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Depression, Panikatacken, Symptome

19. Januar 2012 um 15:43

um das Wesentliche zu erfassen, schreibe ich hier mal mir bekannte Symptome nur in Stichpunken

kurz zu meiner Person:
Ich bin männlich, 31 Jahre alt, ledig, groß+sportlich, Berufstätig, studiert, ruhig und besonnen

-meine Panikatacken äußern sich durch kurze Angstschübe(nur Sekunden) gefolgt von einer Abklingphase (mehrere Minuten bis halbe Stunde)
...die Häufigkeit dieser Panikatacken könnte man auf einmal täglich datieren

-Auslöser ist meistens eine kurze Phase von Unbehagens/Unwohlseins, oft verursacht durch zu intensives "Grübeln" oder durch Optische
Sinnestäuschungen wie kurze Lichtblitze und Punkte im Sichtfeld und der damit verbundenen Angst vor einem Schlaganfall oder Ähnlichem

-im allgemeinen hab ich eine große Angst vor plötzlichem Kontrollverlust, Umfallen, Herzifakt, Schlaganfall, Lungenembolie und der daraus folgenden Invalidität
(nicht unbegründet, hatte mal eine kleine Thrombose und dadurch Lungenebolie aber ohne Krankenhausaufenthalt, ...aber anderes Thema!)

-im allgemeinen lebe ich mit viel innerer Anspannung und Nervosität; nach außen wirke ich eher Ruhig und introvertiert (abgeschottet, unnahbar)

-habe oft Anfälle von Wut bis Hass (Hassgedanken, z.B. Menschen gegenüber die meine Gutmütigkeit ausgenutzt haben) und damit verbundenem Zerstörungswahn (äußert sich z.B. durch treten gegen Schränke),
gefolgt von tiefer Traurigkeit und Niedergeschlagenheit (z.B. über Verlust und Verpasstes im bisherigen Leben)

-wenn ich mein Leben beschreiben müsste, würd ich sagen :"tristess Dasein", Motivationslosigkeit, Unfähig zu Veränderungen und Verharren in diesem Zustand,
...manchmal fühlt es sich an als wenn mich ein geistiger Schleier umgibt, Wahrnehmungs- Verringerung ähnlich Tunnelblick und ein körperfremdes Gefühl

-Selbstzerstörungstrieb und Selbsterhaltungstrieb halten sich in etwa die waage

+Selbstzerstörung äußert sich z.B. durch zwei bis drei mal die Woche exzessiven rauchens (von ca. 6 Zigaretten in zwei Stunden, ...trotz hoher Thrombosegefahr), exzessiven mastrubierens (am Wochenende und nach Feierabend) und auch durch die Ausübung eines Jobs,
der mir 0% Spass bereitet.

+Selbsterhaltung äußert sich durch ca. 2 mal die Woche Ausdauersport und die Erledigung diverser Wege in der Stadt zu Fuß (mind. 3km laufen am Tag)
-Angst vor dem Alleinseien und als Gegenpol die Unfähigkeit mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen (oberflächlicher Kontakt ist kein Problem,
jedoch Gefühle etc.)

Die ersten Angstzustände wurden durch Drogen ausgelöst, durch sogenannte kurzweilige Flashbacks (relativ kurze Drogenphase von 17-20), danach Besserungsphase durch viel Sport
Dann wieder während meines Studiums, Motivationsverlust, Zukunftsangst...usw., jetzt seit geschätzten 2 Jahren andauernd mit den oben beschriebenen Ängsten!

War mal 1/2 Jahr in Behandlung deshalb und die Ursachen sind zu 70% abgeklärt!

Warum schreib ich dass?
vielleicht erkennt sich ja jemand wieder oder hat ähnliche Symptome!
Wenn man schon eine Weile damit zutun hat sieht man irgendwann ein, dass da auch viel Einbildung hintersteckt, damit meine ich: viele Beschwerden sind Psychosomatisch bedingt und kommen nicht von den Organen selbst, wie man es sich einbildet.

Die Kunst ist es glaub ich einfach nur zu leben und nicht ständig in sich reinzuhören. leichter gesagt als getan, ich weiß! Aber wenn ich irgendwann weiß wie es geht
teil ich es Euch gern mit.

bis dahin Kopf hoch, und lieber irgend einen Quatsch machen als garnichts machen und in Gedanken zu versinken!

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19. Januar 2012 um 23:18

Hi dreamcacher
also ich weiss ganz genau wie du dich fühlst weils mir ziemlich gleich geht.

Aber aktuell gehts dir nicht besser? Ich würd dir den Tipp geben doch nochmal mit einem spezialisierten Arzt zu reden. Nimmst du Medikamente? Hast du Therapie gemacht?

Klat bringts nix wenn man grübelt und sich damit nur noch mehr rein steigert. Aber Angst und Panikattacken haben meist irgendwo einen Auslöser (in meinem Fall Angst vor Kontrollverlust oder sowas) und dem sollte man schon auf den Grund gehen. Bei mir z.B. liegen die Ursachen sicher in der Kindheit wenngleich ich die Zusammenhängr noch nicht ganz rausgefunden hab.

Also ich bin da eher für an der Ursache ansetzen anstatt "nur" Symptome bekämpfen.

Bin relativ vor kurzem erst mir Hilfe suchen gegangen... deshalb weiss ich noch nicht so viel über das Thema... aber ich weiss wies ist und wenn du LUst hast dich auszutauschen schereib mir gerne ne PN.

Ansonsten versuchs nochmal dich an nen Arzt zu wenden.
Wär mein Tipp.

lg und alles gute dir

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