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Depression einer Verwandten, Bitte lesen!!! Hilfe!

27. Juli 2005 um 10:31 Letzte Antwort: 27. Juli 2005 um 18:18

Hallo.

ich hoffe eine fachkundige Antwort von Ihnen erhalten zu können.

Ich habe eine Verwandte die schon seit 10 Jahren Alkoholikerin ist und seit 5 Jahren wieder mit den Rauchen begonnen hat. Um Euch ein besseres Bild geben zu können, werde ich sie kurz beschreiben.

- 52 Jahre alt
- Verheiratet
- 2 erwachsene Kinder (bereits ausgezogen)
- Hausfrau
- Hat 1 Beste Freundinn u. andere Freunde
- Beide Elternteile bereits verstorben
- 2 leibliche Geschwister

Sie hat nun schon zwei Entziehungkuren inkl. psychatrischer Begutachtung hinter sich. Sie trinkt leider immer noch. Den Psychater hat sie einige Lügen erzählt um den Bericht so ausfallen zu lassen, das Ihr eigener Mann und die Schwiegermutter ein grausames Volk sind. Ja ihr Mann hat Fehler gemacht, hat sie auch bereut und eingesehen udn versucht nun ein fast normales Familienleben mit ihr auszubauen, was wiederrum wegen ihrer Alüren fast unmöglich ist.
Die Schwiegermutter lebt seit ca. 5 Jahren nicht mehr.
Unter anderem erzählte sie den Psychater das sie eine schöne Kindheit hatte, was total gelogen ist um den Psychater in die Irre zu führen und alles auf den Ehemann und d. Schwiegermutter abzuwelzen. Ihr Vater war starker Alkoholiker, Scheidung der Eltern war im Teenegeralter, ihr Vater ist im Suff verendet und hätte sie als Jugendliche unter Alkoholeinfluss fats einmal mit der Axt erschlagen.
Ihren Mann hat sie mit 17 kennengelernt, dieser wollte aber nach 2 Jahren mit ihr Schluss machen, weil er einfach nicht mit ihren Macken zurecht kam. Sie drengte ihn immer
wieder und machte sogar einen Selbstmordversuch mit 20 so dass sie sogar mit Blaulicht aus d. Studentenwohnheim abgeholt werden musste. Letzten Enden heiratete er sie doch. Ihr Mann war damals 25 Jahre alt.
Sie zogen in das Haus seiner Mutter, also ihre Schwiegermutter. Diese akzeptierte sie nie richtig, weil sie wusste aus welchen Familienverhältnissen sie stammte und die Familie ihres Mannes eine angesehene Familie im Dorf war und auch etwas die Nase oben hatte. Sie hatte es also nicht leicht mit den Geschwistern und d. Mutter ihres Mannes. Leider benahm Sie sich auch nicht immer zurecht.... sie hatte damals schon so komische Macken.
Jeden Sonntag besuchten Sie und ihr Mann ihre eigene Mutter die sie über alles liebte. Leider ist dies schon vor 15 Jahren verstorben, was für sie ein Totalschock war.

Nun zur IST Situation: Sie leidet unter starken Depressionen mit Hoch und Tiefs. Trinkt öfters so das sie stock betrunken ist. Sie fühlt sich unschuldig und beschimpft ihren Mann als ... wenn sie wieder mal ein Tief hat und Alkohol getrunken hat.
Dieser verzeiht ihr zähneknirschend und er schluckt das alles. Er kann mit niemanden darüber reden, weil es zu beschäment ist.
Sie hört nie richtig zu, macht hauptsächlich das was sie will, und Ratschläge werden kaum befolgt. Für sie gibt es nur ihr eigenes ICH. Sie kann bockig wie ein Kind werden und das ist dann besonders peinlich.
Bsp.: Als sie wegen der Bauchspeicheldrüse ins Krankenhaus kam und die Ärzte durch Bluttest festgestellt haben das sie Alkoholikerin ist, war sie mit den Ärzten total sauer und beschimpfte sie, das sie dass überhaubt nichts angänge.
peinlich, peinlich....
Wenn ein Tief in Anmarsch kommt, scharrt sie sie an ihren Beinen, schaut apatisch zum Fenster raus und man weiß nicht ob sie Medikamente nimmt oder nur dann so viel trinkt das sie zwar reden kann, aber es trotzdem im Hirn säuselt.
Hilfe nimmt sie nur an, die ihren Vorstellungen entspricht. Hilfe in dem Sinne das sie bemittleidet wird und das sie ihren Mann schlecht machen kann. Obwohl er seit einigen Jahren alles tut um es ihr so angenehm wie möglich zu machen.
Sie brauch immer ein Buh Mann. Und das ist nun ihr eigner, denn die Schwiegermama ist nun tot, auf die kann sie nicht mehr rumhacken. Klar ihre Schwiegermutter und ihr eigener Mann waren auch nicht immer fär zu ihr, aber irgendwann muss man auch mal verzeihen können.
Sie sucht immer einen Grund zum saufen: Grund: Ihr Mann, das sie keine Arbeit hat usw. ....und die anderen die sie kritisch beäugen.
Ihre eigne große Tochter hat den Kontakt so gut wie abgebrochen, weil sie es nicht mehr aushält. Wie oft wurde schon mit ihr gesprochen, dass sie mit ihren peinlichen Macken und Gesaufe die Famiele auseinandertreibt. Nichts hat es gebracht, sie wirft alle gut gemeinden Ratschläge grundsätzlich in den Wind. Es wurde oft liebevoll mit ihr verhandelt, aber kein Einsehen ihrerseits. ihr ist alles Scheiß egal. Alles dreht sich um ihr eigenes ICH, in ihren Leben.
Sie wollte auch schon ihren Mann verlassen und Arbeit und Wohnung weit weg suchen. Hatte sie auch schon mal versucht, aber nach einen viertel Jahr kam sie wieder. Sie packt das einfach nicht, ein Alkoholiker mit total komischen und unheimlichen Macken, heute so morgen anders, kann in dieser Arbeitswelt nicht bestehen bleiben. Als sie die Arbeit hatte hatte sie natürlich nicht getrunken, aber allgemein 8 Stunden am Tag zu arbeiten ist einfach zu viel für sie.
Nun wissen wir nicht mehr weiter.
Sie zu einen Psychater schicken? Das bringt aus Erfahrung nichts, denn sie belügt die Psychater und neigt alles zu übertreiben, so dass der Psychater Sie als das Opfer darstellt. Dementsprechend verhält sie sich dann auch und sagt, mein Psychater hat gesagt: Du bist schuld! Und ich bin das Opfer der Gesellschaft geworden.
Das war damals so als sie bei der Entziehungskur war. Ihr Mann selbst hat mit den Psychater dann nochmal gesprochen, aber der Psychater hat ihn (ihren Mann) als Täter hingestellt und ihn nur belächelt und das eigentliche Problem nicht ernst genommen. Das sie eine totale psychische Macke hat und auch mit als Rache ihren Mann gegenüber säuft. Auch hat der Psychater dort natürlich keinerlei Infos über ihre Kindheit gehabt und Kennenlernzeit der beiden.
Und dann ist das Theater zu Hause bei ihren Mann noch größer als zuvor.
Sie ist nicht demütig und sieht auch nicht ihre eigenen Fehler ein. Heute gibt es überall Probleme aber deswegen, können wir nicht alle mit Saufen anfangen.
Sie ist bockig wie ein Kind und schwierig zugleich.
Ich hätte wirklich gerne einen fachkundigen Rat. Gibt es Einrichtungen für psychisch gestörte Menschen, wo auch die eigene Familie Aussage treffen kann, sodass der Psychater sie auch richtig behandeln kann. So dass auch Angehörige Sachkundige Aussagen machen können. Denn sie übertreibt alles und lügt auch noch zu ihren Vorteil. Und der damalige Psychater nimmt sie auch noch voll ernst?!!!! Er konnte ihre psychische Störung nicht durchblicken, er glaubte ihr jedes Wort!

Bitte um einen fachkundigen Rat, an wen man sich wenden kann. Wir die Verwandten stehen völlig hilflos daneben und ihr Mann weiß nicht mehr was er tun soll als ihr immer wieder zu verzeihen, aber kaum verziehen fängt sie schon wieder mit ihren Macken an und säuft. Und diese Tiefs, mit diesen starren Blick in den Augen und das scharren an den Beinen. Solche Menschen sieht man im TV in der Psychatrie in der geschlossenen Anstallt. Aber sie haben sie nie in so eine geschlossene Anstallt gesteckt, weil sie vor den Psychatern als total normale Frau rüberkommt, die vom Leben enttäuscht wurde. Sie zieht sich schick an und verstellt sich so als ob nichts wäre, so das sie ernst genommen wird. Und kaum vergeht etwas Zeit ist sie wieder die durchgeknallte, vor der man Angst haben muss das sie sich aus den Fenster stürzt.

ich weiß nicht mehr weiter, ihr Mann bräuchte so einige Infos. Bitte helft uns. Danke.





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27. Juli 2005 um 11:26

Deine Schwester ist krank,
deshalb verhält sie sich so. Und das Schaben an den Beinen und dieser Starre Blick ist noch kein Grund für nen Aufenthalt in ner geschlossenen. Das ist was für Mörder und Kinderschänder, Leute vor denen die Allgemeinheit geschützt werden muss.
Aber ich finde gut, dass du nach Hilfe suchst. Es gibt jede Menge Einrichtungen, wo die Familien mit einbezogen werden.
Ich schreibe dir mal paar Internet-Adressen auf, über Sucht und wo du gute Kliniken findest:
Deutsche Hauptstelle für Sucht:
www.optiserver.de/dhs_db/dhs_search_result.php

Rhön-Klinikum:
www.rhoen-klinikum-ag.com/rka/klinikwahl/landkarte-

Fachverband Sucht eV:
www.sucht.de/
www.sucht.de/einrichtungen/gr1/gr1_over.html

Christ Suchtkliniken:
www.suchtnetz.de/klinik.htm

Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe:
www.suchthilfe.de/navi.htm

Suchthilfe/Selbsthilfe Tante Martha:
www.tantemartha.de/Gesundheit/Krankheiten_und_Besc-hwerden/Psyche/Suchterkrankungen/Suchthilfe_und_Sel-bsthilfe/

Die meisten Kliniken haben auch eigene Internetseiten, wo du über die Seiten gut dran kommst.

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27. Juli 2005 um 18:18

Sie will wohl keine hilfe...
... und da kann man dann NICHTS machen.
es ist an euch den kontakt ggf. abzubrechen.

@stefanie: geschlossene anstalten sind NICHT für mörder oder kinderschänder!! du scheinst das mit der JVA zu verwechseln


sparkling

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