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Chaos, Depression und Einsamkeit- denk positiv! Na super!

17. April 2004 um 22:43 Letzte Antwort: 11. Januar 2010 um 22:16

Hier sind so nette Menschen, daß ich Euch echt mal um Rat fragen möchte, obwohl ich eigentlich eine totale Tastatur-"Muffelin" bin.

-Kennt eine von Euch auch solche merkwürdige ständige Lethargie und Überforderungsgefühle bei den kleinsten Anlässen? Bei mir geht das so seit ich denken kann und ich hänge deshalb in allen Dingen (Ausbildung, Haushalt, Termine...) immer hinterher bzw. habe Angst, das nicht zu bewältigen. Ich würde so gerne da rauskommen, fühle mich aber mutlos, schwach und traurig (obwohl viele denken, ich sei ein fröhlicher und starker Mensch). Ich fühle mich so unkompetent und oft schäme ich mich darüber. Hat jemand einen guten Tipp oder auch nur einen Gedanken dazu, der mir etwas Mut und Halt geben könnte?

-Dazu kommt noch, daß ich furchtbar traurig bin über das Nein von einem lieben Menschen, mit dem ich einmal sehr lange zusammen war (11Jahre mit Unterbrechungen) und seit über 4 Jahren getrennt. Nach anfänglicher mehmonatiger Distanz pflegen wir aber schon lange wieder einen sehr herzlichen Kontakt -trotz räumlicher Distanz (Hessen-Hamburg), allerdings alles platonisch, wobei es auch manchmal kriselt (aber nicht so schlimm).
Es war solch eine Nähe spürbar, daß ich zunehmend wieder Hoffnung auf eine Liebesbeziehung mit ihm hegte. Er jedoch gab mir nun zu verstehen, daß ihm die Unbefangenheit dazu fehlt und vielmehr Hoffnung hat, diese in einer anderen Verbindung wieder zu finden (er hatte seit der Trennung keine Partnerschaft mehr.
Ich verstehe das zwar, kann aber nicht einfach aufhören, ihn zu lieben und mich von dem Wunsch verabschieden, es sich mit ihm im Leben so einzurichten, wie wir es uns einst erträumten.

Das alles belastet mich so stark, daß ich das Medikament, das mir mein Arzt seit langem nahelegt zu nehmen, heute angefangen habe einzunehmen, obwohl ich so etwas eigentlich ablehne (Antidepressivum, Wikstoff: Citalopram). Aber ich weiß keinen Ausweg mehr und Therapeuten abklappern hat bisher leider auch noch nicht zum Erfolg geführt.

Ich bin totunglücklich und furchtbar verzweifelt und das kann ich leider weder durch Witz noch durch goldene Sprüche übertünchen.

Uff, das war viel auf einmal. Danke, daß Ihr durchgehalten habt.

Vielleicht hilft mir Eure Zuwendung.

Liebe Grüße,

Eure Mati

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17. April 2004 um 23:12

Danke für Zeit und Zuwendung
Wie schön von Dir zu lesen, wo Du stets so eine engelhafte Hingabe in Deinen Worten hier im Forum zeigst. Sogar wenn Du meinst, daß Du zu müde bist.

Dein Zeichen tat gut.

Gute Nacht und träum schön.

Liebe Grüße,
Deine Mati

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19. April 2004 um 12:06

So auf Befehl
positiv denken kann kaum einer.
Aber man kann Stück für Stück an sich arbeiten, den Blickwinkel auf Positives zu richten. Sobald etwas Negatives in die Gedanken kommt, mal hinterfragen: und was war gut daran? Etwas, und sei es noch so klein, ist meist da.
Ich las mal: negatives Denken,depressive Verhaltensweisen sind größtenteils anerlernt, dies gibt jedem die Macht, dies auch wieder zu "verlernen" umzulernen.
Da kann einen oft ein anderer Mensch, ein Therapeut oder Kinesiologe unterstützen. Auch für dich lässt sich sicher jemand finden, der dir hilft, dir selbst zu helfen.

Schau mal zu: www.palverlag.de.

Wenn man sich zu einer Therapie oder zu einem Medikament entschlossen hat, ist es gut, wenn man davon überzeugt ist - sich selbst davon überzeugt, daran glaubt - dass es einem ein Stück weiterhilft. Damit mußt dich dich vielleicht auseinadersetzen?
Wieviele, wielange,welches mit dem Arzt zusammen klären.

Werdandi hat ja schon einiges geschrieben.

Alles Gute für dich

"Man muß sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden, zu den großen Gednaken die einen stärken." Dietrich Bonhoeffer

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19. April 2004 um 13:23

Hallo Mati
Du bist nicht im Hier udn Jetzt. Das scheint Dein Hauptproblem zu sein.

Warum laesst Du IHN nicht los, damit Du endlich weitergehen kannst?

Medikamente koennen ein Notanker sein, aber wirklich helfen tun sie nicht.

lg
Chris

www.seelenfluegel.net

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19. April 2004 um 23:06

Hallo Mati,
Du lebst nicht Dein Leben! Sorry, das klingt vielleicht heftig, aber wenn Du mal zurückblickst - hast Du nicht immer das getan, was andere von Dir erwartet haben, oder was Du dachtest, was sie erwarten?

Das hilft Dir vielleicht im Moment nicht viel weiter, aber wenn Du Dir Zeit läßt, kannst Du Deinen Weg finden.

Herzlichst

Clerk

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20. April 2004 um 0:04

Hallo liebe werdandi
Herzlichen Dank für Deine verständnisvollen lieben Worte. Mit den Bachblüten und Schüsslersalzen werde ich mich jetzt mal eingehender befassen.

Auch dieses "Liebeskummerbuch" von Peter Lauster (das bei einem anderen Beitrag erwähnt wurde) habe ich mir heute bestellt.

Die AD sind nur Notbehelf, da ich einfach mittlerweile völlig aufgerieben bin.
Eine Lösung der Probleme sehe ich nur in der Arbeit an mir selbst und in der Unterstützung durch Andere und auch in der Bewußtheit all der kleinen Dinge, die mich den Glauben an mich selbst und daß ich willkommen bin und an ein Leben für mich (statt gegen mich) bewahren lassen.
Auch hoffe ich auf baldige Therapie.
Allein schaffe ichs wohl nicht, da rauszukommen.

Na, Du hast es auch geschafft aus einem solchen Tal ans Licht zu klettern..
Alle Achtung.

Ich denke, das macht einen Menschen echt viel reifer und tiefer im Empfinden, weil die "Dankbareit" am Leben zu sein und die Stärke, so etwas durchgestanden zu haben, eine/n begleiten.
Solche Menschen können die Welt und zwischenmenschliche Dinge vielleicht tiefer verstehen.
Der Schmerz ist somit vielleicht auch eine heilsame Läuterung (wenn er sich nicht in existentielle Bedrohung hochschauket. "Allein die Dosis macht, ob ein Ding Gift ist, sagte Hahnemann, der Begründer der Homöopathie")

Ach, Du kriegst noch eine Antwort: Ja, ich komme aus (Nord-) Hessen und wohne aber jetzt in Hamburg.

Wo bist Du denn mit Sohnemann abgeblieben?
Bist Du etwa auch aus Hessen?

Ganz liebe Grüße und Dir auch alles Gute!

Vielleicht bis bald,
Deine Mati

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20. April 2004 um 0:33
In Antwort auf rumpelstilzchen2

So auf Befehl
positiv denken kann kaum einer.
Aber man kann Stück für Stück an sich arbeiten, den Blickwinkel auf Positives zu richten. Sobald etwas Negatives in die Gedanken kommt, mal hinterfragen: und was war gut daran? Etwas, und sei es noch so klein, ist meist da.
Ich las mal: negatives Denken,depressive Verhaltensweisen sind größtenteils anerlernt, dies gibt jedem die Macht, dies auch wieder zu "verlernen" umzulernen.
Da kann einen oft ein anderer Mensch, ein Therapeut oder Kinesiologe unterstützen. Auch für dich lässt sich sicher jemand finden, der dir hilft, dir selbst zu helfen.

Schau mal zu: www.palverlag.de.

Wenn man sich zu einer Therapie oder zu einem Medikament entschlossen hat, ist es gut, wenn man davon überzeugt ist - sich selbst davon überzeugt, daran glaubt - dass es einem ein Stück weiterhilft. Damit mußt dich dich vielleicht auseinadersetzen?
Wieviele, wielange,welches mit dem Arzt zusammen klären.

Werdandi hat ja schon einiges geschrieben.

Alles Gute für dich

"Man muß sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden, zu den großen Gednaken die einen stärken." Dietrich Bonhoeffer

Hallo Rumpelstilzchen,
schön, daß Du DOCH noch am Stück bist..!

Ja, da ist vieles dran. Bonhoeffer maß ich für mich etwas abwandeln:
"Man muß selbst durch die größte Scheiße, die einen quält, sich immer wieder der kleinen Dinge gewahr werden, die einen stärken."

Danke für den Tip mit der Kinesiologie, das hatte ich schon bereits vor, aber irgendwie wieder verbaselt.
Zuweilen fällt es mir nämlich echt schwer, eine gute Sache auch wirklich zu verfolgen.

Die Sache mit dem "richtigen Medikament" gestaltet sich auch schwieriger als erwartet. Habe körperliche Mißempfindungen und andere Nebenwirkungen davon bekommen.
Diese Mittel sind absolut mit Vorsicht zu "genießen", aber immernoch besser als völlig aufgelöst und nahezu handlungsunfähig zu sein.

Ich hoffe, mir tut sich bald der richtige Weg auf.

Herzlichen Dank und ganz liebe Grüße!

Mati

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20. April 2004 um 13:34
In Antwort auf an0N_1284369599z

Hallo Rumpelstilzchen,
schön, daß Du DOCH noch am Stück bist..!

Ja, da ist vieles dran. Bonhoeffer maß ich für mich etwas abwandeln:
"Man muß selbst durch die größte Scheiße, die einen quält, sich immer wieder der kleinen Dinge gewahr werden, die einen stärken."

Danke für den Tip mit der Kinesiologie, das hatte ich schon bereits vor, aber irgendwie wieder verbaselt.
Zuweilen fällt es mir nämlich echt schwer, eine gute Sache auch wirklich zu verfolgen.

Die Sache mit dem "richtigen Medikament" gestaltet sich auch schwieriger als erwartet. Habe körperliche Mißempfindungen und andere Nebenwirkungen davon bekommen.
Diese Mittel sind absolut mit Vorsicht zu "genießen", aber immernoch besser als völlig aufgelöst und nahezu handlungsunfähig zu sein.

Ich hoffe, mir tut sich bald der richtige Weg auf.

Herzlichen Dank und ganz liebe Grüße!

Mati

Hallo Mati
ja, es nicht einfach immer so "am Ball zu bleiben". Vielleicht stärken wir uns aber gerade dadurch? Denk an den Körper: nur das was du übst, stärkst kannst du .
Das hieße mit jeder Übung, des "Scheißewegschaufelns" schaffst du es schneller, oder?

Wenn du mir dem Medikament nicht klar kommst, rede mit dem Arzt drüber. Kennt er sich gut aus damit? Ich denke, ein Medikament kann eine Hilfe sein, etwas zu beginnen, dauerhaft wird man noch selbst an sich was tun müssen und dürfen. Die Entscheidung ob und wann eines nötig ist,dann auch noch welches, müßt ihr beide treffen. Übrigens las ich einen Forschungsbericht: dort stellten sie fest dass bei vielen 3-4 mal die Woche Laufen, Jogging, Walking, nach ca. 3 Monaten den Gehirnstoffwechsel ebenso positiv verändert wie Antidepressiva. Da ist sicher ein Verein oder so gut, sonst geht man meist nicht regelmäßig . Laufen bringt was ins Laufen.Auch psychisch. Körper und Seele hängen eng zusammen, sind eins. Dadurch kann man auch körperlich an sich arbeiten.

Der richtige Weg.....ja, den suchte ich auch. Suche ihn ab und an mal noch. Obwohl ich inzwischen weiß, ich bin ja schon drauf. Mit dieser Gewissheit, dass ich ihn eh schon gehe, fühle ich mich besser als mit dem Suchen und "nichts finden". Es gibt keine "falschen "Wege. Irgendwie kommen wir da schon an, wo wir hinw(s)ollen.
Und gerade diese "miesen Gefühle" zeigen uns doch dass die Richtung verändert werden sollte,geben uns die Chance zum Reagieren oder?

Liebe Grüße

Viele Grüße

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25. April 2004 um 15:14
In Antwort auf abdul_12261227

Hallo Mati
Du bist nicht im Hier udn Jetzt. Das scheint Dein Hauptproblem zu sein.

Warum laesst Du IHN nicht los, damit Du endlich weitergehen kannst?

Medikamente koennen ein Notanker sein, aber wirklich helfen tun sie nicht.

lg
Chris

www.seelenfluegel.net

1.spät aber dennoch
Clerk und Chris, nochmal herzlichen Dank für Eure Einschätzungen. Ich habe mich da zunächst gar nicht drin sehen können, habe aber drüber nachgedacht.
Ich glaub mit dem Leben außerhalb des Hier-und-Jetzt und der Flucht vor MEINEM Leben , da ist mehr dran als ich mir eingestehen wollte.
Irgendwie bin ich oft immernoch das trotzende Kind, das vor Anforderungen davonläuft und Unbequemes nicht einsehen möchte.
Ich verpulvere viel Energie mit Kämfen an vedrlorenen Fronten

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25. April 2004 um 15:47
In Antwort auf an0N_1284369599z

1.spät aber dennoch
Clerk und Chris, nochmal herzlichen Dank für Eure Einschätzungen. Ich habe mich da zunächst gar nicht drin sehen können, habe aber drüber nachgedacht.
Ich glaub mit dem Leben außerhalb des Hier-und-Jetzt und der Flucht vor MEINEM Leben , da ist mehr dran als ich mir eingestehen wollte.
Irgendwie bin ich oft immernoch das trotzende Kind, das vor Anforderungen davonläuft und Unbequemes nicht einsehen möchte.
Ich verpulvere viel Energie mit Kämfen an vedrlorenen Fronten

Huch, ich war noch nicht fertig...An Euch hier und all die Drimierten da draußen und an Hamburg
...,anstatt nach vorn zu blicken und weiterzugehen, um hinter andere Türen zu schauen und nicht vor einer verschlossenen Tür ständig rumzuflennen. Ja, das muß ich mir jetzt echt mal eingestehen!

Also: ich danke Euch sehr für Eure Gedankenanstöße!

Übrigens hab ich das Citalopram nicht vertragen und sehe trotz meiner labilen Verfassung erstmal von weiteren Mittelchen ab!

Als Notfallmedikament(!) ist Diazepan im Haus und es hilft schon, einfach zu wissen, daß es da ist. Nach Möglichkeit lasse ich die Finger davon- es hängt mir nämlich jeweils noch 24 Stunden nach und ich kriege dann nicht mehr viel auf die Reihe.

Ich gebe mich dem Leben hin, auch wenn es momentan eine leidvolle Zeit ist.
Und ich werde mich auch nicht betäuben.
Dafür habe ich mich jetzt klar entschieden.

Zu einer solchen Entscheidung kann ich auch anderen absolut raten.
Es gibt einer auf jeden Fall die Zügel wieder mehr in die Hand.
Es gibt andere Wege. Auch Ihr in diesem Forum gehört mit dazu.

Herzlichst,
Eure Mati

P.s.: Kommt vielleicht jemand aus HAMBURG, der es ähnlich geht? Wir könnten uns vielleicht mal gegenseitig bisschen Feuer unterm A. machen!

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25. April 2004 um 15:51
In Antwort auf an0N_1284369599z

Huch, ich war noch nicht fertig...An Euch hier und all die Drimierten da draußen und an Hamburg
...,anstatt nach vorn zu blicken und weiterzugehen, um hinter andere Türen zu schauen und nicht vor einer verschlossenen Tür ständig rumzuflennen. Ja, das muß ich mir jetzt echt mal eingestehen!

Also: ich danke Euch sehr für Eure Gedankenanstöße!

Übrigens hab ich das Citalopram nicht vertragen und sehe trotz meiner labilen Verfassung erstmal von weiteren Mittelchen ab!

Als Notfallmedikament(!) ist Diazepan im Haus und es hilft schon, einfach zu wissen, daß es da ist. Nach Möglichkeit lasse ich die Finger davon- es hängt mir nämlich jeweils noch 24 Stunden nach und ich kriege dann nicht mehr viel auf die Reihe.

Ich gebe mich dem Leben hin, auch wenn es momentan eine leidvolle Zeit ist.
Und ich werde mich auch nicht betäuben.
Dafür habe ich mich jetzt klar entschieden.

Zu einer solchen Entscheidung kann ich auch anderen absolut raten.
Es gibt einer auf jeden Fall die Zügel wieder mehr in die Hand.
Es gibt andere Wege. Auch Ihr in diesem Forum gehört mit dazu.

Herzlichst,
Eure Mati

P.s.: Kommt vielleicht jemand aus HAMBURG, der es ähnlich geht? Wir könnten uns vielleicht mal gegenseitig bisschen Feuer unterm A. machen!

...ähh "DEPRIMIERTEN" muß es heißen! Waia!
O Pein!

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25. April 2004 um 17:06
In Antwort auf an0N_1284369599z

Huch, ich war noch nicht fertig...An Euch hier und all die Drimierten da draußen und an Hamburg
...,anstatt nach vorn zu blicken und weiterzugehen, um hinter andere Türen zu schauen und nicht vor einer verschlossenen Tür ständig rumzuflennen. Ja, das muß ich mir jetzt echt mal eingestehen!

Also: ich danke Euch sehr für Eure Gedankenanstöße!

Übrigens hab ich das Citalopram nicht vertragen und sehe trotz meiner labilen Verfassung erstmal von weiteren Mittelchen ab!

Als Notfallmedikament(!) ist Diazepan im Haus und es hilft schon, einfach zu wissen, daß es da ist. Nach Möglichkeit lasse ich die Finger davon- es hängt mir nämlich jeweils noch 24 Stunden nach und ich kriege dann nicht mehr viel auf die Reihe.

Ich gebe mich dem Leben hin, auch wenn es momentan eine leidvolle Zeit ist.
Und ich werde mich auch nicht betäuben.
Dafür habe ich mich jetzt klar entschieden.

Zu einer solchen Entscheidung kann ich auch anderen absolut raten.
Es gibt einer auf jeden Fall die Zügel wieder mehr in die Hand.
Es gibt andere Wege. Auch Ihr in diesem Forum gehört mit dazu.

Herzlichst,
Eure Mati

P.s.: Kommt vielleicht jemand aus HAMBURG, der es ähnlich geht? Wir könnten uns vielleicht mal gegenseitig bisschen Feuer unterm A. machen!

Auch durch Leid
Hallo Mati,

Auch durch Leid muessen wir durch. Jeder muss das, weil es immer mal Hoehen und Tiefen gibt. Aber es ist ein Unterschied, ob man dabie das Leben selbst in dei Hand nimmt, oder ob man der kleine Korken auf der Wasseroberflaeche ist.

Wichtig ist die Einsicht. Das ist der erste Schritt beim Vorwaertsgehen.

Vielleicht hilft Dir dabei auch eine psychotherapeutische Massnahme...

Viel Kraft wuensche ich Dir!


lg
Chris

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25. April 2004 um 18:13
In Antwort auf abdul_12261227

Auch durch Leid
Hallo Mati,

Auch durch Leid muessen wir durch. Jeder muss das, weil es immer mal Hoehen und Tiefen gibt. Aber es ist ein Unterschied, ob man dabie das Leben selbst in dei Hand nimmt, oder ob man der kleine Korken auf der Wasseroberflaeche ist.

Wichtig ist die Einsicht. Das ist der erste Schritt beim Vorwaertsgehen.

Vielleicht hilft Dir dabei auch eine psychotherapeutische Massnahme...

Viel Kraft wuensche ich Dir!


lg
Chris

Tach Chris,
das ist alles not so easy.
Mit Psychotherapie bin ich am Ball, wie Du weißt. Hat sich aber noch nichts aufgetan.

Bin da bei den Profis auch nicht nur "tollen Menschen" begegnet. Da ärgere ich mich immernoch drüber, solchen respektlosen Leuten nicht ordentlich die Meinung gesagt zu haben. Die machens schließlich auch mit anderen.

Die Einzelheiten würden zu weit gehen, nur soviel: Mit Professionalität hatten Verurteilung, eigene Heldengeschichten und nicht eingehaltene Abmachungen wenig zu tun.
Es gibt nicht wenige Menschen, die ähnliches erlebt haben und die sich in ihrer geschwächten Position nicht zur Wehr gesetzt haben.

Von daher betreibe ich so gut es geht selbst Therapie und Austausch mit Anderen ist z.B. ein Weg. Ich setze nicht zu viel Hoffnung in eine professionelle Therapie, obwohl ich es mir schon wünsche, da jemand Geeignetes zu finden.

Ich werde mich auch um eine Selbsthilfegruppe bemühen oder zumindest Menschen zu finden, die Ähnliches durchmachen, um sich im nach-vorne-Blicken gegenseitig zu unterstützen.
Ich möchte/muß ins Handeln kommen, um nicht unterzugehen.

Möchte Dir nicht zu nahetreten, aber was hat Dich bewogen, Dich mit meinem Beitrag zu befassen?

Hast Du ähnliche Tiefs mit Dir durch?
Wie gehts Dir heute?


Ciao,
Mati

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11. Januar 2010 um 22:16

Alles findet sein ende und etwas neues seinen anfang
Ok , ich achte gerade nicht auf meinene groß und klein schreibung , ist ja auch nicht von belang ....
habe mich soeben angemeldet um dir zu antworten und nur deswegen.....
Manchmal da glaubt man, man hätte sein deckelchen schon gefunden und verirrt sich in einem gestrüpp von vergangenem, das es einfach nur wert ist abgelegt zu werden.....
Ich weiß das leben ist das was ich daraus mache, hört sich echt billig an , ist es auch ... aber gehen wir doch mal drauf ein, es steckt nämlich ein funcke wahrheit dahinter....
ich sitze gerade hier ebenfalls depressif warte auf einen anruf von einem mann auf den ich 5 jahre lang gewartet habe und bin mir noch nicht einmal mehr sicher ob ich ihn noch will !
aber das ist nicht schlimm.... denn die ängste die ich habe die mich nachts wie kalte krämpfe übertrumpfen , diesen mann total vergessen lassen ! und was will ich eigendlich , nur mein leben leben !
nur weil meine neuronalen schaltungen im eimer sind soll ich mein leben mit depressionen vergeuden , oh bitte !
ich weiß wie man es richtig macht aber an der umsetzung hapert es etwas =d ok total....
Ich warte auf den tag an dem sich der knoten sprenngt und ich losrennen kann , wo ich mich nicht mehr selbst im zaum halte , mir nicht mehr selbst im weg stehe !
Willst du etwas ändern , dann spring drauf los , rede dir nicht ein du wärst aufgrund deiner depression nicht in der laage dein leben zu meistern ..... und ehe du dichs versiehst steht da ein komplett wundervolles neues leben vor dir ..... genieß es !

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