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Depression durch Coabhängigkeit?

11. Januar 2012 um 16:57

Hallo,
ich war fünf Jahre mit einem Alkoholiker zusammen und habe in der Beziehung viel Schlimmes erlebt: Betrug, körperliche und seelische Gewalt...

Dabei bin ich Stück für Stück in die Coabhängigkeit gerutsch und war am Ende der Beziehung wirklich schwer coabhängig.
Da wir ein gemeinsames Kind haben, konnte ich nach der Trennung keine Trauphase durchleben, da ich mich komplett allein alles kümmern musste, von meinem Ex bekommen ich keinerlei Unterstützung.

Ich habe versucht, mir mit meinem Kind ein neues Leben aufzubauen, doch lässt mich mein Ex nicht zur Ruhe kommen- ich kann weder endgültig abschließen noch verarbeiten was war.
Die Trennung ist jetzt über ein Jahr her und eigentlich sollte es mir jetzt doch gut gehen, denn die Beziehung ist vorbei!
Doch es geht mir schlechter als vor einem Jahr, natürlich habe ich gute und schlechte Tage, doch ich merke, dass mich die einfachsten Dinge mehr und mehr Kraft kosten.

Ich muss weiter machen und für mein Kind da sein, doch ich weine oft, weil ich nicht weiß, wie lange ich noch kann und weil ich mich einfach leer und ausgebrannt fühle.
Ich kann mich mich kaum noch freuen, kaum noch lachen oder Glück empfinden, Halt gibt mir nur noch mein Kind!

Meint ihr, ich könnte duch das nicht verarbeiten der schlimmen Dinge, durch die Coabhängigkeit und das Verdrängen depressiv werden oder schon geworden sein?
Bitte antwortet mir, ich weiß mir keinen Rat mehr!
Gerne auch per PN.
Liebe Grüße,
Blue Nightshadow

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18. Januar 2012 um 19:31

Hallo Bluenightshadow
oje das tut mir echt leid was dir alles passiert ist und es ist auf jeden Fall an schlimmen Dingen genug um eine Depression zu entwickeln.

Weisst du das klingt alles schlimm und echt nicht einfach. Aber es ist echt so dass du bei solchen Situationen nicht alleine durch müssen musst sondern es gibt Menschen die einen in solchen Zeiten unterstützen. Also bitte such dir Hilfe... in einer Beratungsstelle oder bei einer Psychologin...
weisst du ich hatte vor kurzem auch noch Angst mir HIlfe zu holen deshalb weiss ich sehr gut wie man sich fühlt aber ich kann dir echt sagen es ist nicht schlimm sich helfen zu lassen... im Gegenteil ich bin froh das sich den ersten Schritt gemacht hab und die LAst wird etwas leichter. Ein arzt wird diagnostizieren was du hast, dir evt. Medis verschreiben und ne Therapie vorschlagen und was du halt sonst noch an Unterstützung brauchst.

Also das wär mein Rat für dich... gern kannst du mir auch per PN Schreiben.

Ich wünsch dir alles Gute und viel Kraft

lg

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