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Das gefühl NICHT zu sein

3. Juli 2016 um 23:59

Hallo
Ich habe ein "Problem". Eigentlich ist es kein Problem, weil es mich nicht stört, aber ich finde es glaube ich komisch. Ich habe momentan sehr oft das Gefühl nicht zu existieren. Wenn ich alleine bin, dann schweife ich irgendwie ab und bin weg. Z.b gestern saß ich alleine im Wohnzimmer und ich war einfach weg. Schwer zu beschreiben, weil ich nicht mal gedacht habe. Es war als würde ich nicht existieren. Ich habe nichts gefühlt oder gedacht ich war einfach weg. Und dann kam eine Freundin rein und ich war wieder da, aber fühlte mich einwenig wie ein Roboter..ich habe zwar gelacht und geredet mit ihr usw. Aber es ich habe nichts davon wirklich realisiert. Es war als würde Es mich nicht geben, als würde ich nicht existieren. Mein Kopf war/ist irgendwie leer. Ein Zustand der zustandslosigkeit. Ich bin eigentlich glücklich und deshalb sehe ich Es eben nicht als ein Problem.Es ist komisch und schwer zu beschreiben und ich Frage mich ob dieser Zustand vielleicht normal ist und in jeder hat.

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4. Juli 2016 um 11:55

Drogen
oder irgendwelche Medis genommen ?

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4. Juli 2016 um 12:16
In Antwort auf clondyke

Drogen
oder irgendwelche Medis genommen ?

Nein
Weder noch

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4. Juli 2016 um 12:18

Ja
Das man gar nichts denken kann, ist mir bewusst, dennoch hatte ich dieses Gefühl oder konnte mich nicht mal erinnern. Naja, ich hatte nicht das Gefühl, weil ich eben gar keine Gefühle hatte.
Danke für deine Antwort

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4. Juli 2016 um 12:54

Sieht so aus als ob
Du etwas suchst.

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4. Juli 2016 um 13:28

Hm
Ich hatte die letzten Tage Probleme mit einigen menschen, aber es hat mich ziemlich kalt gelassen und seitdem habe ich dieses Gefühl der nicht Existenz. Weiss nicht, mir geht es ja nicht schlecht, finds nur komisch.

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5. Juli 2016 um 7:54

Ich würde sagen...
... Du beschreibst hier "Dissoziationen" / dissoziative Störungen.

Natürlich gibt es keine Diagnosen über das Internet und keine an Hand von ein paar Sätzen in einem Forum und schon gar keine von einem Laien wie mir - also versteh das bitte als Anhaltspunkt und nicht als Diagnose.

Wenn das länger anhält, solltest Du damit mal zum Doc, kann aber genauso gut auch sein, dass es "von allein" wieder aufhört.

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5. Juli 2016 um 15:54

Auch möglich
biologische Körper bleiben aber existent. Du unterscheidet vielleicht zu stark zwischen Präsenz und Anwesenheit.

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5. Juli 2016 um 19:13

Das Gefühl des eigenen Nichtvorhandenseins
kenne ich.


Es ist das Gefühl, nicht am am Leben teilzunehmen, wie andere es tun und auch das Gefühl, nicht oder nicht wirklich gesehen zu werden als der, der man ist. Man existiert als äußere Hülle und im Inneren ist es es leer. Weil es manchmal eben besser ist, NICHTS zu fühlen, als etwas Schlechtes. Man agiert nicht, sondern reagiert höchstens. Man funktioniert oder versucht es zumindest. Oder man macht gar nichts, weil eh alles egal ist. Weil man nichts mehr will oder nicht mehr weiß, was man mal wollte und was man jetzt noch wollen soll. Weil es besser ist, es nehmen zu können, wie es kommt und weil man das, was man früher wollte, sowieso nie bekommen hat. Und weil es schon anstrengend genug ist, sich mit den Erwartungen anderer konfrontiert zu sehen. Wieso sollte man sich da noch mit eigenen Erwartungen an sich selbst belasten? Das Nichts ist ein Rückzugsort, an dem man seine Ruhe haben kann.

Übel wird es, wenn man aus dem Nichts nicht mehr heraus findet und einen auch niemand sucht, weil man nicht vermisst wird und sich keiner für einen interessiert. Man wird nicht geliebt, hat keine oder fast keine sozialen Kontakte und wenn man sich unter Menschen bewegt sehen sie durch einen hindurch, als wäre man wirklich nicht mehr vorhanden. Sie unterhalten sich, lachen zusammen und man selbst steht nur da und gehört nirgends dazu. Ein Mensch ohne erkennbare Eigenschaften, weil es besser war, nicht negativ aufzufallen, um nicht noch mehr Ärger zu bekommen.

Mit dem eigenen Ich ist es irgendwie so wie mit dem Baum, von dem niemand weiß, ob er beim Fallen ein Geräusch macht, wenn keiner dabei ist.

Existiere ich also überhaupt, wenn niemand davon Notiz nimmt?

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5. Juli 2016 um 19:34
In Antwort auf konfuse

Das Gefühl des eigenen Nichtvorhandenseins
kenne ich.


Es ist das Gefühl, nicht am am Leben teilzunehmen, wie andere es tun und auch das Gefühl, nicht oder nicht wirklich gesehen zu werden als der, der man ist. Man existiert als äußere Hülle und im Inneren ist es es leer. Weil es manchmal eben besser ist, NICHTS zu fühlen, als etwas Schlechtes. Man agiert nicht, sondern reagiert höchstens. Man funktioniert oder versucht es zumindest. Oder man macht gar nichts, weil eh alles egal ist. Weil man nichts mehr will oder nicht mehr weiß, was man mal wollte und was man jetzt noch wollen soll. Weil es besser ist, es nehmen zu können, wie es kommt und weil man das, was man früher wollte, sowieso nie bekommen hat. Und weil es schon anstrengend genug ist, sich mit den Erwartungen anderer konfrontiert zu sehen. Wieso sollte man sich da noch mit eigenen Erwartungen an sich selbst belasten? Das Nichts ist ein Rückzugsort, an dem man seine Ruhe haben kann.

Übel wird es, wenn man aus dem Nichts nicht mehr heraus findet und einen auch niemand sucht, weil man nicht vermisst wird und sich keiner für einen interessiert. Man wird nicht geliebt, hat keine oder fast keine sozialen Kontakte und wenn man sich unter Menschen bewegt sehen sie durch einen hindurch, als wäre man wirklich nicht mehr vorhanden. Sie unterhalten sich, lachen zusammen und man selbst steht nur da und gehört nirgends dazu. Ein Mensch ohne erkennbare Eigenschaften, weil es besser war, nicht negativ aufzufallen, um nicht noch mehr Ärger zu bekommen.

Mit dem eigenen Ich ist es irgendwie so wie mit dem Baum, von dem niemand weiß, ob er beim Fallen ein Geräusch macht, wenn keiner dabei ist.

Existiere ich also überhaupt, wenn niemand davon Notiz nimmt?

Nein Sorry
Nein, tut mir leid... Das was du geschrieben hast trifft einfach 0 auf mich zu.
Es geht mir nicht darum, dass ich das Gefühl habe nicht zu leben, sondern nur noch zu existieren... Ich habe häufiger ein Zustand wie bei einer Vollnarkose. Ich kann momentan Stunden sitzen und ich bin dann weg. Wie bei einer vollnarkose. Und wenn ich mich versuche zu erinnern, kommt es mir so vor als säße ich nicht 2 stunden, sondern nur 1 Minute. Das Gefühl von nicht existieren oder von einer Vollnarkose.

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5. Juli 2016 um 19:45
In Antwort auf losco4

Nein Sorry
Nein, tut mir leid... Das was du geschrieben hast trifft einfach 0 auf mich zu.
Es geht mir nicht darum, dass ich das Gefühl habe nicht zu leben, sondern nur noch zu existieren... Ich habe häufiger ein Zustand wie bei einer Vollnarkose. Ich kann momentan Stunden sitzen und ich bin dann weg. Wie bei einer vollnarkose. Und wenn ich mich versuche zu erinnern, kommt es mir so vor als säße ich nicht 2 stunden, sondern nur 1 Minute. Das Gefühl von nicht existieren oder von einer Vollnarkose.

Wenn das so ist, liegt es vielleicht nicht an der Psyche,
sondern hat organische Gründe. Da kann dann möglicherweise ein Arzt helfen...

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5. Juli 2016 um 13:55
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