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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Das Leben als Transsexuelle

Letzte Nachricht: 11. Januar 2015 um 18:10
L
leanne_11884287
19.03.04 um 9:24

Hi!

Ich bin Angi, 26 und transsexuell. Als Mann geboren ist meine Seele und mein Denken weiblich, eben gefangen im falschen Körper. Durch Hormontherapie entdecke ich nun endlich Stück für Stück die weibliche Welt.

Ich konnte es nie verstehen, wieso ich männlich aussah, obwohl ich anders fühlte. Ich wollte schon immer mit MakeUp spielen, wollte weibliche Formen und auch in der Gesellschaft kam ich mit meinem Bild als Mann nicht zurecht.

Mode und Pflege waren für mich wichtiger, als Sport und Bier (obwohl dies ja auch ein Klischee ist). Für mich als Mann war es verboten, mir die Beine zu rasieren, lange Nägel zu haben, MakeUp zu tragen, Röcke, Heels, ...
Vielleicht ist deshalb einen Transsexuellen diese doch oberflächlichen femininen Vorzüge in den ersten Jahren dess Coming Outs so wichtig.

Ich liebe es (wie viele Frauen), mich professionell stylen und pflegen zu lassen, mir die Augenbrauen zupfen zu lassen, die Beine zu harzen, und in Schlaghose und engem Top mein Körperempfinden nach außen zu tragen. Aber wieso kommt die Gesellschaft, egal ob Mann od. Frau damit so schwer zurecht?

Wieso wird eine Frau die männlich wirken will, oder lesbisch ist, weit mehr akzeptiert als ein Mann, der seine Weiblichkeit ausleben will?

Was würde ich geben, wenn ich eine biologisch geborene Frau wäre. Alles. Ich würde zu gerne komplett Frau sein - ihr wisst ja gar nicht, wie gut ihr es habt. Als Frau zu leben und als solche akzeptiert zu werden - die Weiblichkeit in der Mode, im Sex und in der Partnerschaft ausleben zu können, und nicht zuletzt die Periode und das Kinder-kriegen. Dinge, die mir wohl für immer verschlossen bleiben.

Ich würde mich sehr über Kontakt zu jungen Frauen freuen. Viele liebe Grüße aus Oberösterreich,

Angi
e-mail: [email protected]
http://angelina.profil.transgender.at

ps.: Mehr Infos über mich samt Fotos gibts auf der angeführten Website.

Mehr lesen

L
leanne_11884287
19.03.04 um 10:14

Du verstehst nicht ..
... dass meine Seele, meine Denkweise, mein "ich" weiblich ist. Denk dich mal in den Körper einer Frau. So ungefähr empfinde ich - täglich!

Angi

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A
an0N_1218485899z
19.03.04 um 11:17
In Antwort auf leanne_11884287

Du verstehst nicht ..
... dass meine Seele, meine Denkweise, mein "ich" weiblich ist. Denk dich mal in den Körper einer Frau. So ungefähr empfinde ich - täglich!

Angi

Ja okay..
du tickst wirklich vielleicht anderster, aber hey, was bist du dann später nach der ganzen Hormonbehandlung und Umwandlung??? Kein Mann dafür eine lächerlich gekünstelte Frau...

Es ist bestimmt schwierig für dich damit zu leben aber ich würde gegen Gott und Natur nicht verstossen....


Dr. Lovet

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K
kittekatt
19.03.04 um 12:39
In Antwort auf an0N_1218485899z

Ja okay..
du tickst wirklich vielleicht anderster, aber hey, was bist du dann später nach der ganzen Hormonbehandlung und Umwandlung??? Kein Mann dafür eine lächerlich gekünstelte Frau...

Es ist bestimmt schwierig für dich damit zu leben aber ich würde gegen Gott und Natur nicht verstossen....


Dr. Lovet

Man lovet, deine kurzen einzeiler komentare fand ich besser, die hatten zumindest noch was....
schlaf nochmal drüber und dann lies mal mit abstand, was du diesmal geschrieben hast.

kitty

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A
an0N_1218485899z
19.03.04 um 13:10
In Antwort auf kittekatt

Man lovet, deine kurzen einzeiler komentare fand ich besser, die hatten zumindest noch was....
schlaf nochmal drüber und dann lies mal mit abstand, was du diesmal geschrieben hast.

kitty

Ähm...die Wahrheit???
Dr. Lovet

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leanne_11884287
19.03.04 um 13:22
In Antwort auf an0N_1218485899z

Ähm...die Wahrheit???
Dr. Lovet

Hmm ...
Hat sich eigentlich noch nie wer gefragt, woher diese Geschlechts-Rituale herkommen, wieso wir diese von Kindheit an erlernen und nicht anzweifeln?

- Warum kann Frau auftreten wie sie will, sei es betont feminin, oder absolut maskulin?

- Modefreiheit: Frau trägt hohe Schuhe, niedrige Schuhe, Hosen, Kleider, Röcke, Tops, Blusen, Socken, Strümpfe ... was sie auch will. Für Männer gibt es fast keine Auswahl, um sich modisch zu entfalten.

- Körperempfinden: Die Frauen empfinden ihren Körper und die verbundene Hygiene ganz anders. Außerdem ist ihr Körper mit viel mehr Macht verbunden. Ein femininer Körper hat mehr Chancen. Siehe die Frau in der Werbung.

- Frauen können sich schminken, sich professionell schminken/stylen lassen, aber auch ungeschminkt herumlaufen. Und Männer?

- Lesbische Liebe wird weit mehr akzeptiert als schwule Männer. Und wenn Frau männlicher sein will, ist dies heute auch kein Problem. Aber umgekehrt? Mann muß Mann sein, ansonsten wird er belächelt od. für schwul befunden.

Frauen haben heutzutage weit mehr Freiheiten um sich auf ihre Art zu entfalten. Um so zu sein, wie sie sich fühlen. Nur so ein paar Beispiele für Männer, die meinen, ein Mann hat es besser - da er Frauen flachlegt. Schon mal daran gedacht, dass die Frauen eigentlich die Macht haben? Sie können sich Männer weit einfacher aussuchen und diese zum Sex bewegen, als umgekehrt. Und haben Frauen nicht mehr Kontrolle, als der vom Penis fast primitiv gesteuerte Mann? (Ich weiß das diese Dinge auf den ersten Blick oberflächlich klingen, und sicherlich auch ein paar Klischees beinhalten - wenn man aber genauer nachdenkt ...)

Klingt viell. hart, aber ich kann den männlichen Teil in mir zur Zeit absolut nicht ausstehen. Ich möchte endlich dass, was ihr seit eurer Geburt habt - einfach Frau sein.

Angi

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J
janene_12645599
19.03.04 um 13:53
In Antwort auf leanne_11884287

Hmm ...
Hat sich eigentlich noch nie wer gefragt, woher diese Geschlechts-Rituale herkommen, wieso wir diese von Kindheit an erlernen und nicht anzweifeln?

- Warum kann Frau auftreten wie sie will, sei es betont feminin, oder absolut maskulin?

- Modefreiheit: Frau trägt hohe Schuhe, niedrige Schuhe, Hosen, Kleider, Röcke, Tops, Blusen, Socken, Strümpfe ... was sie auch will. Für Männer gibt es fast keine Auswahl, um sich modisch zu entfalten.

- Körperempfinden: Die Frauen empfinden ihren Körper und die verbundene Hygiene ganz anders. Außerdem ist ihr Körper mit viel mehr Macht verbunden. Ein femininer Körper hat mehr Chancen. Siehe die Frau in der Werbung.

- Frauen können sich schminken, sich professionell schminken/stylen lassen, aber auch ungeschminkt herumlaufen. Und Männer?

- Lesbische Liebe wird weit mehr akzeptiert als schwule Männer. Und wenn Frau männlicher sein will, ist dies heute auch kein Problem. Aber umgekehrt? Mann muß Mann sein, ansonsten wird er belächelt od. für schwul befunden.

Frauen haben heutzutage weit mehr Freiheiten um sich auf ihre Art zu entfalten. Um so zu sein, wie sie sich fühlen. Nur so ein paar Beispiele für Männer, die meinen, ein Mann hat es besser - da er Frauen flachlegt. Schon mal daran gedacht, dass die Frauen eigentlich die Macht haben? Sie können sich Männer weit einfacher aussuchen und diese zum Sex bewegen, als umgekehrt. Und haben Frauen nicht mehr Kontrolle, als der vom Penis fast primitiv gesteuerte Mann? (Ich weiß das diese Dinge auf den ersten Blick oberflächlich klingen, und sicherlich auch ein paar Klischees beinhalten - wenn man aber genauer nachdenkt ...)

Klingt viell. hart, aber ich kann den männlichen Teil in mir zur Zeit absolut nicht ausstehen. Ich möchte endlich dass, was ihr seit eurer Geburt habt - einfach Frau sein.

Angi

Endlich frau sein?
versuch einfach DU SELBST zu sein.
wir alle haben maskuline und feminine züge, gute seiten und die seiten die wir nicht mögen, eigenschaften die wir mögen uns aber trotzdem behindern und so weiter und so fort. all das is teil unserer persönlichkeit und will gelebt werden.

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L
latina_12337519
21.03.04 um 21:08

Hallo Angi !
Ich verstehe dich gut.Ich habe einen Bekannten,er lebte auch Jahre lang als Transsexuelle gelebt.Vor 4 jahren hat er sich dann umoperieren lassen in München.
Ich habe ihn aber erst vor ca 7 jahren kennengelernt,weiß also nichts von den Problemen von Anfang an.Aus seinen Erzählungen,aber sonst auch nichts.
Heute geht es ihm gut.Er ist endlich das was er schon immer war.
Es tut mir Leid,daß du so leiden mußt.Hast du schon mal dran gedacht,dich umoperieren zu lassen?
Was sagt dein Umfeld.Ich finde das ist bestimmt das schlimmste an der ganzen Sache,die dummen Leute.
Wenn du mit mir reden möchtest oder dich für die Operation interessierst,schreib mir,ich helfe dir gerne.

Liebe Grüße
Sabine

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leanne_11884287
22.03.04 um 9:31
In Antwort auf janene_12645599

Endlich frau sein?
versuch einfach DU SELBST zu sein.
wir alle haben maskuline und feminine züge, gute seiten und die seiten die wir nicht mögen, eigenschaften die wir mögen uns aber trotzdem behindern und so weiter und so fort. all das is teil unserer persönlichkeit und will gelebt werden.

Nur ein paar Sachen zum Klarstellen ...
Hi!

Nur so nebenbei ein paar Sachen, um nicht in die Schublade eines Transvestiten zu fallen. Es ist für mich wichtig die Unterschiede zwischen Transvestiten und Transsexuelle aufzuzeigen - da die meisten Menschen aus Unwissenheit ein falsches Bild haben.

Ich empfinde kein geiles Gefühl, wenn ich mich weiblich kleide, und ich fühle mich deshalb nicht gleich weiblicher. Vielleicht macht dies den Unterschied zwischen Transsexuellen und Transvestiten aus.

Ich laufe auch nicht mit Strümpfen und Heels herum, und voll geschminkt bin ich fast nie. Es geht mir aber um die Freiheit und die Akzeptanz dies tun zu können, wenn ich es wollte - und das ich diese empfundene Weiblichkeit auch nach außen tragen kann/darf, ohne dadurch berufliche und private Probleme zu bekommen.

Ganz ehrlich, Strumpfhosen mag ich nicht so sonderlich, außer es passt zum Event und zum restlichen Outfit. Hohe Schuhe brauche ich mit 179cm Gott sei Dank auch nicht. Ich kleide mich eher normal, sprich Schlaghhose, Top, Sneaker usw.. MakeUp eigentlich meist nur Mascara (viell. mit Lidstrich) und Lipgloss. Thats all.

Ich will doch nur als Frau leben, und diese Rolle auch in der Gesellschaft annehmen.

Ich (und dies gilt nicht für Transsexuelle allgemein) stehe auch nicht auf Männer, sondern eigentlich nur auf Frauen, obwohl ich mir ein Abenteuer mit einem Mann schon vorstellen könnte (zwecks Erfahrung).

Mehr über mich findet ihr auf der im ersten Beitrag angegebenen Website. Ich würde mich auch sehr über Kontakt freuen.

Liebe Grüße,
Angi
e-mail: [email protected]

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R
regula_12682555
22.03.04 um 19:36
In Antwort auf leanne_11884287

Hmm ...
Hat sich eigentlich noch nie wer gefragt, woher diese Geschlechts-Rituale herkommen, wieso wir diese von Kindheit an erlernen und nicht anzweifeln?

- Warum kann Frau auftreten wie sie will, sei es betont feminin, oder absolut maskulin?

- Modefreiheit: Frau trägt hohe Schuhe, niedrige Schuhe, Hosen, Kleider, Röcke, Tops, Blusen, Socken, Strümpfe ... was sie auch will. Für Männer gibt es fast keine Auswahl, um sich modisch zu entfalten.

- Körperempfinden: Die Frauen empfinden ihren Körper und die verbundene Hygiene ganz anders. Außerdem ist ihr Körper mit viel mehr Macht verbunden. Ein femininer Körper hat mehr Chancen. Siehe die Frau in der Werbung.

- Frauen können sich schminken, sich professionell schminken/stylen lassen, aber auch ungeschminkt herumlaufen. Und Männer?

- Lesbische Liebe wird weit mehr akzeptiert als schwule Männer. Und wenn Frau männlicher sein will, ist dies heute auch kein Problem. Aber umgekehrt? Mann muß Mann sein, ansonsten wird er belächelt od. für schwul befunden.

Frauen haben heutzutage weit mehr Freiheiten um sich auf ihre Art zu entfalten. Um so zu sein, wie sie sich fühlen. Nur so ein paar Beispiele für Männer, die meinen, ein Mann hat es besser - da er Frauen flachlegt. Schon mal daran gedacht, dass die Frauen eigentlich die Macht haben? Sie können sich Männer weit einfacher aussuchen und diese zum Sex bewegen, als umgekehrt. Und haben Frauen nicht mehr Kontrolle, als der vom Penis fast primitiv gesteuerte Mann? (Ich weiß das diese Dinge auf den ersten Blick oberflächlich klingen, und sicherlich auch ein paar Klischees beinhalten - wenn man aber genauer nachdenkt ...)

Klingt viell. hart, aber ich kann den männlichen Teil in mir zur Zeit absolut nicht ausstehen. Ich möchte endlich dass, was ihr seit eurer Geburt habt - einfach Frau sein.

Angi

Ach je!
Du träumst von einer "besseren Welt" für dich, aber mach dabei nicht den Fehler, all das, was dir nicht zur Verfügung steht, deshalb für bare Münze zu nehmen! Wenn du glaubst, daß "lesbische Liebe" mehr akzeptiert sei als Schwulsein, dann mußt du entweder sehr jung, sehr weltfremd oder ein Fake sein - aus der Tatsache, daß Männer sich bei pornografischen Lesbenszenen gern einen runterholen, kannst du diese Weisheit wohl nicht haben.

Wenn du Probleme mit dir und deinem Körper hast, dann sieh zu, daß du Hilfe bekommst, hier zum Beispiel: http://transgender.at/index.html

Da ich nicht weiß, wie es in Österreich mit der psychotherapeutischen Begleitung vor dem Schritt zu geschlechtsangleichenden Maßnahmen aussieht, kann ich dir nur dringend raten: nimm Kontakt mit anderen Transgendern auf, laß dir die Adresse von guten Psychologen geben und dich beraten. Wenn du momentan schon Hormone nimmst, wirst du ohnehin bemerkt haben, wie sich dein Gefühlsleben verändert, das wird sich noch steigern. Darüber hinaus sollte dir auch klar sein, daß die Welt weder schöner noch leichter wird, wenn du dich wirklich per Operation deinem Geschlecht anpassen läßt. Auch darüber solltest du mit Leuten reden, die diesen Schritt nicht erst seit einem Jahr hinter sich haben. Du wärest womöglich nicht die Erste, die irgendwann entsetzt 'aufwacht' und feststellt, daß ihr erträumtes Frausein auch nach der OP nicht so einfach da ist, wie sie sich's dachte.

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E
eser_12553455
23.03.04 um 0:58
In Antwort auf leanne_11884287

Nur ein paar Sachen zum Klarstellen ...
Hi!

Nur so nebenbei ein paar Sachen, um nicht in die Schublade eines Transvestiten zu fallen. Es ist für mich wichtig die Unterschiede zwischen Transvestiten und Transsexuelle aufzuzeigen - da die meisten Menschen aus Unwissenheit ein falsches Bild haben.

Ich empfinde kein geiles Gefühl, wenn ich mich weiblich kleide, und ich fühle mich deshalb nicht gleich weiblicher. Vielleicht macht dies den Unterschied zwischen Transsexuellen und Transvestiten aus.

Ich laufe auch nicht mit Strümpfen und Heels herum, und voll geschminkt bin ich fast nie. Es geht mir aber um die Freiheit und die Akzeptanz dies tun zu können, wenn ich es wollte - und das ich diese empfundene Weiblichkeit auch nach außen tragen kann/darf, ohne dadurch berufliche und private Probleme zu bekommen.

Ganz ehrlich, Strumpfhosen mag ich nicht so sonderlich, außer es passt zum Event und zum restlichen Outfit. Hohe Schuhe brauche ich mit 179cm Gott sei Dank auch nicht. Ich kleide mich eher normal, sprich Schlaghhose, Top, Sneaker usw.. MakeUp eigentlich meist nur Mascara (viell. mit Lidstrich) und Lipgloss. Thats all.

Ich will doch nur als Frau leben, und diese Rolle auch in der Gesellschaft annehmen.

Ich (und dies gilt nicht für Transsexuelle allgemein) stehe auch nicht auf Männer, sondern eigentlich nur auf Frauen, obwohl ich mir ein Abenteuer mit einem Mann schon vorstellen könnte (zwecks Erfahrung).

Mehr über mich findet ihr auf der im ersten Beitrag angegebenen Website. Ich würde mich auch sehr über Kontakt freuen.

Liebe Grüße,
Angi
e-mail: [email protected]

Hey Angi!
Ich kann dich hundertprozentig verstehen.
Lass dich bloß nicht von solchen Vollidioten wie diesem Dr. Lovet da oben verunsichern (Das fand ich echt unmöglich!), sondern leb dein Leben so, wie DU willst! "Eine lächerlich gekünstelte Frau" - von wegen!!! Innerlich bist du doch schon eine, nur dein Körper noch nicht! Finde ich schlimm, dass das manche Leute nicht kapieren!

Ich freu mich für dich, dass du so einen guten Frauenarzt gefunden hast!
Hast du schon Kontakt zu anderen Transsexuellen geschlossen? Das würde dir bestimmt helfen.

Ich bin mir nicht so sicher, ob transsexuelle Frauen eher von der Gesellschaft akzeptiert werden als Männer. Ich kenne zwar keine persönlich, aber ich kenne einige Schwule und Lesben, die ja genauso um Anerkennung kämpfen und sich mitunter verstecken müssen. Da macht es eigentlich keinen Unterschied, ob es nun homosexuelle Frauen oder Männer sind. Mein Umfeld ist eigentlich recht tolerant, vielleicht solltest du auch in eine Großstadt ziehen, falls du nicht schon in einer wohnst.

Ich finde übrigens, dass du toll aussiehst!

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L
leanne_11884287
23.03.04 um 11:37
In Antwort auf regula_12682555

Ach je!
Du träumst von einer "besseren Welt" für dich, aber mach dabei nicht den Fehler, all das, was dir nicht zur Verfügung steht, deshalb für bare Münze zu nehmen! Wenn du glaubst, daß "lesbische Liebe" mehr akzeptiert sei als Schwulsein, dann mußt du entweder sehr jung, sehr weltfremd oder ein Fake sein - aus der Tatsache, daß Männer sich bei pornografischen Lesbenszenen gern einen runterholen, kannst du diese Weisheit wohl nicht haben.

Wenn du Probleme mit dir und deinem Körper hast, dann sieh zu, daß du Hilfe bekommst, hier zum Beispiel: http://transgender.at/index.html

Da ich nicht weiß, wie es in Österreich mit der psychotherapeutischen Begleitung vor dem Schritt zu geschlechtsangleichenden Maßnahmen aussieht, kann ich dir nur dringend raten: nimm Kontakt mit anderen Transgendern auf, laß dir die Adresse von guten Psychologen geben und dich beraten. Wenn du momentan schon Hormone nimmst, wirst du ohnehin bemerkt haben, wie sich dein Gefühlsleben verändert, das wird sich noch steigern. Darüber hinaus sollte dir auch klar sein, daß die Welt weder schöner noch leichter wird, wenn du dich wirklich per Operation deinem Geschlecht anpassen läßt. Auch darüber solltest du mit Leuten reden, die diesen Schritt nicht erst seit einem Jahr hinter sich haben. Du wärest womöglich nicht die Erste, die irgendwann entsetzt 'aufwacht' und feststellt, daß ihr erträumtes Frausein auch nach der OP nicht so einfach da ist, wie sie sich's dachte.

Liebe(r) Point! Schade ...
dass du meine Zeilen nicht versanden hast. Hättest du genauer gelesen, wäre dir aufgefallen, dass meine Website ja auf www.transgender.at steht. Unter diesen Link findet man mehr Infos über mich, unter anderem,dass ich bereits in ärztlicher Behandlung bin und den Kontakt zu anderen Transgendern meide, da die meisten doch zu gekünstelt wirken (falsche Piepsstimme, zu sehr gewollte und erlernte weibliche Darstellung ...). Mir ist klar, dass ich nie 100%ig Frau sein werde - Ich strebe auch keine OP an, sondern einen Mittelweg, den ich als androgyn bezeichne.

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R
regula_12682555
23.03.04 um 15:10
In Antwort auf leanne_11884287

Liebe(r) Point! Schade ...
dass du meine Zeilen nicht versanden hast. Hättest du genauer gelesen, wäre dir aufgefallen, dass meine Website ja auf www.transgender.at steht. Unter diesen Link findet man mehr Infos über mich, unter anderem,dass ich bereits in ärztlicher Behandlung bin und den Kontakt zu anderen Transgendern meide, da die meisten doch zu gekünstelt wirken (falsche Piepsstimme, zu sehr gewollte und erlernte weibliche Darstellung ...). Mir ist klar, dass ich nie 100%ig Frau sein werde - Ich strebe auch keine OP an, sondern einen Mittelweg, den ich als androgyn bezeichne.

Stimmt
Da muß ich mich bei dir entschuldigen - ist doch glatt die Glucke mit mir durchgegangen!

"100% Frau sein" hat m.E. übrigens wenig mit dem Körperbau zu tun und nur bedingt mit den Hormonen. Viel Glück!

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J
jolie_12933568
24.03.04 um 10:26

Zum Thema Akzeptanz...
"Wieso wird eine Frau, die männlich wirken will, oder lesbisch ist, weit mehr akzeptiert als ein Mann, der seine Weiblichkeit ausleben will?"

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Nein, man wird nicht weit mehr akzeptiert. Auch die Liebe zweier Frauen wird nicht akzeptiert, oder besser: nicht ernst genommen. Es wird zwar als sexuelle Eskapade akzeptiert, als spannendes Spiel, als hübsch anzuschauen vielleicht - aber nicht als eine Form von echter, wahrer Liebe, die -meiner Meinung nach- absolut unabhängig vom Geschlecht der Liebenden ist.

Eine Frau, die ein gewisses "Zwischenwesen" darstellt (hast Du schon mal Marlene Dietrich im Film "Marokko" gesehen?) wird als erotisch empfunden, aber im Grunde nicht ernst genommen, nicht als "Konkurrenz" zu einem Mann...

Ich bin ganz und gar feminine Frau und liebe eine ganz und gar feminine Frau, und doch ist die Gesellschaft (noch) nicht in der Lage, diese Beziehung als echte, wahre Liebe zu akzeptieren (und nicht als sexuelle Eskapade!). Wir können nur warten, dass die Zeit daran arbeitet - und was spielt es für eine Rolle, was "die Gesellschaft" denkt? Ich bin das, was ich empfinde, und ich bin stolz auf diese Liebe!

Kümmere Dich doch nicht darum, was die Welt von Dir denkt - was bedeutet schon die "allgemeine Meinung"?

Grüessli
Virginia

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M
mali_12154096
06.01.06 um 23:47
In Antwort auf eser_12553455

Hey Angi!
Ich kann dich hundertprozentig verstehen.
Lass dich bloß nicht von solchen Vollidioten wie diesem Dr. Lovet da oben verunsichern (Das fand ich echt unmöglich!), sondern leb dein Leben so, wie DU willst! "Eine lächerlich gekünstelte Frau" - von wegen!!! Innerlich bist du doch schon eine, nur dein Körper noch nicht! Finde ich schlimm, dass das manche Leute nicht kapieren!

Ich freu mich für dich, dass du so einen guten Frauenarzt gefunden hast!
Hast du schon Kontakt zu anderen Transsexuellen geschlossen? Das würde dir bestimmt helfen.

Ich bin mir nicht so sicher, ob transsexuelle Frauen eher von der Gesellschaft akzeptiert werden als Männer. Ich kenne zwar keine persönlich, aber ich kenne einige Schwule und Lesben, die ja genauso um Anerkennung kämpfen und sich mitunter verstecken müssen. Da macht es eigentlich keinen Unterschied, ob es nun homosexuelle Frauen oder Männer sind. Mein Umfeld ist eigentlich recht tolerant, vielleicht solltest du auch in eine Großstadt ziehen, falls du nicht schon in einer wohnst.

Ich finde übrigens, dass du toll aussiehst!

Dr. lovet
selig sind die geistig armen...

sorry aber wer mit beleidigungen schmeisst muss auch welche ernten.

angi:
Ich will nicht sagen daß ich dich verstehe, kein mensch "versteht" jemals wirklich einen anderen, aber ich weiß wohl recht gut was du fühlst. So übern daumen

Solche leute wie dr. lovet wird es immer geben, und sind etwas mit denen man/frau/ts leben muss. Im Grunde bleibt auch mir nichts anderes übrig als über ihre steife sicht der ihrer vermeindlichen Männlichkeit sowie ihrerer, wohl in diesen Fall extemen, auf sich selbst projezierten Kastrationsängste zu lächeln.

Transsexuelle sind manchen(wenigen) Männern halt ein Dorn im Auge. Sie denken sachen wie: "Wie kann ein vermeindlicher Mann es nur wagen dem schwachen geschlecht angehören zu wollen?" u.ä. Sachen die sie nicht verstehen. achja: verwechselungen TS/TV sind auch die Regel, obwohl das in etwa so ist als wollte man banannen mit zitronen vergleichen.

Gekünstelt, hm? naja ich selbst bin schon Transsexuellen begegnet,denen selbst unser selbsternannter doktor lovet gierig hinterher sabbern würde.(sorry für den ausdruck, aber es is doch so)

übrigens: schwule, lesben und transsexuelle werden in etwa gleichschlecht aktzeptiert, unsere gesellschaft denkt halt noch zu schwarz/weiss.

grüsse Jana

p.s.: sry daß ich den alten thread wiederbeleb, hab die site erst jetzt entdeckt.

p.s.s.: wiso steht in deinem profil bei transgender.at ned ts, sondern fetischist?

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U
urs_12082778
03.05.06 um 14:09

Was bin ich, was tue ich
Ich glaube ich bin schon seit kind in im falschen körper bin mir aber nie sicher gewesen. seit zwei jahren wird es aber immer sicherer das es so ist. aber die angst vor denn ganzen problemen lässt sich nicht unterdrücken. Naja jetzt hab ich es mir halt getraut mit ein paar freunden und meiner besten Freundin darüber zum reden. Und sie haben es alle positiv aufgefasst. Geschockt- aber nicht ablehnend.

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A
an0N_1251992199z
07.06.06 um 12:01

!
Ich finde das schon ein bisschen krass was "ich will" da schreibt.
Wenn es nicht auch in der Natur des Menschen läge,
würde es doch transsexualität garnicht geben.

Wie kann man etwas das auch natürlich, nur auf andere weise als unnatürlich bezeichnen?!??

Und es ist doch kein Zufall, das manche Menschen (Ärzte?!) von der Natur die Fähigkeit in die Wiege gelegt bekommen haben Menschen "umbauen" zu können.



MfG

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michaelh
michaelh
09.06.06 um 15:30

Normal
Wenn es eine Möglichkeit gäbe, das Gehirn durch einen Eingriff so umzustrukturieren, daß die betroffenen Leute nicht mehr homosexuell, lesbisch , transgender o.ä empfinden würden, wären all die für so einen Eingriff, die eine anpassende OP bei Transsexuellen als Verstümmelung bezeichnen.
Aber die Struktur unseres Gehirns, die ja wesentlich unsere Gefühle mitbestimmt, gehört genauso zu unserem Körper wie das was wir an der Brust oder zwischen den Beinen haben.
Wichtig ist erstmal, dass unsere Gefühle ernst genommen werden, es im Alltag akzeptiert wird, ganz gleich für welche Lösung sich der/die Betroffene entscheidet.

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michaelh
michaelh
09.06.06 um 15:43

Klischees und Tabus
halten sich leider ziemlich hartnäckig,
Kein Gesetz verbietet , dass Männer Röcke tragen oder Frauen die Geldbörse in der Gesäßtasche , aber beides gehört zu Dingen, die man halt nicht macht.
Tabus gehören zu den ungeschriebenen Gesetzen einer Gesellschaft gegen die niemand so einfach verstößt.
Früher hätte man auf solche "Frevler" mit dem Finger gezeigt , heute läßt man sie meist links liegen - so eine Art gleichgültiger Toleranz - du kannst doch so leben wie du willst, niemand stört dich dabei
aber wir lassen uns auch von dir nicht stören
Ich finde, Tabus gehören schon in eine Gesellschaft, es läßt sich nicht alles akzeptieren, aber nicht alle diese ungeschriebenen Gesetze gelten für die Ewigkeit. Und da gehört m.E auch dahin, wie man als Mann oder FRau zu leben hat.
Und diese überholten Tabus nennt man Klischees

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R
reeta_12055905
23.09.06 um 15:23
In Antwort auf mali_12154096

Dr. lovet
selig sind die geistig armen...

sorry aber wer mit beleidigungen schmeisst muss auch welche ernten.

angi:
Ich will nicht sagen daß ich dich verstehe, kein mensch "versteht" jemals wirklich einen anderen, aber ich weiß wohl recht gut was du fühlst. So übern daumen

Solche leute wie dr. lovet wird es immer geben, und sind etwas mit denen man/frau/ts leben muss. Im Grunde bleibt auch mir nichts anderes übrig als über ihre steife sicht der ihrer vermeindlichen Männlichkeit sowie ihrerer, wohl in diesen Fall extemen, auf sich selbst projezierten Kastrationsängste zu lächeln.

Transsexuelle sind manchen(wenigen) Männern halt ein Dorn im Auge. Sie denken sachen wie: "Wie kann ein vermeindlicher Mann es nur wagen dem schwachen geschlecht angehören zu wollen?" u.ä. Sachen die sie nicht verstehen. achja: verwechselungen TS/TV sind auch die Regel, obwohl das in etwa so ist als wollte man banannen mit zitronen vergleichen.

Gekünstelt, hm? naja ich selbst bin schon Transsexuellen begegnet,denen selbst unser selbsternannter doktor lovet gierig hinterher sabbern würde.(sorry für den ausdruck, aber es is doch so)

übrigens: schwule, lesben und transsexuelle werden in etwa gleichschlecht aktzeptiert, unsere gesellschaft denkt halt noch zu schwarz/weiss.

grüsse Jana

p.s.: sry daß ich den alten thread wiederbeleb, hab die site erst jetzt entdeckt.

p.s.s.: wiso steht in deinem profil bei transgender.at ned ts, sondern fetischist?

Ja ne, is klar
Der Beitrag ist zwar schon uralt, aber kein Grund dass ich nicht auch noch meinen Senf dazu geben sollte:

Erstmal an die göttlich Herrliche Fraktion, die so stolz auf das sind, was sie letztendlich ausmacht:

Das einzig positive, was ich aus den Beiträgen entnehmen kann, ist, wie unverblümt, offen die Werte eines "echten" Mannes, diesem Thema entgegen gebracht werden. Solche Reaktionen sind durchaus real und konfrontieren 'Andersfühlende' mehr als oft genug auf ihrem Weg. An der Stelle noch mal ein dicken Applaus für das Paradebeispiel.

Solchen Männern das Phänomen Transsexualität nahe zu bringen ist in etwa so, als müßte man einer Kuh das Dichten beibringen. Bestenfalls kann man dazu ein "Muh und Ruh" erwarten. Ich denke, jeder Transssexuellen wird wohl bewusster sein, als jedem anderen, dass sie niemals eine Frau sein wird. Dem strebt sie auch nicht an, sondern lediglich der Art wie eine Frau zu Leben. Perfekt wäre es bereits, wenn sie, egal ob hübsch oder nicht, auf den ersten Blick, als eine erkannt wird, um damit eine angemessene Resonanz auf ihre Umgebung zu erzeugen, die Ihr hilft, ihre weiblichen Merkmale so weit wie möglich nach aussen zu tragen, und sie sich schließlich damit verstanden, wohl und glücklich fühlt.

Transsexualität ist weder ein Abenteuertrip noch sind es Geisteskranke, die sich das alles nur einbilden. Dazu läuft immerhin eine fachärztliche Behandlung um das weitestgehenst auszuschließen

**malgedankenstrichmach

In der jetzigen Gesellschaft, ist es jedoch gut möglich als TS zu leben, vielleicht nicht in allen Ecken und Dörfern, aber wenn man ein neues Leben beginnt, kann man auch notfalls die Umgebung wechseln. Ein gut gesundes Selbstbewusstsein läßt Ihr auch kaum Nachteile entstehen, ebenso wie jedem anderen auch. Es gibt sehr viele Menschen, die diese Lebensweise akzeptieren und darüber hinaus sogar ihre Unterstützung anbieten, obwohl sie es nicht nachfühlen können. Aber wer kann das überhaupt?!



@ wision: Dass du männliche Züge hast, kann man auf Anhieb erkennen... für dich spielt auch einzig und allein nur der 'kleine' Mann die wesentlichste Rolle, nicht mehr, nicht weniger. Du solltest einen Font einrichten um deinen Marsflug zu finanzieren, ich würde freiwillig spenden!! - nimm auch gleich den Dr. mit, ihr scheint ein gutes Gespann abzugeben.

O M G - wir sind aber nun mal nicht alle nackt, nicht mal uniformiert. Frau hat eine Riesenpalette zur Auswahl, ihren Stil zu zeigen, Männer sind da leider sehr eingeschränkt. Ist doch klar, das sich das irgendwann mal revolutioniert. Hat es bei den Frauen vor einigen Jahren doch auch ergeben.
Dennoch hat Transsexualität nix mit den Klamotten zu tun. Selbst bei einer Gruppe nackter Männer würde sich eine TS fehl am platze fühlen, und sich viel lieber zu der Weiblichen gesellen, weil Transsexuelle anders DENKEN und FÜHLEN! Sie haben andere Lebensvorstellungen und Bedürfnisse, eben diese, die nur in der breit gefächerten Frauenwelt wiederzufinden sind. Mit etwas Verstand hättest du auch selbst darauf kommen können, in diesem Sinne:

au backe Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!!


PS: TV / TS sind 2 Welten... als TV vor dem Spiegel zu stehen und allenfalls einmal im Quartal bei Nacht in die nächste Großstadt als Luder rumzustöcklen, oder sich als souveräne Frau im Alltäglichen zu profilieren hat nicht viel miteinander gemeinsam.

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L
lynsay_12279895
30.09.06 um 22:35

Das macht es so schwierig für uns.
Mir geht es wie Angi.

Frauen, die sehr Masuklin auftreten fallen vielleicht auf, aber sie werden weniger herablassend behandelt, als ein Mann der sehr feminin auftritt. Diesem werden im extremfall sogar schläge angedroht, nur wegen seinem auftreten. Wision sind verbal ja nicht weit davon entfernt.

Niemand hat die Wahl, ob er oder sie transsexuell ist oder nicht. Ich spürte schon sehr früh, dass ich nicht so bin wie andere Jungs. Man nimmt eine gewisse Außenseiterrolle ein und arrangiert sich in dieser mehr oder weniger. Mit der Zeit gewöhnt man sich Verhaltensweisen an, die typisch Männlich sind. Gerade wenn man öfter verspottet wurde, oder als Mädchen bezeichnet wurde. Denn meistens hat man in diesem alter noch nichts von Transsexualität gehört. Und auszusprechen, dass man lieber ein Mädchen wäre wagen die wenigsten.
Das ganze hat nichts mit versagen im Leben zu tun. Ich studiere und bin nebenbei erfolgreich selbstständig, habe viele Freunde, aber trotzdem sind da diese Gefühle.
Das was Angi mit dem Schminken, den Kleidern und allem gemeint hat, sind nur oberflächliche Projektion, die den Wunsch verdeutlichen, sich nach außen hin komplett weiblich geben zu dürfen. Im inneren ist es aber mehr. Es ist das Verhalten von Frauen untereinander. Wir füheln wie Frauen, sind aber davon ausgeschlossen. Menschen reagieren auf Frauen anders als auf Männer. Wir fühlen wie Frauen, werden aber als Männer behandelt. Alle damit verbundenen Erwartungen und Vorstellungen laufen also gegen unsere Gefühle. Diese Erwartungen müssen nicht offen sein, sondern sie sind einfach subtiler, unterbewusster Natur. Man soll Erwartungen erfüllen, die man nicht erfüllen kann und will. Und das fängt bei solchen Sachen wie Kleidung und Schminken an. (Bio)Frauen können oder können nicht, aber Männer dürfen schon nach gesellschaftlichen Konventionen nicht. Die Gesellschaft lässt keine Wahl. Sich einfach darüber hinwegzusetzen stellt keine Alternative da, denn man will ja als so wie man ist akzeptiert werden und ein normales Leben leben. Im endeffekt entsteht ein seelischer Leidesdruck, der manche Leute, und das nicht gernicht so wenige, sogar in den Selbstmord treiben kann.
Die Optin die Gefühle abschalten zu können hat niemand.

Leibe Grüße
Jana

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L
lynsay_12279895
30.09.06 um 22:41
In Antwort auf reeta_12055905

Ja ne, is klar
Der Beitrag ist zwar schon uralt, aber kein Grund dass ich nicht auch noch meinen Senf dazu geben sollte:

Erstmal an die göttlich Herrliche Fraktion, die so stolz auf das sind, was sie letztendlich ausmacht:

Das einzig positive, was ich aus den Beiträgen entnehmen kann, ist, wie unverblümt, offen die Werte eines "echten" Mannes, diesem Thema entgegen gebracht werden. Solche Reaktionen sind durchaus real und konfrontieren 'Andersfühlende' mehr als oft genug auf ihrem Weg. An der Stelle noch mal ein dicken Applaus für das Paradebeispiel.

Solchen Männern das Phänomen Transsexualität nahe zu bringen ist in etwa so, als müßte man einer Kuh das Dichten beibringen. Bestenfalls kann man dazu ein "Muh und Ruh" erwarten. Ich denke, jeder Transssexuellen wird wohl bewusster sein, als jedem anderen, dass sie niemals eine Frau sein wird. Dem strebt sie auch nicht an, sondern lediglich der Art wie eine Frau zu Leben. Perfekt wäre es bereits, wenn sie, egal ob hübsch oder nicht, auf den ersten Blick, als eine erkannt wird, um damit eine angemessene Resonanz auf ihre Umgebung zu erzeugen, die Ihr hilft, ihre weiblichen Merkmale so weit wie möglich nach aussen zu tragen, und sie sich schließlich damit verstanden, wohl und glücklich fühlt.

Transsexualität ist weder ein Abenteuertrip noch sind es Geisteskranke, die sich das alles nur einbilden. Dazu läuft immerhin eine fachärztliche Behandlung um das weitestgehenst auszuschließen

**malgedankenstrichmach

In der jetzigen Gesellschaft, ist es jedoch gut möglich als TS zu leben, vielleicht nicht in allen Ecken und Dörfern, aber wenn man ein neues Leben beginnt, kann man auch notfalls die Umgebung wechseln. Ein gut gesundes Selbstbewusstsein läßt Ihr auch kaum Nachteile entstehen, ebenso wie jedem anderen auch. Es gibt sehr viele Menschen, die diese Lebensweise akzeptieren und darüber hinaus sogar ihre Unterstützung anbieten, obwohl sie es nicht nachfühlen können. Aber wer kann das überhaupt?!



@ wision: Dass du männliche Züge hast, kann man auf Anhieb erkennen... für dich spielt auch einzig und allein nur der 'kleine' Mann die wesentlichste Rolle, nicht mehr, nicht weniger. Du solltest einen Font einrichten um deinen Marsflug zu finanzieren, ich würde freiwillig spenden!! - nimm auch gleich den Dr. mit, ihr scheint ein gutes Gespann abzugeben.

O M G - wir sind aber nun mal nicht alle nackt, nicht mal uniformiert. Frau hat eine Riesenpalette zur Auswahl, ihren Stil zu zeigen, Männer sind da leider sehr eingeschränkt. Ist doch klar, das sich das irgendwann mal revolutioniert. Hat es bei den Frauen vor einigen Jahren doch auch ergeben.
Dennoch hat Transsexualität nix mit den Klamotten zu tun. Selbst bei einer Gruppe nackter Männer würde sich eine TS fehl am platze fühlen, und sich viel lieber zu der Weiblichen gesellen, weil Transsexuelle anders DENKEN und FÜHLEN! Sie haben andere Lebensvorstellungen und Bedürfnisse, eben diese, die nur in der breit gefächerten Frauenwelt wiederzufinden sind. Mit etwas Verstand hättest du auch selbst darauf kommen können, in diesem Sinne:

au backe Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!!


PS: TV / TS sind 2 Welten... als TV vor dem Spiegel zu stehen und allenfalls einmal im Quartal bei Nacht in die nächste Großstadt als Luder rumzustöcklen, oder sich als souveräne Frau im Alltäglichen zu profilieren hat nicht viel miteinander gemeinsam.

Hi Michaela
Hätte ich deinen Beitrag vor meinem gelesen, hätte ich mir das Schreiben eigentlich ersparen können.
Es tut einfach gut, zu lesen dass man verstanden wird. Leider ist es aber bei Männern seltener.

Danke nochmal.
Jana

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I
ileana_12257072
09.04.07 um 0:17

Kann dich gut verstehen!
Hi Angi,

ich kann das was du schreibst und denkst sehr gut nachvollziehen. Ich selber habe das "gleiche" Problem, wie es so gerne von unseren Mitmenschen genannt wird. Ich habe auf deiner Profilseite gelesen, dass du kurz vor der Hormonthearpie stehst. Ich wünsche dir alles gute dabei. Ich selber habe mich den Schritt zu gehen bisher noch nicht getraut. Eigentlich hab ich bis vor 4 Monaten auch immer wieder verdrängt, dass ich im falschen körper lebe. Die einzige, die bis jetzt bescheid weiß ist meine Ex und meine Mutter. Beide haben eigentlich, zu meinem verwundern total ruhig gewirkt, als ich es Ihnen gesagt habe.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns evtl. mal im chat oder bei msn treffen könnten. Würde mal gerne wissen, was du in der öffentlichkeit z.B. für erfahrungen mit gleichaltrigen gemacht hast bzw. allgemein mit deinen Mitmenschen.

Grüße Ina

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W
wren_12459648
13.04.07 um 18:52
In Antwort auf regula_12682555

Stimmt
Da muß ich mich bei dir entschuldigen - ist doch glatt die Glucke mit mir durchgegangen!

"100% Frau sein" hat m.E. übrigens wenig mit dem Körperbau zu tun und nur bedingt mit den Hormonen. Viel Glück!

Heyy angi
erstmal finde ich es toll, dass du den mut hast, so zu leben, wie du möchtest.

Ich kann mir nich vorstellen, wie es ist, im falschen körper gefangen zu sein, aber es muss wahrscheinlich schlimm sein...

Zu dem thema, wieso "männliche" frauen eher respektiert werden als "feminine" männer: in unserer gesellschaft wird uns schon vor vornerein beigebracht, dass jedes geschlecht gewisse aufgaben zu erfüllen hat, beispielsweise, dass jungs mit autos spielen müssen, mädchen mit puppen, etc. Dabei ist es aber schwerwiegend so, dass man schon als kleiner junge männlichkeit zeigen muss, nicht mal neutralität, sondern gleich männlichkeit, weil es ansonsten inkonventionell oder so wäre. Bei Mädchen wird es auch nicht unbedingt so ernst genommen glaub ich. Vor Allem ist der gesellschaftliche druck nicht so hoch wie bei männern, feminin zu sein.
Bei mädchen sieht man das eher als charakter an... wenn das mädchen ein bisschen "grob" ist. Aber bei männern gibt es sowas praktisch nicht, entweder man ist männlich oder man wird gleich als feminin abgestempelt.
Jedenfalls finde ich es mutig von dir, wenn du das so auslebst und solange du damit glücklich bist, ist es völlig okay. du musst dich wohlfühlen.

Lg

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H
hallie_12339336
08.10.07 um 12:11

"Das leben als Transsexuelle"
Liebe Angi,

Ich heiße Katharina und bin 34 Jahre alt und beschreite den deslben Weg wie Du.

Bei mir steht die Hormonthrapie noch in den Kinderschuhen aber was solls Geduld ist gefragt.
Wenn Du dein Dasein beschreibst könnten diese Zeilen
auch aus meinem Pc stammen.
Nun ja ich glaube vielen Transsexuellen geht es wohl ähnlich.

Interessant ist es aber immer wieder das viele Frauen oft leichter mit dem Thema zurecht kommen als Männer wie z.B. meine Arbeitskollegen die es
nicht versuchen das "Problem" zu verstehen.
Die Friseurinnen, Kosmetikerinnen usw. mit denen ich mich pflegen lasse haben nix dagegen und unterstützen mich noch.

Aber das Problem warum Die Mann zur Frau Transsexuelle weniger als die Frau zum Mann Trawnssexuelle akzeptiert wird liegt vielleicht auch daran das es einfach mehr "auffällt".
Denn laß doch eine Frau in einem Geschäft Männersachen kaufen Rasierer,Schuhe,Unterwäsche...
alles Dinge die wenn es ein Mann kaufen würde dieser komisch gemustert werden würde und wenn es arg kommt auch noch des Geschäftes verwiesen wird.

"Eine Frau wiederrum kann diese Dinge doch glatt für einen Mann im Haushalt kaufen das ist nicht schlimm!"

Ich würde mich freuen wenn Du antworten würdest!

Katharina
e-mail: [email protected]

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C
corynn_12865560
15.12.07 um 1:47
In Antwort auf leanne_11884287

Liebe(r) Point! Schade ...
dass du meine Zeilen nicht versanden hast. Hättest du genauer gelesen, wäre dir aufgefallen, dass meine Website ja auf www.transgender.at steht. Unter diesen Link findet man mehr Infos über mich, unter anderem,dass ich bereits in ärztlicher Behandlung bin und den Kontakt zu anderen Transgendern meide, da die meisten doch zu gekünstelt wirken (falsche Piepsstimme, zu sehr gewollte und erlernte weibliche Darstellung ...). Mir ist klar, dass ich nie 100%ig Frau sein werde - Ich strebe auch keine OP an, sondern einen Mittelweg, den ich als androgyn bezeichne.

Huhu
huhu,also ich bin 13 und 8monate mit 13 jahren war ich beim psyhologen etc. jetzt newhme ich ANDROGEN blocker also pupertätsblocker meine stimme ist wiede rhoch und ich krieg ken haarwucsh etc. dan nehm ich sexualhormone diese spritzen DIE TUN SAU WEHH!!!! und östrogene auch hab auch brüst eund kurven und femines aussehen........

also eine shemale dazu muss ich jeden Monat bluttest machen und so ALSO überlegt euch echt ob ihr es sein wollt und machen wollt es ist wirklich nicht leicht ABER JEDEN TAG WERDE ICH WEIBLICHER UND LAUFE ALS MÄDCHEN RUM UND KEINER BEMERKT DAS ICH EIN JUNGE BIN!!!

sieht man ja auch nicht mehr *ggg

in der schule bin ich als mädchn angemeldet und alle denken ich bin ein mädel und ich mach mädelsposrt es ist wirklich sooouh wunderbarrrrr..

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

M
maria_12703048
30.03.08 um 21:35

Dr. lovet
dr.lovet
Man sieht an dem was du geschrieben hast, dass du nicht verstanden hast um was es hier geht. Angie fühlt sich in einem Körper gefangen in den sie gar nicht gehört. Du erhebst in deinem Schreiben , sorry wenn ich was falsch verstanden hab, das männliche Geschlecht über das Weibliche. Diese Meinung kann ich auf keinen Fall mit dir teilen, da in meinen Augen Männer und Frauen gleich "gut" sind. Es ist sicherlich nicht einfach in einem Körper zu stecken mit dem man sich so ganz und gar nicht identifizieren kann, also versuche dich vielleicht mal in Angie reinzuversetzen, anstatt sie , so scheint es mir, zu diskriminieren, und als lächerliche Kreation zu beschimpfen. Deine Antwort zeugt von sehr wenig Einfühlungsvermgen, und verzeih,davon dass du nicht darüber nachgedacht hast.(sorry etwas lang geworden)

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C
cornel_12864633
30.09.08 um 22:24

Kenn ich Alles
Hallo Daniela,es kommt mir soooo bekannt vor was Du erzählst,bei mir ist es genau umgekehrt.Hoffe ich fliege als Trans-Mann nicht hier rauß,hab grad erst bemerklt das es eine Seite für Frauen ist ,ups!!Ich habe schon Alles hinter mir(OP),seit gut 6 Jahren,weiß noch wie unglücklich ich voher war,war optisch eine recht hübsche Frau,aber totunglücklich damit,hat nur Keiner kapiert.Ich sehr lange auch nicht,dachte lange ich wäre lesbisch,da Männer nur als Freunde für mich in Frage kamen.Daniela,mein Rat,auch wenn es sich hart anhören sollte,es geht hier um dein Glück,nicht um das Anderer oder deiner mutter.Ich habe mich fürs Glücklichsein entschieden,oder soll ich den Rest meines Lebens ein Schauspiel spielen wegen Anderen,und Seelisch kapput dabei gehen,NEIN!!!!Tu Dir das bitte nicht an!!!!Ich komme aus einer Kleinstadt,ursprünglich,lebe nun in Düsseldorf,bin mittlerweile verheiratet mit einer Frau,und glücklich.Diese Entscheidung war richtig,würde es wieder so machen,meld Dich wenn Du Fragen hast,auch ruhig über meine E-Mail Adresse ,wenn Du möchtest,Gruß,"Maske"

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Y
yulia_11933863
05.11.08 um 18:51

Ärzte und Einfühlungsvermögen
War das mit dem Dr. ernst gemeint oder hat sich der Forist den Titel selbst verliehen?
Er ist jedenfalls so die Nr. 4 in meiner Sammlung von "Doktoren", denen es an jedem Einfühlungsvermögen mangelt.

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Y
yulia_11933863
05.11.08 um 19:07
In Antwort auf lynsay_12279895

Das macht es so schwierig für uns.
Mir geht es wie Angi.

Frauen, die sehr Masuklin auftreten fallen vielleicht auf, aber sie werden weniger herablassend behandelt, als ein Mann der sehr feminin auftritt. Diesem werden im extremfall sogar schläge angedroht, nur wegen seinem auftreten. Wision sind verbal ja nicht weit davon entfernt.

Niemand hat die Wahl, ob er oder sie transsexuell ist oder nicht. Ich spürte schon sehr früh, dass ich nicht so bin wie andere Jungs. Man nimmt eine gewisse Außenseiterrolle ein und arrangiert sich in dieser mehr oder weniger. Mit der Zeit gewöhnt man sich Verhaltensweisen an, die typisch Männlich sind. Gerade wenn man öfter verspottet wurde, oder als Mädchen bezeichnet wurde. Denn meistens hat man in diesem alter noch nichts von Transsexualität gehört. Und auszusprechen, dass man lieber ein Mädchen wäre wagen die wenigsten.
Das ganze hat nichts mit versagen im Leben zu tun. Ich studiere und bin nebenbei erfolgreich selbstständig, habe viele Freunde, aber trotzdem sind da diese Gefühle.
Das was Angi mit dem Schminken, den Kleidern und allem gemeint hat, sind nur oberflächliche Projektion, die den Wunsch verdeutlichen, sich nach außen hin komplett weiblich geben zu dürfen. Im inneren ist es aber mehr. Es ist das Verhalten von Frauen untereinander. Wir füheln wie Frauen, sind aber davon ausgeschlossen. Menschen reagieren auf Frauen anders als auf Männer. Wir fühlen wie Frauen, werden aber als Männer behandelt. Alle damit verbundenen Erwartungen und Vorstellungen laufen also gegen unsere Gefühle. Diese Erwartungen müssen nicht offen sein, sondern sie sind einfach subtiler, unterbewusster Natur. Man soll Erwartungen erfüllen, die man nicht erfüllen kann und will. Und das fängt bei solchen Sachen wie Kleidung und Schminken an. (Bio)Frauen können oder können nicht, aber Männer dürfen schon nach gesellschaftlichen Konventionen nicht. Die Gesellschaft lässt keine Wahl. Sich einfach darüber hinwegzusetzen stellt keine Alternative da, denn man will ja als so wie man ist akzeptiert werden und ein normales Leben leben. Im endeffekt entsteht ein seelischer Leidesdruck, der manche Leute, und das nicht gernicht so wenige, sogar in den Selbstmord treiben kann.
Die Optin die Gefühle abschalten zu können hat niemand.

Leibe Grüße
Jana


sehr gut erkannt

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Y
yulia_11933863
06.11.08 um 11:23

Das totale Chaos
Das im Strang Angesprochene kommt mir alles sehr bekannt vor.

Als "Junge" zur Welt zu kommen, aber der Jungenrolle im Grunde nicht gerecht zu werden. Das piefige Provinzkaff, wo es keiner wissen darf, aber alle ihre verlogenen kleinen Geheimnisse haben. Das blöde Schubladendenken, wo die anderen immer besser als man selbst wissen, was man ist. Die ganze Schauspielerei und Heuchelei von Gestalten, die, wenn sie könnten, ihren Mitmenschen wie Außerirdische in "Perry Rhodan" Würste in den Nacken setzen würden, damit die so denken und funktionieren, wie sie es gerne hätten. Der Hass auf die ganze verlogene Brut, auf dass sie allesamt verrecken! Wie der Jörg Haider, der der Welt den Superrechten und Streiter für Zucht und Ordnung vorgetäuscht hat und nichts dabei fand, ein schwules Doppelleben zu führen. Wie all diese Verbrecher, die die Schwulen nicht wegen ihres Schwulseins, sondern dem OFFEN schwul sein hassen. Weil sie die Lüge so sehr verehren und zur Norm machen, dass sie die Ehrlichkeit hassen müssen.

Sorry für die Ausfälle, aber das musste sein. Weil ich glaube, dass sich meine Probleme als Transfrau oft vor dem Hintergrund einer Gesellschaft abspielen, die eine wie auch immer geartete Identitätsfindung gar nicht will. Man hat seine "Rolle" zu spielen und das ist im Leben nicht anders als auf einer Bühne im Theater. D. h. Kostüm anziehen und seinen Text auswendig lernen. Wenn die Rolle der Identität und den eigenen Gefühlen widerspricht, ist das egal! Schließlich muss man nicht Däne sein, um Hamlet zu spielen. Man muss auch nicht ein Mann sein - man soll ihn halt spielen, wen mann das Pech hat, so geboren zu sein. Dass sich Haider vielleicht aus Verzweiflung über sein Doppellleben im Suff totgefahren hat, wollen seine bigotten Anhänger auch nicht glauben. Die konstruieren Verschwörungstheorien über einen Mordanschlag. Warum soll es Transfrauen da besser gehen, als den Schönling aus Kärnten? Man kann doch den sittlichen Normen genüge tun und selbst zum nächsten Nazi mit verheimlichten sexuellen "Abweichungen" werden. Schließlich ist das Unterdrücken von geschlechtlicher und sexueller Identität ein probates Mittel, um jene kleinen Tyrannen und Monster zu schaffen, ohne die Herrschaft nicht funktioniert.

So jetzt bin ich wieder abgeschweift und habe das Forum mit einem rhetorischen Amoklauf beglückt, aber ich kann einfach nicht anders. Weil bei mir lange Zeit der Druck, mich einer Rolle anzupassen, mit der ich letztendlich nichts anfangen konnte, unerträglich war. So brachte ich es in den 1980ern nicht über mich, mal im Laden einen Rock zu kaufen oder gar anzuprobieren. Heute bin ich gern gesehene Kundin und lebe seit zwei Jahren im Alltag als (Trans-)Frau. Bequeme Kleider und Röcke trage ich lieber als Hosen, haber aber auch Damenhosen und genieße generell das Spielchen mit all diesen Äußerlichkeiten. Haare aufstecken oder offen tragen? Welche Ohrringe trägt frau denn heute? Der Sex ist zwar sehr wechselhaft, aber er ist und schon immer habe ich da wie eine Frau gedacht und gefühlt. Sei es bei den Männern oder mit anderen Frauen.

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S
sa'ida_12912748
07.12.08 um 15:29

Hilfe ruf ...
Hallo ich bin Steffi .. und ich dachte ich wäre bis gestern ein glücklich gewesen
Aber jetzt kommt der hammer mein freund hat mir gesagt das er eine frau werden will und ich bin fertig mit der welt
ich liebe ihn sehr und versuch ihn auch zuversteh .. da ich am anfang dachte er wäre schwul wegen seiner art.. wie kann ich mich verhalten er sagt wenn er vmit mir schläft ist es so das er denkt wir wären 2 frauen und er will auch das ich bei ihm bleibe weil er mich so liebt... ich hab voll das gefühls caos hoffe das ich antwort bekomme

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C
cleo_12709700
19.09.09 um 13:29
In Antwort auf sa'ida_12912748

Hilfe ruf ...
Hallo ich bin Steffi .. und ich dachte ich wäre bis gestern ein glücklich gewesen
Aber jetzt kommt der hammer mein freund hat mir gesagt das er eine frau werden will und ich bin fertig mit der welt
ich liebe ihn sehr und versuch ihn auch zuversteh .. da ich am anfang dachte er wäre schwul wegen seiner art.. wie kann ich mich verhalten er sagt wenn er vmit mir schläft ist es so das er denkt wir wären 2 frauen und er will auch das ich bei ihm bleibe weil er mich so liebt... ich hab voll das gefühls caos hoffe das ich antwort bekomme

Dein hilfe ruf
hallo steffi!

ich kann dein chaos total verstehen! aber ich denke ich kann dir helfen! ich bin selber eine bio-frau und vor mehr als zwei jahren sagte mein partner mir das er transgender ist. wenn du noch hilfe brauchst melde dich bei mir unter:

[email protected]

ich hoffe bis bald
rizzo

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C
cleo_12709700
19.09.09 um 14:02

Leider funktioniert deine Email adresse nicht
Hallo Angi!

Ich habe deinen Thread bei go feminin gelesen. Ich kann dich total gut verstehen! Ich habe auch kein Verständnis dafür, das die Gesellschaft Frauen in Männerklamotten akzeptiert aber umgekehrt immer noch mit lachen um Beschimpfungen reagiert wird.

Ich selber bin eine Bio-Frau und Mutter von 2 Kindern. Das 2. Kind habe ich von einem Transgender. Ich denke du weißt was das ist... Für mich brach natürlich eine Welt zusammen, als mein Partner sein comming out mir gegenüber hatte... Ich habe geweint, und geschimft, ich fühlte mich Jahrelang belogen und hintergangen... Und dann kam die Zeit des redens und ich stellte fest das ich diesen Menschen liebe, egal wie er aussieht. Im laufe der Zeit stellte ich fest, das der weibliche Teil für mich eine sehr gute Freundin ist, mit der ich shoppen gehen kann und mit der ich Schminktipps austausche... Leider hat es unterm Strich dann doch nicht geklappt mit uns...

Seit dem ich mich aber mit diesem Thema beschäftige bin ich bemüt die Lobby der TGs, TVs und TSs auszubauen. Ich kämpfe in meiner eigenen kleinen Welt dafür, das eben nicht mehr über diese Menschen gelacht wird, das sie ernst genommen und das sie als Menschen akzepiert werden! Meines Wissens bin ich da eigentlich auch sehr erfolgreich...

Ich habe festgestellt, das ihr doch eigentlich die besseren Menschen seit. Kaum bis gar nicht gewaltbereit, sehr angenehm, selten bis nie besoffen, sehr hilfsbereit und die "Transen" die ich kenne haben immer ein offenes Ohr und beantworten alle meine fragen zu diesem Thema! Ich liebe meine Trans-Freundinnen dafür!

Ich werde auch in Zukunft weiterhin bemüht sein eure Welt zu erweitern und werde mich dafür Stark machen, das ihr ganz normal auf die Straße gehen könnt ohne doof angeschaut zu werden!

Allerdings hätte ich auch ein paar Fragen an dich... Ich habe eine transsexuelle Freundin die noch nicht angeglichen ist... Sie sagt sie sei total irritiert, weil sie zum erstenmal in ihrem Leben sich in eine Frau (in mich) verliebt hätte... Ich erwiederte das Gefühl und seit dem wir das von einander wissen meldet sie sich nicht mehr... Wir kennen uns nur vom Chat, also kann ich da auch nicht mal eben hingehen oder so... Einige meiner Transgender-Ladies sagten mir das die Einnahme von Hormonen nicht ganz ohne ist und das das ganz normal ist, das sich dann TS eine zeitlang nicht melden... Ist das tatsächlich so?

Ich weiß halt nicht was ich mit ihr machen soll... Sie war 10 Tage wie vom Erdboden verschluckt und ich bin fast verrückt geworden! Als sie sich dann offline bei mir gemeldet hat ist mir das halbe Alpengebirgsmassiv vom Herzen gerutscht! Wir schaffen es aber nicht im moment miteinander zu kommunizieren... Ich werde im msn offline angezeigt, sie hinterläßt mir eine Nachricht, ich reagiere sofort drauf, weil ich ja nur offline angezeigt werde und sie geht... Sie schrieb das sie mich vermisst und das sie mich in den Arm nehmen möchte und küssen will... und dann geht sie?

Ich hoffe, das du mir dadrauf eine Antwort geben kannst...

Jetzt warte ich auf eine email von dir
[email protected]

liebe Grüße aus Deutschland

rizzo

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J
julia_12566580
31.01.11 um 18:43

Ich weiß
Das Thema ist nun ja schon etwas älter
Aber es ist leider das einzigste, was ich zum Überbegriff "Transsexualität" finden konnte.

Ich würde ganz gern mal mit jemandem sprechen, der das alles schon hinter sich hat, einfach um mal zu sehen wo man anfängt und wie es alles läuft.

Ich bin 23 Jahre alt und weiblich allerdings fühle ich mich in meinem Körper nicht sehr wohl.
Ich fühle mich seit jeher als Mann...schon meine Eltern haben mir erzählt das ich mich nie weiblich verhalten habe als kleines Kind und auch schon damals den Wunsch geäußert habe, das ich lieber männlich wäre.
Der Wunsch an sich, die Op durchführen zu lassen steht für mich eigentlich schon fest.
Mich interessiert einfach nur ein Erfahrungsaustausch.

Würde mich über Kontakt freuen
E-Mail: [email protected]

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G
gishle_12774311
08.03.11 um 13:55

Gehts noch?
Hallo.
Nur Mal zu mir: Ich bin bioweiblich, steh auf frauen und maenner und bin glueckliche freundin eines Transmannes.

Nun zu dir, Lovet.
Ich frage mich, was bei dir in deinem altmodischen denken abgeht?
Es ist doch voellig egal was man Bio ist, wenn man sich anders fuehlt, sollte man das auch ausleben. Jemand der mit sich zufrieden ist, hat damit nichts zu kriegen und kann das ueberhaupt nicht nachvollziehen.
Tu allen einen Gefallen und lass in zukunft solche kommentare. So ein denken wird hier und auch sonstwo nicht gebraucht und ist voellig ueberfluessig.
Menschen wie du leben in ihrer eignen Welt und kummern sich (pardon) einen scheißdreck um andere, und glauben alles ist ok solang sie deiner meinung sind.

Lass Frau frau sein. RICHTIG.
Transfrauen sind Frauen. Nur im falschen Koerper....
und ich bin dafuer, dass man ausleben darf was man ist!


Grueße,
funerallady!

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M
maarit_12148783
30.06.11 um 18:14

Operationen
Hi alle miteinander
Ich hab esebn so wie die meisten hier das Problem,dass ich mich in meinem Körper alles andere als wohl fühle.
Ich bin 18 Jahre und weiblich,fühle mich aber schon seit...ja eigentlich seit ich mich zurückerinnere eher wie ein Junge.Meine Eltern selbst sagen immer ich wäre noch nie ein Typisches Mädchen gewesen,eher im Gegenteil.Mein Vater hat sogar schon oft solche Sachen wie "Du hättest wohl eigentlich mein Sohn werden sollen" gesagt.Meine Cousin bezeichnet mich als seinen Cousin und auch meine Schwestern nennen mich oft ihren Bruder.
Für mich selbst ist ebenfalls schon immer klar: Ich will eine Junge sein.
Da ich nun auch endlich das Alter erreicht habe,um diese Entscheidung komplett selbst treffen zu können,habe ich mir vorgenommen mir vorerst mindestens die Brust entfernen zu lassen und hoffe hier auf ein paar Erfahrungen und Informationen von jenen die diese OP schon hinter sich haben.
Ich fänds auf jeden Fall klasse wenn mir ein paar Leute was schreiben würden,auch gern über E-Mail.

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F
flynn_12851268
14.05.12 um 22:47

Ratlos....
hi,

mit viel interesse hab ich den Beitrag von Angi gelesen, mir gehts es irgntwie ähnlich, ich bin 23 Jahre alt weiblich, lebe derzeit ein Lesbisches Leben, doch bemerke immer mehr und immer stärker das ich mir sehr stark wünsche ein Mann zu sein, schon alleine der gedanke einen Männernamen zu haben zaubert mir ein Grinsen ins Gesicht, oder die vorstellung als mann identifiziert zu werden. jedoch in gedanken an die Operationen machen mir was ich bisher so gelesen habe angst, was ist, wenn mein Körper das abstößt, was ist, wenn das nur eine Phase ist das ich denke ein mann sein zu wollen?! Mein auftreten ansich ist eher maskulin/androgyn, von der gesellschaft werde ich des öfteren als mann gesehen (ev. wegen kleinem busen und kurzen haaren) derzeit habe ich mit noch keinem arzt darüber geredet, habs aber vor, um mir irgntwie darüber klar zu werden, bzw. würde ich gerne mit wem kontakt aufnehmen dem es ähnlich geht mit mir, bin diesbezüglich echt verzweifelt und liege lange heulend im bett weil ich nicht weiß wohin mit den gedanken....

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J
jorunn_12045475
03.06.12 um 12:40

Die anderen fallen nur nicht auf
Hallo sjena,

natürlich gibts die Transsexuellen die es dann erst mal etwas übertreiben, bei FzM gelegentlich, bei MzF häufiger. Sieh es einfach mal als einen gewissen Nachholbedarf, teils reine Begeisterung nun im "richtigen" Geschlecht leben zu können, teils einfach Unerfahrenheit oder etwas Unbedacht.

Die meisten fallen gar nicht auf und tun auch viel dafür, möglichst unauffällig und normal zu leben. Wenn du mir auf der Strasse begegnest siehst du eine fröhliche Frau im besten Alter (Frauen hören bei 40+x auf zu altern wie du weisst), meist etwas farbenfroh und modisch gekleidet und du kämst erst wenn wir miteinander reden (an meiner Stimme muss ich noch etwas arbeiten) auf den Gedanken dass in meinen Ausweispapieren noch "männlich" steht. Vielleicht nicht mal dann. Und da bin nicht nicht allein, naturgemäss kenne ich als Mitglied der "Gemeinde" recht viele Transsexuelle.

Es gibt ein gewisses Bild von der grell geschminkten, aufgetakelten Transe in ulrakurzem Röckchen und auf Mörder-High-Heels. Die gibts bestenfalls bei RTL2 & Co, im realen Leben kaum (persönlich kenne ich keine). Das Fernsehen ist bestrebt immer das Aussergewöhnliche zu zeigen, die Normalität ist meist uninteressant. Dass vor einigen Monaten eine ganz normal aussehende Transfrau bei Jauch 64.000 Euro gewann ist weniger Leuten im Gedächtnis geblieben als der Auftritt von Betti Bambi bei Bohlen.

High heels liebe ich, aber ich trage garantiert keine zum shopping oder gar im Büro, das tut kaum eine Frau, warum dann ich?

Dass ich "ganz normal ticke" kannst du gerne in meinem Blog nachlesen - http://corinna1960.blogspot.de - der Titel "aus dem ganz normalen Leben einer (fast) ganz normalen Frau" trifft meine Einstellung zum Leben im Allgemeinen und zu meiner Transsexualität im Besonderen - ich definiere mich als Frau und nicht als transsexuell.

Dass jemand Frauen darum beneidet ihre Tage haben zu müssen verstehe ich genau wie du allerdings nicht.

LG Corinna

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E
elia_11898765
29.09.12 um 20:46

Hey (:
Hey (:
Ich bin zur Zeit dabei meine Facharbeit über das Thema Transsexualität zu schreiben. Man kann natürlich viel allgemeines darüber schreiben, aber ich würde am liebsten noch ein Interview in meine Arbeit mit einbauen.
Deshalb fände ich es toll wenn du oder jemand anderes der transsexuell ist mir für ein Interview zur Verfügung stehen würde. ;D

LG SomeoneLikeYoou (:

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R
royal_12631702
17.10.12 um 6:04
In Antwort auf elia_11898765

Hey (:
Hey (:
Ich bin zur Zeit dabei meine Facharbeit über das Thema Transsexualität zu schreiben. Man kann natürlich viel allgemeines darüber schreiben, aber ich würde am liebsten noch ein Interview in meine Arbeit mit einbauen.
Deshalb fände ich es toll wenn du oder jemand anderes der transsexuell ist mir für ein Interview zur Verfügung stehen würde. ;D

LG SomeoneLikeYoou (:

Ich bin zur Zeit dabei meine Facharbeit
Hallo ich habe deine Anfrage gelesen in Bezug eines Interview zu dem Thema Transsexualität. Bitte betrachte meine Homepage unter dem Link: www.stronglady-berlin.de
Ich behaupte einmal das ich mit meinen Beiträgen dir neue Inputs geben kann was Transsexualität betrifft. Mein Name ist Thomas Koch aus Berlin, Handynummer 015122681154.

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inhs_12665452
07.12.12 um 15:18

Hallo Sjni91!
Ich bin Patricia bin selber Transsexuell und habe somit schon durch: Gutachter,Amtsgericht,Endokrin ologe den ganzen Papierkram habe ich im November alles durch und nehme jetzt schon 3 Monate Hormone.Das wir Mann zu Frau Transsexuellen keine Kinder gebären können bleibt uns leider verwehrt. es gibt zwar Ärzte die dir Gebärmutter&Eierstöcke inplantieren,aber erstens bezahlt das keine Krankenkasse und zweitens ob das der Körper verträgt es sind fremde organe die man hat.Da bleibt nichts anderes übrig als Kinder adoptieren wenn man sich welche wünscht!So einfach geht das nicht ein Kind zu adoptieren man kennt unsere Bürokratie."Frau zu Mann" mag das Outing einfacher sein wenn man größe brüste hat kann es genauso schwer sein wie "Mann zu Frau" was OP angeht ist es von Mann zur Frau einfacher da sind es 2 OPs bei frau zu Mann 8 Ops.Es ist einfacher eine Vagina zu machen als einen Penis! Natürlich ist es nicht schön als Bio Frau das Regel zu haben.Wenn man Schwanger werden kann würde ich lieber selber ein kind zur Welt bringen als eines zu adoptieren!Ein Adoptiertes Kind ist nie dein eigenes Kind was du selber zur Welt gebarcht hast.Transsexuell wird man nicht durch irgendwelche Einflüsse man ist es von geburt aus!

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inhs_12665452
07.12.12 um 15:38
In Antwort auf flynn_12851268

Ratlos....
hi,

mit viel interesse hab ich den Beitrag von Angi gelesen, mir gehts es irgntwie ähnlich, ich bin 23 Jahre alt weiblich, lebe derzeit ein Lesbisches Leben, doch bemerke immer mehr und immer stärker das ich mir sehr stark wünsche ein Mann zu sein, schon alleine der gedanke einen Männernamen zu haben zaubert mir ein Grinsen ins Gesicht, oder die vorstellung als mann identifiziert zu werden. jedoch in gedanken an die Operationen machen mir was ich bisher so gelesen habe angst, was ist, wenn mein Körper das abstößt, was ist, wenn das nur eine Phase ist das ich denke ein mann sein zu wollen?! Mein auftreten ansich ist eher maskulin/androgyn, von der gesellschaft werde ich des öfteren als mann gesehen (ev. wegen kleinem busen und kurzen haaren) derzeit habe ich mit noch keinem arzt darüber geredet, habs aber vor, um mir irgntwie darüber klar zu werden, bzw. würde ich gerne mit wem kontakt aufnehmen dem es ähnlich geht mit mir, bin diesbezüglich echt verzweifelt und liege lange heulend im bett weil ich nicht weiß wohin mit den gedanken....

Hallo shotokan9
Ich bin Patricia 30 Jahre und bin selber Transsexuell was ich erstmal sagen will Transsexuell wird man nicht man ist es von Geburt aus.Ich bin Mann zu Frau und habe damit schon durch Gutachter,Amtsgericht,Endokrin ologe seit Ende September heiße ich amtlich Patricia,ich bin auch in einer Selbsthilfegruppe wir sind 7 Leute davon sind nur 2 Frau zu Mann. Was Outing angeht mag Frau zu Mann einfacher sein wenn man große Brüste hat kann es genauso schwer sein.Ich nehme jetzt schon 3 Monate Hormone.Was die OP angeht ist Mann zu Frau einfacher da sind es 2 OPs bei Frau zu Mann 8 Ops.Es ist eben einfacher eine Vagina zu machen als einen Penis!Man stellt als erstens beim Amtsgericht den Antrag auf Vornamensänderung das Amtsgericht bestellt dann 2 Gutachter die feststellen ob man Transsexuell ist oder nicht.Ich hatte den Antrag auf Vornamensänderung im März 2012 gestellt,ende April Anfang mai hatte ich die Gutachtertermine gehabt welche Positiv ausfielen.2Monate später die Anhörung beim Amtsgericht mitte August den Termin beim Endokrinologen,seit anfang September begann ich mit der Hormontherapie und Ende sptember kam der rechtskräftige gerichtsbeschluss.Anfang November sind meine Dokumente alle geändert worden auf meinen neuen Namen.Den "Alltagstest"wo man damals 3 jahre in der gegengeschlechtlichen Rolle unterwegs sein mußte gibt es nicht mehr,aber manche Amtsgerichte fordern den noch wie z.B Amtsgericht Meinigen,in Erfurt das Amtsgericht die sind da nicht so.

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S
signy_12270632
09.02.13 um 15:40

Transsexúell
hallo ich habe seit 5 jahren einen freund der nicht weiss was er ist. für mich ist es sehr schwer ihm zu helfen weil er immer alles in sich hineinfrissr. ausserdem bin ich mit meinen 2. Kind schwanger. er kann es nicht ausleben. kann mir bitte jemand weiterhelfen was ich noch tun kann. er ist mit seinen leben unzufrieden

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I
inhs_12665452
09.02.13 um 16:25
In Antwort auf signy_12270632

Transsexúell
hallo ich habe seit 5 jahren einen freund der nicht weiss was er ist. für mich ist es sehr schwer ihm zu helfen weil er immer alles in sich hineinfrissr. ausserdem bin ich mit meinen 2. Kind schwanger. er kann es nicht ausleben. kann mir bitte jemand weiterhelfen was ich noch tun kann. er ist mit seinen leben unzufrieden

Hallo Indigogirl83
ich war selber so einer mal gewesen der alles in sich hineingefressen hat.Ich war auch mal in so ner Lage gewesen,seit Juni 2011 wohne ich in Erfurtdavor habe ich bei meinen Eltern auf einem Dorf bei Nordhausen gewohnt da konnte ich es auch nicht ausleben.Seit ich hier in Erfurt wohne gehe ich nur noch als Frau raus.Ich bin auch in einer Selbsthilfegruppe "nur für Transsexuelle"Es gibt leider auch welche die behaupten Transsexuell zu sein sogennante "Schwanzmädchen" oder Transvestiten,Damenwäscheträge r.Du musst auch unterscheiden leute die Frauenkleidung anziehen aber ihr Geschlecht behalten sind Transvestiten,Transsexuelle Menschen wie "Mann zu Frau" Transsexuelle hassen ihren Penis und ihren Bart.ich würde sagen er soll erstmal zu einem Psychotherapeuten gehen,aber zu keinem neurologen oder Tiefenpyhologen.Bei mir war es auch so am Anfang gewesen das ich erst zum Therapeuten ging,dann kamen die anderen Schritte dann!

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J
jimmie_12936125
10.02.13 um 12:20
In Antwort auf signy_12270632

Transsexúell
hallo ich habe seit 5 jahren einen freund der nicht weiss was er ist. für mich ist es sehr schwer ihm zu helfen weil er immer alles in sich hineinfrissr. ausserdem bin ich mit meinen 2. Kind schwanger. er kann es nicht ausleben. kann mir bitte jemand weiterhelfen was ich noch tun kann. er ist mit seinen leben unzufrieden

Ach Du scheiße
und dann noch Kinder in die Welt setzen... wie verantwortungslos und egoistisch kann man sein.

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P
peggie_12906614
08.09.13 um 20:21

Interesse an Perücken...
Interessiert an Haarverlängerungen Perücken oder auch Haarteilen`? Wenn ja könnt ihr euch ja die Seite gern mal anschauen Luxurious HairXtentions by Tommy (Facebook)

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K
katka_12382738
08.09.13 um 21:43

Also
Ich finde alles gut was "anders" ist,also nicht so ist wie alle anderen

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H
hadya_12366596
27.04.14 um 19:13

Gefangen im falschen Körper
Bin 46 Jahre alt und Transgender, verheiratet seit 24 Jahren und habe 2 Kinder (23 und 28 Jahre). Als Mann geboren und bin rein äußerlich immer noch ein Mann und werde es wohl bleiben müssen. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, wo dieses Thema absolut tabu war. Ein Junge der sich als Mädchen fühlte, wurde als Krank oder Spinner abgestempelt. Ich selbst bekam Schläge für mein Verhalten und wurde zum Jungen umerzogen. In mir lebt noch immer eine Frau, was soll ich tun?
Werde ich jetzt auch zum bösen Menschen, wenn ich zur Frau werde oder wie eine leben möchte? Meine Frau kennt mein Problem, sie ist mir nicht wirklich eine Hilfe, wenn es um mein Anliegen geht.
Freue mich jetzt schon über Eure Antwort!
SG

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L
lamar_12634357
31.05.14 um 17:14

Gefühl
Hallo, ich bin auch in Falschen Körper. Ich bin männlich, hätte aber unheimlich gerne einen weiblichen Körper. Ich mag mein Körper gar nicht. Ich hab ne weibliche Seele . Letzter zeit denke ich auch irgendiwie, wie ne Frau. Meine bewegung ändert sich irgendwie automatich anders, so wie sich die Frauen bewegen . Ich versuche mich wie ein Mann zu bewegen. Aber es wird gegen mein willen etwas anders. Ich habe deswegen schon ein selbstmord versuch hindermir, weil ich in diesen Körper nicht mehr aushalte. Jeden Abend wenn ich in Bett bin, heule ich fast immer. Ich war schon bei Psychiater. Ich warte auf meine Psychologische behandlung. Meine Mom weis es noch nicht, das ich ein suizid versuch habe. Ich habe mein Bruder und meine 2 beste Freunde erzählt das ich sehr gerne eine Frau wäre und glücklicher wär. Ich bin 23 Jahre alt. Ist meine Verwandlung schon zu spät? Das ist mein größter Traum in einen richtigen Körper zu sein. Ich weis nicht wie lange ich das noch aushalten kann. Ich leide deswegen unter depressionen, es hat auch andere Gründe, weshalb ich an depressionen leide.

Gruß Patriod

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