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Das "neue" Bild der Frau - Problem für die Männer und auch Frauen selbst?

21. Dezember 2016 um 15:14 Letzte Antwort: 22. Dezember 2016 um 13:38

Ich möchte einmal eine interessante Diskussion anfangen, zumindest finde ich Sie sehr interessant und habe auch schon mit einigen Frauen drüber gesprochen.

Mittlerweile und auf jeden Fall in Deutschland hat die Frau ja eine sehr starke Position und Gleichberechtigung eingenommen, wovon ich natürlich auch ein absoluter Befürworter bin.

Mit geht es da eher um eine Konsequenz und eine gegenseitige Entwicklung der Männer. Mir scheint es so und dies ging auch aus einigen Gesprächen mit Freunden und Bekannten hervor, das sich die Frauen immer stärker und die Männer immer schwächer werden (Bezogen auf die Führung einer Beziehung zwischen beiden Parteien). Dies ist natürlich jetzt etwas pauschal und einfach formuliert, aber ich denke Ihr wisst was ich meine.
Die Frau kann Ihr Leben vollständig alleine bestreiten was ja in der Vergangenheit anders war. Die Frau ist meiner Meinung nach so gestärkt, das Sie auch in der Beziehung den Ton angeben kann. Ich habe allerdings das Gefühl, das Frauen dies gar nicht wollen oder in der Konsequenz daran selber vereinsamen. Viele Frauen haben mir erzählt, das Sie sich schon wünschen, das der Mann zumindest noch einen gewissen Tackt vorgibt, aber sich eher unter der gestärkten Wandlung des Frauenbildes mehr nachgiebig entwickelt haben - was bedeutet das die Frau mit Ihrem Mann unzufrieden ist, da er Ihrer stärke nicht genug gegen hält. Und in dieser Blase scheinen meiner nach beide gefangen zu sein und am Ende gehen beide leer aus.

Würde mich mal interessieren was Ihr davon haltet.

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21. Dezember 2016 um 15:37

also ich bevorzuge Beziehungen auf Augenhöhe.
Nicht "er gibt den Ton an" und auch nicht "sie gibt den Ton an" - beide geben den Ton an und wenn mal nicht der gleiche Ton ist, gibt es so lange Töne, bis man einen Konsens gefunden hat

Frauen, die in der Beziehung "den Ton angeben" gab es auch schon lange bevor die Rolle der Frau so gestärkt wurde. Ob das jetzt häufiger auftritt? Oder sich die Männer geändert haben? Nicht die in meinem Beuteschema zumindest, würde ich sagen.

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21. Dezember 2016 um 16:18

Sind es nicht die starken Männer,  die gerne und gut mit starken Frauen auskommen? 
Partnerschaft sollte gleichberechtigt aber nicht gleichmachend sein. Männer und Frauen ticken nicht gleich und trotz aller Gleichberechtigung haben sie unterschiedliche Stärken und Schwächen. In Folge dessen gibt jeder mal den Ton an ...... auf dem Gebiet wo seine/ihre Kompetenzen liegen. Man ergänzt sich eben und 'darf' dann auch mal der/die Schwächere sein 

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22. Dezember 2016 um 13:38
In Antwort auf avice_12308147

Ich möchte einmal eine interessante Diskussion anfangen, zumindest finde ich Sie sehr interessant und habe auch schon mit einigen Frauen drüber gesprochen.

Mittlerweile und auf jeden Fall in Deutschland hat die Frau ja eine sehr starke Position und Gleichberechtigung eingenommen, wovon ich natürlich auch ein absoluter Befürworter bin.

Mit geht es da eher um eine Konsequenz und eine gegenseitige Entwicklung der Männer. Mir scheint es so und dies ging auch aus einigen Gesprächen mit Freunden und Bekannten hervor, das sich die Frauen immer stärker und die Männer immer schwächer werden (Bezogen auf die Führung einer Beziehung zwischen beiden Parteien). Dies ist natürlich jetzt etwas pauschal und einfach formuliert, aber ich denke Ihr wisst was ich meine.
Die Frau kann Ihr Leben vollständig alleine bestreiten was ja in der Vergangenheit anders war. Die Frau ist meiner Meinung nach so gestärkt, das Sie auch in der Beziehung den Ton angeben kann. Ich habe allerdings das Gefühl, das Frauen dies gar nicht wollen oder in der Konsequenz daran selber vereinsamen. Viele Frauen haben mir erzählt, das Sie sich schon wünschen, das der Mann zumindest noch einen gewissen Tackt vorgibt, aber sich eher unter der gestärkten Wandlung des Frauenbildes mehr nachgiebig entwickelt haben - was bedeutet das die Frau mit Ihrem Mann unzufrieden ist, da er Ihrer stärke nicht genug gegen hält. Und in dieser Blase scheinen meiner nach beide gefangen zu sein und am Ende gehen beide leer aus.

Würde mich mal interessieren was Ihr davon haltet.

Wir Menschen sind widersprüchlich, es ist kein Zufall, dass es diese Witze gibt, wie ein Mann aus Sicht einer Frau zu sein hat. 

Biologisch gesehen: Die Frau will natürlich den "besten" Mann, den sie kriegen kann, für ihre Brut. Stark, klug usw. Zugleich muss sie drauf achten, dass sie dieser Partner nicht verlässt. Das läuft auf widerstrebende Effekte hinaus. Zeigt sich der Mann übermäßig unabhängig oder/und egoistisch, hat sie ein Problem. Wenn der Mann sie regelrecht vergöttert, alles für sie tut, hat sie den Eindruck, nicht die "beste" Partie erwischt zu haben. 
Insofern können Machtspiele unterbewusste Tests bedeuten, wo z.B. die Frau die Stärke des Mannes spüren will. 

Es gibt aber immer mehr erfolgreiche Frauen (fängt schon in der Grundschule an), die auch Vorbilder sind, und diese Konstellation passt nicht zu dem, was die Evolution in unseren Gehirnen geformt hat...

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