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Depression und Partnerschaft

27. November 2014 um 11:50

Hi....

habe mir jetzt schon einige Themen hier durchgelesen.
Ich hatte auch bereits mal gepostet zu einer Partnerschaft, die ziemlich in die Brüche gegangen ist. :/
Dadurch ist mir so einiges klar geworden. Ich meine vieles war mir schon klar.
Gerne würde ich mal hören, wie so eure Erfahrung mit Depressionskranken in einer Partnerschaft als Freund/Freundin ist?

Bei mir selbst ist mir aufgefallen, dass es mit eig schon ewig nicht so gut geht. Das heisst nicht, dass ich jeden Tag down bin...ich habe gelernt ziemlich viel gut zu überspielen. Allerdings ist soetwas natürlich in einer Partnerschaft a) schwierig und b) will man natürlich oder ich zumind gerne total offen sein.

Vielleicht kurz zu mir und wieso ich denke schgon häufiger..naja depressionen gehabt zu haben:
- meine Eltern hatten selten Zeit für mich...haben sich viel um meinen gehbehinderten Bruder gekümmert
- Mutter verstoreb als ich 14 war
- Vater kam nicht klar mit Erziehung total überfordert, kein richtiger Ansprechpartner, hatte selbst Depressionen und auch Medikamentenabhängigkeit. Da kam nie etwas positives. Die besten Tage waren wenn er nicht da war...auch mal über Wochen.
- konnte mein Wunschstudium nicht anfangen, zu schelchtes Abi
- hab eine Alternative studiert mit der ich nie wirklich warm geworden bin...immer Zweifel
- hab dann einen Platz nach meinen Bachelor für mein Wunschstudium bekommen, musste es aber nach einem Semester aus Geldmangel abbrechen
- dann ein Jahr gearbeitet ziemlich ausgebrannt und ein Master im Ausland angefangen, Der war leider absolut unter allen Erwartungen...hat mich richtig kaputt gemacht.

...naja....und auf das alles trifft, dann damals meine nun ex-Beziehung. Ich war so glücklich sie kennen zu lernen! Sie hat mir extrem viel Kraft gegeben! Und ich habe ziemlich vieles mal in dir richtigen Bahnen lenken können! Hatte quasi ein Basis...eine Homebase....natürlich wusste ich und wollt ihr das auch nicht zumuten mein Familie-Ersatz zu sein. Hab das immer probiert fern zu halten. Hab aber zu der Zeit noch sehr viel an das aufgegebene Studium gedacht...
Hab ihr immer gesagt, dass sie mir super eherlich sagen kann wenn es ihr zu viel wird. Naja, letztendlich ist die Beziehung an ihrere extremen Eifersucht und ewigen Streitereien plus der späteren Frenbeziehung elendig zu Grunde gegangen :/

Naja, wie gesagt würde gerne mal eure Meinung dazu hören.....

Wie schwer ist Depression für einen Partner zu ertragen?
Wie kann man damit umgehen?
Wie kann der Depressive etwas besser machen?
Meint ihr Eifersucht und Stritsucht können etwas mit Depression zu tun haben??

LG
Pet

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3. Dezember 2014 um 12:37

Fragen, die nicht pauschal zu beantworten sind
Es ist sicher nicht immer einfach, mit der Depression des Partners umzugehen. Wichtig ist meiner Meinung, dass der Partner/die Partnerin auch andere, "normale" Beziehungen hat. Hilfreich ist sicher auch, wenn Du Dir professionelle Hilfe suchen würdest.

Depressionen haben meiner Erfahrung nach leider nicht die Eigenschaft, dass sie wie eine Erkältung vorüber gehen.

Wie gesagt sollte der Betroffene sich seiner Situation bewusst sein. Es ist eine Krankheit für die man sich nicht zu schämen braucht.

Ob Eifersucht und Streitsucht etwas mit einer Depression zu haben kann? Muss meiner Meinung nach nicht sein.

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