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Depression und plötzliche Suizidgedanken....

20. August 2008 um 20:06

Hallo!

Ich habe seid meinem 24. Lebensjahr psychische Probleme. Diese sind mal mehr und mal weniger da (gewesen). Und scheinbar kommen sie von dem vielen Stress und den (ungewöhnlich) vielen Verlusten u.s.w. in meinem so jungen Leben.

Als ich dann schwanger wurde hörten diese Probleme (Depressionen, Panikattacken, u.s.w.) eigtl. vollkommen auf. Nach der Geburt wurde es noch schlimmer. Ich kontne nicht einmal ein wirkliches Muttergefühl zu meinem Kind aufbauen. Wegen vieler Probleme habe ich mich dann im Zusammenspiel mit dem Jugendamt dazu entschieden mein Kind in eine Pflegefamilie zu geben. Seitdem konnte ich mich auch einfach nicht dazu überwinden den Kleinen zu besuchen. Ich bringe es eifach nicht übers Herz. Trotzdem habe ich natürlich Tage wo ich ihn total vermisse und wegen dem allem weinen muss.

Ich bin die letzten Wochen auch wieder depressiver geworden.
Das Schlimme daran ist nur, dass sich jetzt auch noch fast schon zwanghafte Suizidgedanken in meinem Kopf eingenistet haben. Ich kann diese nicht steuern und möchte sie ja auch garnicht haben. Ganz im Gegenteil...ich habe panische Ansgt vorm Sterben und möchte mich auch absolut nicht umbringen. Jedoch zwingt mich mein gwhirn ständig daran zu denken. Und Gednaken wie 'Jetzt mach ichs....Ich steh auf und tu es einfach...' machen mir höllische Angst.
Ich habe vor mir selbst Angst.
Natürlich war ich damit schon bei mehreren Ärzten. Körperlich wurde eigtl alles ausgeschlosse. Denn ich hatte/habe ja noch dazu auch ziemliche Magen- und Darmprobleme.
Ich habe echt schreckliche Angst (mit mir selbst) 'alleine' zu sein. Aber mein freund muss arbeiten...und ist von ca 6:45 bis 16:00 Uhr weg. In dieser Zeit habe ich wirklich wechselnde Panik.

Die eine Ärztin hat mir eine Überweisung in die Psychosomatik gegeben. Da soll ich dann wohl in 2 Terminen Gespräche führen. Und werde danach zu einem Therapeuten weiter geleitet, den diese als den/die Beste/n empfinden. Der 2. Arzt hat gesagt meine Blutwerte waren in Ordnung, Blutdruck, Puls usw auch. Da muss man eben durch. ...toll oder!?
Und mein eigentlicher Hausarzt hat mir nunr Fluoxetin Tabletten gegeben. Ich werde morgen nochmal nach der Dosis fragen. Heute nehme ich abends die erste Tablette.
Er hat jeodch gesagt, dass es gute 2 Wochen dauern kann, bis die Wirkung ÜBERHAUPT eintritt. Und in der Beschreibung stand, dass man gerade bei Suizidgedanken vorsichtig sein soll und engmaschig überwacht werden. Also möglichst nie alleine sein!?

Kennt das jemand von euch hier?
Wie war das bei euch?
Wann setzt die Wirkung ungefähr ein und wie macht sich das bemerkbar?

Ich habe nähmlich echt Angst vor der Zeit bis dahin.
Ich erkenn mcihs elbst nicht wieder.
Empfinde mich fast schon als Fremdkörper. Als wäre meine Seele einzeln (körperlos).
Und ich habe wirklich Angst vor diesen Gedanken. =(

LG, Schnidde

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20. August 2008 um 20:40

Korrektur der Altersangabe...
Im ersten Satz meine ich 'Seit meinem 14. Lebensahr' nicht 'Seid meinem 24.Lebensjahr.'.

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20. August 2008 um 20:57

Asl
fremdkörper? was ist das denn? Warum sollte deine Seele körperlos sein?

ich würde an deiner stelle mit sowas in die Klinik gehen.

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20. August 2008 um 20:58
In Antwort auf mignon_12341977

Korrektur der Altersangabe...
Im ersten Satz meine ich 'Seit meinem 14. Lebensahr' nicht 'Seid meinem 24.Lebensjahr.'.

Warum
hast du dich nicht behandeln lassen ab dem 14. lebensjahr? so lange zieht man das doch nicht raus.

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20. August 2008 um 23:06
In Antwort auf twin261

Warum
hast du dich nicht behandeln lassen ab dem 14. lebensjahr? so lange zieht man das doch nicht raus.

Hi
ich war sogar 3 monate in einer klinik. aber dort wurde alles nur noch schlimmer und es hat nicht geholfen.
Erst nach 7 Wochen begann die Sprachtherapie und das nur 1 mal eine halbe Stunde in der Woche. Die Trennung zu meiner Familie und das 'gestörte' Umfeld dort hat mich eher noch kränker gemacht.

Danach habe ich lange nichts gemacht. Hatte dann mehrmals 'Erstgespräche' bei Therapeuten. diese sind alle eigtl nicht gerade positiv verlaufen. In eine Klinik möchte ich nicht mehr. Das wurde mir bisher auch von keinem der 3 Ärzte mehr vorgeschlagen.

Ich soll wie gesagt nur einen Termin im Bereich 'Psychosomatik' machen. Wobei der letzte Arzt bei dem ich gestern war eher meinte, dass das nicht das richtige wäre. ich denke ich werde mal einen Termin beim Frauentherapiezentrum machen.
So lange bis die Tabletten 'hoffentlich' wirken habe ich mit meiner Famili ausgemacht, dass ich möglich NIE alleine bin.

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21. August 2008 um 11:46
In Antwort auf twin261

Asl
fremdkörper? was ist das denn? Warum sollte deine Seele körperlos sein?

ich würde an deiner stelle mit sowas in die Klinik gehen.

Nein!
In die Klinik gehe ich sicher nicht! ^^

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21. August 2008 um 14:35
In Antwort auf mignon_12341977

Nein!
In die Klinik gehe ich sicher nicht! ^^

Warum
nicht in eine klinik oder tagesklinik? Warum solche Vorurteile? dort wird dir doch geholfen. Gibt auch tageskliniken gute.

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21. August 2008 um 22:01
In Antwort auf mignon_12341977

Nein!
In die Klinik gehe ich sicher nicht! ^^

Warum
bist du so sehr gegen eine klinik? du scheinst schwere Probleme zu haben und es gibt psychische oder psychosomatische Kliniken ca 5 bis 9 wochen Aufenthalt und das ist sehr sehr gut. die haben viele verschiedene Therapien die dir gut helfen und auf medikamente stellen sie dich auch gut ein.
probiers doch mal aus kann nicht schaden. Warum bist du so gegen einen stationären Aufenthalt?

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20. Januar 2016 um 19:42

Hallo
Ich hoffe du wirst irgendwann diese Nachricht vielleicht doch noch lesen obwohl dein Beitrag schon einige Jahre (sehr viele Jahre) her ist. Ich möchte dir nur sagen dass du nicht allein bist. Mich plagen diese Selbstmordgedanken wieder seit einigen Tagen. Ich habe wie soll ich sagen in meinem Umfeld nur Freunde die das nicht kennen und von mir auch nicht wirklich über mein Problem bescheid wissen. Ehrlich gesagt, möchte ich das auch nicht. Noch dazu bin ich 16 Jahre alt, ein ziemlich junges Alter, wo einige Leute wenn sie sowas wüssten auch sagen "Das ist nur eine Phase" "Kind, du bist in der Pupertät". Stimmt, ich bin in der Pupertät, aber ich bin nicht Behindert und ich weiß was in meinem Körper vorgeht. Immer diese Besserwisser die meinen sie wären etwas besseres. Nun gut, ich hoffe dir geht es besser bzw gut und ich hoffe du kommst auf meinen Kommentar zurück. Ich wünsche dir noch viel Glück und Gesundheit.

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23. Januar 2016 um 4:22

Wann wird
"go feminin" diese uralten Beiträge löschen? Es wird hier alles gelesen, von Moderatoren betreut ... ist ja sinnlos.

lib

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