Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Das macht Corona mit mir - was macht es mit euch?

29. März um 20:17 Letzte Antwort: 31. März um 19:00

Hallo Ihr Lieben,

mich interessiert es total, ob es noch mehreren so geht wie mir - ich tippe stark auf ja. Seit der Corona-Krise geht es mir psychisch zunehmend schlechter, obwohl ich damit nie! was zutun hatte. Ich bin während der Krise von zuhause ausgezogen letztes Jahr, seitdem auch Single. Ich fühle mich unfassbar alleine und leer und es wird immer schlimmer. Und das nicht, weil ich nun alleine wohne, das ist und war nie ein Problem.

Dinge, mit denen man sich sonst abgelenkt hat, die einem Freude bereitet haben, fallen nun weg. Die Einsamkeit holt mich mittlerweile fast jeden Tag ein, obwohl ich tolle Freunde und Familie habe. So oft wie in letzter Zeit habe ich noch nie Tränen vergossen und das womöglich ohne Grund. 

So oft sitze ich da, flüchte in die Social Media Welt (Instagram, Tinder und co.) und warte auf Nachrichten und Antworten, Interaktionen..noch dazu der Liebeskummer, bei dem ich mich frage ob er überhaupt noch welcher ist, oder ob das eher so "Corona-Begleiterscheinungen" sind.

Also, wie geht es euch? Habt ihr momentan ähnliche Erfahrungen? Was macht ihr, wenn ihr euch alleine fühlt, welche Tipps helfen euch? 

(Und das soll kein Gejammer sein, ich bin kerngesund & nicht arbeitslos und dankbar dafür)  

ich freue mich aber dennoch auf eure Antworten

Viele Grüße 
Peach

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30. März um 15:51

Ablenkung ist ja nicht die Lösung der Probleme sondern nur das aufschieben oder verdrängen. 

Alles was man nicht verarbeitet oder wo man sich nicht im klaren ist kommen wieder hoch. 

Du schreibst Liebeskummer warum ergründest du ihn nicht. 

Du schreibst leere was darauf hindeutet das dir schon vorher was gefehlt hat. 
Deinen Leben fehlt es an sinn daher rührt so ein gefühl. 

Hingabe z. B erfüllt manche menschen. 
Erfüllen im Sinne von Leere füllen. 

Durch Hingabe findet man auch Leidenschaften die einen erfüllen können. 

Usw usw. 

Mich belastet es wenig weil ich meine Erfüllung darin finde was nach Corona kommt 😇😉

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30. März um 23:35

Es mag seltsam klingen und ich bin sicher nicht der typische Fall, aber ich genieße die derzeitige Ruhe. Da ist einfach keine Veranstaltung zu der mich irgendjemand oder irgendwelche Verpflichtingen "zwingen". Weihnachtsfeiern z.B. waren mir immer ein Graus...aber aus gesellschaftlichen Zwängen geht man halt hin. 

Jetzt habe ich einfach Ruhe, niemand kommt, niemand will mich irgendwo mit hin schleppen...und ich habe kein Problem mit mir zu sein. Langeweile kenne ich nicht. Ganz im Gegenteil, ich hätte gerne noch viel mehr Zeit weil ich gar nicht alles machen kann, was ich gerne machen würde.

Probleme habe ich genug, aber dafür ist nicht Corona die Ursache.

Natürlich erschwert die Pandemie auch in meinem Leben ein paar Sachen. Kleine Freuden im Leben, die jetzt auch nicht mehr möglich sind...andererseits aber auch gar nicht mehr möglich wären. Somit hat es wieder was Gutes...

Das soll aber nicht bedeuten, dass ich anderen Leuten ihre Freuden nicht gönnen würde. Ich kann verstehen, wenn andere Geselligkeit, Feste, Unternehmungen und Aktivitäten vermissen und bedauere das auch. Auch die Kinder tun mir leid, die unter diesen Umständen leiden müssen.

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31. März um 9:16
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Hallo Ihr Lieben,

mich interessiert es total, ob es noch mehreren so geht wie mir - ich tippe stark auf ja. Seit der Corona-Krise geht es mir psychisch zunehmend schlechter, obwohl ich damit nie! was zutun hatte. Ich bin während der Krise von zuhause ausgezogen letztes Jahr, seitdem auch Single. Ich fühle mich unfassbar alleine und leer und es wird immer schlimmer. Und das nicht, weil ich nun alleine wohne, das ist und war nie ein Problem.

Dinge, mit denen man sich sonst abgelenkt hat, die einem Freude bereitet haben, fallen nun weg. Die Einsamkeit holt mich mittlerweile fast jeden Tag ein, obwohl ich tolle Freunde und Familie habe. So oft wie in letzter Zeit habe ich noch nie Tränen vergossen und das womöglich ohne Grund. 

So oft sitze ich da, flüchte in die Social Media Welt (Instagram, Tinder und co.) und warte auf Nachrichten und Antworten, Interaktionen..noch dazu der Liebeskummer, bei dem ich mich frage ob er überhaupt noch welcher ist, oder ob das eher so "Corona-Begleiterscheinungen" sind.

Also, wie geht es euch? Habt ihr momentan ähnliche Erfahrungen? Was macht ihr, wenn ihr euch alleine fühlt, welche Tipps helfen euch? 

(Und das soll kein Gejammer sein, ich bin kerngesund & nicht arbeitslos und dankbar dafür)  

ich freue mich aber dennoch auf eure Antworten

Viele Grüße 
Peach

Hallo,

die unfreiwillige Isolation setzt besonders allein lebenden Menschen zu. Den Wunsch nach Interaktion kann ich sehr gut nachvollziehen. Der Mensch ist ein soziales Wesen, es ist erwiesen, dass die Möglichkeit zu erkranken bei fehlenden Sozialkontakten erhöht ist. 

Es ist wichtig, dass du für dich eine Strategie entwickelst. Eine Flucht in social Media könnte darauf hinweisen, dass du die Gefühle und Empfindungen nicht aushalten kannst wenn du alleine bist, weil sie dich überrennen?! Wenn dies der Fall ist würde ich tatsächlich zu diesem Zeitpunkt bereits über eine Therapie nachdenken. Zum einen um zu gucken, was sind das für Gefühle und wie lerne ich mit ihnen umzugehen. 

Mich bringt Corona sowohl an physische, wie auch an psychische Grenzen. Ich kenne das aus der Vergangenheit von mir, dass ich mich gerne überfordere. Die ständigen Bemühungen darum, ein Gleichgewicht herzustellen empfinde ich anstrengend. Ich arbeite zu viel, zu lang, zu emotional belastend ohne die üblich von mir bevorzugten Mittel, um das alles auszugleichen. Ich unternehme derzeit viel, was mir Freude bereitet und Dinge, von denen ich der Ansicht bin, dass sie mir Kraft geben. Damit fahre ich bisher ganz gut.

LG Sis

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31. März um 13:19
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Hallo Ihr Lieben,

mich interessiert es total, ob es noch mehreren so geht wie mir - ich tippe stark auf ja. Seit der Corona-Krise geht es mir psychisch zunehmend schlechter, obwohl ich damit nie! was zutun hatte. Ich bin während der Krise von zuhause ausgezogen letztes Jahr, seitdem auch Single. Ich fühle mich unfassbar alleine und leer und es wird immer schlimmer. Und das nicht, weil ich nun alleine wohne, das ist und war nie ein Problem.

Dinge, mit denen man sich sonst abgelenkt hat, die einem Freude bereitet haben, fallen nun weg. Die Einsamkeit holt mich mittlerweile fast jeden Tag ein, obwohl ich tolle Freunde und Familie habe. So oft wie in letzter Zeit habe ich noch nie Tränen vergossen und das womöglich ohne Grund. 

So oft sitze ich da, flüchte in die Social Media Welt (Instagram, Tinder und co.) und warte auf Nachrichten und Antworten, Interaktionen..noch dazu der Liebeskummer, bei dem ich mich frage ob er überhaupt noch welcher ist, oder ob das eher so "Corona-Begleiterscheinungen" sind.

Also, wie geht es euch? Habt ihr momentan ähnliche Erfahrungen? Was macht ihr, wenn ihr euch alleine fühlt, welche Tipps helfen euch? 

(Und das soll kein Gejammer sein, ich bin kerngesund & nicht arbeitslos und dankbar dafür)  

ich freue mich aber dennoch auf eure Antworten

Viele Grüße 
Peach

Ich war auch genau da gefangen, wo du jetzt gefangen bist, man muss einfach mal Social Media etc. deaktivieren und sein Leben leben

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31. März um 15:24

Was Corona mit mir macht?

Das was ich zulasse... 
Klingt Einfach und ja ist es wohl auch nicht

Möchte wieder ins Fitnessstudio, ins Kino, Kultur, Essen gehen. Shoppen ohne Termin oder Klick + Dings.
Freunde treffen ohne das ich wissen muss, was darf ich.



 

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31. März um 19:00
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Hallo Ihr Lieben,

mich interessiert es total, ob es noch mehreren so geht wie mir - ich tippe stark auf ja. Seit der Corona-Krise geht es mir psychisch zunehmend schlechter, obwohl ich damit nie! was zutun hatte. Ich bin während der Krise von zuhause ausgezogen letztes Jahr, seitdem auch Single. Ich fühle mich unfassbar alleine und leer und es wird immer schlimmer. Und das nicht, weil ich nun alleine wohne, das ist und war nie ein Problem.

Dinge, mit denen man sich sonst abgelenkt hat, die einem Freude bereitet haben, fallen nun weg. Die Einsamkeit holt mich mittlerweile fast jeden Tag ein, obwohl ich tolle Freunde und Familie habe. So oft wie in letzter Zeit habe ich noch nie Tränen vergossen und das womöglich ohne Grund. 

So oft sitze ich da, flüchte in die Social Media Welt (Instagram, Tinder und co.) und warte auf Nachrichten und Antworten, Interaktionen..noch dazu der Liebeskummer, bei dem ich mich frage ob er überhaupt noch welcher ist, oder ob das eher so "Corona-Begleiterscheinungen" sind.

Also, wie geht es euch? Habt ihr momentan ähnliche Erfahrungen? Was macht ihr, wenn ihr euch alleine fühlt, welche Tipps helfen euch? 

(Und das soll kein Gejammer sein, ich bin kerngesund & nicht arbeitslos und dankbar dafür)  

ich freue mich aber dennoch auf eure Antworten

Viele Grüße 
Peach

Danke für eure Antworten finde ich sehr gut, was ihr schreibt. 

ich denke, einfach mal das Handy auszumachen und ganz bei sich zu sein kann einem wirklich gut tun. Ich habe mir ein paar Hörbücher zu Themen gesucht, die mich derzeit belasten, wie z.B die Einsamkeit und muss sagen, dass sie einem zum Umdenken verhelfen. Zu schauen, woran das wirklich liegt, ist ein erster Anfang und hoffentlich kommen für uns alle bald wieder andere Zeiten, in denen wir mit anderen wieder das machen können, was wir lieben.

LG
Peach

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