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Depression los werden durch radikalen Lebenswandel?

22. Januar 2014 um 21:47

hallo ich (m 20 jahre alt) wollte mal nachfragen ob irgendwer von euch schon mal radikal sein leben geändert hat?
Ich hatte vor 4 jahren ein Burnoutsyndrom mit schweren Depressionen.
Diese sind zwar fast weg gegangen aber manchmal habe ich immer noch kurzfristig Suizidgedanken.
Ich bin vor ein paar monaten von zu hause weggezogen um zu studieren und mir geht es auch mitlerweile noch besser als zu hause ( ich will mitlerweile auch nie wieder dahin zurück)
Nun bin ich am überlegen, ob ich den rest auch alles ändere also Outfit, Frisur, Ernährung, Musikrichtungen, generell den ganzen Lebensstill.
Wenn ich sehe wie mein Vater heute lebt frage ich mich immer ob meine zukunft auch so aussieht ich will nicht so enden wie er.


Meint ihr das könnte klappen, dass ich dadurch die Depressionen entgültig loswerden kann und auch meine Introvertiertheit und Schüchternheit?

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25. Januar 2014 um 23:50

Durch Lebenswandel
eine Depression loswerden - eine gute Frage. Nur wie klappt das, ist die Frage.
Wenn du schwere Depressionen hattest, warst du damit bei einem Psychiater? Hast du Medikamente verschrieben bekommen? Hast du mal daran gedacht, dass dir eine Psychotherapie helfen könnte?

Liebe Grüße

weiblichesphantom

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26. Januar 2014 um 10:04
In Antwort auf kajsa_12168144

Durch Lebenswandel
eine Depression loswerden - eine gute Frage. Nur wie klappt das, ist die Frage.
Wenn du schwere Depressionen hattest, warst du damit bei einem Psychiater? Hast du Medikamente verschrieben bekommen? Hast du mal daran gedacht, dass dir eine Psychotherapie helfen könnte?

Liebe Grüße

weiblichesphantom

Ja
war ich allerdings hat mich das alles nur weiter reingezogen weil ich nicht wollte das es andere sehen, dass ich dort hin gehe. Als medikamente habe ich serotonien und dann Noradrenalien bekommen das hat estwas geholfen aber phasen weise falle ich immer noch in alte verhaltensmuster.

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26. Januar 2014 um 16:38

Radikal!
Ich finde die Idee mit dem radikalem Lebenswandel sehr gut! Einfach so larifari bringt doch letzten Ende niemanden weiter. Du musst einen Cut machen, zwischen deinem altem Leben und deinem Neuem. Und um Deine Frage zu beanworten: Ja ich habe so einen Cut hinter mir...habe alles geändert oder rausgeschmissen von Partner über Beruf und Lebensführung. Das schaffst Du aber sehr schwer allein. Such dir ein paar Bücher die dir dabei helfen oder hol dir die GoHappy Box, die hat mir dabei geholfen. Ich jedenfalls bin froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin! Man kann doch nicht sein ganzes Leben dahin vegetieren.

Was meinst Du? Du kannst mir auch gerne per PM schreiben wenn dir das zu unpersönlich ist

Liebe Grüße

Manuela

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4. Februar 2014 um 11:06

Nägel mit Köpfen
auf jeden fall. nägel mit köpfen machen. volles programm.
egal was. hauptsache naders. du wirst nicht so enden wie dein vater egal wie schlecht er geeendet ist, solange du das nicht glaubst. solange du positiv denkst wirst du alles adagegen unternehmen und du wirst für dich sorgen. du musst positiv denken und etwas finden was dir spass macht. mach irgendwas verrücktes. denk nicht soviel nach und tu einfach irgendwas was du gut findest.

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7. Februar 2014 um 19:10

Nicht
unbedingt depressionen können sich auf die unterschiedlichste art und weise äußern als ich vor 4 jahren den Burnout hatt mit wirklich starken depressionen hatte ich natürlich keine bock mehr zu irgendetwas.
Mittlerweile ist das bei mir eher Phasen weise zum Teil bin ich auch von einem auf den andernen Moment total Euphorisch und zum Teil fühle ich mich auch ganz normal.

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7. Februar 2014 um 19:21
In Antwort auf talea_12907335

Nägel mit Köpfen
auf jeden fall. nägel mit köpfen machen. volles programm.
egal was. hauptsache naders. du wirst nicht so enden wie dein vater egal wie schlecht er geeendet ist, solange du das nicht glaubst. solange du positiv denkst wirst du alles adagegen unternehmen und du wirst für dich sorgen. du musst positiv denken und etwas finden was dir spass macht. mach irgendwas verrücktes. denk nicht soviel nach und tu einfach irgendwas was du gut findest.

Danke für deine antwort
Ich habe jetzt angefangen alles zu ändern was zurzeit zeitlich und finanziel möglich ist.

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8. Februar 2014 um 12:27
In Antwort auf rodolf_12949433

Nicht
unbedingt depressionen können sich auf die unterschiedlichste art und weise äußern als ich vor 4 jahren den Burnout hatt mit wirklich starken depressionen hatte ich natürlich keine bock mehr zu irgendetwas.
Mittlerweile ist das bei mir eher Phasen weise zum Teil bin ich auch von einem auf den andernen Moment total Euphorisch und zum Teil fühle ich mich auch ganz normal.

Motivlage
Ich würde an Deiner Stelle Deine Motive für die Veränderungswünsche überprüfen. In blindem Aktionismus alles zu verändern und dann darauf zu warten, dass man etwas (eine Krankheit) abgehängt hat oder selber ganz anders wird, kann fast nur in die Hose gehen.
Wenn Du aber z.B. Lust auf eine neue Frisur, neue Klamotten etc. hast und dann beschwingter durch das Leben gehst, weil Du Dich einfach besser fühlst, dann ist das der gesündere und nachhaltigere Weg. Alles auf einmal verändern zu wollen, hört sich auch irgendwie nach blinder Flucht an, wichtiger ist aber wohl Stabilität.

Schüchternheit wird man übrigens auch nicht plötzlich los, dazu muss man sich auf den Weg machen und üben, üben, üben.....

So ganz pauschal kann man auf Deine Frage eh nicht antworten, dazu wären viel mehr Infos über Deine Depression, die Hintergründe etc. notwendig.
Diese euphorischen Zustände würde ich allerdings mal professionell abklären lassen, wie gesagt, Stabilität halte ich für elementar wichtig.

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8. Februar 2014 um 15:16
In Antwort auf medusa_13024560

Motivlage
Ich würde an Deiner Stelle Deine Motive für die Veränderungswünsche überprüfen. In blindem Aktionismus alles zu verändern und dann darauf zu warten, dass man etwas (eine Krankheit) abgehängt hat oder selber ganz anders wird, kann fast nur in die Hose gehen.
Wenn Du aber z.B. Lust auf eine neue Frisur, neue Klamotten etc. hast und dann beschwingter durch das Leben gehst, weil Du Dich einfach besser fühlst, dann ist das der gesündere und nachhaltigere Weg. Alles auf einmal verändern zu wollen, hört sich auch irgendwie nach blinder Flucht an, wichtiger ist aber wohl Stabilität.

Schüchternheit wird man übrigens auch nicht plötzlich los, dazu muss man sich auf den Weg machen und üben, üben, üben.....

So ganz pauschal kann man auf Deine Frage eh nicht antworten, dazu wären viel mehr Infos über Deine Depression, die Hintergründe etc. notwendig.
Diese euphorischen Zustände würde ich allerdings mal professionell abklären lassen, wie gesagt, Stabilität halte ich für elementar wichtig.

Hmm ja Motive
Also im grunde genommen habe ich einegtlich 20 jahre immer das getan, was mir gesagt wurde und habe versucht es allen recht zu machen. Außerdem bin ich extrem dünn deshalb habe ich immer weite klamotten getragen damit das nicht so auffällt ( was es natürlich Trozdem tut) deshalb habe ich mich in den letzten wochen von ein paar Innenarchitekurstudentinnen umstylen lassen wobei dich sagen muss das mir mein Jetztigen Outfits auch viel besser gefallen.
Ich hatte früher nie lust was zu unternehmen ( auch weil viel über mich geredet wurde von wegen ich sei Magesüchtig oder schwul und bla bal) aber seit dem ich hier bin versuche ich eigentlich jetzte wochenende raus zugehen.
Mitlerweile nervt es mich auch schon eher wenn ich mal ein Wochenende nicht abends irgendwo bin.

ich will natürlich nicht allles in meinem leben es gibt ja auch achen mit denen ich zufrieden bin.

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8. Februar 2014 um 19:50
In Antwort auf rodolf_12949433

Hmm ja Motive
Also im grunde genommen habe ich einegtlich 20 jahre immer das getan, was mir gesagt wurde und habe versucht es allen recht zu machen. Außerdem bin ich extrem dünn deshalb habe ich immer weite klamotten getragen damit das nicht so auffällt ( was es natürlich Trozdem tut) deshalb habe ich mich in den letzten wochen von ein paar Innenarchitekurstudentinnen umstylen lassen wobei dich sagen muss das mir mein Jetztigen Outfits auch viel besser gefallen.
Ich hatte früher nie lust was zu unternehmen ( auch weil viel über mich geredet wurde von wegen ich sei Magesüchtig oder schwul und bla bal) aber seit dem ich hier bin versuche ich eigentlich jetzte wochenende raus zugehen.
Mitlerweile nervt es mich auch schon eher wenn ich mal ein Wochenende nicht abends irgendwo bin.

ich will natürlich nicht allles in meinem leben es gibt ja auch achen mit denen ich zufrieden bin.

Wie Du es jetzt beschreibst..
...hört es sich doch ganz gut an.
Wenn ich das richtig verstehe, hast Du die räumliche Veränderung genutzt, um ein wenig zu "resetten" und mehr auf Deine Bedürfnisse zu gucken, als nur zu funktionieren.
Du scheinst ja auch trotz der widrigen Umstände (pubertierende Jugendliche sind oft sehr grausam ) viel geschafft zu haben, wenn Du jetzt studierst und mit Deinen 20 Jahren hast Du ja noch viele Wege offen.
Mich hatte das "radikal" aufhorchen lassen. Wichtig finde ich weiterhin, dass Du Dinge, die Du veränderst, wirklich aus eigenem Interesse machst und nicht wieder in so eine Abhängigkeit von Meinungen anderer gerätst. Das solltest Du vielleicht immer mal wieder überprüfen.
...und es ist sicherlich möglich, aus einer Depression "herauszuwachsen" und sie hinter sich zu lassen, aber abschütteln ist eher schlecht.
Das ist wie bei Liebeskummer nach einer Trennung. Abschalten geht nicht, aber wenn man bereit ist, weiterzugehen und nicht daran festzuhalten, dann wird's peu à peu besser..

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13. Februar 2014 um 21:47

Na klar!
Also ich finde erst mal super, dass du überhaupt bereit bist, DICH zu ändern, um dir da raus zu helfen - das ist nämlich eh der einzige Weg, wie dir das gelingen wird.
Ich bin der Meinung es braucht nicht unbedingt 'äußere' Kriterien die du da ändern musst, es reicht wenn du deinen radikalen Lebenswandel in deinem Inneren betreibst.
Ich habe zb eine Verhaltenstherapie gemacht und dort alle meine falschen Denkmuster von Grund auf noch einmal neu strukturieren können, das ging mit Geduld und Durchhaltevermögen, und heute geht es mir super, auch mein Selbstwert ist jetzt überhaupt einmal vorhanden - ich habe einfach mein Denken wirklich grundlegend ändern können.
Wenn du Infos brauchst über verschiedene Therapiearten, etc ist z.B. [url=http://www.psychotherapie.at]diese Seite hier[/url].
Viel Erfolg, du schaffst das sicher!

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26. Februar 2014 um 18:37

Verwunderlich
warum trifft sowas eigentlich immer uns (oder hauptsächlich) uns junge Menschen? sollten wir nicht voller Freude mitten im Leben stehen?

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26. Februar 2014 um 19:25
In Antwort auf manuela1985t

Radikal!
Ich finde die Idee mit dem radikalem Lebenswandel sehr gut! Einfach so larifari bringt doch letzten Ende niemanden weiter. Du musst einen Cut machen, zwischen deinem altem Leben und deinem Neuem. Und um Deine Frage zu beanworten: Ja ich habe so einen Cut hinter mir...habe alles geändert oder rausgeschmissen von Partner über Beruf und Lebensführung. Das schaffst Du aber sehr schwer allein. Such dir ein paar Bücher die dir dabei helfen oder hol dir die GoHappy Box, die hat mir dabei geholfen. Ich jedenfalls bin froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin! Man kann doch nicht sein ganzes Leben dahin vegetieren.

Was meinst Du? Du kannst mir auch gerne per PM schreiben wenn dir das zu unpersönlich ist

Liebe Grüße

Manuela

GoHappyBox
klingt ja super! danke so nebenbei für den tipp auch wenn ich mich sonst nicht eingebracht habe.

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