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Depression gleich mit medikamenten behandeln bevor es schlimmer wird?

30. April 2008 um 20:52 Letzte Antwort: 4. Mai 2008 um 13:42

soll man eine beginnende depression gleich mit Medikamenten behandeln bevor es sich zu einer sehr schweren Depression entwickelt und das praktisch wie eine grippe mit Meditonsin abfangen oder was meint ihr?

ich habe leichte bis mittelschwere depressive episoden und denke jetzt dass es bisher ein fehler war nicht auf Medikamente zurückzugreifen mache mir da einen vorwurf dass ich evtl. abrutsche und es eine sehr schwere depression wird.

wäre über meinungen sehr dankbar. danke

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1. Mai 2008 um 13:06

Ach
und wie soll man das machen wenn man nicht mehr aufstehen kann nur noch liegen kann und nichts geht mehr? Du kannst schlau daherreden.

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1. Mai 2008 um 19:05

Aber
es ist nicht einfach. Wenn man nicht aufstehen kann nicht raus kann nicht einkaufen kann wegen Panik und Angst.

Positiv denken ja und gut, aber jemand der wirklich Depressionen hat kann das nicht. Wie auch? Dann hätte diesre Mensch keine Depressionen.

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1. Mai 2008 um 21:50

Das
stimmt nicht den pc kann jeder einschalten auch im Bett. Viele depressive schreiben in Foren.

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1. Mai 2008 um 21:59

Nein
zu einem Depressiven soll man nie sagen du kannst reiss dich zusammen etc das ist das schlimmste was man tun kann. dann denken diese kranken dass man die krankheit nicht ernst nimmt.

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2. Mai 2008 um 9:30

Agiluf
dein Freund der pillen schluckt udn ein Wrack ist, was hat der genau für pillen genommen.

Also Medikamente vom ARzt kann man nicht mit Drogen vergleichen.

Was hat deine Frau genommen?

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2. Mai 2008 um 12:25

MEdikamente
ABer in anderen Foren sagen alle dass man Medikamente nehmen soll und das wichtig und nicht schädlich oder süchtig machend ist? Was kann man glauben

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4. Mai 2008 um 10:10

Citalopram
ist kein Rauschmittel und auch kein Ampfehtamin sondern ein leichtes Antidepressivum was überhaupt nicht schädlich ist.

Rede doch nicht immer so einen Mist, kann man den Schwachmat nicht mal stoppen hier?

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4. Mai 2008 um 13:12

Depression
Hallöle!
Nun da greifst du ein schweres Thema an und es gibt hierzu ganz verschiedene Meinungen. Als erstes wohl mal das: keiner steckt in dem anderen drin und kann einschätzen, wie sehr der andere leidet!! Das mal vorneweg. Depressionen stellen sich eher schleichend ein, beginnend damit, dass man lustlos ist, keinen Antrieb hat usw...erst werden solche Dinge auf einen schlechten Tag geschoben, dann auf das Allgemeinbefinden oder eine Situation die einen quasi "runtergebracht" hat.
Sicherlich kann man selber viel gegen eine leichte Depression tun. Es stimmt, wenn einige schreiben: aktiv werden. Aber dazu braucht man dann die Energie, die man in einer Depressionsphase kaum noch hat. Wenn der Zustand der Niedergeschlagenheit und Bedrücktheit, Lustlosigkeit, Beklemmungen usw. anhält öfters auftritt, sollte man es man mit einer Therapie versuchen. Das wird das erste Mittel der Wahl sein und nur in einer Gesprächstherapie kann Frau erfahren, wo der "Hund begraben liegt". Oft werden hier Erkenntnisse geweckt und Erfahrungen gemacht, die Frau aufhorchen lassen und ihr die Möglichkeit geben an sich zu arbeiten.
Unterstützdend Medikamente zu nehmen ist voll in Ordnung. Zumal die neuen Antidepressiva sprich Serotoninwiederaufnahmehemmer nicht mehr süchtig machen!!!! Dazu zählen Medikamente wie: Zoloft, Trevilor, Cymbalta...und ein ganz leichtes: Insidon...
Sicher brauchen die Medikament Zeit um einen Spiegel zu bilden. Also keine Hilfe von heute auf morgen, sondern erst nach zwei bis vier Wochen. Und man darf nicht denken, dass dann alles Freude und Eierkuchen ist, sondern man fühlt sich nur ausgeglichener, entspannter und freier. Hat mehr Motivation...aber die Einstellung mit diesen Medikamenten gehört in die Hand eines Facharztes, sprich Psychiater oder Neurologe.
Hilfreich ist auch ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik. Hier kann abseits vom Alltag, auch ohne Tabletten, Frau zu sich selbst finden.
Trotzdem würde ich dir erst eine Gesprächstherapie empfehlen....
Grüßle Irisleinkatze

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4. Mai 2008 um 13:42
In Antwort auf ai_11870852

Depression
Hallöle!
Nun da greifst du ein schweres Thema an und es gibt hierzu ganz verschiedene Meinungen. Als erstes wohl mal das: keiner steckt in dem anderen drin und kann einschätzen, wie sehr der andere leidet!! Das mal vorneweg. Depressionen stellen sich eher schleichend ein, beginnend damit, dass man lustlos ist, keinen Antrieb hat usw...erst werden solche Dinge auf einen schlechten Tag geschoben, dann auf das Allgemeinbefinden oder eine Situation die einen quasi "runtergebracht" hat.
Sicherlich kann man selber viel gegen eine leichte Depression tun. Es stimmt, wenn einige schreiben: aktiv werden. Aber dazu braucht man dann die Energie, die man in einer Depressionsphase kaum noch hat. Wenn der Zustand der Niedergeschlagenheit und Bedrücktheit, Lustlosigkeit, Beklemmungen usw. anhält öfters auftritt, sollte man es man mit einer Therapie versuchen. Das wird das erste Mittel der Wahl sein und nur in einer Gesprächstherapie kann Frau erfahren, wo der "Hund begraben liegt". Oft werden hier Erkenntnisse geweckt und Erfahrungen gemacht, die Frau aufhorchen lassen und ihr die Möglichkeit geben an sich zu arbeiten.
Unterstützdend Medikamente zu nehmen ist voll in Ordnung. Zumal die neuen Antidepressiva sprich Serotoninwiederaufnahmehemmer nicht mehr süchtig machen!!!! Dazu zählen Medikamente wie: Zoloft, Trevilor, Cymbalta...und ein ganz leichtes: Insidon...
Sicher brauchen die Medikament Zeit um einen Spiegel zu bilden. Also keine Hilfe von heute auf morgen, sondern erst nach zwei bis vier Wochen. Und man darf nicht denken, dass dann alles Freude und Eierkuchen ist, sondern man fühlt sich nur ausgeglichener, entspannter und freier. Hat mehr Motivation...aber die Einstellung mit diesen Medikamenten gehört in die Hand eines Facharztes, sprich Psychiater oder Neurologe.
Hilfreich ist auch ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik. Hier kann abseits vom Alltag, auch ohne Tabletten, Frau zu sich selbst finden.
Trotzdem würde ich dir erst eine Gesprächstherapie empfehlen....
Grüßle Irisleinkatze

Hallo
die neuen Serotoninwiederaufnahmehemmer machen NICHT süchtig das stimmt. AUch wenn hier einige Ahnunglose schreiben es macht süchtig.

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