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Depression? ...Vater gestorben

8. Mai 2011 um 23:28 Letzte Antwort: 9. Mai 2011 um 8:17

Hallo!

Also.. ich bin 17 jahre alt und mein Vater ist im Oktober 2010 an Lungenkrebs gestorben. Ich habe 2 Wochen nach seinem Tod eine beidseitige Lungenembolie mit Lungeninfarkt bekommen, die Ursache konnte nicht geklärt werden.

Seit dem das alles war, lasse ich mich völlig gehen, ich kann mich in der Schule nicht mehr konzentrieren, hab eine Art Blockade in mir, ich sitze zuhause dann auch nur herum und mache sinnlose Dinge, setze mich an den PC etc aber ich schaffe es nicht zu lernen, ich habe einfach keine Motivation dazu..
Ich fühle mich als würde ich unbedingt mal eine Auszeit brauchen, aber da weder mein Arzt noch meine Lehrer noch meine Mutter da einer Meinung mit mir sind, da sie mich nur antreiben, endlich zu lernen, meinen Arsch endlich zu bewegen und nicht nur auf der faulen Haut zu liegen, weiß ich jetzt nicht wirklich was ich tun soll. Bin ich wirklich nur faul/antriebslos? Oder kann das andere Gründe haben?

Ich habe seit ein paar Wochen auch immer wieder starke Kopfschmerzen, mein Arzt meinte, dass die von der Wirbelsäule kommen, hat mir eine Physiotherapie verschrieben da ich seiner Meinung nach viele sichtbare Verspannungen habe. Der Physiotherapeut sagte allerdings, dass er da bis auf eine kleine Verspannung nichts findet..

Mir kommen Abends öfter mal die Tränen, wenn ich daran denke, morgen wieder in die Schule zu müssen, denn ich fühle mich dort inzwischen einfach nur noch wie eine Versagerin und werde dort auch so behandelt.. Ich weiß wirklich nicht was ich noch tun soll kann mir da jemand einen Rat geben?

Tut mir Leid, dass ich diesen Beitrag gleich zweimal poste, aber ich hoffe, so schnell wie möglich eine Antwort zu bekommen, denn lange halte ich das ganze so nicht mehr aus..

Liebe Grüße.. :/

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9. Mai 2011 um 8:17

Hallo Laura,
bei dir muss die genaue Diagnose einem Facharzt überlassen bleiben, der ich nicht bin. Ich selbst würde bei dir zu einer Anpassungsstörung tendieren. Dabei handelt es sich um eine meist depressive und auch mit Angststörungen verbundene Reaktion auf sehr belastende Ereignisse wie hier bei dir der Tod deines Vaters und die eigene schwere und lebensbedrohliche Krankheit.

Ich würde dir raten, einen Facharzt für Psychiatrie aufzusuchen, der dich noch näher befragen und dann auch behandeln wird.

LG Nus

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