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Depression Dank Arbeitsplatz & Co.

28. Januar 2017 um 14:00 Letzte Antwort: 1. Februar 2017 um 17:24





Hallo ihr lieben,

alles begann vor 5 Monaten. Ich hatte ein Vorstellungsgespräch im Ort x. Nach diesem Gepräch hatte ich ein sehr gutes Gefühl und dachte mir, dass das was werden könnte. Nach ca. 3 Tagen bekam ich dann ein Anruf, mit der Bitte, ich solle zum Probearbeiten nach Ort y kommen für eine Woche. Ich freute mich darüber sehr und sah es als Chance, angenommen zu werden. Als ich da war, zeigte man mir nur dies und jenes. In der Wochenmitte kam dann der Chef vorbei und teilte mir mit, dass er mich in Ort z einsetzen möchte und er auch schon eine Wohnung für mich hat. Ich konnte mein Glück kaum fassen und weinte vor Freude. Der Haken bei der Sache war, dass die Wohnung direkt über dem Büro ist und ich gleich die Woche darauf anfangen sollte zu arbeiten. Ich wusste nicht so recht, wie das einschätzen sollte, ich entschied mich, es als echte Chance zu sehen und zog dann auch von heute auf morgen mit meinen Freund in diese Wohnung. Das war für mich alles total aufregend > erster Job, anderes Bundesland usw. So fing ich als Personaldisponentin in z an. Ich war hoch motiviert und engagiert und freute mich sehr auf diese Arbeit. Als ich anfing, erfuhr ich, dass dort normalerweise noch 2 Personaldisponetinnen arbeiten, aber gerade krank seien. Nunja, so viel dachte ich mir dabei nicht. Die beiden Personen, die dort arbeiteten waren eine Azubine und eine Aushilfskraft. Ich fragte mich, wer mich dann aber bitte einarbeiten soll?! Wochen vergingen und man zeigte mir sporadich dies und jenes. Ich schrieb mir immer alles sofort auf, damit ich es beim nächsten mal gleich selbstständig anwenden konnte. Die Aushilfskraft war recht freundlich zu mir, die Azubine war von Anfang an sehr distanziert und unvorstellbar uninteressiert an meiner Person. Sie kam mir ein wenig vor, als würde sie denken, was besseres zu sein, nur weil sie ein Monat eher begonnen hatte als ich. Ich hatte nie etwas gegen sie und dachte mir nichts weiter dabei, trotz ihres "fast respektlosen" Verhaltens. Ich behandelte sie immer freundlich und war stets hilfsbereit, was man von ihr leider nicht behaupten kann. Nach ca 2 Monaten kam dann die eine Dispo wieder. Sie war eine ältere Dame. Sie brachte mir das erste mal so richtig etwas bei und erklärte es mir ruhig, aber bestimmt. Ich verstand mich mit ihr sehr gut. Es kam zu der Zeit öfter vor, dass die Azubine ziemlich oft an ihr Handy rumhandtierte und sich auch im Ton vergriff, als sei sie die Belehrende und nicht andersrum. Die ältere Dame, die dann zu der Zeit das Weisungsrecht hatte, sprach mit ihr über ihr Verhalten und hoffte, dass es sich bessern würde. Das tat es leider nicht. Bei einer persnlichen und ruhigen Minute erzählte mir die ältere Dame, dass die Auszubildene ihr Studium abgebrochen hat. Das tat mir sehr Leid für sie. Mit dieser Information wurde mir aber allmählich klar, warum sie sich mir gegenüber so verhält. Ich nehme an, dass sie eifersüchtig war, dass ich eine abgeschlossene Ausbildung und Bachelorstudium habe und sie nicht. Für mich persönlich spielt das keine Rolle, ob ein Mensch diesen oder jenen Abschluss hat. Ich behandele jeden gleich. Dann, nach ca. weiteren 2 Wochen kündigte dann die ältere Dame und gab mir den Hinweis, dass ich auf mich aufpassen soll und jetzt sicherlich noch einen besseren Stand im Unternehmen habe, da  sie ja nicht mehr da sei. Wir blieben weiterhin in Kontakt, da ich sie sehr lieb gewonnen hatte. Ich musste nach dieser Zeit viel neues lernen, was an manchen Tagen fast zu viel für mich war, weil ich selbstständig Aufgaben erledigen musste, die vorher noch nie gemacht hatte. Die andere Dispo hat schon von vorne herein gesagt, dass sie keinen anlernt und wollte nur wissen, was ich schon alles so kann (obwohl ich noch nicht mal eingearbeitet wurde). Ich gab mir sehr viel Mühe, fuhr Vertriebwege (war seitdem 10 Jahre nicht mehr gefahren seit bestandener Führerscheinprüfung und hatte bis dahin gerade mal 6 Fahrstunden wieder genommen (das wusste der Chef!)), führte Vertriebgespräche (wo der Chef mich begleiten wollte, was er dann aus ziemlich bekloppten Gründen doch nicht tat), machte Überstunden, erledigte Aufgaben, die nicht mehr zu meiner Arbeit gehörten, verbesserte Dinge usw... Wie abgesprochen folgte dann nach 3 Monaten das Personalgespräch. Bei dem Gespräch waren die Niederlassungsleiterin (die eine Dispo) und der Chef anwesend. Ich bereitete mich gut auf das Gespräch vor und zeigte meine Erfolge auf (in der Hoffung auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag + Gehalterhöhung (ich bekam zu der Zeit nur ein Einstiegsgehalt, welches eigtl viel zu niedrig für meine Quali ist)). Nachdem ich gesprochen hatte, kam der Chef zu Sprache und stimmte mir zum großen Teil zu. Er meinte, dass nur das vertiebstechnische nicht unbedingt zu mir passe, da ich bei diesen Aufgaben noch Schwierigkeiten habe, er aber wisse, dass es keine richtige Einarbeitungszeit hatte. Ich fande dieses Gespräch sehr ehrlich und stimmte mit dem auch überein, dass das vertriebstechnische nicht so meins ist. So einigten wir uns darauf, dass ich bis Jahresende noch bleiben kann und gingen freundlich aus dem Gespräch. Der Ausgang dieses Gespräches war für mich ok, denn ich sah es genauso und war froh, dass wir eine einvernehmliche Lösung finden konnten. Ich ging danach weiterhin sehr motiviert und voller Freude meinen Aufgaben nach. Nach diesem Gespräch hatte ich das Gefühl, dass man sich in Bezug auf Rücksicht und Freundlichkeit nicht mehr die Mühe gab, dies mir entgegen zu bringen. Ich bemerkte, dass man anfing über mich zu lästern, man bezog mich nicht mehr mit ein, Informationen wurden mir vorenthalten usw... Die Niederlassungsleiterin wurde mir von der Person her immer mehr absurd, von ihren Verhalten her. Ich kenne mehrere Menschentypen und hatte auch deswegen (auf Grund von fiesen, schlechten Menschen) schon öfters Depressionen. Sie spielte mit mir Psychospielchen, die sie genau wusste mir gegenüber einzusetzen. Sie lachte schrecklich laut und spiele immer die gutgelaunte, war laut in allem, was sie tat, machte indirekte Demütigungen usw. Zwei Wochen nach diesem Personalgespräch teilte sie mir mit, dass auf dem folgenden Tag erneut ein Personalgespräch stattfinden wird, ohne einen Grund zu nennen. Ich dachte "Warum schon wieder eins, es wurde doch bereits alles besprochen?!?". Dieses Gespräch fand mit der Stellvertretung vom Chef und mit der Niederlassungsleiterin statt (da der Chef sich zu der Zeit ein Bein gebrochen hatte und nicht fahrtüchtig war). Am Anfang dieses Gespräches kam man direkt auf dem Punkt und die Vertretung sagte "Ich bin heute hier, um nochmal Druck auszuüben!". Man teilte mir mit, dass ich bspw die ganze Akquise der Azubine überlassen würde, dass ich nach dem Persogespräch nicht mehr richtig arbeite, dass ich mit Absicht dies und jenes mache. Was mir da alles vorgewurfen wurde, war so absurd und von der Realität abgewichen, dass ich während des Gespräches öfters herzlich lachen musste. Die Niederlassungsleiterin zitterte sich während des Gespräches ine Naht zurechte und konnte den Blickkontakt zu mir nicht halten. Nach dem Gespräch war meine Motivation am Ende. Man teilte mir vieles mit, was nachweislich totaler Quatsch ist und sagte ganz offen, dass wenn sich nichts ändere, dass man sich dann trennen müsse. Ich hielt es dann am Ende gar nicht mehr aus und entschied mich dafür, vorzeitig zu kündigen, damit ich mich selber damit nicht fertig mache. Nun, da bin ich, wohne über dem Büro und am Ende der Welt (+4h von meiner Familie und Freunden entfernt) und bin wieder in einer Depression. Meine ehemalige Kollegin (die ältere Dame, mit der ich immernoch Kontakt habe), ist genauso fertig mit den Nerven und musste sich ein Anwalt nehmen, damit sie ein qualifiziertes, wohlwollendes Zeugnis bekommt. Psychologen sind hier alle ausgebucht, bis auf einen, der mich aber nicht anmelden möchte, weil er sagt, dass man nicht wisse, wie lange ich noch hier wohne (wo ich ihn ja auch Recht gebe). Ich gehe davon aus, dass die Leiterin, sobald sie jemanden als Konkurrenz sieht aus dem Unternehmen ekelt. Ich habe gehört, dass ich jetzt nun bereits die 7 sein soll, die wegen ihr das Unternehmen verlassen hat.
Meine Frage an euch ist nun: Habt ihr irgendwelche Tip's, wie ich wieder aus diese Depression rauskomme und wie mir soetwas vielleicht nicht noch einmal passiert? Wie sollte ich darüber denken? Ich freue mich schon sehr auf eure Antworten und vielen Dank fürs lesen. Ich weiß, es ist viel.

Ganz liebe Grüße
Sarah

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29. Januar 2017 um 13:55

Hallo datruhrjebiet,

vielen lieben Dank für deine Antwort. Ich dachte schon, dass sich das gar keiner erst durchließt, weil es so viel ist. Ich glaube auch, dass das alles eine berechnende Sache war und man mich nur eingesetzt hat, um preiswert und auf Zeit jemanden zu haben, in der Zeit, wo sehr viel los ist.
Es ist sehr traurig, dass es solche Menschen gibt. Ich kann es bis jetzt kaum glauben, dass sie das mit sich selber vereinbaren können und dann auch noch glücklich mit sich sind. Umziehen wäre prinzipiell eine richtig gute Idee, jedoch bringt das glaube nicht viel, wenn wir nicht genug Geld zum umziehen haben und noch keinen Job haben. Mein Freund und ich sind momentan arbeitssuchend und haben hier auch keinen, der beim umziehen mithelfen könnte / würde. Selbst, wenn wir umziehen würden, dann würden wir an diesem Ort festsitzen und würden dann wahrscheinlich wegen des Jobs wieder umziehen müssen . Die Situation ist wirklich vertrackt. Hier in der Umgebung nehmen alle Psychologen keine neuen Patienten mehr auf und der, bei dem ich gerade bin, der lässt mit sich nicht reden, weil er es als sinnlos erachtet.  Das wichtigste ist, dass ich jetzt erstmal wieder aus meiner Depression rauskomme. Alleine ist das aber nicht einfach.

Liebe Grüße
Sarah

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29. Januar 2017 um 14:13

Ich würde mich tierisch freuen, wenn noch mehr darauf antworten würden

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31. Januar 2017 um 0:48

Hallo fraeulein1234, 

vielen Dank für deine Antwort. Natürlich ist das einseitig hier, wäre ja auch eigenartig, wenn eine beteiligte Person hier mitschreiben würde... Ich akzeptiere deine Ansichten, jedoch kann ich hier nur so schreiben, wie es war. Mir war natürlich klar, das mit "bis Ende des Jahres" der Rausschmiss gemeint ist. Das war eine beidseitige Einvernehmumg. So haben sich beide Seiten für eine Lösung entschieden, die für mich völlig okay war. Ich wüsste nicht, warum ich keine Kritik annehmen sollte? Wie kommst du darauf? 
Zur Azubine: Ich nehme es an, dass sie eifersüchtig war, weil ich das auch von anderen Personen gehört hatte. Das bedeutet, dass ich es nicht weiß, aber annehme. Hier geht es auch eigtl nicht darum, wie ich dort weggegangen bin oder wie ich die Personen sah, sondern darum, was sie für eine Masche sie mit mir abgezogen haben, welche Psychospiele dort gespielt wurdn. 

lg
sarah 

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31. Januar 2017 um 8:03
In Antwort auf beate_12721586

Ich würde mich tierisch freuen, wenn noch mehr darauf antworten würden

wenn ich Deine anderen Threads mit einbeziehe, ist es schwer, dazu etwas zu sagen, um ehrlich zu sein - so kann ich das, was Du beschreibst, zu schwer einordnen.

Wie so etwas nie wieder passiert? Das passiert glaub ich nahezu jedem mal.
Aber grundsätzlich: Du brauchst einen Job, der zu Dir passt - das Thema hatten wir im anderen Thread schon. Und auch ein Unternehmen, was zu Dir passt.
Auch da musst Du Dir überlegen, wie das für Dich aussieht. Das ist ganz sicher für Dich etwas ganz anderes als für mich.

Ich bin hier in meiner Firma mit dem Arbeitsklima völlig glücklich (naja, an den meisten Tagen, aber es gibt nichts perfektes auf dieser Welt) - was aber ein Arbeitsumfeld ist, wo sich die Kollegen auch mal auf dem Gang anbrüllen. Schwungvoll. Wo man auch "Idiot" genannt wird, wenn man einen idiotischen Fehler macht und damit dann auch noch immer mal wieder aufgezogen wird - auch in der großen Runde in Meetings oder so. Mir ist das so lieber, ich habe selbst eine große Schn*uze und eine spitze Zunge - aber ich bin auch nicht aus Pappe. Für mich ist ein Streit an sich nie etwas negatives, auch dann nicht, wenn der laut wird. Dafür bin ich bei den "leisen Tönen" mal so gar nicht der Held vom Dienst, da bekomme ich meistens die Hälfte noch nicht einmal mit - es sei denn, ich passe unendlich viel auf - was erstens wahnsinnig anstrengend ist und zweites stehe ich auch nicht darauf, mich immer als Elefant im Porzellanladen zu fühlen. Wenn ich schon Elefant bin, dann meide ich Porzellan lieber. - Bei Dir ist das anders. Ich würde wetten, in einer Firma wie meiner hier wärst Du totunglücklich und würdest Dich ständig gemobbt fühlen, kann das sein? Auch wenn das weder so gemeint ist, noch es andere Kollegen hier so empfinden.

Ich würde Dir raten, auf so etwas mehr zu achten. Was für ein Arbeitsklima brauchst Du? Welche Voraussetzungen?
Du hast einen Bachelor gemacht und eine Ausbildung in dem Bereich - na dann lass mal gucken: Welchen Führungsstil von den bekannten Klassikern - oder vielleicht auch neuen Ansätzen präferierst Du für Deine Chefs - und welchen würdest Du pflegen? Welche Motivationstheorien greifen bei Dir am besten - und welche würdest Du denn anwenden, wenn Du mit Menschen wie Deiner Chefin und der Azubine zu tun hast? Wie ordnest Du die handelnden Personen (Dich inklusive) in die Riemann - Typen ein? Lass uns mal fachsimpeln
Wenn Du an Stelle Deines Chefs wärst - einfach mit vertauschten Rollen - was würdest Du tun, wie - und warum? Auch da: lass uns gern mal fachsimpeln - ich gebe zu, ich bin nur Wirtschaftsinformatiker, aber 2 Semester Personalführung waren auch dabei - ist allerdings eine ganze Weile her, aber vor nicht ganz so langer Zeit hatte ich da auch noch eine Weiterbildung dazu, also gib Dir doch die Gelegenheit eines Perspektivwechsels - und mir die Gelegenheit, mal in dem Bereich mal wieder etwas in Schwung zu kommen. (ggf. gern auch per PN, ist vllt. too much für das offene Forum)

Zudem: wenn die Aquise "nicht so Deins ist" - bist Du Dir sicher, dass Personaldisponentin dann das richtige für Dich ist?

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31. Januar 2017 um 13:26

Danke für eure Antworten.

Ich überlasse jeden seine eigene Meinung, so kann natürlich jeder selber schreiben, was er meint, in meinen Thread zu erkennen. Ich habe schon ziemlich viel schlimmes im Leben im erlebt und habe keinen Grund euch hier etwas vorzuheulen. Es stimmt, dass ich mich oft in einer Opferrolle sehe, jedoch ist das in diesem Falle so krass gewesen, dass selbst wenn es so gewesen wäre, keine Zweifel an "Mobbing und aus dem Unternehmen rausekeln" zu erkennen. war.

Ich habe in meinen Post geschrieben, dass ich selber auch entschieden habe, nichts vertriebstechnisches mehr zu machen, also mich als Personaldisponentin zu bewerben. Für mich würde dann wahrscheinlich Personalreferentin oder Personalsachbearbeiterin in Frage kommen.

Ich muss bei solchen Dingen wirklich besser aufpassen, ich war in der Hinsicht wirklich etwas naiv. Am Anfang hat sich eben alles sehr gut angehört und eigtl war nichts negatives zu erkennen. Dann, das es mein erster Job war, da hat man viel Motivation und Engagement und will alles zeigen und mitmachen, was verlangt wird. Ist sehr dumm gelaufen .

LG
Sarah

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31. Januar 2017 um 17:31

Liebe Biene,

als ich noch der arbeitenden Bevölkerung angehörte, hätte das eine Firma bei mir auch mal probiert. Der Boss dachte, der kommt vom Land, der kapiert eh nichts. Eine Wohnung hatte er auch gleich für mich: "Platz ist in der kleinsten Hütte", sagte der Herr Chef zu mir, während er sich am Telefon mit seinen Geschäftsfreunden über die neuesten Seegelboote unterhielt. Mir wurde das zu blöd. Ich stand auf, verließ das Büro, stieg in mein Auto und fuhr wieder heimwärts - aufs Land. Der Sekretärin, im Vorzimmer, teilte ich mit, sie möchte ihrem Vorgesetzten einen schönen Gruß von mir bestellen.
"Einen schönen Gruß?", fragte sie mich.
"Ja, sagen Sie Ihrem Chef, dass er ein Volltrottel ist. Guten Tag."

Etwa 3 Monate später fand ich ein gutbezahlten Job in einer kleinen Firma, die nur 10 Kilometer von mir zuhause entfernt lag. Leider ging der Betrieb nach 2,5 Jahren pleite, weil der Herr Chef ein großes Haus brauchte und das dafür nötige Kapital aus der GmbH zog.

Du kommst wieder aus Deiner Depression, da bin ich mir sicher. Dazu brauchst Du aber einen neuen/anderen Job. Überlege, bevor Du (ver)handelst.

Wünsche Dir alles Gute!

LG.,

geezer lib

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31. Januar 2017 um 21:18

bei uns sind kostenlose Praktika (1-3 Wochen) üblich - und dann werden die Leute auch eingestellt, wenn es passt.
Wobei während der Probezeit (also 6 Monate) das Gehalt mit 80% angesetzt wird. Immer. (in dieser Firma zumindest) - und 20% (vom Einstiegsgehalt, nach einer Weile im Unternehmen wird das ja auch noch mehr) weniger sind schon etwas, was gut auffällt.

Kenne ich von Bekannten und aus anderen Firmen auch so - ist in all diesen Fällen kein Trick - genauso habe ich auch angefangen und ich bin jetzt 8,5 Jahre bei der Firma und verdiene durchaus gut. Reicht als Alleinverdienerin gut für Mann, Kind, Hund und mich zum Leben. Zu einem durchaus guten Leben.
Warum hätte ich das nicht machen sollen?

Klar ich habe auch schon in einer Firma gearbeitet, die aber auch alles mitgenommen haben, was legal noch irgend wie machbar war - teils mit beachtlichen Tricks und Kniffen und ich kenne auch genug andere, bei denen das so war / ist. Aber ein Grund gleich mal pauschal alle unter Generalverdacht zu stellen, ist das nicht.
Gehst Du nie davon aus, dass es Menschen gibt, die Dich nicht verar*** wollen?!?

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1. Februar 2017 um 13:49

Das tut mir leid für euch. Ich bin beruhigt, dass auch ihr solche Erfahrungen leider schon machen musstet und versteht, warum ich hier schreibe. Ich danke euch von ganzen Herzen, dass ihr mir wieder Hoffnung geschenkt habt. Man darf wirklich nicht wie ein Traumtänzer in ein Unternehmen gehen. Das nächste mal passe ich auf und überlege vorher, ob sich das alles vernünftig und fair anhört.

@avarrassterne: Doch, ich kann mir vorstellen, dass mich jemand verarscht, aber erstmal bin ich immer davon ausgegangen, dass man fair miteinander umgeht. Ich sehe leider immer erstmal nur das gute im Menschen, womit ich mir dann im Nachhinein manchmal einen selber überbrate.

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1. Februar 2017 um 15:20
In Antwort auf beate_12721586

Das tut mir leid für euch. Ich bin beruhigt, dass auch ihr solche Erfahrungen leider schon machen musstet und versteht, warum ich hier schreibe. Ich danke euch von ganzen Herzen, dass ihr mir wieder Hoffnung geschenkt habt. Man darf wirklich nicht wie ein Traumtänzer in ein Unternehmen gehen. Das nächste mal passe ich auf und überlege vorher, ob sich das alles vernünftig und fair anhört.

@avarrassterne: Doch, ich kann mir vorstellen, dass mich jemand verarscht, aber erstmal bin ich immer davon ausgegangen, dass man fair miteinander umgeht. Ich sehe leider immer erstmal nur das gute im Menschen, womit ich mir dann im Nachhinein manchmal einen selber überbrate.

das galt nicht Dir. Ich habe auf datruhrjebiet geantwortet und sie (ihn?) meinte ich damit auch, weil ich diese so wahnsinnig negative Grundhaltung nicht verstehe.

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1. Februar 2017 um 15:25
In Antwort auf avarrassterne1

das galt nicht Dir. Ich habe auf datruhrjebiet geantwortet und sie (ihn?) meinte ich damit auch, weil ich diese so wahnsinnig negative Grundhaltung nicht verstehe.

im übrigen muss es Dir nicht leid tun - zumindest nicht für mich.

Negative Erfahrungen gehören genauso wie positive zum Leben dazu - sie sind wichtig für uns. Ich habe in dieser Firma, die ich da erwähnte, wahnsinnig viel gelernt, was mir heute noch hilft - auch und gerade DANK der negativen Erfahrungen.
Das war bestimmt nicht schön und nicht leicht, aber gäbe es die Möglichkeit, Ereignisse in meinem Leben zu streichen, Entscheidungen anders zu treffen im Nachinein - ich würde es nicht tun. Mit keiner einzigen, noch nicht mal mit denen, die eigentlich weit über meine Grenzen hinaus gingen und mich zermatscht am Boden zurückließen... während über mir schon der große Stiefel für die nächste Runde schwebte.

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1. Februar 2017 um 17:24

Oha es war ein wirklich detailiter Text und man konnte sich wirklich ricg´htig gut in deine Situation hinein versetzten. Ich würde an deiner Stelle mir einen neuen Arbeitsplatz suchen und von dort weg ziehen. Die andere Umgebung und der neue Arbeitsplatz wird dir sicherlich wieder das gutes zukommen und du von selbst wieder an Selbstbewusstsein gewinnen. Du schaffst das- glaub an dich und spring auf und zieh von da weg.

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