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Depression nach Absetzen der Pille

13. April 2017 um 14:50

Hallo ihr Lieben!

Ich habe im November 2016 die Pille Qlaira nach 4-jähriger Einnahme abgesetzt, da ich keine Hormone mehr nehmen wollte. Seitdem gehts mit mir bergab - ich bin nicht mehr die Selbe. Mit Pille war ich recht zufrieden, hatte nur ab und dann Stimmungsschwankungen und Heißhunger.

Seit dem Absetzen:
- 5 kg Gewichtszunahme (Schilddrüse wurde bereits 2x überprüft und ist ok)
-kein Antrieb, keine Freude
- möchte viel allein sein und verkrieche mich
- Depression (bin sogar mittlerweile in Behandlung)
- Haare werden weniger
- keine Ausstrahlung mehr

Ich habe das Gefühl, eine leere Hülle ohne Freude zu sein. Vorher war ich extrem kontaktfreudig, jetzt nervt es mich fast. Kennt ihr das? Gibt sich sowas noch oder bin ich eine der wenigen Frauen, die die Hormone brauchen?

Danke für eure Antworten!

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13. April 2017 um 18:51

Nein, ich nehme nichts! Aber wann fängt sich der Zustand?

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13. April 2017 um 19:20

Hey missrose666! 
Ich habe die Pille im Januar 2016 abgesetzt, auch aufgrund der Unmengen an Hormonen. 
Mir ging es anfangs ähnlich wie dir. Ich war immer kontaktfreudig, gut gelaunt usw. Nach Absetzen der Pille ging es auch mit mir bergab. "Keinen Bock auf nichts". Ich hatte keine Depressionen aber ich erkannte mich auch nicht wieder, war träge und lustlos. Mittlerweile bin ich wieder ganz die alte! Allerdings muss ich dazu sagen, habe ich meine Ernährung umgestellt (so wenig Zucker wie nötig, immer frisch und gesund kochen, viele Vitamine sind wichtig, auch für die Stimmung) und ich nehme Vitamin D3 Tabletten (eine am Tag, mittlerweile brauche ich nicht mehr täglich) , damit ist man wieder 'voll da' und nicht mit dem Kopf noch im Bett! Ich wünsche dir alles Gute!
LG, Marm2900

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14. April 2017 um 8:21

Danke für eure Antworten.
Es ist ein Zustand so, sage ich euch. Ich werde mir wohl ein Antidepressivum holen müssen. Wie du, liebe Marm2900 grschrieben hast, ich nehme auch bereits Vitamin D3-Tabletten. 
Wie lange hat es gedauert, bis du wieder "normal" warst? 

Mein Psychater meinte, ich solle die Pille wieder nehmen. Aber auch ich bin der Meinung, dass es mich dann irgendwann später wieder einholen wird! 

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14. April 2017 um 12:13

Leider hatte ich bis jetzt meine Tage noch nicht. Das Gewicht klettert und klettert außerdem. Das kommt ja dazu, was mich auch belastet. 

Heute Abend habe ich einen Termin beim Psychiater - es ist gerade echt Wahnsinn. Wenn ich wüsste, das das absehbar ist, wäre es ein Trost. Mein Gyn hat vor 2 Wochen zu mir gesagt: Naja, das sind jetzt Sie in Natura - so sind Sie eben. 
Da hab ich mir auch gedacht, na gratuliere. 

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14. April 2017 um 13:33
In Antwort auf missrose666

Danke für eure Antworten.
Es ist ein Zustand so, sage ich euch. Ich werde mir wohl ein Antidepressivum holen müssen. Wie du, liebe Marm2900 grschrieben hast, ich nehme auch bereits Vitamin D3-Tabletten. 
Wie lange hat es gedauert, bis du wieder "normal" warst? 

Mein Psychater meinte, ich solle die Pille wieder nehmen. Aber auch ich bin der Meinung, dass es mich dann irgendwann später wieder einholen wird! 

Bei mir hat es fast ein Jahr gedauert bis ich wieder "normal" war. Ich habe die Pille 9 Jahre lang genommen und niemals abgesetzt zwischendurch. Der Körper muss erstmal darauf klar kommen dass auf einmal was fehlt und er sich wieder umstellen muss. Das kann natürlich dauern. 
Möchtest du es nicht erstmal auf pflanzlichem Wege versuchen (Johanniskraut oder ähnliches, lass dich beraten) bevor du Antidepressiva nimmst? Mit dem Zeug ist nicht zu spaßen. 
LG, marm 

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15. April 2017 um 13:42

Bevor ich die Pille nahm, war ich erst 16 und noch sehr schüchtern. Einen Hang zu depressiven Verstimmungen hatte ich immer schon (schwere Vergangenheit). Allerdings kann ich mich nicht an Zyklus- oder Periodenprobleme erinnern. Dann nahm ich die Pille von 16 bis 23 und dann wieder ab 24 bis jetzt. In dieser Pause zwischen 23 und 24 kann ich mich jedoch nicht erinnern, derart depressiv gewesen zu sein.
Der Arzt hat mir gestern nun ein Antidepressivum namens Efectin ER 75 mg verschrieben. Er meinte zwar, es sei gewichtsneutraler als zB Escitalopram, aber habe ich jetzt total Angst, davon zuzunehmen. Man liest soviele Horrorstories im Netz. Kennt sich jemand von euch damit aus? 

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15. April 2017 um 15:28

Über Antidepressiva findet man viele Postings im Internet, dass da Gewichtszunahmen stattfinden können - aufgrund der Verlangsamung des Stoffwechsels. Das ist jetzt noch das Letzte, dass ich gebrauchen kann. 

Ja, ich habe dem Doc erzählt, dass meine Tage nicht kommen. Er schickt mich ins Labor zur Blutabnahme, um zu sehen, was da los ist. Das geht anscheinend ziemlich schnell, sodass Ende nächster Woche die Ergebnisse schon vorliegen werden. 

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21. April 2017 um 2:35
In Antwort auf missrose666

Hallo ihr Lieben!

Ich habe im November 2016 die Pille Qlaira nach 4-jähriger Einnahme abgesetzt, da ich keine Hormone mehr nehmen wollte. Seitdem gehts mit mir bergab - ich bin nicht mehr die Selbe. Mit Pille war ich recht zufrieden, hatte nur ab und dann Stimmungsschwankungen und Heißhunger.

Seit dem Absetzen:
- 5 kg Gewichtszunahme (Schilddrüse wurde bereits 2x überprüft und ist ok)
-kein Antrieb, keine Freude
- möchte viel allein sein und verkrieche mich
- Depression (bin sogar mittlerweile in Behandlung)
- Haare werden weniger
- keine Ausstrahlung mehr

Ich habe das Gefühl, eine leere Hülle ohne Freude zu sein. Vorher war ich extrem kontaktfreudig, jetzt nervt es mich fast. Kennt ihr das? Gibt sich sowas noch oder bin ich eine der wenigen Frauen, die die Hormone brauchen?

Danke für eure Antworten!

Hast du neben der Schilddrüse mal generell deinen Hormonstatus ermitteln lassen? Den kann die Pille schon auch durcheinander bringen - und kann man z.B. durch Zyklustees (Zykluszaubertee) oder auch Mönchspfeffer, probieren wieder auszugleichen.

Also erstmal einen Endokrinologen aufsuchen, wenn nicht schon geschehen, und dann davon ausgehend, Lösungen suchen.

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21. April 2017 um 17:09
In Antwort auf missrose666

Hallo ihr Lieben!

Ich habe im November 2016 die Pille Qlaira nach 4-jähriger Einnahme abgesetzt, da ich keine Hormone mehr nehmen wollte. Seitdem gehts mit mir bergab - ich bin nicht mehr die Selbe. Mit Pille war ich recht zufrieden, hatte nur ab und dann Stimmungsschwankungen und Heißhunger.

Seit dem Absetzen:
- 5 kg Gewichtszunahme (Schilddrüse wurde bereits 2x überprüft und ist ok)
-kein Antrieb, keine Freude
- möchte viel allein sein und verkrieche mich
- Depression (bin sogar mittlerweile in Behandlung)
- Haare werden weniger
- keine Ausstrahlung mehr

Ich habe das Gefühl, eine leere Hülle ohne Freude zu sein. Vorher war ich extrem kontaktfreudig, jetzt nervt es mich fast. Kennt ihr das? Gibt sich sowas noch oder bin ich eine der wenigen Frauen, die die Hormone brauchen?

Danke für eure Antworten!

Lass vom Arzt doch am besten Mal Blut abnehmen und der soll mal deine Hormone und alles überprüfen. Was sagt deine Frauenärztin dazu? Der Körper braucht sicherlich einige Zeit, sich an die Abwesenheit der Hormone zu gewöhnen, aber dann sollte eigentlich es wieder mit dir Berg auf gehen. Hast du schonmal an eine Entgiftungskur oder so was gedacht?

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26. April 2017 um 13:13

Hallo ihr Lieben!

Vielen Dank, dass ihr euch so zahlreich gemeldet habt!
Also, mein komplettes Blutbild + Hormone wurden letzte Woche gecheckt, alles bestens. Ich muss auch dazu sagen, dass ich sehr sensibel bin und mir vielleicht deshalb solche Dinge - und eben auch das Absetzen der Pille - schneller auf die Stimmung schlagen als anderen Menschen. 
Derzeit herrscht Stillstand. Das Gewicht ist nun seit 1,5 Wochen nicht mehr angestiegen, es beginnt langsam wieder zu sinken. Fazit: 5 kg Gewichtszunahme seit dem Absetzen.

Auch war bis vor 2 Wochen mein Körper und irgendwie auch mein Gesicht total aufgeschwemmt, ich hatte MEHR Wassereinlagerungen als mit Pille. Folgedessen auch mehr Cellulite. Auch das scheint langsam zurückzugehen bzw. etwas besser zu werden.

Gelegentlich überkommen mich Übelkeit und leichte Kopfschmerzen (nein, ich bin 100%ig nicht schwanger). Irgendwie vertrage ich jetzt auch viel weniger Alkohol als mit Pille. Das schaut so aus, dass ich am nächsten Tag nicht fit bin, auch, wenn es nur 2 Gläser Wein am Vorabend waren. 
Mein Unterbauch zieht manchmal, aber meine Tage sind noch immer nicht gekommen.

Puh, ich hätte nicht gedacht, dass ich darauf so sensibel reagiere... 

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen?


 

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4. August 2017 um 16:36
In Antwort auf missrose666

Hallo ihr Lieben!

Ich habe im November 2016 die Pille Qlaira nach 4-jähriger Einnahme abgesetzt, da ich keine Hormone mehr nehmen wollte. Seitdem gehts mit mir bergab - ich bin nicht mehr die Selbe. Mit Pille war ich recht zufrieden, hatte nur ab und dann Stimmungsschwankungen und Heißhunger.

Seit dem Absetzen:
- 5 kg Gewichtszunahme (Schilddrüse wurde bereits 2x überprüft und ist ok)
-kein Antrieb, keine Freude
- möchte viel allein sein und verkrieche mich
- Depression (bin sogar mittlerweile in Behandlung)
- Haare werden weniger
- keine Ausstrahlung mehr

Ich habe das Gefühl, eine leere Hülle ohne Freude zu sein. Vorher war ich extrem kontaktfreudig, jetzt nervt es mich fast. Kennt ihr das? Gibt sich sowas noch oder bin ich eine der wenigen Frauen, die die Hormone brauchen?

Danke für eure Antworten!

Hallo liebe missrose666,

ich bin schon wirklich am verzweifeln und froh jemanden gefunden zu haben dem es annähernd ähnlich geht wie mir zurzeit. habe im Februar diesen Jahres die Pille nach ca. 3 Jahren abgesetzt. Zu der Zeit, muss man schon sagen, hatte ich auch schwierige herrausforderungen zu bewältigen, dennoch habe ich mich wieder fangen können. habe einen ausbildugsplatz, wieder kontakt zu alten freunden, eigentlich allen grund mich zu freuen, werde sehr positiv von meiner umwelt aufgenommen und mittendrin stehe ich da und fühle mich leer. in den letzten tagen wurde es so schlimm, dass mein vater mich abends in die notaufnahme der psychatrie schaffte, denn ich erkannte mich selbst nicht mehr und musste nur noch weinen. Ein psychologe erklärte mir gestern dann, dass ich depressionen mit depersonalisierungs-/derealisierungssyndrom habe, was dazu dient die psyche zu schützen ( meiner meinung nach vollkommener bullshit, weil das gefühl mich noch mehr belastet also sinnloser scheiß der sein ziel vollkommen verfehlt :/ )
seit dem absetzen der pille hatte ich mit starken konzentrations und erinnerungsstörungen zu kämpfen, die sich noch steigerten, habe immense kopfschmerzen und migräneanfälle, die mich zusätzlich auslaugen. Meine periode habe ich seit dem absetzen auch nicht mehr bekommen. anfangs hatte ich mir dabei nichts gedacht, aber nun ja, 6 monate sind schon etwas lang. ich muss dazu sagen, dass ich schon vor der einnahme der pille probleme hatte, ich hatte meine tage 1,5 jahre nicht mehr bekommen, ohne ersichtlichen grund laut meiner gyn. sie verschrieb mir dann zunächst madinette und als ich mit der einnahme begann entwickelte sich bei mir schon nach 3/4 tagen eine riesige zyste. ich sollte die pille vorerst absetzen und in dem zuge platze die zyste wahrscheinlich auf, auf jeden fall war sie bei der nächsten untersuchung nicht mehr da. danach sollte ich die pille erstmal weiternehmen und habe es auch getan bis eben Februar diesen jahres. zusätzlich wurde bei mir eine fehlstatik der halswirbelsäule festgestellt, die vermutlich die ganzen symptome nch verschlimmert...
ich bin so hilflos, weil es sich anfühlt wie sterben oder tot sein am lebendigen leib, ich erinnere mich an mich selbst nicht mehr, habe keinen klaren gedanken und ich weiß nicht woher es kommt. vor einem monat ging es mir schon deutlich besser nach der eigentlichen lebenskrise, ich hatte mich wirklich auf so viel gefreut und auch freude an so vielem gehabt und plötzlich sterbe ich hier bei lebendigem leibe, es fühlt sich an wie ein albtraum und ich kann nicht aufwachen, ich wache nicht auf.
geht es einem von euch ebenso? hat jemand sowas schon durch? wie seid ihr damit umgegangen, was hilft euch? ich weiß dass ich zu ärzten muss und das tue ich auch, aber dazwischen die zeit, wie übersteht man das? 

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5. August 2017 um 11:38
In Antwort auf gingerpotter

Hallo liebe missrose666,

ich bin schon wirklich am verzweifeln und froh jemanden gefunden zu haben dem es annähernd ähnlich geht wie mir zurzeit. habe im Februar diesen Jahres die Pille nach ca. 3 Jahren abgesetzt. Zu der Zeit, muss man schon sagen, hatte ich auch schwierige herrausforderungen zu bewältigen, dennoch habe ich mich wieder fangen können. habe einen ausbildugsplatz, wieder kontakt zu alten freunden, eigentlich allen grund mich zu freuen, werde sehr positiv von meiner umwelt aufgenommen und mittendrin stehe ich da und fühle mich leer. in den letzten tagen wurde es so schlimm, dass mein vater mich abends in die notaufnahme der psychatrie schaffte, denn ich erkannte mich selbst nicht mehr und musste nur noch weinen. Ein psychologe erklärte mir gestern dann, dass ich depressionen mit depersonalisierungs-/derealisierungssyndrom habe, was dazu dient die psyche zu schützen ( meiner meinung nach vollkommener bullshit, weil das gefühl mich noch mehr belastet also sinnloser scheiß der sein ziel vollkommen verfehlt :/ )
seit dem absetzen der pille hatte ich mit starken konzentrations und erinnerungsstörungen zu kämpfen, die sich noch steigerten, habe immense kopfschmerzen und migräneanfälle, die mich zusätzlich auslaugen. Meine periode habe ich seit dem absetzen auch nicht mehr bekommen. anfangs hatte ich mir dabei nichts gedacht, aber nun ja, 6 monate sind schon etwas lang. ich muss dazu sagen, dass ich schon vor der einnahme der pille probleme hatte, ich hatte meine tage 1,5 jahre nicht mehr bekommen, ohne ersichtlichen grund laut meiner gyn. sie verschrieb mir dann zunächst madinette und als ich mit der einnahme begann entwickelte sich bei mir schon nach 3/4 tagen eine riesige zyste. ich sollte die pille vorerst absetzen und in dem zuge platze die zyste wahrscheinlich auf, auf jeden fall war sie bei der nächsten untersuchung nicht mehr da. danach sollte ich die pille erstmal weiternehmen und habe es auch getan bis eben Februar diesen jahres. zusätzlich wurde bei mir eine fehlstatik der halswirbelsäule festgestellt, die vermutlich die ganzen symptome nch verschlimmert...
ich bin so hilflos, weil es sich anfühlt wie sterben oder tot sein am lebendigen leib, ich erinnere mich an mich selbst nicht mehr, habe keinen klaren gedanken und ich weiß nicht woher es kommt. vor einem monat ging es mir schon deutlich besser nach der eigentlichen lebenskrise, ich hatte mich wirklich auf so viel gefreut und auch freude an so vielem gehabt und plötzlich sterbe ich hier bei lebendigem leibe, es fühlt sich an wie ein albtraum und ich kann nicht aufwachen, ich wache nicht auf.
geht es einem von euch ebenso? hat jemand sowas schon durch? wie seid ihr damit umgegangen, was hilft euch? ich weiß dass ich zu ärzten muss und das tue ich auch, aber dazwischen die zeit, wie übersteht man das? 

Hallo liebe Gingerpotter!

Du Arme! Das hört sich nicht gut an.
Aber eines vorweg: Das wird wieder, hab noch ein paar Wochen/Monate Geduld. Es ist mir genau so dreckig gegangen wie dir jetzt - furchtbar und hoffentlich kommt der Alptraum nie mehr wieder.
Ich habe ja im Jänner 2017 abgesetzt und meine Tage noch immer nicht bekommen, ABER meine Depressionen sind fast ganz weg! Auch jene "Löcher" und "Verstimmtheiten", welche bei mir auch während der Pilleneinnahme unentwegt da waren. Ich denke mir mittlerweile: "Schade, dass ich diesen Schritt nicht eher gewagt habe."

Wie du oben vielleicht gelesen hast, war die unmittelbare Zeit nach dem Absetzen für mich der Horror, ganz schwere Krise, Depressionen, ich war nur noch die Hülle meiner selbst. NICHTS freute mich mehr, nichts machte mich traurig - ich war leer, ein Handlungsroboter. 

Aber langsam beginnt sich mein Geist und Körper wieder zu füllen, ich habe mich auch verändert. Ich habe mit meinem "bisherigen" Leben und den Menschen darin begonnen, abzurechnen. Ich bin weniger naiv, mehr "in mir selbst ruhend" und "an mich selbst glaubend". Menschen, welche mir gut tun, bleiben bei mir, andere schicke ich ganz bestimmt fort oder "lasse sie gehen", ich entlasse sie. Ich suche wieder
"nach meinem Sinn" und werde in ganz kleinen Schritten auch fündig, was mir einen irrsinnigen, auch bisher für mich unbekannten Auftrieb verleiht. 
Ich bin nicht mehr "die Kleine" oder "die Abhängige", die auf sich herumtrampeln lässt oder der man Blödsinn erzählen kann.
Selbst mein Lebensgefährte meinte, ich habe mich verändert, bin nicht mehr so gutgläubig, sei wesentlich selbstsicherer und freiheitsliebender geworden. Unserer Beziehung hat das Gott sei Dank überhaupt nicht geschadet, es ist eine regelrechte Erfrischung für uns. Also: Halte noch durch!!! Es zahlt sich sowas von aus!! 
Mittlerweile brauche ich GAR KEINE Antidepressiva mehr, ich habe diese 3 Jahre meines Lebens geschluckt, da es mir psychisch oft sehr schlecht ging.
Natürlich war ich vir einem Monat bei meiner Gynäkologin, um den Zyklus wieder in Gang zu bringen bzw. um zu untersuchen, ob mit den Hormonen alles stimmt bzw. eventuell eine hormonelle Störung (zB PCO) vorliegt. Auch das Blut an sich wurde nochmal gecheckt.
Ergebnis: Alles unauffällig bzw. gut. Ich habe homöopathische Tropfen/Globuli zur Behandlung erhalten, die mir auch helfen (mein Körper wird fitter, meine Stimmung ist und bleibt stabil). 
Eine Freundin von mir hat PCO und aus diesem Grund schon seit Jahren die Pille, ihr ging es auch immer irgendwie psychisch nicht wirklich toll - bis sie die sch... Pille sbgesetzt hat! Nun wechsekt sie zu meiner Gynäkologin, welche ihr schon angekündigt hat, dass sich ihr PCO auch halbwegs gut mit Homöopathie in den Griff bekommen lässt. Nebenbei muss sie Diabetix-Tabletten nehmen, da sich ihr PCO auch auf den Insulinhaushalt negativ auswirkt.
Was ich dur damit sagen will: Sei froh, dass du diesen künstlicheb Hormondreck endlich los bist! Das brauchst du nicht, denn etwaige Zyklusschwierigkeiten kann man eventuekk auch bei dir anders in den Griff bekommen. Was sagt dein Arzt?

Alles Liebe und DAS WIRD SCHON!! 
 

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5. August 2017 um 11:41

Sorry die Tippfehler - Handy-Autokorrektur! 

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6. September 2017 um 13:44

Hallo,

es tut gerade so gut deine letzte Nachricht zu lesen missrose666. Ich habe meine Pille am 21. Juni abgesetzt. Da ich davon Vitalstoffmangel: Eisenmangel, Vitamin-B12-Mangel & Schilddrüsenunterfunktion bekommen habe. Seit dem Absetzen der Pille und der Einnahme von Schilddrüsenhormonen und Vitamin B12 fühle ich mich endlich wieder mehr wie ich selbst, habe keine Panikattacken und auch keine menstruelle Migräne mehr. Dennoch es geht es mir gerade wirklich dreckig. Ich habe heftige depressive Episoden mit Unruhe, Nervosität, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Angst und könnte gerade auch weinen und mich einfach nur unter meiner Bettdecke verkriechen. Die anderen ganzen Symptome wage ich gar nicht zusätzlich aufzuschreiben. Ich glaube mir ging es in meinem Leben noch nie so schlecht. Ich bin auch kurz davor Antidepressiva zu nehmen, da mein Leben zusätzlich auch viel Stress verursacht. Ab welchem Monat wurde es denn bei dir besser? Im dritten Monat? Im vierten? Vielleicht könnte mir deine Antwort dabei helfen irgendwie durchzuhalten.

Liebe Grüße

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6. September 2017 um 13:48

Hallo,

es tut gerade so gut deine letzte Nachricht zu lesen missrose666. Ich habe meine Pille am 21. Juni abgesetzt. Da ich davon Vitalstoffmangel: Eisenmangel, Vitamin-B12-Mangel & Schilddrüsenunterfunktion bekommen habe. Seit dem Absetzen der Pille und der Einnahme von Schilddrüsenhormonen und Vitamin B12 fühle ich mich endlich wieder mehr wie ich selbst, habe keine Panikattacken und auch keine menstruelle Migräne mehr. Dennoch es geht es mir gerade wirklich dreckig. Ich habe heftige depressive Episoden mit Unruhe, Nervosität, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Angst und könnte gerade auch weinen und mich einfach nur unter meiner Bettdecke verkriechen. Die anderen ganzen Symptome wage ich gar nicht zusätzlich aufzuschreiben. Ich glaube mir ging es in meinem Leben noch nie so schlecht. Ich bin auch kurz davor Antidepressiva zu nehmen, da mein Leben zusätzlich auch viel Stress verursacht. Ab welchem Monat wurde es denn bei dir besser? Im dritten Monat? Im vierten? Vielleicht könnte mir deine Antwort dabei helfen irgendwie durchzuhalten.

Liebe Grüße

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21. Juni 2018 um 19:02

hallo newbiene,

wie geht es dir denn mitlerweile? 

liebe grüsse

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23. Juni 2018 um 12:39
In Antwort auf user32587

hallo newbiene,

wie geht es dir denn mitlerweile? 

liebe grüsse

Inzwischen geht es mir sehr viel besser. Allerdings ging es im Oktober dann so richtig bergab mit mir. Ich bin bis jetzt krankgeschrieben gewesen und fange Anfang Juli erstmals wieder an zu arbeiten. Seit Februar weiß ich allerdings endlich, was überhaupt los war, da ich endlich an einen Arzt geraten bin, der mich a) ernst genommen hat und b) der sich auskennt. Diagnose: CFS, Östrogendominanz (Progesteronmangel), grenzwertige DHEA & Serotoninwerte, Histaminintoleranz, Eisenmangel (wieder) und eine Schilddrüsen-Umwandlungsstörung (von T4 zu RT3 anstatt zu T3). Soweit wie ich recherchiert habe und von meinem Arzt weiß, stammt die Östrogendominanz auf jeden Fall von der Pille und auch die SD-Unterfunktion und Umwandlungsstörung. Seit ich vor 3 Monaten dann lediglich Hormone und Nahrungsergänzungsmittel erhalten habe, bin ich nicht mehr labil. Durch die zusätzliche Einnahme von Thybon (T3) zu L-Thyroxin (T4) bekomme ich langsam mehr Energie und das Frieren wird weniger. Jedoch hat mich diese ganze Geschichte gehörig erschüttert und es wird wohl noch eine ganze Weile dauern, bis ich seelisch, körperlich und hormonell wieder im Gleichgewicht bin. 

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