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Depression - Angst vor Diagnose/ Therapie

16. November 2012 um 14:44

Hallo zusammen
Mir geht es seit einiger Zeit nicht gut. ich habe immer wieder diese Ausraster wo mir schlagartig bewusst wird, dass ich mit meinem Leben total unzufrieden bin und dann versuch ich was zu ändern und das bringt nix. Ich weiß dass ich krank bin aber jeder mit dme ihc darüber mal ansatzweise gesprochen habe hat sich abgewendet. ich kann mit keinem mehr reden, weil mich ja sonst niemand mehr etwas mit mir zu tun haben möchte. Ich habe auch selbstmordgedanken habe aber angst davor und möchte auch nicht dass es meinen angehörigen schlecht geht dadurch.
Also seit einiger zeit heitß so ca 3 jahre.
Ich habe mehr und mehr das gefühl dass ich nicht richtig bin, dass ihc selber schuld bin wenn ich unglücklich bin aber ihc kann nichts daran ändern. Ich kann mich auch immer schlechter konzentrieren, selbst wenn ich das jetzt hier schreibe habe ich keine struktur, sorry wenn es sich blöd liest.
Und dann habe ich mich mal aufgerafft und einer psychologin eine mail geschrieben .. ja und die riet mir dringed zu einer therapie. aber ich kann nicht zu einer therapie.. das wird doch in den krankenakten festgehalten und ich will nicht als psychisch krank abgestempelt werden. Und eig. weiß ich auch was ich machen muss um etwas zu ändern. Vielleicht einfach in einen Verein gehen um neue leute kennen zu lernen um einen sinn zu haben aber wie soll ich einen verein finden wenn mir doch garnichts spaß macht.
Das schlimme ist auch, ich merke grade , dass ich absolut nicht konkret beschreiben kann wo das problem liegt . ich weiß nur dass ich nicht normal bin und ich will wissen was los ist und was ich ändern kann und ob es überhaupt an mir liegt. aber ihc hab angst vor einer therapie, angst mich auch da nicht richtig ausrücken zu können.
kann man sihc irgendwo anony beraten oder behandeln lassen? weiß da jemand was?

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19. November 2012 um 2:24

Depression- Angst vor Diagnose/Therpie
Hallo!

Weíßt Du, dass Du an einer Depression erkrankt bist, weil es Dir Dein Hausarzt oder Facharzt bestätigt hat oder hast Du diese Vermutung aus dem Internet?
Die Selbstmordgedanken sind ganz normal, weil es Dir gerade "sehr schlecht" geht. Dass Du Angst vor diesen Gedanken hast, ist für mich ein Zeichen, dass es ein ernst zunehmender Schrei nach Hilfe ist, habe ich das richtig interpretiert?
Streich mal den Satz, dass Du glaubst, dass Du schuldig bist. Frage nach der Schuld sind sehr belastend und verletzten die Seele noch mehr.
In den meisten Fällen sind es die Lebensumstände, die Widrigkeiten des Lebens, familiäre Tragödien, Arbeisplatzverlust usw. die dazu führen, dass wir an einer Depression erkranken, weil wir es noch nicht gelernt haben einen anderen Lösungsweg zu beschreiten, als den, den wir gerade gehen.

Ich verstehe, dass Du Angst davor hast, dass Deine Erkrankung aktenkundig wird.
Damit fühlst Du Dich der Außenwelt ausgeliefert, kann das sein?
Wenn Du noch zu den Glücklichen gehören solltest, die das Haus verlassen können, dann empfehle ich Dir erst einmal ein Gespräch mit Deinem Hausarzt und/ oder eine Person Deines Vertrauens, damit Du Dich einfach ein wenig aussprechen kannst.
Ob das evt. anonym im Internet passieren kann, weiß ich nicht und da ist Vorsicht geboten bei den vielen Hilfen gerät man leicht auf eine kostenpflichtige Seite.
Bei weiteren Fragen stehe ich Dir gerne zur Verfügung.
Liebe Grüße

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22. November 2012 um 10:31

Hallo!
Du brauchst keine Angst zu haben. Es ist nichts schlimmes. Ich habe auch lange gebraucht, diesen Schritt zu machen, aber es war so ziemlich das Beste, was ich tun konnte. Eine anonyme Beratung gibt es soweit ich weiß nicht, in akuten Fällen kann manchmal die Telefonseelsorge helfen.

Wenn Du partout nicht willst, dass Deine Erkrankung aktenkundig wird (was sie aber auch nur bei der Krankenkasse ist), dann kannst Du den Therapeuten-Besuch auch selbst bezahlen. Unterm Strich ist aber völlig egal, ob das in der Krankenakte steht oder nicht.

Du bist eh schon auf einem guten Weg, weil Du weißt, WAS Du ändern willst / musst - nur das WIE ist halt noch die Frage.

Für die kleinen Durchhänger zwischendurch hat mir das Buch von Eckart von Hirschhausen - Glück kommt selten allein geholfen. Ist wie ein kleiner Sonnenschein.

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16. Januar 2016 um 9:50

Du stehst dir selber im Weg!
Joghurt!

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