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Das Verhältnis zu meiner Mutter ist denkbar schlecht

8. Juli 2007 um 20:01

Guten Abend

Seit ich (39jähig) denken kann ist das Verhältnis zu meiner Mutter (62jährig) nicht das Beste. Sie schafft es bei jedem Gespräch, ob per Telefon oder direkt geführt, mich mit ihren Aussage zu kränken. Auch in jedem Brief oder E-Mail hat es Worte, mit denen sie genau weiss, dass sie mich treffen.

Mir geht es am Besten, wenn ich Abstand zu ihr habe. Ich habe den Kontakt auch schon 2 Mal abgebrochen und während x Jahren hatten wir keine Kontakt mehr. Für mich waren dies sehr schöne Jahre. Ich habe sie nicht vermisst. Als wir wieder Kontakt hatten, war ich wieder oftmals traurig und gekränkt.

Wir versuchten uns auch schon auszusprechen, dabei flogen aber beidseitig böse Worte, was es schlimmer machte. Ausserdem fällt meine Mutter danach jedesmal in eine "tiefe Depression", wie sie sagt und ich bin dann wieder für alles Schuld.

Muss ich da einfach durch? Kennt jemand meine Situation oder hat mir einen Rat?

Ich bin ziemlich verzweifelt!

Liebe Grüsse
CRBA







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8. Juli 2007 um 20:32

Mutterproblem
Hallo Crba,
ich kann dich mehr als gut verstehen. Wenn
ich deine Geschichte lese, denke ich,die
könnte auch von mir sein. Halte Abstand,
denn anders hältst du es nicht aus. Und bitte tue es mit gutem Gewissen!!!! Du
wirst deine Mutter nicht ändern. Wahrscheinlich tust du alles dafür um end
lich von deiner Mutter geliebt zu werden und ihre Anerkennung zu finden. Ich habe
darauf gewartet bis zum Tod meiner Mutter. Erst nach ihrem Tod habe ich viel aufgearbeitet und das tu ich immer noch und zwar seit 1998, da ist sie nämlich gestorben. Darfst mir auch gerne eine PN
schreiben oder vielleicht können wir uns auch mal telefonisch austauschen. Ich könnte über dieses Thema Bücher schreiben. Ich versteh dich und eine Freundin vor mir macht genau das gleiche
durch!! Wir können einen Club gründen und der wird bestimmt groß.
Gruß Melike
n.rstöl

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10. Juli 2007 um 15:57

Vielen Dank für die vielen Aussagen
Liebe Acecat

Die haben mir alle sehr geholfen. Du hast bei jeder einzelnen recht!

Vielen, vielen Dank. Mir geht es bereits besser!

Jetzt muss ich noch lernen, dass ihre Wort zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr wieder rausgehen, ohne bei mir Einzug zu halten und mich traurig zu machen oder gar mich zu verletzen. Ich denke, dass sollte das Ziel sein, denn es stimmt, ändern kann ich sie bestimmt nicht mehr.

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10. Juli 2007 um 15:59

Vielen Dank für die vielen Aussagen
Liebe Acecat

Die haben mir alle sehr geholfen. Du hast bei jeder einzelnen recht!

Vielen, vielen Dank. Mir geht es bereits besser!

Jetzt muss ich noch lernen, dass ihre Wort zum einen Ohr rein und zum anderen Ohr wieder rausgehen, ohne bei mir Einzug zu halten und mich traurig zu machen oder gar mich zu verletzen. Ich denke, dass sollte das Ziel sein, denn es stimmt, ändern kann ich sie bestimmt nicht mehr.

Nochmals vielen Dank
CRBA

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10. Juli 2007 um 16:22
In Antwort auf melike13

Mutterproblem
Hallo Crba,
ich kann dich mehr als gut verstehen. Wenn
ich deine Geschichte lese, denke ich,die
könnte auch von mir sein. Halte Abstand,
denn anders hältst du es nicht aus. Und bitte tue es mit gutem Gewissen!!!! Du
wirst deine Mutter nicht ändern. Wahrscheinlich tust du alles dafür um end
lich von deiner Mutter geliebt zu werden und ihre Anerkennung zu finden. Ich habe
darauf gewartet bis zum Tod meiner Mutter. Erst nach ihrem Tod habe ich viel aufgearbeitet und das tu ich immer noch und zwar seit 1998, da ist sie nämlich gestorben. Darfst mir auch gerne eine PN
schreiben oder vielleicht können wir uns auch mal telefonisch austauschen. Ich könnte über dieses Thema Bücher schreiben. Ich versteh dich und eine Freundin vor mir macht genau das gleiche
durch!! Wir können einen Club gründen und der wird bestimmt groß.
Gruß Melike
n.rstöl

Ich kenne das auch
nur zu gut. Wir wohnen in einem Haus und jetzt ist es die Tage so gekommen das ich und mein Mann den Entschluss gefasst haben zu gehen. Worüber sie sich offenkundig bei meinem Vater freute der sie in all ihrem scheinbaren Hass gegen mich- sie auch nicht verstehen kann.

Sie hat immer wieder äusserungen im Leben gehabt die ich nie heraufbeschworen habe. Sie sieht in mir eine Feindin die zu gut mit ihrem Mann auskommt ( meinem Vater )
Sie sagte mir ich wäre doch froh wenn sie tot wäre dann hätte ich ja was ich wollte.
Das war letztendlich der letzte Satz den sie mir so um die Ohren gehauen hat. Der aber nicht ohne Konsequenzen bleiben wird. Ich habe ihr nichts mehr zu sagen. Nichts zu geben. Nichts zu verzeihen. Da herrscht so traurig es ist eine leere. All die vielen Jahre seit meiner Kindheit hat sie gelogen intrigen gesponnen und Derbe Dinge gesagt.
Das reicht ich es viel früher sehen müssen und nicht so sehr nach Liebe Buhlen sollen...
Ich bin dabei mein Leben so zu gestalten das sie darin keinen Platz mehr findet wenn sie aufwacht aus ihrem Traum kann ich mir nicht mal mehr annähernd vorstellen das ich noch ein winziges bisschen Mitgefühl haben würde.

Wäre schön wenn ihr hier etwas erzählen würdet wie ihr es gemacht habt oder sich dabei einfach auszutauschen.

Viele Liebe Grüße Jule

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