit den panikattaken angefangen hat.
am anfang konnte ich echt gar nichts machen. hatte ständig angst zu sterben, und die panikattaken geben einem echt den rest.dann musste ich zusammen reissen,habe bücher über dieses thema gelesen und gelernt dass man sich der angst stellen muss,sonst wird es schlimmer.das hab ich dann auch getan. im august war ich dann im urlaub. bis auf ein bisschen herzstolpern und herzrasen liefs echt gut.ich dachte ich habs geschafft.dann bin ich wegen meinem mann 500 Km weit weg gezogen. und langsam fingen dann auch die depressionen an.ich hab sehr oft angst verrückt zu werden.und bei mir ist es auch so dass ich kleine probleme zu riiieeesen großen problemen mache. selbstmordgedanken hab ich nicht mehr,weil ich denke dass ein selbstmord einfach nur feige ist,es ist so wie vor problemen weg laufen.manchmal bin ich soooo motiviert und red mir ein dass alles wieder gut wird,dann gehts mir auch für ein paar tage gut aber irgendwann bin ich einfach am ende.bin verzweifelt und seh im leben keinen sinn mehr.mit meinem mann kann ich sehr gut drüber reden und er unterstützt mich auch. aber manchmal hab ich auch das gefühl ich geh ihm auf die nerven wenn ich meinem puls messe usw.ich finde auch dass die krankheit bei mir schon früher angefangen hat,denn ich hatte schon mit 14 selbstmordgedanken und mein selbstwertgefühl war schon immer im keller.
aber wir sollten nicht aufgeben.wenn es irgendwann nicht weiter geht dann können wir wenigstens sagen "wir haben gekämpft".
bis dann
skydiver

Depressionen
Hallo..

Da muss ich jetzt mal etwas fragen,bei mir drücken sich die Depressionen so aus .

Also nicht mit Panik oder Angst,ehr mit einen blöden Gefühl,so das Alles Negativ ist,so wie Verstimmung mal ist es in Ordnung dann taucht das Gefühl auf und dann ist Alles Negativ ,was vor her normal und als schön empfunden wurde ist mit dem Gefühl dann blöde oder einfach lehr,ich weis nicht was es ist ,bin zu einer Psychologin gegangen um Hilfe zu suchen Sie hilft mir auch ,es kann sein das es daran liegt weil meine Mutter am 03 November verstorben ist,Sie hatte Krebs und am Ende Gedächtnis verlust das war seht schlimm für mich,dann hatte ich Stempel Zeit und 3 Monate keine Arbeit,das könnte die Ursache sein meinte meine Psychologin,und es könnte auch helfen wenn ich wieder am 01.03 wieder Arbeite ,das hoffe ich ,weil wie soll ich das mir dem Gefühl machen ,Sie schlug mir vor (das habe ich hier auch angegeben ) Amineurin zu nehemen das wäre erstmal meine letzte Möglichkeit ,..

Was meint Ihr da zu kennt ihr das Gefühl was kann da helfen..

Gruß Samaya11

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23. März 2007 um 17:55

"Depressionen, eure erfahrung"
ich bin 47 jahe und leide seid jahren an depressionen und angstzustände!das einzige was mir geholfen hat und bis heute hilft sind bromazepam die haben mich wieder ins leben zurüch geholt.

l.g elke47

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29. März 2007 um 14:09

"meine erfahrung"
hallo,

ich weiß nicht so genau wann es bei mir anfing.
mein arzt sagte mir nach der trennung vor 2jahren,nach 11jähriger beziehung(wurd verlassen),seitdem(sagen mir meine eltern usw.),sei ich "veändert"?!muß ich mal zugeben das die recht haben!überfordert mit kleinen dingen wie z.B.einkaufen,menschen, eben alltägliche dinge.angst was falsch zu machen,angst vor mir selber,lustlos,selbsmordgedanken,zieh mich zurück kein sehen und hören usw.naja wie sagt man:"nicht unterkriegen lassen"oder?
find ich übrigens echt super,das man hier mit gleichgesinnten quatschen kann,wo man auch ernst genommen wird.
lg manu

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29. März 2007 um 15:51
In Antwort auf dyan_12350406

Depressionen
Hallo Skydiwer,
ich bin 43 Jahre und bei mir fing es im September plötzlich mit Panickattacken , ich hatte große Angst zu sterben. Ich musste ins Krankenhaus, doch alles war in Ordnung. Die Attacken wurden immer schlimmer. Mein Hausarzt untersuchte mich, stellte fest, das ich kerngesund bin. Zusätzlich bekam ich noch Depressionen, war traurig, fing ohne Grund an zu weinen,hatte Angst zu sterben. Ich wurde zum Neurologen überwiesen, der verschrieb mir im Januar 2006 Tabletten 3 x täglich 1/2 Opripramol, für die Nacht Mirtazapin. Zusätzlich machte ich eine Therapie. Seit September 2006 nehme ich keine Tabletten mehr. Ich habe in der Therapie gelernt mit meinen Problemen umzugehen. Zwischendurch habe ich immer mal noch eine Attacke, dann versuche ich mich sofort abzulenken, gehe spazieren, Fahrrad fahren usw. Mir geht es heute viel besser.
Warst du schon beim Arzt und hast dich untersuchen lassen?
LG Bärbel

"Depressionen"
Ich leide fast seit 10 Jahren unter Depressionen.War beim Neurologen und Therapeuten.Habe auch Tabl.bekommen.Die haben auch geholfen,aber man darf sie ja nicht ewig nehmen.Jetzt versuche ich mal ab und zu mit Beruhigungstabl.Die machen dann aber auch noch müde.Ein richtiges Chema habe ich noch nicht gefunden.Ich lasse mich auch schnell beeinflussen und runterziehen.Es ist manchmal eine Katastrophe.Obwohl das Wetter schön ist und man eigentlich gute Laune haben müßte,funktioniert bei mir nichts.Ich werde von Panik undAngst getrieben.Kann mir keiner einen guten Rat geben?Wäre sehr dankbar.Weiß nicht wie ich mich allein aufbauen soll!

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31. März 2007 um 3:05

Ohja...
...depressionen kenne ich auch gut.

ging bei mir schon mit 14 los, mit 15 selbstmordversuch, zum glück fehlgeschlagen.

ursache der depressionen? keine ahnung, ich hatte ein behütetes elternhaus, allerdings von jeher probleme mit meinem sozialen umfeld (primär schule) und kein selbstbewusstsein.

dann kam eine zeit, wo ich dachte, ich hätte alles hinter mir gelassen, nur um 2003 festzustellen, dass dem gar nicht so ist. ich bin früher auch in regelmäßigen abständen (alle halbe jahr) nervlich zusammengebrochen, immer dann, wenn ich stress auf der arbeit hatte.

2003 dann kam für mich was völlig neues - Panikattacken, jippieh.
bis ich erstmal raushatte, dass es alles nur meine gedanken sind und keine schwere krankheit, die mir das herz bald zum aussetzen brachten, vergingen nochmal ein paar wochen. ich weiß noch, wie ich an einem tag auf dem sofa meiner eltern gekauert habe mit dem unerträglichen gefühl, den verstand zu verlieren und in den wahnsinn abzugleiten..... -.-
es kam nichts mehr zu mir durch.

da ich seit zwei negativen therapieerfahrungen die finger von therapeuten lasse, bin ich daraufhin zu meinem hausarzt. dieser verschrieb mir dann auch im halbjahrestakt ne schachtel insidon, welches mich immer super aufgefangen hat, wenn gar nix mehr ging. abgesetzt hab ich es immer selbst nach wenigen wochen. dann war ich meistens wieder auf nem level, wo ich allein weitermachen konnte.
parallel dazu hab ich meine panikattacken durch bücher bekämpft und besiegt. die letzte hatte ich glaub ich anfang 2005, seither nicht mehr. die zeit erschien mir jedoch endlos, weil ich kaum einen fortschritt ausmachen konnte und ich bin saudankbar, dass mich meine mutter so liebevoll unterstützt hat in der zeit und mir jedesmal die kleinen schritte, die ich geschafft hatte, wieder vor augen geführt hat.

jetzt haben wir 2007, ich bin 23.
nein, ich hab meine depressionen noch nicht besiegt. ich glaub, die bleiben ein leben lang. aber ich habe eine art frühwarnsystem entwickelt - ich merke, wenn die spirale abwärts wieder anfängt und steuere in gedanken dagegen. da ich jetzt eine feste beziehung habe, fängt auch mein freund mich auf. manchmal einfach, indem er da ist und ich mich mal richtig ausheulen kann.

Ich denke, Leute mit Depressionen haben einen lebenslangen Kampf vor sich. Und so handel ich. Wenn es wieder soweit ist, kämpfe ich erneut. Um jeden Tag. Um jede Stunde.

Ich hab mir nach meinem SM-Versuch damals geschworen, niemals wieder aufzugeben.

Ich wünsche euch und mir, dass wir diese Last der Depressionen eines Tages loswerden und einfach in Ruhe unser Leben führen können.

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28. Februar 2018 um 9:25

ja klar, einen Thread von 2007 ausbuddeln, um mehr als zweifelhafte Werbung für Tranquillizer, die mehr als gefährlich sind, aus dubioser Quelle zu machen. Iecks.

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12. März 2018 um 18:27
In Antwort auf an0N_1284103799z

Hallo
ich bin 22 jahre alt und habe seit fast einem jahr depressionen und panikzustände. angefangen hat es mit panikattaken. hatte ständig angst zu sterben. die panikattaken sind deutlich abgeklungen,habe aber stattdessen depressionen bekommen.
gibt es hier einige von euch denen es genau so geht oder ging.und habt Ihr die depressionen in den griff bekommen und wie.und mich würde auch interessieren wie die depressionen bei euch so aussehen (z. B. aggression, angst verrückt zu werden, angst zu sterben usw.)
würde mich freuen wenn Ihr mir dazu schreiben würdet.
Lieben Gruß

Woher weißt du denn, dass du Depressionen hast? Warst du beim Arzt und ist es diagnostiziert worden? Wenn nicht, dann hol das unbedingt nach!

Dieser wird dir auch weitere Tipps und Hilfe geben können. 

Ich nehme auch pflanzliche Mittel, um aus leichten depressiven Tiefs wieder herauszukommen. Mit Johanniskraut und Baldrian habe ich gute Erfahrungen gemacht, so wie es zB in Sedariston vorkommt. Solche pflanzlichen Präperate bekommst du rezeptfrei in jeder Apotheke. Dort wird dich der Apotheker auch gerne nochmal beraten. 

Mit der pflanzlichen Hilfe solltest du erstmal besser zu recht kommen. Bei allem weiteren wird dir dein Arzt helfen. Oft hilft auch ein Psychater, aber dort solltest du früh genug einen Termin vereinbaren, da man dort oft lange Wartezeiten hat. 

?Ich hoffe du findest bald eine Lösung und etwas Hilfe, damit es dir bald wieder besser geht!

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