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Chronische Entscheidungsschwiergkeiten

13. Juli 2010 um 0:04

Hallo ich habe das Problem, das ich mich einfach nicht mehr für oder gegen irgendetwas entscheiden kann,
Jedes mal wenn ich mcih entscheiden sollte, egal auch wenn es noch so kleine sachen sind, ( bsp: ob ich erst die wäsche waschen soll oder erst einkaufen gehen soll) kann ich mich nciht entscheiden und schiebe alles auf.
Am schlimmsten ist aber die Tatsache das ich mich bei wirklich wichtigen Dingen garnciht mehr entscheiden kann...
Ich bin in einer Beziehung die eigentlich nur noch aus Streit besteht aber ich kriege es einfach nciht hin mich zu lösen, ich dneke das wird noch solange weitergehn bis mein Freund irgendwann die Flucht ergreift...
Außerdem bin ich grad am Überlegen ob ich mein Studium abbrechen, Wechseln soll und ihr könnt euch ja denken das ich einfach nicht eine Entscheidung fällen kann.

Ich habe in den letzten Jahren irgendwie voll die Veränderung durchgemacht, ich habe heute kaum noch Freunde, bin oft alleine, meide Soziale KOntakte und sehne mich gleichzeitig nach einem stabilen sozialen Netzwerk, habe Schuldgefühle gegenüber meiner Familie und sehr oft traurig und so.
Früher habe ich immer einfach alles gemacht, ich habe mich in die verrückstesten Abenteuer gewagt, egal was und ich habe Entscheidungen nie wirklich bereut.
Heute bereue ich jeden Scheiß den ich mache und hinterfrage alles 1000 mal
Ich weiß ehrlich nicht wie ich genau mein Verhalten ändern kann, ich war sogar schon bei einer Psychologin , aber die meinte nur ich kann vor September keinen Platz bei der bekommen , ich fand mich so voll abgeschoben und nicht ernst genommen, Sie meinte ich hätte eine Anpassungsstörung, aber was soll ich den mit dieser Diagnose jetzt konkrekt anfangen? das ich mich nicht wirklich anpassen will oder kann das wusste ich schon vorher... Habe eh eher schlechte erfahrungen mit Threapeuten etc, deshalb würde ich gerne selber das Problem anaylsieren und mein Verhalten ändern... den so wie ich im moment bin macht es mich nur noch unglücklich.
Hat jemand einen Tipp oder ist jemand in der gleichen Situation wie ich ?

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14. Juli 2010 um 2:14

Anpassen
Bin kein Therapeut. Kann es sein das Sie erwachsen werden.
Entscheidungen abwägen,die Dinge einfach ernster sehen.
Sie orientieren sich neu.In unserer Gesellschaft haben wir sehr viele Eindrücke zu verarbeiten, Entscheidungen zu treffen. Manchmal wird es halt zuviel. Was bedeutet nicht anpassen wollen? Jugendliche Anarchie oder Trotzkopf ? mfg

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14. Juli 2010 um 8:55

Nebenbei
Was du so nebenbei erwähnst, ob du dein Studienfach wechseln solltest oder nicht ... kann es sein, dass dich das sehr belastet?
Dies ist ja schon eine sehr entscheidende Frage, und dass du sie ganz am Ende des Absatzes erwähnst, wirkt auch mich etwas, als würdest du diese Frage im Alltag verdrängen und herunterspielen. Kann es so sein?

Solch bedeutsame, ungelöste Fragen können dich auch in anderen Bereichen lähmen, und seien es Dinge wie die, die du aufzählst: erst waschen oder einkaufen ... hm, oder andersherum ... ach was, die Blumen brauchen Wasser, erstmal gießen ... .

Ohne nun Fachwissen zu haben glaube ich, dass es dir guttäte, diese Frage zu lösen oder zumindest sicher aufzuschieben.
Was ist es, was dich an deinem Studium zweifeln lässt?
Was hält dich dort?
Welche Alternativen gibt es?

Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass es vielen Studierenden so geht und dass diese Zweifel ein Stück weit natürlich sind ... oft merkt man ja erst während einer Ausbildung bzw. während eines Studiums, ob einem das Gebiet wirklich liegt.

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19. Juli 2010 um 11:34

Prokrastination!!!
nennt man es. Eine Studentenkrankheit.
Da hilft am besten, wenn Du Dir einen Stundenplan machst.
Ich vermute, du solltest das Studium weiterführen, wenn du das nächste Semester schaffst - Scheintechnisch.
Ansonsten kann es möglicherweise sein, dass du für das Studium nicht geeignet bist. Oder weißt du vl. schon, dass es nicht deiner Eignung entspricht???
Dieses Verhalten - Aufschieberities - greift gerne um sich - man muss ja im Studium sehr vieles selbst entscheiden, hat viele Freiheiten. damit kommt nicht jeder klar.
Wenn man dann das Ziel in Frage stellt (Will ich überhaupt beruflich in die Richtung), dann wird alles immer zäher und anstrengender.
Man sucht Ausflüchte, versucht arbeit durch hinterfragen zu umgehen.
Mach Dir einen Plan!!!
Ab 8.30 Uhr arbeiten: Wäsche waschen dauert kurz! dann währenddessen einkaufen, dann Wäsche aufhängen....
Oder solltest du vor alledem erstmal Referate, HA's,... vorbereiten? Das Studium sollte vorgehen!


Ich wünsche Dir viel Erfolg!!!

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