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Das Gefühl, die Zeit hier nur abzusitzen

20. April 2010 um 22:39

Hi Leute,
nur mal so: ich halte mich weder für Lebensmüde nich für depressiv oder was in der Richtung.
Ich bin auch relativ zufrieden mit meinem Leben.

Was mir ab und zu wieder ins Bweusstsein rückt ist, das ich so ein Gefühl habe das ich meine Zeit hier nur "absitze", mir fällt kein besseres Wort dafür ein. Ich warte manchmal drauf das es dann endlich in die "nächste Runde geht" als ob ich in ein Rennen gestartet wär das ich nicht mehr gewinnen kann. Hab kein höheres Ziel hier und lebe mein Leben "eben so ab".

Klingt ziemlich schräg, ich weiss.
Wollt nur mal wissen obs hier noch jemandem so oder so ähnlich geht`? Oder ob ich doch einen Fabrikationsfehler habe?

Ich dank schonmal allen die sich die Zeit nehmen das zu lesen und freu mich über jedes feedback!

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21. April 2010 um 1:08

..
pion: "ich bin noch nicht so weit, wie ich sein möchte, dränge auch nicht. druck erzeugt gegendruck. dann war oder ist es eben eine Zeit für das, wie es jetzt ist."

genau, alles hat seine zeit und manchmal passiert eben nicht viel macht trotzdem das beste draus!

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21. April 2010 um 11:39
In Antwort auf dorawolf

..
pion: "ich bin noch nicht so weit, wie ich sein möchte, dränge auch nicht. druck erzeugt gegendruck. dann war oder ist es eben eine Zeit für das, wie es jetzt ist."

genau, alles hat seine zeit und manchmal passiert eben nicht viel macht trotzdem das beste draus!

Ich glaube
das Gefühl kommt daher, dass es uns so gut geht! Ich habe mal in einem Schwellenland gelebt. Die Leute dort arbeiteten zum Teil 12 Stunden, die Nächte durch. Sie freuen sich viel mehr über Kleinigkeiten, können es viel intensiver erleben, mal einen Abend frei zu haben, ein neues Kleidungsstück wird stundenlang ausgesucht, dann begutachten es alle und man debatiert darüber ewig.
Uns hier geht es verdammt, verdammt gut!! Wir leben im Überdruss. Ich habe auch in England gelebt, wo man im Schnitt doch viel mehr Stunden arbeiten muss, weniger Urlaub hat und für sein Existenz viel härter kämpfen muss. Die Leute sind oft dazu gezwungen zu funktionieren, sind viel stärker in ihrer Arbeit eingebungen. Also ich habe vor kurzem eine Menge Geld geerbt und dann kam ich plötzlich an den Punkt: "Wow, nun könntest du dein Leben ganz eigenbestimmt leben, dich in ein Häuschen setzen und die nächtsten 20 Jahre müsstest du eigentlich nicht mehr arbeiten." Es ist aber gerade diese Eigenbestimmtheit und Freiheit mit der man (wenn auch hier in reduziertem Maße bei jedem deutschen Durchschnittsbürger) klarzukommen gilt. Die Zeit erfüllt gestalten, sich ein neues Ziel zu seten, das erfordert Kraft, Eigenmotivation, Eigenlob um davon zu zehren. Was ich sagen will: Ich glaube diese Gedanken kommen, weil es uns viel zu gut geht, da jammern die Leute in Deutschland echt noch auf hohem Niveu! Himmel! Ich glaube, wenn man an diesen Punkt kommt so zu denken wie du (das soll jetzt kein Vorwurf sein) ist es wichtig sich mal neue Impulse zu setzen, ein Hobby, das ruhig ein wenig anspruchsvoll sein darf, wie eine komplizierte Sprache lernen, sich sozial engagieren, mal raus aus dem alten Trott und neue Reize hinzu. Alles Liebe! Und: Auch wenn das Leben manchmal vor sich hindümpelt: Es ist kurz, einzigartig und geht schnell um..

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21. April 2010 um 15:37
In Antwort auf lucinda139

Ich glaube
das Gefühl kommt daher, dass es uns so gut geht! Ich habe mal in einem Schwellenland gelebt. Die Leute dort arbeiteten zum Teil 12 Stunden, die Nächte durch. Sie freuen sich viel mehr über Kleinigkeiten, können es viel intensiver erleben, mal einen Abend frei zu haben, ein neues Kleidungsstück wird stundenlang ausgesucht, dann begutachten es alle und man debatiert darüber ewig.
Uns hier geht es verdammt, verdammt gut!! Wir leben im Überdruss. Ich habe auch in England gelebt, wo man im Schnitt doch viel mehr Stunden arbeiten muss, weniger Urlaub hat und für sein Existenz viel härter kämpfen muss. Die Leute sind oft dazu gezwungen zu funktionieren, sind viel stärker in ihrer Arbeit eingebungen. Also ich habe vor kurzem eine Menge Geld geerbt und dann kam ich plötzlich an den Punkt: "Wow, nun könntest du dein Leben ganz eigenbestimmt leben, dich in ein Häuschen setzen und die nächtsten 20 Jahre müsstest du eigentlich nicht mehr arbeiten." Es ist aber gerade diese Eigenbestimmtheit und Freiheit mit der man (wenn auch hier in reduziertem Maße bei jedem deutschen Durchschnittsbürger) klarzukommen gilt. Die Zeit erfüllt gestalten, sich ein neues Ziel zu seten, das erfordert Kraft, Eigenmotivation, Eigenlob um davon zu zehren. Was ich sagen will: Ich glaube diese Gedanken kommen, weil es uns viel zu gut geht, da jammern die Leute in Deutschland echt noch auf hohem Niveu! Himmel! Ich glaube, wenn man an diesen Punkt kommt so zu denken wie du (das soll jetzt kein Vorwurf sein) ist es wichtig sich mal neue Impulse zu setzen, ein Hobby, das ruhig ein wenig anspruchsvoll sein darf, wie eine komplizierte Sprache lernen, sich sozial engagieren, mal raus aus dem alten Trott und neue Reize hinzu. Alles Liebe! Und: Auch wenn das Leben manchmal vor sich hindümpelt: Es ist kurz, einzigartig und geht schnell um..

Danke für eure Kommentare!
Das klingt so als ob ich mich beschäftigen müsste, damit ich nicht so viel nachdenke, meinst Du das?
Das ist eher ein Unterdrücken des Gefühls, wenn man sich nur ablenken möchte.
Ich stimme Dir vollkommen zu was das allgemeine Jammern in Deutschland angeht, ich habe über ein Jahr in den USA gelebt und gearbeitet und die EInstellung da drüben ist eine ganz andere. Und in der Stimmung kommt man auch nicht dazu sich über die Situation zu beschweren.
Aber nicht falsch verstehen, ich beschwere mich nicht - es ist vielmehr eben dieses Gefühl was ich nicht so erklären kann.
Alles Gute mit deinem Erbe
Geniess die Zeit und die Frei-Zeit die Du dir damit ermöglichen kannst. Reise um die Welt, lerne neue Kulturen kennen. Die Gelegenheit würde ich mir nicht entgehen lassen...

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9. Mai 2010 um 19:20

Jeder hat eine Lebensaufgabe auf Erden
Hallo. Ich bin zwar Christin und glaube an Jesus Christus aber ich habe auch Esoterische Bücher, weil mich diese Themen eben auch interessieren. In einem Eso.Buch las ich einmal, dass unser Leben komplett vorbestimmt ist, auch der ganze Ablauf, und es darauf ankäme alles nur durchzuleben, als Erfahrung. Ob das stimmt weiss ich natürlich nicht.
Kann aber sein, das, falls es stimmen sollte, du dies spürst. Jedoch ziehe ich den Christliche Glaube vor und manche Menschen die schon einmal klinisch tot gewesen waren und also ein sogennantes Nahtoderlebnis hatten, berichten davon, dass jeder Mensch eine Aufgabe auf Erden hat und erst wenn die erledigt ist, darf man Heim, zurück zu Gott.
Deshalb würde ich dir empfehlen, herauszufinden, was deine Lebensaufgabe ist. Mit welchen Themen wirst du eventuell immer wieder im leben konfrontiert? Vielleicht sollst du Menschen helfen? Wenn du gar nicht dahinter kommst was du auf Erden tun sollst, dann gehe doch in ein Ehrenamt. Es gibt unglaublich viele Menschen denen es sehr shclecht geht. Die froh sind jemanden zu haben der ihnen beisteht. Ich denke, wenn es jemanden sehr gut geht, wie dir vielleicht, dann könnte man doch anderen was gutes tun denen es weniger gut geht. So wird unsere Welt etwas besser und dein Leben hatte einen Sinn. Bei mir persönlich ist es genau andersherum. Ich habe mein leben lang anderen Menschen gedient und noch nie ein selbstbestimmtes Leben gehabt. Ich wäre gerne mal glücklich. Daher rate ich dir, finde zufriedenheit indem du anderen hilfst. Dann hat dein leben eine völlig neue Sicht für dich. Es ist ein gutes Gefühl wenn man einen Teil seines Lebens dafür verwendet für andere da zu sein. Probiers aus. Alles gute. Antworten per Briefkasten bitte ich finde die Nachrichten hier nimmer. Gruss

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