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Depression, Untergewicht

6. August 2006 um 16:44

Erstmal die Vorgeschichte:
Bis ca. Dezember hatte ich noch ganz normales Gewicht von 56 - 58kg bei einer Größe von 1,68m. Dann hab ich mir recht schnell hintereinander ne Erkältung eingefangen mit Fieber und allem drum und dran. Naja, da blieb dann währendessen eben auch der Appetit aus und hab einige kg abgenommen. Ist ja eigentlich normal.
Allerdings auch nachdem ich wieder gesund war konnte ich nicht mehr so viel essen wie noch zuvor. Ansich wars noch nicht ganz so schlimm, aber es wurde eben auch nicht besser.
Nun sind wir im Urlaub gewesen und da gings dann erst richtig los. Schon vor der Abreise gings mir gar nicht gut. Als wir dann aber den 2. Tag von zu Hause weg waren gings mir eigentlich schon wieder ganz gut, nur mit dem Essen wurds immer schwieriger. Und in der letzten Woche ging dann gar nichts mehr. Ständig war mir schlecht und ich mochte gar nichts essen. Ich hab auf jedes Gefühl und Geräusch im Magen geachtet; es war einfach grausam. Als es nicht besser wurde, sind wir zum Arzt. Blut abgenommen, nächsten Tag hin, ja, alle Organe in bester Ordnung. Aber es könnte ne Entzündung im Magen sein, das kann man im Blut nicht festellen. Hab dann noch was für den Magen mitbekommen und dann gings nach und nach auch wieder besser.
Zu Hause angekommen, auch mehr oder weniger alles in Ordnung. Zwar immer noch kein großer Appetit und die Gedanken drehen sich nur ums Essen oder ums nicht Essen, aber ich konnte wenigstens etwas essen.
Aber dann gings schon wieder los. Absolut schlecht und jeder Gedanke ans Essen machte alles nur noch schlimmer. Sind wir zur Psychotante, die mir empfahl doch mal zu überlegen nicht in eine Klinik zu gehen, wegen Magersucht. (Ja, das Wort hat sie in den Mund genommen und Nein, ich will nicht abnehmen, genau das Gegenteil ist der Fall - ich steck mir auch keinen Finger in den Hals oder sonst was).
Nach dem Besuch gings mir eher schlechter als zuvor. Zu Hause erst mal ne Stunde mit meiner Mutter geredet, bis sie irgendwann meinte das könnte ne Depression sein.
Abends mal im schlauen Buch nachgeguckt, dann noch im Internet, was es so an Hausmitteln gegen Depressionen gibt. Und da bin ich auf eine Seite gestoßen auf der tatsächlich alle Symtome standn die ich habe (Appetitlosigkeit, Ein-und Durchschlafstörungen, Lustlosigkeit, innere Unruhe, Magen-Darm Probleme) und eben auch das eine Depression bei überwiegend körperichen Beschwerden meist nicht diagnostiziert wird.

Naja, wo ich den Namen meines Problems kannte gings mir etwas besser, aber nun zu meinem Problem.

Zur Zeit habe ich einen BMI von 16(45kg bei einer Größe von 168), viel zu wenig, das weiß ich. Der Gedanke noch mehr abzunehmen macht mir Angst, zumal mich das eben auch in allem sehr einschränkt, weil mir eben auch schneller schwindelig wird.

Appetit kommt auch nur mäßig auf und viel Essen ist dann trotzdem nicht drin. (Ich muss erwähnen das ich schon immer sehr schwer zunehme, selbst zur Zeit wo ich alles nur so in mich reingestopft habe - mein Onkel hat das selbe Problem)

Ausserdem würde ich jetzt sehr gerne das Reiten wieder anfangen, der Wunsch plagt mich jetzt schon seit dem Winter, doch habe ich Angst das ich das in diesem körperlichen Zustand nicht kann. Denn was ist, wenn ich, während ich auf dem Pferd sitze, plötzlich zusammen klapp oder ich die Kraft das Pferd zu halten gar nicht habe? Doch würde mir dieses Hobby nicht vielleicht auch wieder aus diesem Loch indem ich mich gerade befinde wieder rausziehen?

Wer kann mir Rat geben?

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7. August 2006 um 22:36

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