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Depression=Seelenschmerz

9. September 2005 um 8:21 Letzte Antwort: 18. März 2006 um 16:36

Seit längerem habe ich Depressionen und Angstzustände. Ich habe unter anderem dann auch schmerzen in der Brust und Rücken, wegen jedem kleinen Wehwechen bin ich zum Arzt gerannt. Ich habe tierische Angst vor Krankheiten und dem Tod. Ich denke immer wenn ich diese Schmerzen habe ich müßte sterben.
Ich konnte nie verstehen woher diese Schmerzen kommen, denn kein Arzt konnte etwas feststellen.
Meine Therapeutin hat mir dann gesagt: In anderen Ländern und Sprachen gibt es das Wort Depressionen nicht, dort heißt das Seelenschmerz. Nur wie kann die Seele solche Schmerzen verursachen? Das ist für mich unbegreiflich. Seit ich die Angstzustände habe, habe ich auch eine ständige Bronchitis, ewig dieses Gefühl die Bronchien zusitzen zu haben und ich kann es nicht abhusten. Ich bin immer innerlich angespannt.
Am 23.9 fängt mein Autogenes Training an, ich hoffe das ich mich dann wieder richtig entspannen kann und mal tief durchatmen kann. Die Tabletten (fluoxetin) habe ich schon abgesetzt, denn durch die Nebenwirkungen habe ich mich nur noch mehr in die Angst rein gesteigert. Seitdem geht es mir etwas besser.
Ich würde mich gerne mit Menschen austauschen die das gleiche Problem haben wie ich, den ich fühl mich von meinen Bekannten unverstanden.
Also wenn es euch auch so geht wie mir und ihr mir erzählen wollt wie es euch dabei ergeht, würde ich mich freuen wenn ihr euch bei mir melden würdet.
Lieben Gruß
Blondie211076

P.s. unter dem gleichen Nick bin ich bei Yahoo (messenger) und Freenet zu finden!

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11. September 2005 um 10:27

Schweres Thema
Depressionen sind ein heikles Thema, weil man keine körperlichen Probleme hat und sich trotzdem so krank fühlt. Es ist schwer nachzuvollziehen!
Vielleicht hast die Angstzustände, wegen deinen Kindern. Denn... was passiert mit ihnen, wenn du stirbst oder schwer krank bist.
Wie geht eigentlich deine Familie mit dieser Situation um?

Gruß Liz

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11. September 2005 um 11:57

Hört sich blöd an....
.... aber als ich ganz unten war half mir nur noch eines.
Beten!
Fand ich am anfang echt idiotisch!!!! Aber es hat mir echt kraft gegeben. Einfach in Gedanken oder auch laut all meine Probleme los werden.

Ein versuch ist es Wert!!!!!!!!

Kein Mensch keine Tabletten kein Autogehendes Training kann dir das gleiche geben!

Glaub jetzt ganz fest dran das es einen Gott gibt!
Wenns ihn nicht gäbe hätte mich vor ein paar jahren warscheinlich aus verzweiflung umgebracht!

Versuchs!

Alles Gute!!!!!!!!!

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11. September 2005 um 21:40

Bist
du noch bei der selben Therapeutin?
Hast du dir oder sie mal überlegt ob es nicht die richtigen Tabletten waren? Es gibt verschiedene Tabletten die gegen Depressionen helfen (Fluoxetin kenne ich nicht).
Tendenziell würde dir ev. ein anderes Medi helfen, allerdings hilft auch eine gute Therapie und du musst dir über deine Gedanken bewusst werden.
Es ist schwierig jemandem zu helfen aber du musst dir selber bewusst werden, dass deine Gedanken übertrieben sind. Sie sind nicht irreal, aber übertrieben.
Eine Kollegin von mir hatte etwas ähnliches. Sie hatte Angst vor Krankheiten etc. Ihr hat es geholfen mit Leute zu sprechen die etwas ähnliches hatten.

Bei mir hat es übrigens einige Therapeutinnen überdauert, bis ich die richtige fand.

Hoffe ich konnte was helfen.
Liebe Grüsse

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11. September 2005 um 22:30
In Antwort auf liz2910

Schweres Thema
Depressionen sind ein heikles Thema, weil man keine körperlichen Probleme hat und sich trotzdem so krank fühlt. Es ist schwer nachzuvollziehen!
Vielleicht hast die Angstzustände, wegen deinen Kindern. Denn... was passiert mit ihnen, wenn du stirbst oder schwer krank bist.
Wie geht eigentlich deine Familie mit dieser Situation um?

Gruß Liz

Danke
für eure Beiträge. Es kann schon sein das ich Angst habe wegen meinen Kindern, weil ich nicht weiß was mit ihnen passiert wenn ich nicht mehr bin.
Ich weiß auch das meine Gedanken absurd sind, aber sie sind nun mal da und sie sind nicht abzustellen. Wenn ich nur etwas höre wie jemand gestorben ist, denke ich sofort das kann mir auch passieren. z.B. ist vor ein paar Monaten eine junge Frau gestorben, nachts beim schlafen, sie wäre wohl ein paar Tage zuvor gefallen und nun hätte sich durch Trombose eine Vene zugesetzt und sie wäre daran verstorben. Auch ich bin unglücklich gefallen und hatte einen riesen Bluterguß am Oberschenkel, nun hatte ich diese Angst das dieses mir auch passiert. Auch jetzt habe ich noch Angst davor und ich denke im gleichen Augenblick, das ist schon zu lange her.
Jetzt hab ich mir wieder eine Grippe eingefangen, morgen früh werd ich auch wieder zum Arzt gehen.
Ich weiß nicht wie ich diese Angst los werden soll aber ich will wieder unbeschwert leben wie früher.
Es ist schön und auch erleichternd zu hören das ich damit nicht allein auf dieser Welt bin. Weil manchmal denke ich meine Familie versteht mich nicht, das können sie ja auch nicht, weil sie es nicht selbst mitmachen und meistens weiß ich mich auch nicht auszudrücken.
Danke das ihr mir zuhört!!!
LG Blondie

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11. September 2005 um 23:02
In Antwort auf alyson_11944543

Danke
für eure Beiträge. Es kann schon sein das ich Angst habe wegen meinen Kindern, weil ich nicht weiß was mit ihnen passiert wenn ich nicht mehr bin.
Ich weiß auch das meine Gedanken absurd sind, aber sie sind nun mal da und sie sind nicht abzustellen. Wenn ich nur etwas höre wie jemand gestorben ist, denke ich sofort das kann mir auch passieren. z.B. ist vor ein paar Monaten eine junge Frau gestorben, nachts beim schlafen, sie wäre wohl ein paar Tage zuvor gefallen und nun hätte sich durch Trombose eine Vene zugesetzt und sie wäre daran verstorben. Auch ich bin unglücklich gefallen und hatte einen riesen Bluterguß am Oberschenkel, nun hatte ich diese Angst das dieses mir auch passiert. Auch jetzt habe ich noch Angst davor und ich denke im gleichen Augenblick, das ist schon zu lange her.
Jetzt hab ich mir wieder eine Grippe eingefangen, morgen früh werd ich auch wieder zum Arzt gehen.
Ich weiß nicht wie ich diese Angst los werden soll aber ich will wieder unbeschwert leben wie früher.
Es ist schön und auch erleichternd zu hören das ich damit nicht allein auf dieser Welt bin. Weil manchmal denke ich meine Familie versteht mich nicht, das können sie ja auch nicht, weil sie es nicht selbst mitmachen und meistens weiß ich mich auch nicht auszudrücken.
Danke das ihr mir zuhört!!!
LG Blondie

Www.angst-panik-attacken.de.vu
schau doch mal auf meiner webseite vorbei. habe nun auch ein eigenes forum unter http://angst-panik.forenhoster.com gestartet!

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11. September 2005 um 23:39

Hatte genau die gleichen sympthome/probleme
auch ich habe angst zu sterben.aber bei mir liegt die angst bei krebs.alleine das wort verursacht mir schon übelkeit.habe aponal und fluctin bekommen.aponal macht furchtbar dick.fluctin ging aber.wie lange hast du es genommen?manchmal wird das erstmal verstärkt.dabei sollest du auch unter kontrolle stehen, notfalls in stationärer behandlung.
diesen seelenschmerz kenne ich nur zu gut.schmerzen auf der brust, rücken und bronchitis gehören zu depressionen dazu.
du hast nicht gelernt, deine schlechten gefühle rauszulassen und zu verarbeiten.aber jene machen sich immer wieder bemerkbar, wenn du in situationen gerätst die ähnlich sind.
ohne therapie wirst du es nicht schaffen.gehe auch noch in eine selbsthilfegruppe.angst z.b.
ich nehme inzwichen keine tabletten mehr, habe nur noch gaannnnz schwach mal eine depression, wenn es überhaupt noch eine ist.
ABER.ich kremple mein leben komplett um.lege alte verhaltensmuster ab usw.und ich muß/mußte lernen zu verzeihen, den schmerz zu zulassen und zu verarbeiten.
yoga kam für mich damals ních in frage, unter solchen umständen ist es meißt nicht möglich loszulassen.

ich wünsche deiner armen seele alles gute und die kraft das durchzustehen.

anne

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13. September 2005 um 1:15

So fängt alles an.....leider
Hallo.........
...ich kenne das gefühl was du da beschreibst sehr genau.......so fing alles bei mir auch an. Ich habe schmerzen überall gehabt....mich überall total reingesteigert....irgendwann war es bei mir soweit das ich nicht einmal mehr vor die Tür gegangen bin....weil ich so eine Angst hatte das mir was schlimmes passiert und ich daran sterbe........und mir keiner im richtigen moment helfen kann. Ich bin auch zu sämtlichen Ärzten gerannt und habe mich untersuchen lassen......doch nichts war festzustellen.....ich war kern gesund. Dann habe ich eine Neurologin aufgesucht.......die hat mir sehr geholfen.......ich habe gelernt das Angst nur eine spekulation ist...das heisst du stellst dir vor das dir etwas schlimmes passiert oder das du an einer schlimmen krankheit erkrankst.......aber es ist einfach nicht so.....und es passiert dir auch nichts schlimmes wenn du eine attacke bekommst.Und das solltest du dir einfach vor augen halten.Ich rate dir Tagebuch darüber zu führen........das habe ich auch gemacht......und es hat mir sehr geholfen....schreibe dir alles auf....deine gefühle,ängste.....wie du so eine attacke empfindest......oder was ich dir auch noch mit auf den weg geben kann........wenn du wieder angstzustände hast.......tief ein und aus atmen....das hat mir auch geholfen....und bitte........rede mit deinen freunden,freund,ehemann....auch wenn es schwer für dich ist.....ich habe mich auch nicht verstanden gefühlt......aber du darfst dich mit diesem problem nicht alleine auseinander setzten.......sonst lebst du bald in deiner eigenen welt.........und das ist nicht gut.....dann wird es nur noch schlimmer. Das mit dem training ist schon mal eine verdammt gute sache.....so lenkst du dich schon mal ab........und kommst ein wenig auf andere gedanken......versuche jetzt so viel zu unternehmen wie du kannst.....gehe fahrrad fahren....oder......auch wenn es sich blöd anhört.....da ich ja nicht weiss wie alt du bist.....gehe in die disco.....treffe dich mit freunden.....damit dein vegetatives nervensystem wieder in die richtige bahn kommt. Denn darum geht es bei der ganzen sache. Wenn du fragen hast.....oder noch mehr von deinen ängsten erzählen willst......schreibe mir einfach.....würde mich freuen.

Gruss bussi11

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14. September 2005 um 10:45

Hallo, bin jetzt etwas unsicher
... weil ich gedacht habe ich wäre die einzige mit solchen Problemen. Ich habe wahnsinnige angst vor krankheiten oder tot (vorallem verstärkt nach meiner Fehlgeburt für meinen therapeuten nicht nachvollziehbar). Ich habe mehrfach versucht mich damit auseinander zu setzen, aber irgendwie hat es nichts gebracht. Mitlerweile habe ich es sogar geschafft (das klingt so verdammt dämlich aber ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll) mir herzrythmusstörungen anzueignen. Obwohl da nichts feststellbar ist, bin ich davon überzeugt, das ich sie habe.
Es ist total komisch, wenn ich dann glaube einen guten tag zu haben und ich keine probleme mit dem herzen habe tauchen dann andere sachen auf, dann kribbelt halt mal mein ganzer körper.
Mein Seelenklempner ist mir auch keine wirkliche hilfe. Wenn ich dort bin und ich sage ihm welche sachen mir stinken oder das ich finde irgendwo sei was falsch gelaufen und er ist anderer meinung, fängt er sogar an mich anzuschreien. Habe ich es echt nötig mich anschreien zu lassen. Er erzählt mir vom ersten tag an, ich sei schwer krank und müsse stationär behandelt werden aber mindestens 6 wochen. Wie kann er das nach meiner ersten sitzung sagen? vorallem habe ich panik vor krankenhäusern. Was wäre an einer ambulanten therapie auszusetzen? Nein er will mich unbedingt einweisen und ich versteh nicht warum. Bin davon überzeugt das es mitlerweile sein einziges ziel ist. Denn helfen tut er mir nicht mehr wirklich. Ach je, das ist jetzt ganz schön lang geworden. Hoffe aber einer von euch nimmt sich trotzdem zeit für mich.

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18. März 2006 um 16:36

Seelenschmerz
Hallo Blondie,

ich kann Deine Situation gut nachvollziehen, ich leide auch unter Seelenschmerz und fange jetzt eine Therapie an.

Autogenes Training ist eine gute Möglichkeit zu entspannen, deutlich besser als Medikamente zu nehmen - sie verzögern Deine Schmerzen aber loslassen kannst Du nur wenn Du durch Deinen Schmerz gehst.

Ich wünsche Allen einen guten Weg!



Der Weg

Jeder Weg ist nur ein Weg
und es ist kein Verstoß
gegen sich oder Andere
ihn zu verlassen
wenn Dein Herz es Dir befiehlt.


Schau Dir jeden Weg
lang und genau an
und dann entscheide,
nur Du allein,

ist es ein Weg mit Herz?

Wenn ja, ist es ein guter Weg
wenn nicht, ist er nutzlos.


(Die Lehren des Don Juan)

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