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Darf eine Lehrerin zum Psychologen?!

21. Januar 2007 um 18:58

Hallo,

meine beste Freundin hat folgendes Problem. Sie leidet unter Panikattacken und würde am Liebsten eine Therapie machen. Jetzt hat sie aber irgendwo aufgeschnappt, daß man dann als Lehrerin nicht eingestellt werden kann - sie studiert nämlich Englisch und Geschichte auf Lehramt. Das ist doch totaler Quatsch, oder? So etwas habe ich ja noch nie gehört. Habe ihr gesagt es wäre Blödsinn, aber so genau kenne ich mich da nun auch nicht aus. Ist es nicht viel schlimmer, wenn Lehrer ohne Therapie auf Kinder losgelassen werden?
Weiß irgendjemand mehr davon? Sie ist noch nirgendwo eingestellt, beginnt jetzt ihr Referendariat.

Danke für alle Antworten, Silvie

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3. Februar 2007 um 19:53

Vorsicht!
Von Bundesland zu Bundesland gibt es da bestimmt Unterschiede.
Bitte frag für deine Freundin bei der zuständigen BZReg. nach. Oder beim Amtsarzt!

Für das Referendariat und die Zeit davor spielt eine Therapie bestimmt keine Rolle. Möchte sie allerdings verbeamtet werden, kann das schwierig für sie werden. Beim Amtsarzt muss man oft (nachfragen!) alles angeben, was in den letzten Jahren gesundheitlich los war.
Dann wird geprüft, ob sie sich als verbeamteter Lehrer eignet und ob sie etwas verschwiegen hat. Letzteres ist ein Kündigungsgrund, ersteres KANN Schwierigkeiten bringen.
Am besten nachfragen, bevor sie sich da was verbaut.

LG

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